Pirmin Reimeir, Audi: Wollen mit Q4 e-tron/ Q4 Sportback e-tron in die Breite gehen

Pirmin Reimeir, Audi: Wollen mit Q4 e-tron/ Q4 Sportback e-tron in die Breite gehen
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Audi Q4 Sportback e-tron | Audi AG

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Pirmin Reimeir, Head of Product – Q4 Sportback e-tron bei Audi, hat sich vergangene Woche etwas Zeit genommen, um sich mit mir über den Audi Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron zu unterhalten. Den ersten beiden Stromern auf der MEB-Plattform des VW Konzerns. Wie Pirmin im Gespräch aufzuzeigen vermag, möchte Audi mit den beiden E-Autos in die Breite gehen und die Marke e-tron für jeden zugänglich zu machen.

Begonnen haben wir ganz am Anfang, beim Audi e-tron, „dem e-tron“ der als Wegbereiter in die Welt der E-Mobilität galt. Im Gegensatz zum Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron möchte man dann aber doch die breitere Masse ansprechen. Sowie einen Einstieg in die Premium Elektromobilität zu bieten. Ohne hierbei Abstriche hinnehmen zu müssen. Pirmin gibt zu verstehen, dass man mit den MEB-Stromern diejenigen abholen möchte, welche Audi schon lange kennen, aber auch diejenigen, die sich mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen und somit gute Ankerpunkte bei Audi hierzu finden.

Bewusst habe man sich für ein Design entschieden, welches die Wurzeln von Audi nicht verleugnen. Stattdessen baut man auf bekanntem Design auf und nimmt dies mit in die Moderne. Dies gilt sowohl für das Exterieur- als auch das Interieur-Design. Von entscheidender Bedeutung seien hierbei auch Umfragen bei eigenen Kunden gewesen, welche mit einem „spacigen“ SUV-Design nicht allzu viel anfangen konnten. Stattdessen haben die Befragten darauf gedrängt das bekannte, überzeugende Audi-Design beizubehalten. Gesagt, getan. Dennoch dürfen entsprechende Design-Neuheiten wie das Tagfahrlicht mit vier individuell wählbaren Signaturen nicht wählen. Und auch im Interieur findet man altbekanntes wider, aber eben auch modern interpretiert.

Audi AG

Vollkommen neu sei das Lenkrad mit seinen fugenlosen Touch-Flächen, über die die der Fahrende das digitale Kombiinstrument steuert. Ein weiterer Blickfang, mit Sicherheitscharakter, sei das optionale Augmented Reality Head-up-Display der Stromer. Dieses legt die Hinweise einiger Assistenzsysteme und die Symbole der Navigation für den Blick des Fahrenden passend über die reale Außenwelt. Sie werden in einem großen Sichtfenster dynamisch dargestellt. Dort erscheinen sie virtuell schwebend in einem Abstand von etwa 10 Metern oder mehr zum Fahrenden. Pirmin erklärt dies äußerst greifbar in der Folge selbst.

Über Antrieb, Leistung, Reichweite und Ladeoptionen haben wir uns natürlich ebenfalls ausgetauscht. Die Fakten sind aus dem entsprechenden Artikel auf unserem Portal bereits bekannt. In der Podcast-Folge hat sich Pirmin dann aber noch explizit zu den Gedanken von Audi geäußert hinsichtlich des 7,2 kW-Lader beim Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron mit „kleiner“ Batterie. Sehr interessant und in deren Argumentation durchaus nachvollziehbar. Den Abschluss haben wir mit einem Blick auf die Nachhaltigkeit im Unternehmen beendet. Aber was sag ich, hör doch am besten selbst rein, was Pirmin Reimeir über den Audi Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron zu berichten hat.

P.S. Der Konfigurator für erste Varianten des Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron ist bereits online. Bis Mitte Juni sollen die Stromer dann auch bei den Händlern eingetroffen sein.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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