„Wasserstoff als wichtige Option“: BMW treibt die Brennstoffzellen-Technologie entschieden voran

"Wasserstoff als zusätzliche Option": BMW treibt die Brennstoffzellen-Technologie entschlossen voran

Copyright Abbildung(en): BMW

Zwei Jahre nach dem Debüt des Konzeptfahrzeugs BMW i Hydrogen NEXT präsentierte das Unternehmen auf der IAA Mobility 2021 in München den BMW iX5 Hydrogen. Das Sports Activity Vehicle (SAV) mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb ist zwar aktuell noch in seinem Serienentwicklungsprozess, zeigt aber die Ambitionen des Konzerns: So arbeiten die Münchener konsequent an der Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie als zusätzliche, wichtige Option für nachhaltige, individuelle Mobilität.

Bei entsprechenden Rahmenbedingungen besitzt die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie das Potenzial, eine weitere Säule im Antriebsportfolio der BMW Group für lokal CO2-freie Mobilität zu bilden. Die vollständig auf lokal emissionsfreie Mobilität ausgerichtete Marke BMW i könnte in Zukunft neben batterieelektrischen Modellen wie dem BMW i3, dem BMW iX3, dem BMW iX und dem BMW i4 auch Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb anbieten. Unter der Voraussetzung einer Erzeugung von Wasserstoff mithilfe von regenerativ gewonnener Energie und einer entsprechenden Infrastruktur kann diese Technologie eine Ergänzung des elektrifizierten Antriebsportfolios von BMW darstellen und dabei insbesondere die Anforderungen von Kunden erfüllen, die keinen eigenen Zugang zu elektrischer Ladeinfrastruktur haben, häufig auf Langstrecken unterwegs sind oder eine hohe Flexibilität wünschen.

 

BMW

BMW begrüßt und unterstützt nach eigenen Angaben Aktivitäten zur Förderung von Innovationen in Deutschland und Europa, die dazu dienen, eine Wasserstoffwirtschaft aufzubauen und die Erzeugung von grünem Wasserstoff zu forcieren. Dazu gehören insbesondere die in den IPCEI (Important Projects of Common European Interest) zusammengefassten Wasserstoff-Großprojekte. Die in Deutschland vom Bundeswirtschafts- und Bundesverkehrsministerium geförderte Initiative der europäischen Union bildet mit ihren Projekten die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Wasserstofferzeugung, über den Transport bis hin zu Anwendungen in der Industrie. BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber erklärte im Gespräch mit der Onlineplattform t3n, dass Wasserstoffantrieb eine Nische bleibe und der Konzern langfristig auf E-Mobilität setzen wird.

Einen konkreten Zeitplan für das Verbrenner-Aus gibt er im Interview jedoch nicht. Aber er trifft die Aussage: „Es führt kein Weg mehr am Elektroauto vorbei.“ Der bayerische Premiumautobauer entwickelt also weiterhin Verbrenner und ab Ende 2022 eine Kleinserie von Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Sicher sei jedoch, dass die Tage von Verbrennern langfristig unter anderem wegen externer Vorgaben gezählt seien. Wie auch bei anderen Autoherstellern liege der Hauptfokus bei BMW jetzt auf der Entwicklung von batteriegetriebenen Autos.

„Für die Masse wird Wasserstoff keine Lösung sein“

Weber ist überzeugt, dass Elektroautos die Zukunft seien. Jedoch gehe der Umstieg vom Verbrenner zum Stromer mit einem strukturellen Wandel einher, was eine gewisse Zeit in Anspruch nehme. „Ohne den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur könnten sich E-Autos nicht durchsetzen“, heißt es im Gespräch auf t3n.de weiter. „Das Fahrgefühl werde sie umstimmen“, ist er sich sicher. Deshalb ist der Plan für den Entwicklungs-Chef klar: „Wir werden bereits 2023 in rund 90 Prozent unserer heutigen Marktsegmente jeweils mindestens ein vollelektrisches Modell auf der Straße haben“. Einen kompletten Fokus auf rein batteriebetriebene Autos will BMW aber vorerst nicht setzen.
Wasserstoff sei eine ernste Alternative, deshalb sieht Weber speziell für größere Fahrzeuge einen Wasserstoffantrieb vor. Dazu sagt er: „Für die Masse wird Wasserstoff keine Lösung sein“. So sollen Wasserstoff-Fahrzeuge regional wie etwa in Japan Vorteile haben, wo die elektrische Ladeinfrastruktur nicht ausreichend ausgebaut sei. Parallel hat die BMW Group in den zurückliegenden Jahren das Angebot an Plug-in-Hybrid-Modellen auf nahezu alle relevanten Fahrzeugklassen – vom Kompaktsegment über die Mittelklasse und die BMW-X-Modelle bis ins Luxussegment – ausgebaut. Die Kombination aus einem effizienten Verbrennungsantrieb und einem Elektromotor ermöglicht es, große Teile des Alltagsverkehrs lokal emissionsfrei zurückzulegen. Anreize zum elektrischen Fahren liefere BMW darüber hinaus mit digitalen Services wie den „eDrive Zones“ und dem Prämienprogramm „BMW Points“.

Laut einem Bericht der IEA (International Energy Agency) bietet Wasserstoff ein erhebliches Potenzial als Energieträger der Zukunft im Rahmen der weltweiten Aktivitäten zur Energiewende. Durch seine Speicher- und Transportfähigkeit lasse sich Wasserstoff in unterschiedlichsten Anwendungen einsetzen. Ein Großteil der Industrieländer verfolge daher Wasserstoffstrategien und hinterlegt diese mit Roadmaps und konkreten Projekten. Im Transportsektor könne Wasserstoff neben der batterieelektrischen Mobilität eine weitere Technologie-Option werden, mit der sich langfristig nachhaltige individuelle Mobilität gestalten werden kann. Voraussetzung dafür ist neben einer hinreichenden und wettbewerbsfähigen Erzeugung von Wasserstoff aus Grünstrom vor allem der Ausbau der entsprechenden Tankinfrastruktur, der in zahlreichen Ländern bereits intensiv vorangetrieben wird.

 

BMW
In Deutschland sei nach Unternehmensangaben mittlerweile fast jeder vierte Neuwagen der Marke BMW und rund 30 Prozent aller neuzugelassenen Fahrzeuge von Mini mit einem elektrifizierten Antrieb ausgestattet. Weltweit plant die BMW Group, bis Ende 2021 insgesamt eine Million vollelektrische und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Der Anteil der rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge am Gesamtabsatz der BMW Group soll bis 2025 auf mehr als 25 Prozent gesteigert werden und im Jahr 2030 bereits bis zu 50 Prozent betragen. Insgesamt will die BMW Group in den nächsten zehn Jahren etwa zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf die Straßen in aller Welt bringen. Neue Fahrzeugplattformen werden so konzipiert, dass nicht nur vollelektrische Antriebe, sondern auch Plug-in-Hybrid- und Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie darin eingesetzt werden können. Darüber hinaus sollen die ab 2025 eingeführten BMW-Modelle der „Neuen Klasse“ neben der nachhaltigen Antriebstechnik auch in den Bereichen Zirkularität und Digitalisierung neue Maßstäbe setzen.
„Der Umgang mit CO2-Emissionen ist zu einem zentralen Bewertungsfaktor für unternehmerisches Handeln geworden. Dazu setzen wir uns transparente und ambitionierte Ziele zur substanziellen Reduzierung von CO2-Emissionen, die von der Science Based Targets Initiative validiert sind und einen wirksamen und messbaren Beitrag liefern“, so Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG. „Mit der Neuen Klasse verschärfen wir unseren Anspruch nochmal deutlich und verpflichten uns außerdem zu einem klaren Kurs, um das 1,5 Grad Ziel einzuhalten.“ Vor diesem Hintergrund hat die BMW Group auch das Liefervolumen für Batteriezellen nahezu verdoppelt – für die fünfte Generation des BMW-E-Antriebs ist mit den entsprechenden Lieferanten aktuell ein Volumen in Höhe von 22,36 Milliarden Euro vereinbart.
BMW

