BMW und die Elektromobilität – eine Momentaufnahme

BMW und die E-Mobilität eine Momentaufnahme
BMW AG
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Im Mittelpunkt der heutigen Folge steht die BMW Group. Denn gerade in den vergangenen zwei, drei Wochen hat BMW in den Medien für Schlagzeilen gesorgt. Schlagzeilen welche nicht immer positiv zu deuten waren. Zumindest, wenn man Verfechter der E-Mobilität ist. Und dennoch scheint man auf dem richtigen Weg zu sein. Aus meiner Sicht Grund genug für eine kurze, knappe Momentaufnahme.

In dieser Folge möchte ich daher nachfolgend durch die aktuellen Veränderungen bei der BMW Group führen, auf interessante Entwicklungen und Kontroversen im Umfeld der E-Mobilität hinweisen und aufzeigen was uns in naher Zukunft aus bayrischem Umfeld erwartet.

Auch, wenn du nachfolgend ein Skript zu aktuellen Folge “BMW und die Elektromobilität – eine Momentaufnahme” vorfindest, habe ich dies nur zur Vorbereitung verwendet und versucht möglichst frei zu sprechen. Im Skript selbst findest du Links zu entsprechenden Artikeln, welche die jeweiligen Schwerpunkte noch einmal vertiefen.

Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

Skript: BMW & die Elektromobilität – eine Momentaufnahme

Ich bin Sebastian und auch in Folge dreiunddreißig unseres Podcasts mit Themen rund um die Elektromobilität wird es nicht langweilig. Versprochen.

Im Mittelpunkt der heutigen Folge steht BMW. Denn gerade in den vergangenen zwei, drei Wochen hat die BMW Group in den Medien für Schlagzeilen gesorgt. Schlagzeilen welche nicht immer positiv zu deuten waren. Zumindest, wenn man Verfechter der E-Mobilität ist. Und dennoch scheint man auf dem richtigen Weg zu sein. Aus meiner Sicht Grund genug für eine kurze, knappe Momentaufnahme.

In dieser Folge möchte ich daher nachfolgend durch die aktuellen Veränderungen bei der BMW Group führen, auf interessante Entwicklungen und Kontroversen im Umfeld der E-Mobilität hinweisen und aufzeigen was uns in naher Zukunft aus bayrischem Umfeld erwartet.

Elektroautos ab 2021 das „new normal“

Klaus Fröhlich verantwortet bei BMW die Fahrzeug-Entwicklung und hat sich die vergangenen Wochen sicherlich mehr als einmal anhören dürfen, dass man bei BMW die Elektromobilität verschlafen habe. Diese Aussagen hat er allerdings selbst befeuert.

So sorgte Ende Juni eine Aussage des BMW Entwicklungsleiter für ordentlich Aufsehen. Denn dieser gab zu verstehen, dass es „keine Kundenwünschen für Elektroautos gibt. Keine. Es gibt regulatorische Anfragen für E-Autos, aber keine Kundenanfragen.“ Doch dann ruderte er zurück.

Seine Aussage, über das fehlende Interesse an den Elektroautos der Kunden sei in die Vergangenheit gerichtet gewesen: „Die Kundennachfrage nach E-Fahrzeugen war in den vergangenen Jahren jedoch insgesamt noch sehr zurückhaltend und meist von der Regulation oder einer zügigen Verbesserung der Rahmenbedingungen getrieben“.

Doch trotz aller Anstrengungen sei es nötig, sich nicht allein auf Elektroautos festzulegen, so der Entwicklungschef: „Aus unserer Sicht ist es aber weiterhin absolut notwendig, unseren Kunden bis auf Weiteres unterschiedliche Antriebskonzepte anzubieten“, so Fröhlich weiter.

Dass man sich wohl noch zwei Jahre anhören müsse, dass man die E-Mobilität verschlafen habe, das hat Fröhlich bereits Ende Dezember 2018 vorhergesehen. Damals wie heute lautet seine Antwort darauf: Man wird künftig sehen, dass man “E-Autos profitabel in Großserie bauen können und andere eben nicht“. Die Fahrzeuge der Mitbewerber, „die jetzt auf den Markt kommen, sind nichts anderes als Piloten, deren Befähigungsprojekte. Sie üben das, was wir vor vier, fünf Jahren geübt haben. Einziger Unterschied: Sie verbauen einen größeren Speicher als wir damals.“

Spätestens mit dem BMW iNEXT sowie dem BMW i4 im Jahr 2021 ist er sich sicher, Elektroautos seien zu diesem Zeitpunkt das „new normal“.

