VW, wohin geht die Reise?

VW, wohin geht die Reise?

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Eskalation ist das Wort, das am besten beschreibt, was in den letzten Wochen bei VW passiert ist, und es ist eine Eskalation, die weder für den Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess noch für den VW-Konzern, unsere Gesellschaft, Deutschland oder unserer Umwelt hilfreich ist.

Es ist nicht hilfreich, aber viel mehr als das, was einem einzelnen Automobilhersteller passiert ist, ist es ein Symptom dafür, wie die deutsche Gesellschaft mit Veränderungen umgeht. Eskalation gilt als ein negatives Wort und Veränderung als positiv, aber das ist genauso richtig, wie das Tageslicht als positiv und die Dunkelheit der Nacht als negativ zu bezeichnen. Es ist eine fehlerhafte Vereinfachung, an die wir uns gewöhnt haben.

„Jede Eskalation hat ihren Anfang, lassen Sie uns deshalb am Anfang starten und darüber reden, was passiert ist, warum es passiert ist und wohin dies alles führen kann.“

Herbert Diess hatte bisher zwei Rollen innerhalb von VW, die CEO-Rolle für den Konzern und die CEO-Rolle für die Kernmarke VW. Bei VW gibt es viele Marken und mehrere CEOs, und zu den einflussreichsten gehören die Verantwortung für eine Marke, von der Umsatz und Gewinn abhängt, während der Konzernchef die Strategie festlegt und einen eher repräsentativeren Charakter hat.

2015 begann der Wandel des VW-Konzern in Richtung E-Mobilität

Im Jahr 2015 kam Herbert Diess nach 15 erfolgreichen Jahren bei BMW zu VW, um den größten deutschen Automobilhersteller mit 660.000 Mitarbeitern fit für die Zukunft der Elektromobilität zu machen. Im Laufe der Jahre stellte er viele Ex-BMW-Kollegen für Schlüsselpositionen ein, z.B. den Audi-Chef, und veränderte mit Hochdruck ein Unternehmen, das wie Daimler und BMW nicht an eine Zukunft glaubte, in der Fahrzeuge mit Elektroantrieb je eine Produktlinie dominieren werden.

Trotz seines freundlichen und fast sanften Auftretens in der Öffentlichkeit ist Diess dafür bekannt, Menschen mit anderen Meinungen mit einem Handstreich zu entlassen und damit das Management für eine neue Zukunft zu fokussieren, in der nachhaltiger Verkehr eine zentrale Rolle spielt. Man kann dies kritisieren, aber es ist ein Weg, um das zu verwirklichen, was er eingangs versprochen hat, eine Revolution bei VW statt einer Evolution.

Sein Kommunikationsstil ist sehr direkt, er spricht die unangenehme Wahrheit aus und hat wie viele Topmanager nie Fehler auf seiner Seite eingeräumt, sondern andere für nicht erreichte Ziele zur Rechenschaft gezogen. In dieser Hinsicht entwickelte er wie viele Topmanager Strategien, um Barrieren zu überwinden und Menschen loszuwerden, wenn sie ihm im Weg stehen.

Es überrascht nicht, dass sein stetiger Drang und Druck, voranzukommen und VW zu verändern, in Verbindung mit seinem Managementstil im Laufe der Jahre eine wachsende Gruppe von Managern frustrierte und verärgerte. Sie bildeten eine stille, nicht ausgesprochene Allianz gegen einen nach Jahren immer noch fremden CEO und sein Netzwerk aus externen Managern in Schlüsselpositionen. Sie warten ruhig ab und scheinbar unterstützend auf den Moment in dem der CEO entweder seine vollmundigen Versprechungen einhält oder auch nicht, und wenn letzteres geschieht, könnte sich eine gute Gelegenheit ergeben die geballte Faust aus der Tasche zu ziehen.

Während VW im Laufe der Jahre von Skandalen heimgesucht wurde, seien es Betrügereien, PR-Fehler und nicht enden wollende Prozesse, die das Unternehmen Milliarden gekostet haben, sind Herbert Diess und sein Netzwerk innerhalb von VW eine Außenseitergruppe geblieben, die erst noch Erfolge nachweisen muss, bevor sie ihre Maßnahmen und Handlungen rechtfertigen kann. Das Unternehmen ist gespalten in eine kleine Gruppe von Top-Managern, die unangenehme Veränderungen gegen die anderen 660.000 fordern, die bis heute nur teilweise von der Richtigkeit der Strategie überzeugt sind. Dies schließt eine Belegschaft mit ein die neben Zweifel an dem Thema Elektromobilität auch Ängste zu ihrer persönlichen Zukunft plagen.

