Audi Elektroautos

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Audi fährt hinsichtlich Elektroautos zweigleisig und brachte in der Vergangenheit erste Hybridmodelle auf den Markt – unter anderem arbeite man an Hybrid-Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb. Der Audi e-tron hat 2018 bei der Weltpremiere in San Francisco das Licht der Welt erblickt, Testfahrten wurden absolviert und mittlerweile die Produktionskapazität als Reaktion auf hohe Nachfrage erhöht. Auch wir haben unsere Erfahrungen festgehalten. Künftig werden auch die Spieler des FC Bayern rein elektrisch unterwegs sein. Zudem überzeugt dieser durch seinen elektrischen Allradantrieb, welchen wir uns ein wenig genauer angesehen haben.

Audi investiert massiv in E-Mobilität

Bis 2025 bringt Audi 20 E-Autos auf die Straße, davon die Hälfte mit rein elektrischem Antrieb und möchte im Jahr 2025 rund 800.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride verkaufen. Damit dies möglich wird, investiert das Unternehmen bis Ende 2023 14 Mrd. Euro Invest in E-Mobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. Ende November 2019 wurde allerdings bekannt, dass man insgesamt weniger investieren wird, dafür aber mehr für Elektromobilität. E-Mobilität ist nämlich für Audi nach wie vor eine zentrale Säule.

Im Jahr 2019 will VW die Elektromobilität forcieren. Audi seinerseits will alltagstaugliche E-Autos liefern. Man müsse “jetzt springen”, um den Anschluss nicht zu verpassen. Der Q4 e-tron auf MEB-Basis wird hierbie eine wichtige Rolle spielen, wie man mit der eigenen Roadmap-E verdeutlicht. Bereits bis 2025 soll sich der CO2-Fußabdruck der Fahrzeug-Flotte über den gesamten Lebenszyklus hinweg um 30 Prozent gegenüber 2015 verringern. Man wolle “durch und durch nachhaltig werden.”  Während man gleichzeitig alltagstaugliche Mobilität liefern möchte.

Dennoch ist man sich zumindest bei Audi sicher, dass das derzeitige Flaggschiff, der Audi A8 nicht vollelektrisch ausgeliefert wird. Auf der anderen Seite ruft Audi das Hightech-Projekt Artemis für „hocheffiziente Elektroautos“ ins Leben, um einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen. E-Luxusautos seien ebenfalls unter dem Label Artemis im Gespräch. Damit will man weiter wachsen und sich langfristig wichtige Entwicklungen sichern, wie man es bereits in der Vergangenheit getan hat. Unter anderem sei ein vollelektrische Audi A9 geplant, welcher wohl auf A7 Größe setzt aber mit dem wertigen Innenraum eines A8 daherkommt.

Plug-In-Hybride & Kooperationen im Mittelpunkt

Einen Blick auf die e-tron Offensive haben wir bereits gewagt. Bekannt wurde auch, dass das Unternehmen eine höhere Reichweite für Plug-in-Hybride plant. Der Q7 bspw. wurd ein zwei Varianten angekündigt. Im April 2020 hat man zudem den Audi A6 Kombi als PHEV auf die Straße gebracht. Und Audis Haustuner Abt hat sich dem Q5 angenommen.

Um langfristig Kosten zu senken, soll unter anderem die Zusammenarbeit mit Porsche weiter ausgebaut werden. Eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur von Audi und Porsche ist hierbei der erste Schritt, um die Elektromobilität im eigenen Unternehmen voranzubringen, wobei sich diese wohl auf 2022 verzögert.

Ausblick auf die Elektroauto-Modelle von Audi

Der Audi Sport e-tron GT quasi die E-Hochleistungsmaschine von Audi könnte das erste E-Auto auf der gemeinsamen Plattform werden. Diesen konnte man gegen Ende 2018 unverhüllt als Audi e-tron GT Concept erstmals betrachten. Oder eben ein Audi A5 Sportback als E-Auto. Des Weiteren gab es einen Ausblick auf den Audi AI:ME, einen E-Kompaktwagen mit 125 kW (170 PS) und 65-kWh-Akku für autonomen Einsatz in der Stadt. Zudem gibt es aktuell Gespräche mit Rimac um einen vollelektrischen Nachfolger des Audi R8 auf die Straße zu bringen – wahrscheinlich zunächst als Hybrid. Ebenfalls scheint ein vollelektrischer TT-Nachfolger mit bis zu 550 km Reichweite ab 2021 im Gespräch zu sein. Aber auch ein E-Kleinwagen steht im Raum. Generell scheint es so, als ob man auch Audi Sports langfristig auf reine E-Autos einschwören möchte.

Im ersten Quartal 2019 hat man damit zu kämpfen, dass die Audi e-tron Produktion zurückgefahren wird und sich der e-tron Sportback verzögert; welcher gegen Ende des Jahres dennoch seine Weltpremiere feiern konnte. Schuld daran sind die fehlenden E-Autobatterien. Das Ganze wurde kurz nach Markteinführung des e-tron bekannt. Der nun in einer zweiten, schwächere Version auf die Straße kommt. Mit BYD arbeitet man derzeit daran eine Versorgung mit Batterien dauerhaft zu gewährleisten. Im ersten Quartal 2020 zeigen sich aber abermals Problem bei der Produktion des e-tron. Welche wohl auch nicht aufhören wollen. Ob die S-Version des e-tron etwas daran ändern wird ist eher zu bezweifeln. In puncto Aerodynamik legt man zumindest ein wenig zu. Eventuell aber die eigene Batterie-Montage, mit Zellen von LG Chem, im Werk Ingolstadt.

Audi: Elektromobilität ganzheitlich betrachtet

Beim Neckarsulmer Unternehmen blickt man aber auch über die eigenen Modelle hinaus. So  bündelt Audis Ladekarte mehr als 72.000 Ladepunkte von 220 Anbietern und ermöglicht damit grenzenlose und sorgenfreie Elektromobilität. Geladen werden kann das eigene E-Auto ab 7,95 Euro. Des Weiteren hat man Mitte Januar 2020 mitgeteilt, dass man bis Mitte 2022 jeden zehnten Parkplatz (Audi Gelände) mit einer Lademöglichkeit für Elektroautos ausstattet, die meisten davon öffentlich zugänglich. Auch ein Schnellladenetz exklusiv für Porsche und Audi sei im Gespräch. Erfahrungen sammelt das Unternehmen unter anderem in eigenen Schnellladeparks. Generell macht man sich viele Gedanken zur eigenen Ladestrategie. Als auch zum Thema bidirektionales Laden. 

Des Weiteren positioniert man Audi künftig als Kompetenzzentrum der Brennstoffzelle im Konzern. Auch ein Mittel, um künftig nachhaltiger zu werden. Mit Umicore geht man das Recycling der Batterien an, um künftig Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Auch darüberhinaus macht man sich Gedanken, um das korrekte Recycling.

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