Aktuelle Pläne bei BMW: Modelle, Nachhaltigkeit, usw…

Im Rahmen der #NEXTGen-Veranstaltung Ende Juni wurde ersichtlich, dass BMW aufs Strom-Pedal drückt. Hinsichtlich reiner E-Autos will man künftig mehr Tempo vorlegen. So soll die Markteinführung von Elektroautos beschleunigt werden. Die Rede ist davon, dass bereits 2023 und damit zwei Jahre früher als bisher geplant, 25 elektrifizierte Modelle im Angebot vorhanden sein sollen.

Auch BMW M läutet seine „Ära der Elektrifizierung“ ein und ein erstes Konzeptfahrzeug der BMW Perfomance-Sparte wurde ebenfalls bereits vollelektrisch vorgestellt: der BMW Vision M NEXT.

Zudem hat man den „Power BEV“ im Rahmen von #NEXTGen vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen Versuchsträger, der das technisch Machbare der Münchner in Sachen Elektroantrieb auslotet. Das Fahrzeug verfügt über drei E-Maschinen der fünften E-Antriebsgeneration. Insgesamt verfügt es so über eine maximale Systemleistung von mehr als 530 kW / 720 PS. So angetrieben kann es von 0 auf 100 km/h in deutlich unter 3 Sekunden beschleunigen.

Kommende Elektro-Serienmodelle von BMW

Aktuell bereitet der Automobilhersteller aus Bayern den Start der nächsten Generation rein elektrisch angetriebener Modelle vor. Im März 2019 war man im hauseigenen Wintertestzentrum im schwedischen Arjeplog unterwegs. Dort absolvierten gleich drei zukünftige Elektroautos der Marke eine zentrale Phase ihres Serienentwicklungsprozesses.

Gemeinsam mit dem BMW iX3, der bereits im kommenden Jahr in den Handel kommt, wurden auch der BMW i4 und der BMW iNEXT, deren Markteinführung 2021 beginnt, einem intensiven Testprogramm unterzogen. Ebenfalls steht der erste vollelektrische MINI Cooper für Ende 2019 auf dem Zeitplan.

Kurz zur Erläuterung der Modelle:

BMW iX3 (2020)

Nachdem der BMW i3, BMW i3s und BMW i8 unter der Marke BMW i erschienen sind, folgt mit dem BMW iX3 ein vollwertiges Sports Activity Vehicle (SAV). Beim BMW iX3 ist erstmalig die fünfte Generation der BMW eDrive Technologie verbaut. Diese bietet einen entscheidenden Vorteil, da E-Motor, Getriebe und Leistungselektronik in einer neuen, eigenen E-Antriebskomponente zusammengefasst sind. Des Weiteren kommen neue, leistungsfähigere Batterien zum Einsatz.

Es wird erwartet, dass der BMW iX3 ab 2020 in Dadong vom Band läuft und von China aus in die globalen Märkte exportiert wird.

Die für das Sports Activity Vehicle entwickelte Ausführung des Elektromotors der fünften Generation erzeugt eine Höchstleistung von über 200 kW/270 PS. Die ebenfalls modellspezifisch ausgelegte Hochvoltbatterie bietet eine Netto-Kapazität von über 70 kWh. Damit erzielt das elektrisch angetriebene SAV eine Reichweite von über 400 Kilometern im WLTP Zyklus.

BMW i4 (2021)

Der BMW i4 wurde uns im Rahmen der IAA 2017 noch als BMW iVision Dynamics vorgestellt. Soll nun aber tatsächlich in Serienreife auf den Markt kommen.

Dieses E-Auto in Form eines viertürigen Gran Coupés stellt sich eine Stufe über dem BMW i3. Beim Konzept war noch die Rede von einer Reichweite von 600 Kilometer, sowie 200 km/h Spitzengeschwindigkeit und einer Beschleunigung von vier Sekunden von null auf hundert km/h im Raum. Ob sich diese Angaben in der Serie umsetzen lassen gilt es noch zu klären.

Der i4 wird höchstwahrscheinlich auf der universellen modularen CLAR-Architektur (für Benzin-, Diesel-, Plug-in-Hybrid- und Vollelektroautos) aufgebaut sein. Es wird Teil der 4er Gran Coupe Linie sein, die sich in einem konventionelleren Design im Vergleich zu i3 und i8 widerspiegelt. Die Produktion von i4 wird neben dem konventionellen 4er Gran Coupe erwartet, um Kosten zu sparen und die Flexibilität in Bezug auf die Nachfrage nach verschiedenen Versionen zu erhöhen.