Nicht die Frage wie man gute E-Autos baut, sondern wie man trotzdem Gewinne erzielt ist essenziell

Die Frage, die der VW-Konzern zu beantworten versucht, ist noch nicht einmal, wie man wirklich gute Elektroautos baut, sondern wie man trotzdem gute Gewinne erzielt, wächst und den Marktanteil und die Arbeitsplätze erhält. Beides kann im besten Fall und der wird vom Vorstand versprochen, eingehalten werden aber beides kann zumindest kurzfristig auch unvereinbar sein oder sogar bleiben. Mit den aktuell bekannten Verlusten pro verkauften e-up! und e-Golf ist an eine Zukunft mit positiven Zahlen zur Zeit nicht zu denken. Der CFO, Frank Witter bestätigte erst vor kurzem, Zitat: „sehr, sehr schlechte Zahlen“ für das Unternehmen.

Die strategische Ausrichtung im Vorstand von VW ist völlig anders als jene im Vorstand von Tesla und das auch dann, wenn VW, Tesla in vielen Bereichen als Vorbild nennt. Die Absicht, nachhaltigen Verkehr zu ermöglichen, steht nicht notwendigerweise im Widerspruch zu Marktanteil, Gewinn und Arbeitsplätzen, aber die Konzentration auf Gewinn, Marktanteil und Arbeitsplätze steht dem Erfolg und Ertrag bei der Transformation in die bahnbrechende Technologie für Elektroautos im Wege.

„Dieser wichtige Zusammenhang wird oft übersehen. Ohne gute Technologie ist es schwer die benötigte Nachfrage zu erzielen und ohne diese ist eine Skalierung der Elektrofahrzeuge auf hohe Stückzahlen um die Gewinnschwelle zu erreichen nicht möglich.“

Von außen betrachtet wurde der sichtbare Wechsel im Topmanagement mit medienwirksamen Auftritten zur Hoffnung einer ganzen Generation. Die Hoffnung, dass neben dem inzwischen unangefochtenen Weltmarktführer für Elektroautos Tesla, VW eine Nummer 2 sein wird oder sogar im Volumengeschäft die Kalifornier überholen kann erscheint heute als Illusion, wenn man die aktuellen Angebote und Technologien vergleicht. Es begann mit dem e-tron von Audi und wurde fortgeführt mit dem Taycan von Porsche aber auch die neuesten noch nicht ausgelieferten ID.3 Modelle der VW Marke sind ein Beleg dafür.

Eine neue Technologieplattform, eine neue Batteriestrategie und das Batterie-Kompetenzzentrum sowie eine vielversprechende neue vollelektrische Pkw-Modellreihe ID.X haben aber bewiesen, dass ein Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto zumindest möglich ist. Der Beweis für Erfolg im Volumengeschäft muss aber noch angetreten werden.

Kompromisse scheint es für Diess nicht zu geben

Unterstützt von den 50,7% der Unternehmensstimmrechte der Familie Porsche-Piech ging Diess weder innerhalb noch außerhalb der Gruppe Kompromisse ein und trat bewusst auf viele Füße, auch auf die von Politikern. Als Autohersteller macht man das häufiger und muss es auch zum Teil machen da es ein Teil des Geschäfts ist, aber die Situation von VW ist in dieser Hinsicht anders, da die niedersächsische Regierung 20% der VW-Stimmrechte, einen Sitz im Beirat und damit ein Vetorecht besitzt.

Angela Merkel, die deutsche Bundeskanzlerin, mochte das Gefühl des Drucks von Herbert Diess in ihrem Nacken gar nicht, Anreize auch für reine Verbrenner zu schaffen. Diese mit der sogenannten Abwrackprämie vergleichbare Staatshilfen sollten VW durch die Wirtschaftskrise helfen wobei das Druckmittel das der Arbeitsplätze ist. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, der den Sitz im VW-Beirat innehat, gefiel dies nicht und er wandte sich gegen Herbert Diess, wodurch seine Unterstützergruppe im mächtigen Aufsichtsrat noch weiter schrumpfte.