Wasserstoff-Antrieb im BMW iX5 Hydrogen

Der BMW iX5 Hydrogen ist in Sachen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb ein nicht zu unterschätzendes Modell. Das auf der Basis des BMW X5 entwickelte Fahrzeug soll ab Ende des kommenden Jahres in einer Kleinserie für Demonstrations- und Erprobungszwecke eingesetzt werden. „Mit seiner Hochleistungs-Brennstoffzelle und seiner optimierten Leistungsbatterie verfügt der BMW iX5 Hydrogen über ein weltweit einzigartiges Antriebssystem“, erklärt Jürgen Guldner, Leiter BMW Group Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie und Fahrzeugprojekte. Sein Antriebssystem nutzt Wasserstoff als Energieträger und wandelt diesen in einer Brennstoffzelle zu Strom um. Dabei wird eine elektrische Leistung von bis zu 170 PS erzeugt und als einzige Emission Wasserdampf freigesetzt. Mit dieser Antriebsleistung sollen auch hohe Geschwindigkeiten über längere Distanzen konstant gehalten werden können. Der Elektromotor entstammt der fünften Generation der BMW-eDrive-Technologie, wie sie unter anderem auch im BMW iX eingesetzt wird. In Schub- und Bremsphasen übernimmt er die Funktion eines Generators, der Energie in eine Leistungsbatterie einspeist. Für besonders sportliche Fahrmanöver wird zusätzlich die in dieser Leistungsbatterie gespeicherte Energie genutzt. Damit steht eine Systemleistung von 374 PS zur Verfügung.

Quelle: BMW Group, t3n.de

Über den Autor

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „„Wasserstoff als wichtige Option“: BMW treibt die Brennstoffzellen-Technologie entschieden voran“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
71 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

HOLZWEG! Entwickelt lieber Fahrzeuge die mit Dampf und Kohlefeuer laufen, da ist der Wirkungsgrad höher! 🙂

Hat schon etwas. Die gewichtsbezogene Energiedichte von Brennholz (5 kWh/kg) ist etwa 15 mal so hoch wie die einer Li-Ion-Batterie (0.3 kWh/kg).
Wasserstoff (33 kWh/kg) ist ohne Tank etwa 120 mal so energiedicht wie eine Li-Ion-Batterie, mit Tank immer noch mehr als 10 mal.
Selbst die volumenbezogene Energiedichte von Wasserstoff in 700bar-Tanks ist – entgegen der weitverbreiteten Meinung der Batterie-Nostalgiker – immer noch doppelt so hoch wie die einer modernen Li-Ion-Batterie.

Nur wird der Akku nicht verbrannt, sondern wiederverwendet.

Sogar die Elektronen werden wiederverwendet 😛

Natürlich wird ab und zu auch ein BEV-Akku verbrannt, so dass er zusammen mit dem Auto nur noch teilweise wiederverwendet werden kann. Blöd nur, der ganze Krampel ist schwer zu löschen. Vor allem in Tief- und Hochgaragen, wo die Deckenhöhe nicht ausreicht um solche Karren in Feuerwehr-Löschwasserwannen zu versenken. Ab und an brennt dann halt eine Flughafengarage ab und fällt teilweise in sich zusammen (Meldung aus STAVANGER als Quelle). Aber zurück zur aktuellen Thematik. Das kann auch bei normalen Autos passieren, aber dann ist halt der mobile Energiespeicher hin. Ein Problem scheint zu sein, dass der Striomspeicher selbst nicht auch verbrannt wird. Man müsste wissenschaftlich ermeittel, wie der AKKU-Wirkungsgrad steigen würde, wenn man zusätzlich den Stromtank absichtlich mit verbrennt. Vlt. machen das inzwischen Afrikaner mit unseren BEV-Akku-Schrott?

… brennt halt nur um Größenordnungen seltener als die: Vorsicht „Verbrenner“!

Bei einem FCEV wird auch nix „verbrannt“, sondern der Wasserstoff wird nach Stromerzeugung mit O (Sauerstoff) in H2O (Wasser) verwandelt und dem Grundwasser zugeführt.

Diese reine FCV-Wasser ist viel zu schade es mit der Gülle des Grundwassers zu verunreinigen. Die Briten machen TEE daraus und Bayern Bier nach dem Reinheitsgebot. Ü16? Ja? dann: https://www.bayerisches-bier.de/bier-wissen/reinheitsgebot-geschichte-und-bedeutung/ Vlt. haben die Bayern vor 500 Jahren die Brennstoffzelle erfunden?

Doch, mind. 2/3 der Initialenergie wird „verbrannt“.

… wie auch ein Großteil der kinetischen Energie, durch Rekuperation.

Auf dem punkt gebracht!
Sieht man sich das hohe gewicht der litium vatterie an dann ist das doch alles andere als zukunftsmusik!
Und dabei ist das geringe gewicht doch schon eines der grössten vorteiler diesen batterietyps….
Im vergleich zu wasserstoff ist hier deutlich mehr energiedichte vorhanden welche man auch deutlich schneller nachfüllen kann!
Und das wird in zukunft auch viel ausmachen!
Klar hat auch dad batterieauto seine befürwortung…
Jedoch denke ich dass bev nur in klein bzw. Kleinstwagen wirklich ihren sicheren einzug finden werden!
Ein fahrzeug in der grösse einer s klasse, eines model s oder eben den suv wird die beennstoffzelle deutlich mehr verwendung in zukunft finden….

Das brennstoffzellensystem von bmw ist übrigens von toyota!
Man beachte die kooperstionsarbeiten von supra/z4, den letzten bmw dieselmotoren verbaut in toyotas, die gemeinsamen feststoffbatterieforschungen welche bis jetzt bereits über 30 MILLIARDEN€ kosteten und eben der austausch von hybrid-, batterie-, und brennstoffzellen-knowhow von toyota an bmw!

Gewicht ist nur bedingt ein Problem. Durch die Lage der Batterie, unten, mittig entstehen die z.Z. sichersten Autos. Und da ein großer Teil der Bewegungsenergie wieder rekuperiert wird, ist der Nachteil minimiert.

Gibt halt nur keine Regeneration!

Ja dieser Wirkungsgrad beim BEV ist natürlich um Welten besser. Gerechnet an STECKDOSE. Dumm ist nur, dass im STROM viele Millionen Jahre gesammelte Sonnenenergie steckt. In Form von HOLZ-Braun- und Steinkohle. Damit werden heute noch Dampfmaschienen, aber auch diese Akkus „befeuert“. Dumm ist vor Allen ein Auto, welches indirekt rund um die Uhr läuft und das auf Kraftwerke angewiesen ist, die IMMER laufen. Die rechnet der E-Spezial-Mobilist rein gar nicht. Sonst wäre dieser „Wirkungsgrad katastrophler Energie-Mist. Dann brauchen alle dies Kisten sogar ERDÖL, denn ohne geht rein gar nix. Man muss nämlich ALLES was man zum Bau von Akkus und BEVs braucht, ALLES mit Erdöl = raffinierten Diesel erzeugen und transportien. Nur für den BEV-Fan, der eine lange Leitung braucht kommt das Ganze energetisch GRATIS. Und Ersatz in Form von H2 hatte er nicht. GARS NICHT! Er hat auch dieses Video für Laien verständlich nicht angeschaut, nur mit Computern gepostet, die mit ERDÖL aus CHINA kommen. > https://youtu.be/9ZuRamCqj1I . Vlt. sollte man solche einfachen Fakten ohne KI kapieren können?

Einige wollen nicht verstehen, dass der Anteil von Kohle am Strommix kontinuierlich kleiner wird. Das kann man auf der Seite des Statistischen Bundesamtes sehen. Und viele BEV Besitzer ihr Fahrzeug mit Strom vom eigenen Dach laden, den sie auch nicht ins Netz einspeisen dürfen.

Und die Stammtischgeschichten eines Herrn Bloch sind nicht mit Zahlen hinterlegt, sondern Behauptungen. „PV Zellen haben doch auch ein schlechten Wirkungsgrad! Benutzen wir die deswegen nicht? Nein, liebe Kinder!“ Was wäre denn die effizientere Alternative zu PV-Zellen um aus Sonnenlicht Strom zu machen, die man stattdessen nutzen könnte? Hmmm, ähhh, tja, … Es gibt noch Solarthermische Kraftwerke, die funktionieren aber nur mit direktem Sonnenlicht (nicht bei Wolken) und haben einen noch schlechteren Wirkungsgrad. Sorry, wer so argumentiert fängt nur Leute ein, die nicht in der Lage sind weiter zu denken.