Spätestens im September, zur IAA in Frankfurt, wird man mit der offiziellen Enthüllung des BMW i4 rechnen können. Durchaus wahrscheinlich, nachdem erste Prototypen im Januar diesen Jahres auf der Straße gesehen wurden.

BMW iNEXT (2021)

Mit den Proportionen und Abmessungen eines luxuriösen Sports Activity Vehicle, einem Elektroantrieb der fünften Generation und Systemen für hochautomatisiertes Fahren verkörpert der BMW iNEXT auf umfassende Weise die Zukunft der Fahrfreude.

Als Zukunftsbaukasten der BMW Group vereint der BMW iNEXT die jüngsten Innovationen auf den in der Unternehmensstrategie NUMBER ONE > NEXT definierten Aktionsfeldern Design, Automatisiertes Fahren, Connectivity, Elektrifizierung und Services (D+ACES).

Sein BMW eDrive Antrieb sorgt für eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern. Darüber hinaus ist er mit neuester Vernetzungstechnologie ausgestattet und für automatisiertes Fahren auf Level 3 konzipiert. Das neue Technologie-Flaggschiff der BMW Group wird von 2021 an im BMW Werk Dingolfing in Niederbayern produziert.

MINI Cooper SE (2019)

Ende 2019 soll der Mini Cooper SE auf die Straße kommen. Produziert wird der neue MINI Cooper SE im Heimatland der Marke. Im MINI Werk Oxford läuft er gemeinsam mit den konventionell angetriebenen Varianten des Modells vom Band. Seine Antriebstechnologie stammt aus den Kompetenzzentren für Elektromobilität der BMW Group in Dingolfing und Landshut.

Mit dem vollelektrischen MINI Cooper SE hat man es sich für den angestrebten schnellen Serienstart relativ einfach gemacht und setzt auf die bestehende Mini-Plattform, als auch auf bewährte Komponenten des Mutterkonzerns.

Der Elektro-MINI setzt auf den aktuellen E-Motor aus dem BMW i3s mit 184 PS (135 kW) Leistung. Allerdings ist dieser beim MINI an der Vorderachse und nicht an der Hinterachse wie beim BMW i3s verbaut. Das Höchsttempo des elektrischen MINI ist bei 150 km/h abgeriegelt. Dessen Beschleunigung von null auf 60 km/h beträgt 3,9 Sekunden und von null auf 100 km/h 7,3 Sekunden.

Der Akku des MINI ist ebenfalls im Boden verbaut, bringt es allerdings nur auf 32,6 kWh, während der BMW knapp 38 kWh schafft. Das schlägt sich entsprechend in der Reichweite nieder: Der BMW i3s bringt es nach Werksangaben auf 345 km Reichweite, der elektrifizierte MINI auf nur 235 km nach WLTP-Verbrauchsnorm. Geladen wird entweder mit einer Geschwindigkeit von 11 kW oder mit Gleichstrom mit bis zu 50 kW Ladeleistung. Von 0 auf 80% soll es damit in 35 Minuten gehen.

Gegenüber dem BMW i3s punktet man beim MINI damit, dass sich der Wirkungsgrad der Bremsenergie-Rückgewinnung über einen Lenkrad-Schalter in zwei Stufen einstellen lässt. Auch ist bereits das entsprechende AVAS-System zur Fußgänger-Warnung verbaut.

Mittlerweile weiß man, dass für die Basis-Version des Elektro-MINI 32.500 Euro fällig werden. Für diesen Preis sind allerdings einige Features wie etwa LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Standheizung und Navigationssystem enthalten, für die man bei der vergleichbaren Verbrenner-Variante einen Aufpreis zahlen müsste.

Plug-In-Hybride 2019 im Aufschwung

Parallel zur aktuellen Modelloffensive sorgt BMW zum Sommer 2019 auch in zahlreichen weiteren, bereits bestehenden Baureihen für zusätzliche Vielfalt und Attraktivität. Nach ihrer erfolgreichen Markteinführung stehen für die neue BMW 3er Limousine zusätzliche Antriebsvarianten zur Auswahl. Neue Motoren kommen auch im BMW 8er Coupé, im BMW 8er Cabriolet und in der BMW 5er Limousine zum Einsatz.

Vor allem in Sachen Plug-in-Hybride gibt es viele neue beziehungweise verbesserte Varianten. Alle Plug-in-Hybrid-Modelle verfügen über neue Batteriezellen-Technologie und zum Teil auch größere Akkus zur Steigerung ihrer elektrischen Reichweite und werden künftig sukzessive serienmäßig mit einem akustischen Fußgängerschutz ausgestattet.