Die Gewerkschaften, traditionell ein starker Machtfaktor in Deutschland, werden innerhalb des VW-Konzerns durch ein spezielles VW-Gesetz besonders stark unterstützt und wandten sich in offenen Worten durch den Betriebsrat mehrfach gegen den Vorstandsvorsitzenden und stehen schon seit langem an der Spitze der Opposition.

Das VW-Gesetz erlaubt es z.B. den Gewerkschaften ganz allein aufgrund der Stimmrechtsverteilungen, jede neue Produktionsstätte oder dessen Verlagerung zu blockieren, was in seinem Ergebnis bedeutet, dass man ohne die Unterstützung der Gewerkschaften das Unternehmen nicht wirklich führen kann. Darüber hinaus räumt das Gesetz dem Land Niedersachsen ein Vetorecht ein. Zusammenfassend kann man zu Recht sagen, dass der VW-Konzern nicht von Managern, sondern eher von Politikern und Gewerkschaften geführt wird.

Das ist ein Problem, wenn nicht sogar das Problem. Alle größeren Projekte, an denen in Deutschland Politiker beteiligt waren, wie der Berliner Flughafen oder die Hamburger Elbphilharmonie, um nur zwei zu nennen, scheiterten in allen Aspekten: der Zeitplanung, dem Budget und dem Ergebnis.

„Wenn Sie in der Wirtschaft erfolgreich sein wollen, dann lassen Sie nicht zu das Politiker sich einmischen!“

Im Februar 2020, als die Verzögerung des ID.3, einem Vorzeigeprodukt und extrem wichtigen Fahrzeug für VW, bekannt gegeben wurde, bereiteten sich der Porsche-Chef Oliver Blume sowie der Audi-Chef Markus Duesmann als Nachfolger bereits vor, aber die stärksten Aktionäre, die Familien Porsche und Piech, die mehr als 50% des VW-Konzerns einschließlich Stimmrechte besitzen, unterstützten Herbert Diess und gaben ihm Rückgrat und Rechtfertigung, seinen Kurs fortzusetzen.

In einer Management-Sitzung Mitte Juni informierte der Konzernchef seine Amtskollegen über einige unangenehme Wahrheiten, die nur für einen kleinen Management-Kreis gedacht waren und entsprechend vertraulich sind.

„Eine der unangenehmen Wahrheiten ist, dass in China unsere Marktführerschaft kein Naturgesetz ist (…) In China heißt der Marktführer bei Elektroautos jetzt Tesla. Es wird Jahre dauern, bis wir das notwendige Niveau an Software-Know-how erreicht haben, um an der Spitze konkurrieren zu können (…) Selbst heute kommt kaum eine Zeile Software-Code von uns.“

Trotz Vertraulichkeitsvereinbarungen und dem vertrauen darauf, dass die Informationen in dieser kleinen Gruppe bleiben, wurden sie an die Presse weitergegeben und erzeugten eine erwartete negative, nicht erwünschte Aufmerksamkeit über die wahre Situation von VW im Vergleich zu beispielsweise Tesla die mit dem Bau der neuen Produktionsstätte für das Model Y in Berlin-Brandenburg schneller voranschreiten als erwartet.

Volkswagen: Drama in mehreren Akten

Diese negative Aufmerksamkeit tat das, wofür sie gedacht war, und schadete Herbert Diess in seiner Machtposition dramatisch. In einem unkontrollierten Moment sprach er, entsprechend seinem Naturell, vor 3.200 Mitarbeitern Klartext, wich von seinem Manuskript ab und sprach das aus, was sachlich richtig ist. Er benannte die Weitergabe von Informationen an Dritte als „Straftaten“ und „Rechtsverstöße“ durch das Präsidium des Beirats.

Daraufhin wurde eine Sondersitzung des Aufsichtsrates einberufen, auf jener der Vertreter des Betriebsrates, Osterloh die ihm gebotene Gelegenheit nutzte und die Entlassung von Herbert Diess aus allen seinen Positionen forderte. Die offizielle Begründung war, Herbert Diess für das Desaster mit der Software für den neuen Golf 8 sowie dem ID.3 zur Rechenschaft zu ziehen.

Der inoffizielle Grund ist schlicht das sich die Beiratsmitglieder von Herbert Diess als Kriminelle angeklagt und beleidigt fühlten, was ihnen nicht richtig erschien und auch ein offener Angriff auf Ihre Integrität ist. Oft sind Emotionen starke Treiber für Entscheidungen die mit angeblichen sachlichen Gründen gerechtfertigt werden. Es ist in diesen Kreisen nicht üblich offen ein Problem oder Vergehen anzusprechen wer es aber doch wagt wird üblicherweise bestraft.