Farnsworth

Hören Sie mir bitte damit auf, das irgendwas, irgendwann in iregnd einer vagen Zukunft besser werden könnte. Seit Dekaden labern sich Staatschefs aus aller Herren Länder die Hucke voll, dass man nun beginnt ide Umweltprobleme dieser einen Erde ernsthaft anzugehen. Alleine schon der Aspekt mit den Akkus, die man längst zusammen mit BEV verkauft. Was hört man vom Recycling? Wieder das alte Muster. Stichwort 2.Leben, was bedeutet dass man eine fachgerechte Wiederverwertung verzögert. Vlt. bis zum St. Nimmerleinstag. Das war und ist so ein Muster, wie die Politik von Heute agiert. Verzögern, Verteuschen, Risiken nicht beachten, Schönreden… und dann wundern, dass junge Leute auf die Strasse gehen. Wenn Sie ehrlich sind, so sagen Sie mir, wie sich das zusammenreimt. BEVs werden doch nur ernst genammen, wenn sie wahre Rekorde bieten. Riesenakkus, Motorpower die schwerste LKWs übertrumpft., alles billig finanziert. Leute kaufen solche Geräte, die auf normalen Strassen, nicht mal auf Autobahnen eteas zu suchen hätten. Leute, die für 100 PS zu alt sind setzen sich in E-Kisten mit F1-Power. Zeitgleich wünschen sich Viele maximal 130 KM/h auf Autobahnen. Den dauergehetzten Trucker redet man förmlich ein Ruhepausen zu machen. Ersten gibt es dazu nicht einaml die nötigen Standplätze und dann sollen die endlosen Ladepausen kompensiert werden. Also bitte, das glaubt niemand ernsthaft. Die LKWS fahren just-in time. Schafft eine Spedition das nicht, ist sie weg vom Fenster. Naturlich haben veiel BEV-Besitzer heute eingen Häuser mit PV aus dem Dach. Warum denn nicht. Nur die Verstädterung nimmt kontuierlich zu und dann ist Feierabend mit diesen eigenen Dächern, mit eigenen Garagen, ja mit eigenen Autos. Wer Augen im Kopf hat sieht das längst. Das ist oder wird weltweit DAS Problem zahlloser Menschen und deren Verwaltungen. VERKEHRSRAUM in Metropolen wird immer knapper. Bei uns und auch in Asien wünscht man sich Leute auf Fahrrädern, meinetwegen mit E-Motor und Akku. Immer mehr Leute fahren mit öffentlichen Verkehrmitteln zur Arbeit. Der Parkraum wird immer weniger und das Auto mehr und mehr zur Last. Sie dürfen schon glauben, dass ich weiß von was ich Rede. Ich selbst bin ein Wanderer zwischen zwei dieser Welten, wobei mit auf dem Land, die Verstädterung rasant überholt. Bitte hören Sie auch damit auf Bloch etwas anzudichten was einfach NICHT stimmt. Beim Link ging es um Wasserstoff,aber nicht nur darum um BEVs zu fahren. Es ging um die Reduzierung der Kohlenstoffverbrennung und um eine effiziente Form große STROM-Mengen zu speichern. Strom der andernfass nicht genutzt werden kann und wird. IMMER noch offen steht die Farge im Raum, wie SIE BEVs haben können, OHNE auf DIESELENERGIE vorgreifen zu MÜSSEN. Sie reden immer von den was iregendwann kommen wird, aber allein dieser Aspekt hätte bewältigt sein MÜSSEN. Musk schimpft über FOOLCELLS, aber auf Allein seinen baustellen arbeiten DIESEL in allein Möglichste Maschinen. Selbst diese Auto MÜSSEN mit Schwerölschiffen transportiert werden. Wahrscheinlich kann Musk nicht segeln oder der Wind ist immer aus. Vlt wollte er die Gorch Fock kaufen und umbauen? Wer weiß schon was in einem Genie vorgeht? Raumfahrt mit Akkus? Das wäre DER HIT.

Ein BEV fährt mit 100% Kohlestrom schon sauberer als ein entsprechender Verbrenner. Wenn in ihrer Vorstellung alle nur mit dicken F1 e-Autos durch die Gegend fahren ist das auch Quatsch. Wir fahren bewusst einen E-Up und einen Twizy. Und sie haben Recht dass immer mehr Leute Fahrrad fahren sollten. Aber selbst in den Niederlanden die eine ausgezeichnete Fahrradinfrastruktur haben ist die Nutzung des PKW nur geringfügig geringer.

Und aktuell wird nicht so viel Strom abgeregelt. Lediglich 6 TWh. Dort wo der abgeregelt wird steht auch kein Elektrolyseur. Also wäre es doch besser wenn ich in diesem Stromnetz-Abschnitt direkt E-Autos damit lade Stadt umständlich H2 damit herstelle. Aber sie wollen es einfach nicht verstehen.

Und Herr Bloch hat genau das getan. Er sagte der Wirkungsgrad beim FCEV wäre nicht wichtig und das obwohl es eine bessere Alternative BEV gibt.

Farnsworth

H2 und Öl krieg ich nicht von meinem Dach!
Holz und Öl müssen sowieso weg…

Die sind längst entwickelt. Es war weder James WATT, noch ein Herr TESLA. Ursprünglich leigt die Erfindung > 250 Jahre zurück und ein Herr PAPIN war DER ERFINDER. https://www.konstruktionspraxis.vogel.de/die-dampfmaschine-erfinder-aufbau-und-funktion-a-858007/ Zur Zeit entwickeln BEV-Fans die alte Erfindung nur weiter. Heute verbrennt man Braunkohle in so genannten Kraftwerken, die man im BEV, NICHT mitnimmt. Mit langen Kupferkabeln leitet man die Holz-Energie in schwere, teure Kisten im Bodensegment eines Automobils und transportiert damit ca. 1.42 Personen ein kleines Stück weit. Bis zum zur nächsten Steckdose, wo man lange warten muss, bis die Energie des früheren Holzes den Speicher zu 80 % gefüllt hat. Rechnet man die ganze Energiekette durch, so kennt der Kenner den Gesamtwirkungsgrad von Anfang an. Offenbar vergessen BEV-Freaks den Baum, der eine schlechten Wirkungsgrad hatte, als die Sonne ihn wachsen ließ. Er entspricht sicherlich dem einer modernen PV-Anlage um die 12 %. Mit dieser Energie fährt der heutige E-Mobilist und verbrennt damit eine Unmenge an Kohle. Das ist ihn wohl die Rettung unsere Panaten wert. AUTOFAHREN! Es soll brauerein geben, die pfalnzen Bäume in Abhängigkeit vom Bierumsatz. Damit soll die Abholzung des Regenwalds kompensiert werden. „Stark verkürzt, wer möglichst viel säuft rettet diese Erde!“ Das ist genau so intelligent, wie das vorige Beispiel. Der Wirkungsgrad des Alkohols ist nicht zu verachten wenn er im Hirn verbrannt wird. Dann vergisst man die wahre Energiequelle und taumelt zur Steckdose. PROST!
Alkohl kann man in Flaschen mitnehmen. Nur ein Tipp

Und für die Herstellung von grünem H2 verwendet man dann Kohlestromfilter aus dem nächsten Esoterikshop ihrer Wahl, oder wie?

Farnsworth

Bei meinem Konzept kommt der Wasserstoff in Grün ganau dort heruas, wo der Grünstoff ist. In einer Steckdose. Nur das Kohlekraftwerk und das AKW ist nicht da. Ich weiß, auch dieser Kohlestrom aus D wird immer weniger genutzt. Man kauft halt ÖKO-Strom aus dem EU-Netz. Wo ist das Problem? Wozu Zertifikate und Börsen?

Stellen Sie sich bloss vor, in Florida gibt es sogar Leute, die haben eine Methode entwickelt mit der man Meer-H2O spalten kann. Dort haut man das salzige Wasser in 2 atomare Trümmer, baut sie neu zusammen und fährt elektrische Autos damit. Was nicht verfahren wird kann man als Strom an die BEV-Fans verkaufen. Die zahlen JEDEN Preis. Es soll solche Leute geben, die stecken den E-Wagen an eine S-Charger und wissen nicht woher der Strom kommt. Und, sie wissen fast nie was er wirklich kostet. Im Auto liegen viele Kabel mit völlig verschiedenen Steckern. Was dort passieren kann kann man in der Ladepause ansehen. Da man oft lange Zeit hat dsieser Vorschlag: https://youtu.be/HI_DqFAgIV0 und dann das hier: https://www.hydrogenfuelnews.com/hydrogen-fuel-from-seawater/8548396/?mc_cid=9831b79739&mc_eid=ed82e1f70e . Der Eine spaltet Haare, der Andere eben Wasser. Und BEV-Fans raufen sich die Haare aus. Warum? Sie müssen auf Chips warten und das Dieselschiff kommt nicht aus Asien. In ihrer Not kaufen sie einen Hybriden.