Eine entsprechend detaillierte Aufarbeitung der unterschiedlichen Plug-In-Hybrid-Modelle haben wir bei uns im Portal zusammengestellt. Den Link dazu gibt’s in den Shownotes zum Nachlesen.

Nachhaltigkeit im Unternehmen

Im Rahmen der #NEXTGen-Veranstaltung Ende Juni betonte Krüger, dass die eigene Vision klar sei: „nachhaltige Mobilität, nachhaltig erzeugt“. Man habe sich bei BMW zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr 2020 für die eigenen Standorte weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen einzukaufen. Damit möchte man zeigen, dass man die eigene gesellschaftliche Verantwortung wahrnehme – in all ihren Facetten.

„Wir bekennen uns klar zum emissionsfreien Fahren. Gleichzeitig stehen wir zu unserer unternehmerischen Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern, Aktionären und Investoren“, so Krüger weiter.

Batteriezellen-Fabrik, Brennstoffzellen-Autos und Kooperationen

Neben dem schnelleren Plan der Einführung neuer Modelle und der Ausweitung des Plug-In-Hybrid-Angebots hat BMW in den vergangenen Wochen auch in puncto Batteriezellen-Fabrik, Brennstoffzellen-Autos und Kooperationen mit anderen Herstellern von sich Reden gemacht. Auch darauf möchte ich einen Blick werfen.

Eigene Batteriezellen-Fabrik derzeit keine Option

Der Autohersteller BMW zeigt sich wenig begeistert davon, dass die Bundesregierung den Aufbau einer hiesigen Batteriezellenproduktion vorantreibt. Das jeder Autobauer seine eigenen Zellen herstellt sei nicht notwendig. Man sei zwar gerne bereit, sich einem Konsortium anzuschließen oder mit bestehenden Produzenten zusammenzuarbeiten, sieht jedoch keine Notwendigkeit für darüber hinausgehendes Engagement.

Stattdessen setzt man auf CATL und unterstützt diese beim Bau ihres Werks in Erfurt. Manfred Schoch, Betriebsratschef und stellvertretender Aufsichtsratschef von BMW, sieht das Ganze ein wenig anders als die Führungsriege von BMW.

Er sieht die Gefahr von massenhaft Abwanderungen von Arbeitsplätzen in der Elektromobilität aus Deutschland. Sollten es die deutschen Hersteller versäumen, die Produktion von Batteriezellen selbst in die Hand zu nehmen, werde Deutschland in dieser wichtigen Technologie abgehängt.

Schoch plädiert dafür, dass die Hersteller schon jetzt eine aktivere Rolle übernehmen. Er schlägt eine konzertierte Aktion mehrerer deutscher Konzerne vor. „BMW könnte sich mit Daimler, VW, Siemens, Conti und Bosch auf eine standardisierte Zelle einigen“, schlägt er vor. „Wenn wir dieses Thema genauso intensiv diskutieren würden wie die Diesel-Nachrüstung, kämen wir auf den richtigen Weg.“ Mal sehen was daraus wird.

Brennstoffzellen-Autos – BMW wagt den Einstieg

Künftig steigt auch BMW in das Rennen um die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Produktion ein: Zunächst soll im kommenden Jahr eine Kleinserie eines Brennstoffzellen-SUV X5 auf den Markt kommen. Eine Serienproduktion mit der alternativen Antriebsart ist jedoch erst ab 2025 geplant. Bis jetzt steht noch nicht fest, welches Modell mit dieser Technologie in Serie geht.

Nachdem Honda, Hyundai, Mercedes und eben auch Toyota bereits Fahrzeuge auf die Straße gebracht haben, die mit Wasserstoff Strom produzieren, bestätigte nun also auch BMW die Weiterentwicklung dieser Technologie.

BMW arbeitet bereits seit Mitte der 1990er Jahre an Wasserstoff-Brennstoffzellen-Autos, die als langfristige Lösung für emissionsfreie Mobilität angesehen werden, die batterieelektrische Autos sogar überleben könnte. In diesem Zusammenhang auch kurz der Hinweis auf Folge 28 unseres Podcasts, welche sich ausführlicher mit der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Entwicklung befasst hat.

Kooperationen mit anderen Automobil-Hersteller

Die BMW Group setzt künftig auf die Zusammenarbeit mit anderen Automobil-Hersteller. Bereits im März wurde bekannt, dass die bereits bestehende Kooperation mit der Daimler AG weiter vertieft werden soll.