Während Herbert Diess tat, was er in seiner Karriere gelernt hat und was Top-Manager in diesen Situationen tun, nämlich eine andere Person für die Software-Probleme mit dem Golf 8 und ID.3 verantwortlich zu machen, ging der Versuch daneben und er musste die wichtige Rolle der CEO-Marke VW der Person übertragen, von der er wollte, dass sie gefeuert wird, nämlich Ralf Brandstätter.

Im nächsten Akt dieses Dramas das aus dem alten Griechenland sein könnte, durfte Herbert Diess seine Entschuldigung noch nicht einmal selbst verkünden, sondern der Beirat tat es stattdessen und ließ ihn dadurch so erscheinen, als hätte er die Kontrolle verloren. Eine klare Demütigung. Diess und Brandstätter, die nicht sehr gut miteinander harmonieren, mussten ein gemeinsames Video aufnehmen, um eine Einheit vorzutäuschen die es nicht gibt. Sie wurde über das soziale Netzwerk LinkedIn veröffentlicht und zeigt einen deutlich gedemütigten Herbert Diess, der versucht, eine Rechtfertigung dafür zu finden, Brandstätter, den er ja feuern wollte, die Rolle des CEO zu übertragen. Um diesen Theater ‚die Krone aufzusetzen’ bedankte sich Brandstätter brav und in Anwesenheit von Diess im Video für die Beförderung, obwohl er weiß, dass derselbe ihn feuern wollte aber nicht konnte.

Unter neuem CEO schwenkt VW zurück auf Verbrenner

Im vorerst letzten Akt der Aufführung hat der neue VW Markenchef Brandstätter nichts Besseres zu tun als unmittelbar nach seiner Ernennung in einem Interview einen Aussage zu fällen welche der Strategie seines Chefs Diess komplett entgegen steht,

„Wir haben immer gesagt, dass wir noch auf lange Sicht verschiedene Antriebsarten gleichberechtigt im Programm haben werden. Jeder Kunde kann sich bei uns für die Technologie entscheiden, die am besten zu seinen Mobilitätsansprüchen passt.“

Ein Kommentar der von BMW oder Daimler hätte kommen können aber schon sehr lange nicht mehr von VW. Das i-Tüpfelchen kam dann von offizieller Unternehmenskommunikation mit einem Dementi das wenig überzeugt und einen klaren Dissens auf der Führungsebene offenbart,

„Volkswagen wird die Strategie 2025+ und die damit verbundene Elektro-Offensive weiter mit Nachdruck vorantreiben. Ralf Brandstätter steht vorbehaltlos hinter dem von Herbert Diess eingeschlagen Kurs.“

All dies kann nur als eine schrittweise Demontage von Herbert Diess beschrieben werden, die früher oder später dazu führen wird, dass er die Volkswagen Gruppe auf die eine oder andere Weise verlässt. Es ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, da ich nicht glaube, dass der entstandene Schaden im inneren als auch im äußeren Wirken wieder behoben werden kann.

Fokus zu stark auf Machtspiele, als auf eigentliche Probleme

Die Gruppe der egozentrisch und egoistisch ausgerichteten Topmanager, Politiker und Gewerkschafter, die sich nach Titeln und Reputation sehnen und dabei vollkommen außeracht lassen, dass sie das Unternehmen daran hindern, die dringend notwendige Umwandlung in ein erfolgreiches Elektroauto-Unternehmen zu bewältigen sollte sich schämen. Sie sind den größten Teil ihrer Zeit mit sich selbst beschäftigt, anstatt alle Kräfte auf die Probleme des Unternehmens zu fokussieren um diese nachhaltig zu lösen.

All dies passiert in einer Zeit in der es VW aufgrund der Absatzschwäche durch die Corona Kriese als auch durch die verpasste und verschlafene Transformation der Industrie auf dem Weg in die Elektromobilität schon schwer genug hat. Erst jetzt 17 Jahre nachdem der Wettbewerber Tesla im Alleingang bewiesen hat das Software der Bereich ist in dem das Geld in der Automobilindustrie zukünftig verdient wird beginnt das Unternehmen Geld und Ressourcen zu mobilisieren um ein einheitliches Betriebssystem zu entwickeln.