Wenn man keine Ahnung hat…

So zum einen: selbst mit dem Anteil an Kohlestrom in Deutschland (welcher immer geringer wird) ist ein bev weiterhin umweltfreundlicher als jeder Verbrenner.

Zum anderen, wo kommt den der Strom für den Wasserstoff her?

Und dann noch einige andere Sachen: ich habe noch nie länger als 21 Minuten irgendwo zum Laden auf 80% gestanden, und danach fahre ich wieder meine 350 bis 400 km bevor ich wieder laden muss.

Beim Wasserstoff Auto.. tja da steht man auch Mal fast ne Stunde an der Tankstelle bis die wieder ihren benötigen Druck aufgebaut hat, damit man die Wasserstoff Schleuder betanken kann. Und dazu kommen noch der lächerlich kleine kofferraum. Weil never den 2 bis 3 Tanks für Wasserstoff, und der Brennstoffzelle braucht man ja auch noch Platz für den Lithium Akku und die Steuerelektronik.

Aha, SIE, ich meine SIE haben nichtt länger als 21 Minuten irgendwo beim Laden gestanden. Schön das SIE alo DER MASSSTAB sind an dem sich ALLE orientieren sollen. Nun, dann erklären Sie mir bitte was JETZT, GERADE, MOMENTAN passieren würden wenn es KEINE KOHLENSTOFFABHÄNGIGEN MASCHINEN, GERÄTE, MATERIALIEN, ANWENGUNGEN, INFRASTRUKTUREN, … gäbe. Nehemen wir an, man müsste JETZT nur auf einige Transportkomponenten verzichten. Den Rest lasse ich sogar extra mal weg. Nehmen wir nur mal an, die weltweite Schifffahrt könnte, aus welchen Gründen (Krieg, Röhölknappheit, Naturereignis, Katastrophe,…) NICHT fahren. JETZT! Auf welche Energie könnte diese Menschhait HEUTE, nicht irgendwann VERZICHTEN? Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass diese Menschheit auf STROM verzichten kann, wenn man nicht nur überleben will. V iele Menschen leben sogar heute noch ohne STROM und wissen sogar NOCH, dass das auch geht. Zur NOT! Diese Leute WOLLEN aber auch dahin kommen, dass wenigstens ein wenig IHR MASSSTAB für sie gilt. Zhalose Menschen haben gar kein AUTO, viele von ihnen nicht einmal ein altes Fahrrad, ja nicht einmal eine Strasse um es zubenutzen. Wer einen einzigen Last-Esel besitzt ist reich. Reicher als der Rest an Menschen seiner nahen Umgebung. Nehmen wir mal CHINA als Massstab oder Indien oder Menschen in Afrika, oder… China zeigt HEUTE, RASEND SCHNELL UNSER ALLER GLOBALES PROBLEM. Das Kernproblem MUSS , wenn es NOCH machbar ist sofort gelindert werden. Falls Sie es mitbekommen haben, diese EINE, die LETZTE ERDE brennt. Und wir KÖNNEN NICHT damit aufhören, Erdöl zu verbrennen. Haben Sie zum Beispiel JETZT schon bemerkt, was los ist wenn keine Mikro-Chips kommen können? Alleine dieser eine Aspekt zerstört IHRE TRÄUME. Wenn diese Problem nicht schnell gelöst wird, was dann? Dann fällt dieser geplante Grünstrom aus, der Autobau aus, die Lebensmittel aus, die Kleidung weg, der Wohlstand aus und eben > 90 Prozent des Tanspots der dringend notwenigen Transporte aus… Was meinen Sie nun, wenn der Erdölbasierende globale Transort nur stotterte, nicht einaml ganz weg fällt, was dann los ist? Haben sie JETZT schon DIE LÖSUNG diese EINEN Problems? Ich fürchte, Sie haben GAR nix dergleichen. Vlt. wurde Ihr BEV gerade noch fertig. Glück gehabt oder nicht? Dann beginnt die Zeit, um sich vlt. ein Fahrad zu wünschen. Nein keine neues Fahrad, ein Altes wird dann der MASSTAB. Was? Gibt es nicht? Ach wissen Sie was los war, bei den ersten Öl-Krisen? Haben SIE und IHRE JÜNGER nun schon ERSATZ für ERDÖL? WO IST DER DENN? Sie zeigen mir nur Akkufahrzeuge und erklären das ERDÖL muss weg. Wie denn erklären Sie aber nicht. Vlt beantworten Sie JETZT diese Frage. Mit was ersetzen Sie ab SOFORT das ERDÖL? MIT FROMMEN SPRÜCHEN UND VLT IRGENDWANN? Inzwischen wollen Sie das Millionen von menschen IHREM MASSTAB folgen sollen? Leute die nicht einmal eine Transport-Esel haben, weil ein Drahtesel auch Erdöl zum Bau braucht. Öl das transportiert werden musste, als das alte Rad gebaut wurde. Unsere alten Techniken stecken in den Transportern von JETZT. Wenn sie NEUE LKWS wollen, MÜSSEN Sie Ersatz für ERDÖL HABEN. Haben Sie diesen Ersatz JETZT? Wie heißt der denn? FOOLCELL? WASSERSTOFF? BLÖDIN?

Fast vergessen, sorry!
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/chipmangel-autoindustrie-halbleiter-absatzrueckgang-1.5419456?reduced=true
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-erneuter-chipmangel-die-autoindustrie-hat-vertrauen-verspielt/27637612.html?ticket=ST-1795064-WkvCvgN47WIqwDkIEdbH-ap5 usw……

Warten SIE nun auf ERDÖLBASIERDE TRANSPORTER, um IHRE WÜNSCHE ERFÜLLEN ZU KÖNNEN? Sie wollen doch den VERBRENNERMARKT ÜBERROLLEN?

Last edited 29 Tage zuvor by Helmuth Meixner

Sagen Sie mal, Herr Meixner, wollen Sie nicht lieber ein Buch schreiben, dass keiner lesen möchte?

Natürlich liest keiner ein Buch. Heute schon gar nicht, denn lesen dauert. Ein paar Schlagworte wirrer Wünsche genügen. Vlt. ist das DER Grund dafür, warum man KI sofort haben will. Im Auto! Damit in der Karre wenigstens Einer denkt. Bevor der Akku-Strom aus ist? Die meisten Leute rennen heute mit einer kleinen Glasscheibe vorn Kopf herum. Früher nannte man das Brett….

Ja, sie haben recht. Ich brauche oft deutlich WENIGER als 21min!

Wie helfen FCEV in ihrem oben dargestellten Szenario jetzt weiter? Wo sind die ganzen Elektrolyseure jetzt? Wo die ganzen EE Quellen die man für die Produktion von H2 bräuchte jetzt? Wo sind zuverlässige und funktionierende Tankstellen jetzt? Wo die Chips ohne die man auch kein FCEV baut jetzt?

Ihre Argumentation ist in sich nicht schlüssig.

Farnsworth

Wenn man denn überhaupt tanken kann. Die H2-Tankstelle in meiner Nähe, die ich ab und an beobachte ist wieder ausgefallen. Am 14.9. war sie nach fast einmonatigem Ausfall wieder in Betrieb gegangen. Nach nicht mal 2 Wochen wieder Störung. Heute wieder der dritte Tag. Was für ein Trauerspiel. Und das ist keine Theorie, das ist der traurige Alltag. Ständig poppt auf der H2.live Karte eine neue Tankstelle auf, die in Störung ist. Weniger Störungen als 12/147 Tankstellen habe ich noch nie gesehen. Hätte ich ein FCEV wäre ich in Rage wegen der unzuverlässigen Infrastruktur. In meinem Alltag muss ich nirgends hinfahren um mein Auto betriebsbereit zu halten.

