Fiat Chrysler Elektroautos

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Noch im Januar 2018 konnte man Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne als E-Mobilitätsverweigerer zählen. Zwar hat er mit dem ersten, reinen E-Auto bei Ferrari die Bereitschaft für erste Schritte in Richtung E-Mobilität bewiesen, bei Volumenmodellen ist er kritisch.

Auch für FCA führt kein Weg an E-Autos vorbei

Gerade in diesem Bereich verlässt sich Marchionne nicht auf elektrische Alternativen zum Diesel. Selbst die deutlich strenger ausfallenden CO2-Grenzwerte der EU sieht er nicht als Grund an seiner Einstellung etwas zu ändern. Und das, obwohl man ein Jahr zuvor das Portal Concept, einen vollelektrischen Minivan, präsentiert hatte.

Marchionne musste aber schon kurz darauf einsehen, dass auch für Fiat Chrysler kein Weg an E-Mobilität vorbeiführt. Anfang Juni 2018 stellte er seinen Fünfjahresplan für eine umfassende Elektrifizierung sämtlicher Marken von Fiat-Chrysler vor. Eine deutliche Abkehr vom Diesel ist erkennbar. Gemeinsam mit Taiwans Foxconn wolle man gemeinsam E-Autos auf die Straße bringen.

Der Investitionsplan von Fiat Chrysler (FCA) sieht vor, dass man bis 2021 mehr als fünf Milliarden Euro in die Elektrifizierung der eigenen italienischen Werke investieren wird. Ebenfalls wird Kanada in puncto Produktion eine wichtige Rolle spielen. Mit dem Fiat Concept Centoventi hat man zudem das „demokratische“ Elektroauto vorgestellt. Und auch ein vollelektrifizierter Ducato soll noch 2020 auf die Straße kommen. Jeep seinerseits gab ebenfalls zu verstehen, dass man so viele wie möglich Modelle elektrifizieren will. Unser Autor Wolfgang hat sich daraufhin zumindest einmal die PHEV des Unternehmens angesehen. Die Vorserie des elektrischen Fiat 500 hat man ebenfalls bereits gestartet. Dabei sei vor allem die First Edition schon fast ausverkauft…

Fusionspläne für Fiat Chrysler stehen im Raum

Fiat Chrysler hat Ende Mai 2019 die Pläne für eine Fusion mit dem französischen Autohersteller Renault bekannt gegeben. Details, welche im Laufe der Verhandlung bekannt wurden, haben wir zeitnah im verlinkten Artikel zusammengefasst. Zunächst schien alles klar und die Fusion in trockenen Tüchern. Doch dann hat Fiat Chrysler das Fusionsangebot an Renault offiziell zurückgezogen. Aktuell befindet man sich wieder in Verhandlungen.

Wobei diese nicht mehr von Interesse sein könnten, da man derzeit mit PSA anbändelt. Für diese Pläne gibt es grünes Licht, einer Fusion steht zumindest auf dem Papier nichts mehr im Weg. Mitte Juni soll die endgültige Entscheidung gefällt werden. Doch dann kam die Info, dass die EU-Kommission Bedenken bei Megafusion zwischen PSA und FCA hat und eine Prüfung einleitet.

FCA will CO2-Emission durch eigene E-Autos und Kooperationen senken

Unter anderem geht es zunächst einmal alleine mit einem Fiat 500e weiter. Welcher in einer limitierten Auflage auch als Cabrio daherkommt. Sicher ist, es wird noch ein wenig dauern, bis FCA seine E-Pläne erfolgreich umsetzen kann. Ein vollelektrischer Fiat Panda ab 2023 steht auch auf dem Plan. Entsprechende Details wurden schon ein wenig konkreter dargestellt.

Bis dahin wird Tesla Fiat Chrysler (FCA) in puncto CO2-Emissionen unter die Arme greifen. Die Flottenwerte wird man dadurch einhalten können. Und auch eine anderweitige Zusammenarbeit steht im Raum. Insbesondere die Kooperation in puncto CO2-Emissionen hat 2019 ihren Teil dazu beigetragen, dass Alfa Romeo und Maserati weiter existieren können. Bei Alfa Romeo ist mittlerweile die Rede davon, dass 2022 ein E-SUV auf die Straße kommen könnte.

Die Premium-Marke Maserati musste ihren Elektro-Sportwagen aufgrund von Corona nach hinten schieben. Bei Maserati erfährt der Ghibli zumindest zeitnah eine Hybridisierung.

Weitere Neuigkeiten und Informationen zu Fiat Chrysler Elektroautos findest du in dieser Kategorie. FCA News hinsichtlich Elektromobilität und E-Fahrzeuge übersichtlich kuratiert.

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