Das zuständige IT Vorstandsmitglied Senger verkündet hierzu das es erst in ca. 4 Jahre zur Verfügung stehen wird. Es ist das Ziel 60% der Softwareentwicklung ins Haus zu holen. Das Versagen des VW Konzerns auf allen Ebenen sich rechtzeitig für die Zukunft erfolgreich zu positionieren wird viele Arbeitskräfte fordern und die Erosion dieser hat bereits begonnen mit weiteren 5,000 die im Bereich Nutzfahrzeuge abgebaut werden sollen. Auch die Wettbewerber BMW und Daimler verkünden den Abbau von Arbeitskräften, so als ob sich der Wettbewerb neuerdings auf dieses Feld verlagert hätte.

Was mit VW zurzeit geschieht ist ein Spiegel dessen, was mit der deutschen Gesellschaft passiert, die einerseits saubere, aber billige Energie fordert, andererseits gegen Projekte erneuerbarer Energien demonstriert, seien es Windmühlen, Solaranlagen oder die dringend benötigten Hochspannungsleitungen vom Norden Deutschlands, wo viel Windenergie produziert wird, in die Industriegebiete im Süden.

Veränderung ist notwendig. Ob wir wollen oder nicht!

Jahrelange Klagen und nicht enden wollende Proteste und Demonstrationen gegen z.B. eine Fabrik, die mit erneuerbarer Energie emissionsfreie Fahrzeuge in Berlin-Brandenburg produzieren will und einen ganzen Industriesektor als Leuchtturmprojekt mit guten Arbeitsplätzen anzieht, um unser aller Leben besser zu machen, lassen mich fragen, was mit Deutschland, den Deutschen und seiner Gesellschaft eigentlich passiert.

Veränderung ist das, was wir alle brauchen, sei es, um das bis heute keineswegs gesicherte Überleben des VW-Konzerns oder die Art und Weise, wie wir in Deutschland Energie erzeugen und verbrauchen, zu unterstützen.

„Veränderung ist notwendig für den Umgang mit unserer Umwelt, in der jeden Tag mehr Tierarten für immer ausgelöscht werden als jemals zuvor in der Geschichte.“

Veränderung ist immer willkommen, wenn es die anderen sind, die sich ändern müssen, aber Veränderung wirkt sich auf uns alle aus, und nur gemeinsam haben wir die Chance, eine bessere Zukunft zu erreichen.

Eine Kurve in der Straße ist nicht das Ende des Weges, sondern zeigt uns eine neue Perspektive auf das auf, was hinter ihr und vor uns liegt – nämlich die Zukunft.

Ich wünsche mir, dass die Menschen im Herzen besser sind als das, was wir aktuell erleben und sich zusammenschließen, um etwas Positives zu bewirken und Veränderungen zu unterstützen, die uns allen zu Gute kommen. Wohin geht die Reise, Deutschland?


Dieser Artikel ist im Juni 2020 auf der US Webseite www.cleantechnica.com erschienen und wurde in der heutigen deutschen Version mit aktuellen Zahlen, Inhalten und Informationen angepasst.

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Hm, ist das nicht der angekündigte Artikel von Alexander Voigt? (weil oben Sebastian als Autor angegeben ist…)

Systemfehler… Mittlerweile behoben 😉

das hört sich nicht gut an für die Zukunft von VW das hört sich genauso an wie bei BMW und Daimler. Ich befürchte wir müssen uns in einigen Jahren damit abfinden daß wir keine Autokonzerne mehr haben sondern höchsten noch Karosserie Zulieferer für die Zukünftigen großen Mobilitätskonzerne

Der Artikel ist in der Tat von mir 🙂

Ist jetzt aktualisiert, Danke Sebastian.

Was sollte man nun tun? VW nicht kaufen weil die Top-Manager wieder auf Verbrenner setzen? Oder VW Elektro kaufen um ihnen das Gegenteil zu beweisen? Ich bin mir ehrlich gesagt noch nie so unsicher gewesen.

So denken wie Elon Musk : natürlich KAUFEN.

Keiner der 2’500 Käufer des Tesla Roadster ( 1. Generation ) wusste 2009 – 2011 ob es Tesla 2012 noch gibt, und trotzdem haben sie Bob Lutz, zu meinem Leidwesen noch ein Schweizer, gnadenloss getrotzt. Tun sie das auch um diesen Top-Managern to trotzen.