Einem Bericht des Manager Magazin zufolge arbeiten die Autohersteller BMW und Daimler an einer gemeinsamen Elektroauto-Plattform für Kleinwagen. Als heißester Kandidat für das erste Fahrzeug wird der BMW i2 gehandelt, ein Stromer ähnlich dem BMW i3, der um das Jahr 2024 herum für weniger als 30.000 Euro erscheinen soll. Welches Modell Daimler auf der Plattform plant, ist noch nicht bekannt.

Es sei nur bekannt, dass als Erstling der gemeinsamen Kooperation ein gemeinsames Elektroauto entstehen muss. Dies habe BMWs Entwicklungschef Fröhlich dem jetzigen Daimler-Chef Ola Källenius „sehr deutlich mitgeteilt“, so das Wirtschaftsmagazin.

Bei der Daimler AG ist in puncto Kooperation noch nicht Schluss. Seit Anfang Juni wissen wir, dass die BMW Group sowie Jaguar Land Rover künftig gemeinsame Sache machen, wenn es darum geht die eigene E-Antriebstechnologie weiterzuentwickeln. Durch den Fokus auf eine gemeinsame Kooperation will man den eigenen Kunden den neuesten Stand der Elektromobilität zum Start des nächsten Jahrzehnts verfügbar machen.

BMW und Jaguar Land Rover bündeln ihre Kräfte, um Elektroantriebe der nächsten Generation zu entwickeln. Dieser Schritt treibt die Weiterentwicklung von Elektrifizierungstechnologien voran, die für den Übergang zur nachhaltigen Mobilität der Zukunft notwendig ist.

2020 wird die BMW Group seine fünfte Generation ihrer eDrive Technologie mit dem BMW iX3 am Markt einführen. Die Elektro-Antriebseinheit ist das System, auf dem zukünftige, mit Jaguar Land Rover zusammen eingeführte Weiterentwicklungen aufsetzen. BMW und Jaguar Land Rover werden durch die Kooperation auf diesem Gebiet durch Skaleneffekte in den Bereichen Entwicklung, Produktion und gemeinsamer Einkauf erzielen.

Weiterentwickelt wird die Antriebseinheit durch ein gemeinsames Team von Experten. Die Fertigung der Elektroantriebe erfolgt getrennt an den jeweiligen Standorten.

Shownotes & Outro

Das war es auch schon mit der Momentaufnahme bei BMW. Einen ersten, groben Überblick was gerade passiert, welche Modelle uns erwarten und wie es künftig beim bayrischen Automobilhersteller weiter geht solltest du nun erfahren haben.

In die Shownotes habe ich dir noch ein paar Links und Ressourcen rund um die E-Mobilitätspläne bei BMW gepackt, die dir dabei helfen, das ganze ein wenig zu vertiefen.

Bevor die Folge zu Ende ist, noch eine Bitte. Sollte dir diese gefallen haben, dann freue ich mich über eine Bewertung bei iTunes, Spotify und Co. Oder eben dort, wo du unseren Podcast hörst.

Und nun, bis zum nächsten Mal!

4 Kommentare

  1. Bleib dabei: Die Roadmap von BMW ist Plugin Hybrid und ab 2030 Wasserstoff.
    Mini und X3 sind Alibielektroautos mit vorhandener Technik und der i4 wird ein teures Nischenauto.

  2. Bei BMW gibt es keine e Begeisterten mehr .
    Die sind schon lange frustriert abgewandert .
    Mit den alten Köpfen in diesem verkrusteten 4 Rohr Klappenauspuff aggressiv SUV
    Design Laden wird man e Mobilität nicht wollen .
    Nur Lippenbekenntnisse

  3. BMW wäre gut beraten, sich auch um seine Bestandskunden zu kümmern! Man produziert und verkauft seit 2 Jahren einen i3s und “vergisst”, passende Winterreifen dazu anzubieten. Auf meine Anfrage bei der BMW i-group teilte man lapidar mit, die Magen seinen dafür zu klein, damit müsse ich leben. So fährt der geneigte i3s Besitzer 5 Monate im Jahr mit viel zu schmalen i3 Reifen unter den Kotflügelverbreiterungen des i3s und “verzichtet auf die prospektierten fahrtechnischen Vorzüge des i3s gepaart mit exorbitantem Verschleiss auf 155er Trennscheiben. So funktioniert e-Mobitität bei BMW heute.

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