Farnsworth

Im Gegensatz zum Tanken, wo man während des gesamten Vorgangs danebensteht und wartet, wird die Batterie da geladen, wo der Wagen sowieso steht; also 0 Wartezeit.

Aha, hoffentlich steht Iht Wagen nicht gerade in England, dort wo angeblich 100.000 D IESELTRUCKER fehlen und die nicht nur Verbrennersprit transpotieren. Was tun Sie mit einem Auto das sowieso steht? NIX! Ich brauche ein Auto welches fährt. Ich brauche kein Auto, welches KOHLESTROM rund um die Uhr braucht, auch dann wenn NIEMAND fährt. Stellen Sie sich vor, ich würde meine Benziner laufen lassen, obwohl ich gar nicht fahre. Der Polizist neben mir würde mir erklären, dass ich spinne. machen Sie sofort die Dreckschleuder aus. Das wäre doch sein Tenor oder nicht. Unbd ausgrechnet Sie wollen STROM, den gar keiner braucht! Hurra!

Die Kombination aus einem effizienten Verbrennungsantrieb und einem Elektromotor

Ich korrigiere: Die Kombination aus einem Verbrennungsantrieb und einem effizienten Elektromotor 

Was wollen Sie da korrigieren, was jedes Kind weiß. Der E-Motor nutzt nur Strom der anderweitig erzeugt wurde. Über deren Verluste, die zwangsläufig anfallen redet man halt nicht. Schon lange fordere ich das Perpeduum moblie in verbesserter Version mit E-Motor der während der Autofahrt sogar den Auto-Piloten kostenlos und Abgasfrei mit KI versorgt, wenn die Leitung zu lange wird. Man minkelt in der BEV-Szene sogar dass man die Windräder mit Akkustrom rotieren lässt. Ob das Gerücht wahr ist???? Früher gab es ein Sprichwort über Siemans. Dort soll es Lampen gegeben haben, die es beim Einschalten des Stroms Dunkelheit erzeugten. In der ON-PHase soll sogar der Atomstrom nichts gekostet haben. Allerdings brauchte man dann eine Taschenlampe. Das Projekt Den Entwickler ging ein Licht auf. Es wurde ersatzlos gestrichen.

Ich bin überzeugt, dass BMW auf dem richtigen Weg ist. Diversifikation bei den Antrieben, vor allem über Wasserstoff, wird sich sehr wahrscheinlich auszahlen.

Die EU plant eine Vorgabe, dass in bestimmten Abständen an den Autobahnen Wasserstofftankstellen gebaut werden müssen.

Auch in den USA macht das Thema Fortschritte. Dort werden mit den neuen Paketen, falls sie durchkommen, neben Ladesäulen auch Wasserstofftankstellen gefördert.
Kalifornien baut die Infrastruktur überdies schon deutlich aus. Subventionen für über 100 zusätzliche Tankstellen wurden schon genehmigt. Vor allem die Leistungsfähigkeit und Größe der neuen Tankstellen in Kalifornien ist beeindruckend und übersteigt die Kapazität der alten teilweise um ein vielfaches. 2-4 Zapfsäulen mit 800-1600 kg Speicherkapazität und ohne Wartezeiten zwischen den Tankvorgängen, da neuste Technologie.
Kalifornien hat übrigens den 2. größten Bestand an Wasserstoff-PKW weltweit und es werden mehr.

Nur ein Beispiel: USA: FirstElement Fuel launches hydrogen station in California (petrolplaza.com)

Und in Asien wird neben Japan und Korea auch China in naher Zukunft wohl interessant werden, da sie über ihre Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugstrategie die Tankstelleninfrastruktur schnell aufbauen. Alleine Sinopec plant 1000 bis 2025 und hat auch schon mit dem Ausbau begonnen.

Wenn Toyota dann nächstes Jahr den Prius als Wasserstoff Plug-in-Hybrid vorstellt und 2023 ggf. auch den Corolla mit gleicher Technologie, werden endlich auch Auswahl und Preis besser.

Toyota To Launch Hydrogen-Powered Prius And Corolla In 2023 (forbes.com)

Kalifornien hat übrigens den 2. größten Bestand an Wasserstoff-PKW weltweit und es werden mehr.

Du weißt, dass dort zu der Förderung gehört, dass man dort 3 Jahre umsonst tanken darf? Sonst würde Wasserstoff an der Tankstelle 13$/kg kosten.

Wie der Wasserstoff gewonnen wird ist auch nicht so ganz klar. Ich vermute mal, dass der größte Teil noch aus fossilen Quellen kommt. Zumindest habe ich nur Artikel gefunden wo schöne Schaubilder stehen, wie man das erzeugen „könnte“.

Farnsworth

Ich dachte, diese Umsonsttanken war ein Einstiegsprivileg für diese Akku-Autos? Norwegen prktiziert das erfolgreich. Man verschenkt den Wasserkraft-„ÖKO“-Strom fast. Verkauft dessen ÖKO-Strom-Zertifikat an der STROM-Börse, SUBVENTIONIERT den Kauf von E-Autos durch den Verkauft von Unmengen an Erdöl, braucht zu nicht einmal eine STROM-Leitung und retten somit der Welklima, während die Wasserkraftquellen, diese GLETSCHER wegschmelzen wie Butter in der Sonne. Ist das Eis im Norden ganz weg, wird die Sache richtig interessant. Man spart eine Menge an DIESEL auf der Nordroute nach Asien. Von dort kommen viele E-Komponenten und bals E-Mobile zu uns. Die Russen bauen längst Nuklear-Eisbrecher und die genannte Route ganzjährig offen zu halten und erschießen damit auch den Rohstoffmarkt im Norden. Und wir? Wir meinen das man mit extren hohen Strompreisen un den Kauf von E-Autos das Weltklima rettet. IMMER NOCH bewegt ERDÖL DIESE EINE WELT. Weil dort wo man wirklich etwas bewegen MUSS gar kein Strom ist. Mit Wasserstoff könnte man das Problem lindern, aber Freunde der Akku wollen das ja gar nicht. Sie wollen nur Monsterautos, die früher einen Dieselmotor hatten. An leibsten fährt der Deutsche eben immer noch im SUV. Prost! Zu den Schaubildern wäre zu sagen, was teilweise hier schon steht, aber Die Wahrheit lügt nicht. Von den immer wieder genannten Vorteilen der BEV, muss man deren ERDÖLBEDARF abziehen. Sonst befindet man sich auf dem Holzweg zurück zum Saurier. Auch das AUTO gehört zu dieser Gattung, so lange es mit Erdöl gebaut wird. Dessen technische Gene stecken unweigerlich darin. Die zusammen sind DIE wahre QUELLE.

Also ich habe noch nie umsonst geladen … Ah doch, einmal bei IKEA. Netter Kundenservice.

Ändert nichts daran, das H2 teuer ist und teuer bleibt. Und die Erdöl Argumente gelten doch für FCEV genauso. Ich kann doch nicht sagen: BEV sind böse, weil es ja immer noch Schiffe und Bagger gibt, die mit Öl betrieben werden und bei H2 blende ich den Aspekt aus und tue so, als ob H2 ausschließlich aus regenerativen Quellen kommt, obwohl der größte Teil aus Erdgas dampfreformiert wird. Damit ist H2 Stand heute noch schlimmer als Dieselfahrzeuge. Ja, es hat das Potenzial klimaneutral zu werden, aber dabei braucht es immer 2,5 mal so viel Energie wie ein BEV. Da kann man noch so viele Scheinargumente aus seinem Hut zaubern. Die billigen Tricks sollte eigentlich jeder durchschauen können.

Farnsworth

Vor allem wird Strom momentan sehr teuer. Schauen Sie sich die Entwicklung in diesem Jahr im Großhandel an. Erleichterung über Senkung der Abgaben etc. wird wohl erstmal Erleichterung bringen, aber ob das mittelfristig ausreicht, ist eher unklar.

Wasserstoff hat das Potenzial sehr günstig zu werden. Die aktuellste Studie „True Cost of Solar Hydrogen“ prognostiziert, dass H2 aus Solarenergie 2030 in den besten Regionen 0,7 €/kg und den schlechtesten 1,8 €/kg kosten wird.
Passt ungefähr zum Ziel der US-Regierung 2030 H2 für 1 USD/kg zu produzieren.
Bedenkt man
1) dass schon erste PPAs in Qatar für Solar-PV für um die 0,01 €/kWh abgeschlossen wurden und auch Portugal sich in diese Richtung bewegt,
2) die Kosten für Elektrolyseure stark sinken
3) dass weltweit riesige Wasserstoffprojekte geplant werden, wie z.B. der Western Renewable Energy Hub und vor allem die Projekte von Andrew Forrest, die in der Summe nochmal alles toppen,

dann scheint die Prognose nicht unrealistisch.