Obwohl ich nicht Insider bin, mich macht auch so vieles sprachlos, was da abläuft. Ich werde das Gefühl nicht los, dass erheblich Machtkämpfe innerhalb, zwischen den Automobilkonzernen und der Politik im Gange sind. Wenn das Auto für Deutschland nicht Systemrelevant wäre, dann würde vermutlich das Ganze sehr viel Anders aussehen.

Ich hoffe, VW führt seinen eingeschlagenen Kurs weiter. „will keep both fingers cross“

Ich hatte ja immer noch gehofft, dass die Porsche SE auf 75% der Stammaktien von VW aufstockt und das VW Gesetz schlussendlich doch noch zu Fall kommt, damit VW die notwendigen Maßnahmen umsetzen kann. Meine Hoffnung schwindet zusehends.

Deutsche Hersteller konfigirieren Fahrzeuge und bestellen beim Systemlieferant, entwickeln selbst schon lange nichts mehr – VW musste gar noch nie selbst entwickeln. Solange man Absatz kontinuierlich steigern kann, funktioniert das Lopez-Prinzip. Der Weg zurück zu einem nahezu autonomen Hersteller wie Tesla ist in keiner Hinsicht mehr denkbar.

Die Elektromobilität ist kein technischer Fortschritt und auch keine klimabedingte Notwendigkeit. Die Elektromobilität ist ein rein politisches Projekt. Bei ehrlicher Einberechnung aller Kosten, auch der ökologischen, bleibt keinerlei Vorteil übrig. Es zeigt sich doch, dass man die E-Autos mit allerlei Unwahrheiten, man kann ohne weiteres auch sagen Fake-News, in den Markt pressen will, koste es was es wolle. Das beginnt mit der angeblichen Emissionsfreiheit der E-Autos und führt über Taschenspielertricks wie eine „bilanzielle CO2-Neutralität“ oder einen ausgewiesenen Verbrauch von 2 Liter/100 km bei einem 2,5 Tonnen Hybrid.

Man sieht doch, dass der Kunde als Letztinstanz, diese Vehikel nur dann kauft, wenn damit eine massive Förderung verbunden ist. Und zwar weltweit. Die E-Autos werden damit aber nicht billiger, es bezahlt nur wer anderer einen Teil der Rechnung (der Steuerzahler). Vor allem Privatkunden halten sich mit dem Kauf von E-Autos, zu Recht, stark zurück. Die fahren natürlich trotz noch so hoher Förderung für die E-Autos mit einem Verbrennerauto deutlich billiger, noch dazu bei unvergleichlich besserer Alltagstauglichkeit. Mich wundert daher nicht, dass man Diess entmachtet hat und wohl auch in absehbarer Zeit aus dem Konzern entfernen wird. Mich wundert, dass man ihm so lange zugesehen hat. Es gilt nämlich auch für die Elektromobilität: Entscheidend ist der Kunde. Und der wird ein neuartiges Produkt nur dann annehmen, wenn die Vorteile davon klar ersichtlich sind. An den Bedürfnissen des Kunden vorbeizuproduzieren führt geradewegs ins Verderben. Oder anders gesagt: der Markt entscheidet. Und der entscheidet trotz aller Förderungen gegen die Elektromobilität. Die Verkaufszahlen sind geradezu lächerlich.

Abgesehen davon: Was hätte den VW davon, wenn sie sehr viele E-Autos produzieren und verkaufen würden? Nichts, ein Gewinn aus dieser Sparte ist auf sehr lange Sicht nicht zu erwarten. Mit Staunen sehe ich daher, dass Diess die Verbrenner, eine Technologie, mit der man bis zuletzt riesige Gewinne eingefahren hat, im Konzern weitgehend durch die Elektromobilität ersetzen möchte. Man dürfte mittlerweile eben auch bei VW die Erkenntnis gewonnen haben, dass die Diess’sche Strategie das Unternehmen in seinem Bestand gefährdet.

Sie haben recht, dass sehr viele Leute, für mich immer noch viel zu viele, Ihr bequemes den Status Quo erhaltende Denkmuster haben. Das ist absolut legitim und ist auch äusserst konsequent.

