Audi eröffnet neuen Elektro-Ladehub in Frankfurt

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Sebastian Henßler
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In Frankfurt am Main hat Audi seinen sechsten Ladehub für Elektroautos eröffnet. An der Orber Straße stehen vier High-Power-Charging-Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 320 kW zur Verfügung. Die Ladestation ist für Elektroautofahrer:innen aller Marken nutzbar. Während des Ladens können Besucher die benachbarte Klassikstadt besuchen, ein denkmalgeschütztes Gelände mit einer Sammlung von Old- und Youngtimern sowie Gastronomieangeboten.

Die Ladestationen sind barrierefrei gestaltet, um auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Nutzung zu erleichtern. Ein neuartiger Schwenkarm verringert das Gewicht des Ladekabels um bis zu 60 Prozent und ermöglicht eine einfache Handhabung. Eine Einzugsautomatik verhindert, dass das Ladekabel zur Stolperfalle wird oder den Weg für Rollstuhlfahrer:innen blockiert. Zudem sind die Displays höhenverstellbar, und es gibt genügend Platz für das Manövrieren mit Rollstühlen.

Die Frankfurter Stadträtin Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, betont die Bedeutung des Ladehubs für die lokale Elektromobilitätsinfrastruktur, insbesondere für diejenigen ohne private Lademöglichkeit. „Wir haben in der Metropolregion Frankfurt eine hohe Dichte an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Gleichzeitig nimmt die Versorgung mit Ladepunkten stetig zu. Der charging hub ist nicht nur eine weitere Lademöglichkeit, sondern bietet Nutzerinnen und Nutzern auch eine Möglichkeit zum Verweilen in der in unmittelbarer Nähe gelegenen Klassikstadt“, so Wüst.

Audi

Audi rechnet mit einer hohen Nutzungsfrequenz, ähnlich der in anderen Städten mit Audi Ladehubs. Nikolai Senst, der bei Audi für das Rollout-Management der Audi charging hubs zuständig ist, ordnet das Ganze ein: „Wir erwarten in Frankfurt rund 5000 Ladevorgänge im Jahr.“ In Nürnberg, wo Audi seit Dezember 2021 einen charging hub mit sechs Ladepunkten und einer darüberliegenden 200 Quadratmeter großen Lounge betreibt, liegt die Wiederkehrrate bei rund 70 Prozent.

Die Ladeinfrastruktur nutzt Second-Life-Batterien aus Testfahrzeugen, was den Einsatz eines zusätzlichen Transformators überflüssig macht. Mit diesem Zwischenspeicher von rund 1,05 Megawattstunden können viele Autos effizient geladen werden. Bis zu sechzig Fahrzeuge könnten so ohne Unterbrechung geladen werden. Die Gestaltung des Ladebereichs berücksichtigt die Bedürfnisse aller Nutzer:innen und stellt sicher, dass auch Menschen mit Behinderungen selbstständig ihr Auto laden können.

Audi führt außerdem ein Kundenservice-Konzept ein, bei dem per Kamera Unterstützung beim Ladevorgang geleistet wird. Auch beim Einrichten von Plug & Charge bietet Audi Hilfestellung an. Erreichbar ist der Service über eine Hotline. „Ein Angebot, das in der Testphase sehr gut angenommen wurde“, sagt Nikolai Senst.

Quelle: Audi – Pressemitteilung vom 05.03.2024

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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