Andrew Forrest: The future of green hydrogen is now: An Australian billionaire’s audacious bet on zero-carbon energy – Climate & Capital Media (climateandcapitalmedia.com)

Dabei schätzt die Studie bei einem wichtigen Parameter aus meiner Sicht sogar sehr konservativ. Sie geht davon aus, dass der Systemwirkungsgrad der alkalischen Elektrolyse 2030 bei ca. 69% bezogen auf LHV liegen wird und 2050 bei 76% bezogen auf LHV. Die ca. 76% hat ein Anbieter meines Wissens jedoch schon erreicht, wenn nicht sogar 2 Anbieter, und nächstes Jahr sollten erste Anlagen verfügbar werden. 28 Jahre früher, falls es so kommt.
Da Stromkosten den Großteil der H2-Kosten ausmachen, ist da möglicherweise sogar noch Luft nach unten, was die H2-Kosten angeht.

Studie: True Cost of Solar Hydrogen – Vartiainen – – Solar RRL – Wiley Online Library

Last edited 1 Monat zuvor by PHK

Das ist energetischer Nonsens. Die Länder sollten die installierte Leistung in erster Linie nutzen um deren dreckigen Kraftwerke abzuschalten. Erst wenn dort vor Ort alles erneuerbar erzeugt wird sollten die überhaupt über Export nachdenken. Die Klimakrise ist ein weltweites Problem.

Dann ist die Frage, wer Auftraggeber der Studie ist und was dabei rumkommen sollte. Wenn das von der H2 Lobby kommt, dann ist doch klar dass das rauskommt, das H2 für 1$ herstellbar sein wird. Und selbst wenn das irgendwann der Fall sein sollte, heißt 1$ in der Herstellung nicht, dass er auch für 1$ verkauft wird. Er muss transportiert werden, das kostet Energie und Verluste. Er muss komprimiert werden die Tankstellen Infrastruktur muss bereitgestellt und gewartet werden und dann kommen da noch die Steuern drauf und schon sind wir bei mindestens 3-4€ Endpreis.

Und nein, Strom ist nicht teuer. Strom wird teuer gemacht. Allein schon die Tatsache, dass der Haushaltsstrom den billigeren Industriesztom quersubventioniert ist doch ein Witz. Wenn ich zu Hause für 7ct/kWh selbst Strom erzeugen kann, wo ist dann der Vorteil eines Wasserstoffautos? Meinen E-Up kann ich dann für 1€/100km laden, einen Tesla für 1,50€. Und ich muss nicht erst km weit zu einer dieser Tankstellen fahren, die ständig ausfallen.

Ich glaube nicht, dass die Preis erreicht werden. Elektrisch fahren wird immer billiger sein. Nicht vergessen unserer Industrie will den billigen Wasserstoff. Warum soll ich den als Firma teuer importieren, wenn ich auch in dem Land ein Werk hinstellen kann und den Strom direkt nutzen kann und den Wasserstoff nur für die Prozesse, für die er unabdingbar ist direkt vor Ort produziere, ohne Transportverluste?

Farnsworth

Natürlich abschalten! Bravo. Nun müssen nur noch eine Unmenge CU-Strippen gezogen werden, damit die Abermillionen Akkus geladen werden können. Möglichst ÜBERALL. Zurück in die Zukunft? Das klingt nach Bronzezeit… Ach ja, Sie beschweren sich nun auch über Subventionen? Und sind Sie nicht gerade am KASSIEREN?

Auch wenn Sie umsonst laden ist der STROM den Sie in ihr BEV viel zu teuer. Nur bezahlen müssen Andere. Die sind dazu gezwungen worden, Ihnen STROM zu schenken. Wer hat Menschen gezwungen Strom zu verschenken? STRIPPENZIEHER! Die mit der langen Leitung. Die haben sogar dafür gesorgt, dass „ÖKO“-STROM sogar ganz OHNE Strippe in Ihren Akku kommt. Er kommt auf einem Papier von der Börse. Vlt. aus einem AKW und einem Kohlekraftwerk? Und Sie? Sie dürfen dafür glauben, das SIE es sind, der den Planeten durch laden eines Akkus rettet. Ein gute Gefühl nicht war. Sparen von Kupfer! So kann man sich in Papier einwickeln lassen. Mein Strom kommt IMMER aus Eimern. Die sind wiederverwendbar und schonen die Wälder…

… und eine Energievergeuung! Noch größer als beim Verbrenner!

Dazu sagt er: „Für die Masse wird Wasserstoff keine Lösung sein“. 

Also, eine komplexe und teure Lösung für wenige. Also für Leute die bereit sind für Mobilität deutlich mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Der Anteil der rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge am Gesamtabsatz der BMW Group soll bis 2025 auf mehr als 25 Prozent gesteigert werden und im Jahr 2030 bereits bis zu 50 Prozent betragen.

Deutlich zu langsam. Laut Klimawissenschaftlern (nicht der Politik) müssten wir 2035 schon CO2 neutral sein. Wie man das schaffen will, wenn man plant 2030 noch 50% Verbrenner abzusetzen ist mir schleierhaft. Selbst 2045 CO2 neutral wird dann ja utopisch. Denn die Autos werden ja noch sehr lange gefahren. Also muss es auf ein Betriebsverbot 2045 herauslaufen. Wer kauft sich dann 2035 noch einen neuen Verbrenner?

Farnsworth

Sehen Sie jetzt was Politik ist und was Fakten sind? Seit DEKADEN gibt es weltweit bekannte Klimakonferenzen und zahlreiche termingebunden Beschlüsse.
Die Jugend geht auf die Barikaden, weil NICHTS, REIN GAR NICHTS passiert ist, was die Zukunft sichern könnte.
Das Ganze was passierte war HOHLES GESCHWAFEL. Wir HÄTTEN längst weg gemusste von der Verbrennung von C-Stoff, aber biite ja ohne WASSERSTOFF. Wir wollen also sensationell neu Auto, aus Stahl der mit ERDÖL tranportiert wird, Eisen OHNE Kohlenstoff, BEVs ohne ERDÖL. Mit was wollen Sie dann das ERDÖL ersetzen? Ja diese Massen… Dazu fällt mir immer wieder das hier ein:

Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde. Die Quelle dieser Erkenntnis steht hier: https://www.aphorismen.de/zitat/128933

Was sagen Sie dazu? Stimmt der Inhalt oder nicht?

Seit Jahren wird an FCEV geforscht mit Milliarden Steuergeld Einsatz und was ist rausgekommen? Nix. Eine Handvoll Autos, die zögerlich gekauft werden. Währenddessen hat ein übergeschnappter Ami die gesamte Autoindustrie aufgescheucht und vor sich hergetrieben. Erst hat man ihn belächelt, aber als sie gemerkt haben, dass sich seine Autos wie blöd verkaufen, musste man reagieren und man entwickelte Tesla-Jäger und Tesla-Fighter. Nebenbei hat er auch noch ein ganzes Schnellladenetz aufgebaut. Ich bin nicht dagegen, das H2 Autos gebaut werden. Bitte, sollen die Unternehmen doch Geld investieren. Aber jeder mit ein bisschen Physik-Verständnis wird erkennen, dass der Betrieb teuer bleiben wird und energetisch unsinnig ist. Wenn davon 1Mio in Deutschland rumfahren: kein Problem. Wenn davon aber 46 Mio in Deutschland rumfahren sollten, dann würde das die Energiewende ausbremsen und zwar gewaltig. Vielleicht können ja Bentley, RollsRoyce und andere Luxusmarken FCEV rausbringen. Aber der Massenmarkt wird problematisch.

Farnsworth

Was haben Sie denn immer mit Autos? Wohnen Sie darin?

Quelle:

https://t3n.de/news/wasserstoff-fragen-bwm-entwicklungsvorstand-weber-1404426/

BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber erklärt im Gespräch mit t3n, dass Wasserstoffantrieb eine Nische bleibt und der Konzern langfristig auf E-Mobilität setzen wird.