Ihre Aussagen „Die Elektromobilität ist ein rein politisches Projekt“ und „… der Kunde als Letztinstanz, diese Vehikel nur dann kauft, wenn damit eine massive Förderung verbunden ist.“ kann ich aber so nicht tragen. Elektromobilität ist mitlerweile nicht nur so ein Nebengeräusch. Ich bin seit 9 Jahren ununterbrochen ohne Einschränkungen elektrisch unterwegs und das auch noch sehr viel kostengünsiger als verleichbare Verbrenner. Zusammengerechnet ( Einsparungen bei Versicherung, keine Verkehrsabgabe, viel tiefere Servicekosten und ein positives Delta Spritkosten vs. elektrischer Energiekosten, usw. usf. ) spare ich pro Jahr ( 25’000km ) ca. EUR 3’000.– und in 10 Jahren rund EUR 33’000.– und das ohne staatliche Subvention beim Kauf des Elektroautos. Für mich ist ein ganz schöner Happen Geld meine ich. Damit muss ich, langfristig denkend, schon alleine bei den Kosten nicht lange überlegen welche Wahl ich treffen muss.

Aus meiner Bekanntschaft kenne ich nicht eine einzige Person, die aus Subventionsgründen sich für ein Elektroauto entschieden hätte und 99.9% würden niemals mehr gegen einen Verbrenner tauschen.

Wenn ich die Augen aufmache, dann sehe ich ganz klar, auch ohne Subventionen, einen exponentiell ansteigenden Trend pro Elektromobilität und alternative Antriebe, auch wenn mir dieser Trend viel zu langsam geht und für das Klima eh schon viel zu langsam.

China hat das Glück noch keine Verbrennerindustrie etabliert zu haben und mit Tesla ist das Zugpferd da mit dem die Elektromobilität immer mehr an Fahrt aufnehmen wird. Natürlich haben Sie recht mit der Aussage, dass Verbrenner immer noch eine grosse Übermacht haben. Diese schmilzt aber stetig dahin und Europa könnte den Trend verpassen. Ich sage damit nicht, dass jeder Trend auch einen Einbruch hinnehmen muss. Aber ich glaube, dass in Zukunft für Europa das Kuchenstück am Automarkt kleiner sein wird und das müsste auch Ihnen Anlass zu Sorge geben.

Ich bin überzeugt, dass die Mobilität der Zukunft anders aussehen wird als wir uns das heute schon ausmahlen. Die Millenial Generation kommt erst recht in Fahrt und wird sehr viel in den kommenden 10-20 Jahren von der Demokratie einfordern. Nicht nur was Mobilität anbelangt, sondern auch wie wir uns ernähren und vieles mehr. Sich dem entgegenzustellen ist glaube ich wenig hilfreich.

Ich als Libertarian bin selbstverständlich mit ganz wenigen Ausnahmen gegen Staatssubventionen. Allerdings, das Klima lässt nicht mit sich verhandeln. Aber wie gesagt, ich habe schon viel mehr an Kosten gespart als jede Staatssubvention dies kann.

Obwohl ich kein Deutsches Auto mehr fahre, ich hoffe dass VW und die Anderen die Kurve noch kriegen. Wie gesagt : „I keep both fingers cross“

Sorry mein Typo in 10 Jahren natürlich EUR 30’000.–

Mangels genauer Angaben kann ich ihre Angaben natürlich natürlich nicht überprüfen. Bei jedem einzelnen, bisher veröffentlichten, Kostenvergleich war das E-Auto bei genauer Nachrechnung teurer. Egal, ob die Kosten von Privatfahrern, von Zeitschriften oder von Autofahrerclubs veröffentlicht wurden.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre in China und den USA ist deutlich zu sehen, dass bei Einschränkung der E-Förderung die Zulassungszahlen sofort zurückgehen.

Sehr geehrter Herr Wirst,

Ich dachte mir schon, dass Sie diese Frage an mich gerichtet haben, weshalb ich unten schon ein Antwort gegeben habe.

Bei den Kosten kann ich mich natürlich nur ganz sicher auf die folgenden Bereiche abstützen, die aber sicher jedes Elektroauto für sich verbuchen kann. Dazu sagen möchte ich noch, dass ich entweder bei mir zu Hause lade oder dann bei Freunden, Hotels und Restaurants wo das Laden eh gratis ist. Aber jeder Elektroautofahrer hat diese Möglichkeit, er muss sie nur nutzen. An Schnellladestationen lade ich nur ausnahmsweise zu vielleicht 0.05%. Dieser höhere Preis ist aber verschwindend klein zum Anteil den ich günstig zu Hause lade :

Einsparungen bei Versicherung,
keine Verkehrsabgabe,
viel tiefere Servicekosten,
positives Delta Spritkosten vs. elektrischer Energiekosten.