BMW setzt anscheinend nebenher weiter auf das Abgreifen Öffentlicher Mittel (H2) einerseits und Verwirrung des Verbrauchers andererseits …

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Nein man deckt einfach alle Nieschen ab.
Die Teile hat man quasi im Regal liegen (Motoren aus den Elektroautos, Brennstoffzellen von Toyota).

Sollte sich herausstellen, dass in einzelnen Märkten wie z.B. Japan H2 Fahrzeuge eine lukrative Nische bilden, kann man diese relativ schnell besetzen.

„[BMW] deckt einfach alle Nischen ab.“

<Seufffz>, sinngemäß schrieb irgendjemand hier:

„Da müsste man sich um BMW ja ernsthaft Sorgen machen“. 😛

Du schriebst außerdem:

„Die Teile hat man quasi im Regal liegen (Motoren aus den Elektroautos, Brennstoffzellen von Toyota).“

Vom Maschinenbau (Fachrichtung Fahrzeugtechnik) hast Du also auch keine Ahnung –> oder woher willst Du dann noch schnell eine für die notwendigen „H2-Monster-Tanks“ geeignete Plattform nehmen – oder verschenkt Toyota neben den H2-Stacks dann auch sowas wie eine Mirai-III-Plattform und BMW stülpt da einfach eine Karosse mit Monsterniere drüber? 😛

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ein H2-Tank braucht für die gleiche Energiemenge (kWh) weniger Volumen als eine Li-Ion-Batterie. Knapp die Hälfte. Er hat nur eine etwas andere Form, eben ein Zylinder.

Warum so bescheiden?

Bei 700 bar können knapp 40 kg Wasserstoff in 1 m3 gespeichert werden.

(Quelle: ingenieur.de)

40 kg H2 x ca. 22 kWh Strom = ca. 880 kWh Strom auf 1 m³, allerdings ohne H2-Tank.
880 kWh Strom (Akku 980 kWh, „9 AKM 150 CYC“ von Akasol) ca. 3,6 m³ mit Gehäuse.
Mit Tankhülle geschätzt etwa 1,2 m³, also ein Drittel.

Mit eckigem Platz dicht übereinander gestapelt ca. 1,5 m² und im Regalsystem eines Lkws mit Tragestreben und Abstand vermutlich ca. 2 m³.

Bei E-Lkws fällt die Kardanwelle vom Motor vorne zum Differential hinten weg und zwischen den Längträgern wäre dann reichlich Platz für Batterien.

Für Wasserstofftanks in Lkws scheint dieser Platz wohl zu gefährlich, zudem wird beim MB-Truck auch noch Platz für ein zusätzliches Kühlsystem der Brennstoffzelle benötigt.

Ausserdem fällt beim batterie-elektrischen Antrieb die Brennstoffzellenanlage weg, so gesehen sind Wasserstofffahrzeuge beim Platzbedarf nicht im Vorteil.

An besten man baut fahrbare AKKU-Container- Darin haben viele Stacks Platz und für 1.42 Personen wird man auch noch eine Nische finden? Gute IDEE! Wir sind längst auf diesem Weg!

Ja und diese E-Trucks. Sind denn diese nicht auch E-Fahrzeuge? Warum wollen Sie dan Kardanwellen und Getreibe dort, wo heute noch der Diesel arbeitet? Ich würde Kabel nehmen zuu den E-Motoren an oder in den Rädern. Dann bleibt viel mehr Platz für Ladungen von Akkus auf China. Oder Tanks für Wasserstoff, oder zum Transport von echten Rindviechern, die bekanntlich oft 2 Beine haben…

Last edited 1 Monat zuvor by Helmuth Meixner

Und wie praktisch das ist sieht man im Mirai (Mitteltunnel) oder Nexo ((kein) Kofferraum).

Und leichter sind die Fahrzeuge trotzdem nicht. Und wieviel Reichweite soll ein H2-„Golf“ haben? 200km?

Farnsworth

„Ein H2-Tank […] hat nur eine etwas andere Form, eben ein Zylinder.“

Dank eines BMW-Pressefotos zum Entwurf i-Hydrogen-Next kann man sehr schön sehen, mit welchen »Tankbomben-Größen« der Hersteller selbst gerechnet hat:

comment image

Trotz der „Tarnung“ der Räder durch die Plexiglas-Ausführung läßt sich die Tankgröße daran gut abschätzen und auch der Rest vom möglichen, minimalem Kofferraum bzw. Frunk läßt sich abschätzen: Danke, BMW!

Last edited 29 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Und? Ist das jetzt mehr Volumen oder weniger als eine entsprechende Batterie?
Sehen Sie auch die Unterschiede beim Hochskalieren ab diesem Zustand? Beim H2-System kommen nur noch Tanks dazu, beim BEV immer weitere Batterien – obwohl man ja nur mehr Kapazität will, und nicht mehr Leistung.

Schau ich in solche Akkus rein, so finde ich ZYLINDER. Sehr viele davon. Die hat TESLA gefunden. In Handys.

Aber klar doch, man kann in jeder Suppe irgend ein Haar suchen bis man ein Perücke fertig bringt. Im Ernst, glauben Sie wirklich, dass es sich ein Konzern von Weltruf leiten kann, die Entwicklung eine Technologie zu verweigern? Da müsste man schön blöd sein. BMW arbeitet seit vielen Jahren eng mit TOYOTA zusammen und man nutzt das jeweilige KNOW-HOW gegenseitig. Die globalen Märkte sind völlig verschieden und unterscheiden sich auf diesem Globus oft völlig. Riesenmärkte stehen vor dem Sprungs ins Technikzeitalter, das bei uns wohl eher verabschiedet wird. Es werden immer mehr Menschen. Bei uns nehmen sie ab. Wir verheizen unseren Vorsprung mit atemenberaubender Effizenz. Aus Bauern werden Techniker und wir wollen wieder Bauern werden. Zurück zu den Wurzeln, zur Natur. Nur man weiß gar nicht mehr was Natur ist. Lieber fährt man mit Akku ein wenige Autos. Weils zu schön ist.

Man muss sich um BMW ernsthafte Sorgen machen.

Schönen Gruss an Frau Klatten. Im Falle das Sie sie bei einem Beratungsgespräch treffen. > https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Klatten

Wasserstoff wird doch aus Wasser gewonnen, Wasser+Stoff – also auch eine win-win Situation für die Textilproduktion…
oder doch aus Donausaurierkacke?

Weiter so BMW. Besser als stinkediesel bauen 🙂
Bin schon den Toyota Mirai gefahren und das war ein sehr gutes Erlebnis. Im Luxussegment gibt es auf dem Weltmarkt bestimmt ein interessantes Marktpotential. Auch in Deutschland wird es Anhänger geben.

Anhänger kann man auch mit BEV ziehen. Das verringert bei beiden Antrieben die Reichweite. Und mit einem H2 Fahrzeug kommt man auch max. auf 600km, bei 1,1kg/100km sogar noch wesentlich weniger weit.

Wasserstoff-Pkw sind der feuchte Traum der Industrie: jede Menge verschleißanfällige Technik, Irrsinnskosten, garantierte Auslastung von Werkstätten durch immensen Wartungsaufwand, Fortführung der Abhängigkeit von Monopolstrukturen. Energieverschwendung im Überfluss („weil wir es uns halt leisten können, ihr looser.“..) Für alle Anderen gilt: Am BEV führt definitiv kein Weg vorbei!

„Wasserstoff-Pkw sind der feuchte Traum der Industrie“
+1

Ich habe nur eine Frage: Wo wollen die den grünen Wasserstoff herbekommen? In Deutschland ist der Anteil so gering, dass er nicht mal in der Statistik ausgewiesen wird. Und grauer Wasserstoff verursacht mehr CO2 als ein Diesel.

Probleme mit Wasserstoff-PKWs:

– Ein H2 PKW ist auch nur ein Elektroauto mit Lithium-Akku. Ohne Akku würde es nicht funktionieren. Kleinere Akkus (6,5 Ah beim Toyota Mirai) verschleißen schneller, da ein kleiner Akku pro Zelle viel höhere Ströme aufnehmen und abgeben muss beim Rekuperieren/Beschleunigen.

– Wirkungsgrad beim Wasserstoffauto Max. 22%. Das reine Elektroauto kommt auf über 80%.

– Wasserstoff direkt verbrennen? Die Probleme bei der Wasserstoffverbrennertechnik konnten bis heute nicht gelöst werden. Zudem ist diese Technik nochmals deutlich ineffizienter.

– Man braucht pro gefahrenem km 3-4x so viel Energie wie das reine Elektroauto. 

– Reichweite ist genauso wie die eines reichweitenstarken E-Autos, Gewicht ebenso.

– Wasserstoff wird heute zu 95% aus Erdgas hergestellt. Deswegen wäre Wasserstoff für die Ölnationen parallel zu Rohöl ein lukratives Geschäft und die Nutzer wieder Anhängig. Strom aus Erneuerbaren haben wir aktuell nicht übrig. Wenn alle PKW elektrisch fahren würden, bräuchten wir 5 – 20% mehr Strom in Deutschland, wenn alle PKW Brennstoffzellen-Elektroautos wären 60-80% mehr.

– Anschaffung eines Wasserstoffautos  aktuell (>70.000 Euro) und Unterhalt (12 Euro/100 km) ist 3x so viel wie beim reinen E-Auto (und das sogar subventioniert, normalerweise noch deutlich teuerer)

– Wasserstoffautos haben zwei Drucktanks mit 700(!) Bar Druck. Behälter mit so einem hohen Druck stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, werden aufwendig hergestellt und können kaum recycelt werden. Diese nehmen zudem sehr viel Platz im Kofferraum weg.

– Druckgastanks erfordern teuere, jährliche Wartung. H2 ist sehr aggressiv und korrodiert Metalle. Wasserstoff diffundiert durch alles hindurch. Nach einer gewissen Standzeit ist jeder Tank leer.

– Lebensdauer der H2 Stacks noch ungewiss, stand heute angeblich maximal 150.000km. Komplizierte Technik, teuere Inspektionen. Merke – und das gilt für alles: Je komplizierter ein System ist, desto störungsanfälliger.
Ein Akku im Standart E-Auto hält heute mind. 400.000km (bei Tesla deutlich mehr) Die Motoren halten über eine mio. Km.

– Um ein Kilogramm Wasserstoff herzustellen, benötigt man 9 Liter Wasser.

– Pro Brennstoffzelle ist 40-70 Gramm Platin 
nötig. Für alle PKW weltweit würden die Platinvorkommen stand jetzt nicht ausreichen. Neueste Entwicklung: Brennstoffzellen mit Platin und Kobalt. Aktuelle E-Autos (z.B Model 3, Model Y) nutzen Kobalt-freie LFP Zellen. Der Kobalt-Anteil in Akkus singt Jährlich. 

– Iridium für Elektrolyseure ist ebenfalls ein recht seltener und aufwendig zu gewinnender Rohstoff.

– Menschenrechtsverletzungen beim Platinabbau in Südafrika ist an der Tagesordnung.

– Aktuell 100 Tankstellen in Deutschland, im Ausland so gut wie keine. Tanken vom eigenen Dach, beim Einkaufen, über Nacht (>95%) beim Arbeitgeber etc. nicht möglich. 1/5 der Tankstellen defekt oder leer.

– Wasserstofftankstellen dürfen nicht in Wohngebieten aufgestellt werden (Explosionsgefahr) und der Kompressor macht einen extremen Lärm. Ein Tankvorgang alleine benötigt 15 kwh an Strom. Damit fährt ein Elektroauto schon +-100 km.

– Wasserstoffautos müssen IMMER an diesen Tankstellen betankt werden, die massiv Strom benötigen zur Kühlung/Druckaufbau. Dies würde das Stromnetz massiv belasten. Elektroautos laden max. 5% ihrer Zeit an Schnellladern, zu 95% zuhause, beim Einkaufen oder dem Arbeitgeber. All das ist mit Wasserstoff nicht möglich.

– Eine Wasserstofftankstelle kostet 1-1,5 Millionen Euro (!) und muss aufwändig gewartet werden. Ein HPC Schnelllader (350kW) kostet 100.000 Euro, eine normale Schnellladesäule (<50kW) 20.000 Euro. Laden an 230V Steckdose über Nacht möglich und zu 90% ausreichend.

– Beim Tanken frieren gerne mal die Zapfstutzen an, deswegen wird neuerdings geheizt, was wiederum Strom benötigt.

– Beim Tanken tankt nur der Erste in 5 Minuten, alle anderen brauchen 30 (!) Minuten, weil der Kompressor erst Druck aufbauen muss. Nur etwa 40 Autos kann man in 24 Stunden betanken. Schon nach nur 40-120 Autos, je nach Tankstellengröße, muss der Wasserstofflaster wieder anrollen und die Tankstelle auffüllen. 

– Ständig müssen Laster zu den Tankstellen rollen. Für das anliefern von Wasserstoff an die benötigten Tankstellen würde man 10x so viele Tanklaster benötigen als derzeit für Benzin/Diesel.

– Ein Wasserstoffauto mit dem Strommix stösst wesentlich mehr Co2 aus als das Elektroauto, da es mindestens viermal so viel Strom für die selbe Strecke benötigt.

– Die ersten Wasserstoffautos wurden Mitte der 90er Jahre entwickelt und mit Milliarden gefördert. (Film: Warum musste das Elektroauto sterben) 
Bis heute hat sich die Technik kaum verbessert. Die Reichweite bei E-Autos hat sich in der Zeit verzehnfacht, die Energiedichte der Akkus vervierfacht. 

– Akku werden schon heute zu über 90% recycelt, Elektromotoren halten weit über 500.000 bis 1. Mio km. Die Brennstoffzellen im Wasserstoffauto hat aktuell eine Haltbarkeit von Max. 150.000km. 

– H2 wird derzeit zu 99% aus Erdgas hergestellt, also nicht Klimaneutral. 1 kg Wasserstoff benötigt zur Herstellung 55 kwh Strom. Und 9 Liter Wasser. Dann muss es zur Tankstelle transportiert werden. Für 100 km Fahrt benötigt man 1,2-1,6 Kilogramm Wasserstoff, was extrem viel ist. Da ist die Möglichkeit besser elektrisch für 4 Euro/100 km, mit Solar vom Hausdach für 2 Euro/100 km zu fahren. Mit Wasserstoff sind es  12-15Euro/100 km!

-E Autos können direkt vor Ort den Strom nutzen, vom Dach des Supermarktes, Der Solar- oder Windkraftanlage eines Ladeparks, oder eigenen Garage etc. Bei Wasserstoff entfällt diese Option, es muss immer erst Erzeugt, umgefüllt, transportiert, wieder umgefüllt und dabei mehrfach aufwendig komprimiert werden.

https://fisbeck.wordpress.com/2020/07/20/was-gegen-mit-wasserstoff-betriebenen-fahrzeuge-spricht/?fbclid=IwAR0P7p3ke3dJefyQ7jo2WsUvqjw_TDI83vWFAhCzQYICUml1w1V3USor3sQ
https://m.focus.de/auto/elektroauto/news/efahrer-chef-erklaert-warten-auf-das-wasserstoff-auto-darum-hat-die-technik-keine-chance-gegen-akkus_id_11365397.html

Weitere Quellen gibt es ohne Ende.

1+
leider ignorieren in diesem Forum immer wieder die gleichen Trolle diese Fakten einfach immer wieder aufs neue – und bei jedem H2 Artikel läuft der selbe Film:
Täglich grüßt das H2 Murmeltier
😉

Ihr müsstet euch mal lesen.
Macht keinen Spass und lohnt sich nicht wirklich, da hier wenig Fakten ausgetauscht werden.
Tschüss

Ich werde mich ab nächster Woche auch lieber in unseren Tesla setzen anstatt mir das hier weiter anzutun 😉

Brav! Achten Sie bitte daruf, das immer Strom im Tank ist! Frage, hat TESLA noch CHIPS?

Mach das. Du musst mit deinem China-Kohle-Tesla mit der China-Kohle-Batterie auch mehrere Hunderttausend Kilometer mit Schweizer Strom fahren, bis der durchschnittliche Kilometer einigermassen ökologisch wird.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Sono Motors zieht es an die Börse
Ford Mach-E GT: Der zügellose Mustang – Unsere Eindrücke
Stellantis und TheF Charging bauen öffentliches Ladenetz in Europa auf
71
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).