Bei der Abschreibung auf den BMW 530d kann ich nur soviel sagen, dass ich nach 11 Jahren und rund 40’000km ( es war der Wagen meines Vaters ) beim Direktverkauf noch EUR 20’000.– erhalten habe. Neupreis war ja EUR 75’000.–

Ihre persönliche Gegenüberstellung der Kosten ist weder mitanderen Haushalten vergleichbar noch entspricht sie den durchschnittlich gefahrenen km pro Jahr. Was soll denn bitteschön ein Vergleich von einem BMW mit 75.000 € Anschaffung und einer Jahreskilometerleistung von ca 3.600 km mit einem Elektrofahrzeug mit einer Jahreskilometerleistung von 25.000 km bringen? Das hilft niemanden weiter bei einer Kaufentscheidung. Im Gegenteil, es verwirrt und irritiert.

Dieses Thema lässt sich scheinbar nicht sachlich diskutieren. Es wird sehr schnell emotional und die verschiedenen Fraktionen versuchen die jeweils anderen zu „bekehren“. Das funktioniert nicht. Es ist leider ein sehr komplexes Thema mit vielen Unbekannten und gefühlten Fakten. Je nachdem welche Studie man zu Rate zieht. Egal in welche Richtung man tendiert, der Steuerzahler wird immer die Rechnung bezahlen müssen. In Euro, in Gesundheit, in Lebensqualität, in Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung um nur einige zu nennen.

@[email protected] :
Mein Vater war älter und konnte leider nicht mehr so viel fahren. Ich wollte eine Limo in ähnlicher Grössenordnung. Wollte kein Bezug nehmen auf den Anschaffungspreis und / oder Verkauf.

Ich war ganz sachlich, im Gegensatz zu Herr Wirst.

Alles was ich zum Ausdruck bringen wollte sind die 4 Faktoren, die ich genannt habe und bei diesen weiss ich 1:1 was die Sachlage ist.

Durch meine Versicherung AXA habe ich direkt erfahren, wie viel ich einspare, gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug. Wenn Herr Wirst den Tesla Model 3 als minderwertig betrachtet dann ist das seine Sache. Ich blicke in die Zukunft, weshalb ich darauf nicht eingehe.

Bei den Servicekosten, wieder zu einem vergleichbaren Fahrzeug, weiss ich halt auch genau was Sache ist, insbesondere ich meinen Tesla nur in den Service bringen muss, wenn ich Issues habe, auf die eine oder andere Art. Gegebenfalls habe ich 2-3 Jahre gar keine Servicekosten. Ich weiss vor Ort, was die Sachlage ist, Herr Wirst weiss es nicht.

Ich sitze in meinem Model 3 und kann lesen und weiss deshalb welchen durchschnittlichen Energieverbauch ich über 18 Monate habe ( Sommer und Winter versteht sich ) und welchen Gesamtenergieverbauch=13.5kWh/100km ich auf 27’000km habe ganz genau und ich fahre auch im Winter. Wenn Herr Wirst das Gefühl hat er wisse es besser, dann kann er das. Wenn er mein Nachbar wäre, dann würde ich ihn zu einer Probefahrt einladen.

Ich kenne auch meinen Stromanbieter und habe meine Abrechnungen und kenne meinen Strompreis. Wiederum meint Herr Wirst er wisse es besser. Spricht wiederum nicht für ihn.

Ich weiss wann, wo und wieviel ich lade und kenne die Preise. Auch hier meint Herr Wirst er wisse es besser. Spricht wiederum nicht für ihn.

Europa und die Welt ist auch aber nicht nur Deutschland, ich z.B. bin Schweizer und darf auch in diesem Forum meine Ansichten und Erfahrungen erzählen.

Diese 4 Indikatoren zeigen kristall klar die Einsparungen pro Jahr auf und diese kann ich auch belegen. Wenn Herr Wirst meint, er müsse mich über das was ich belegen kann belehren, dann ist das seine Sache, er wird dabei nur unglaubwürdiger.

Sorry ich bin sehr sachlich und will hier niemanden belehren. Ich wollte nur auf diese 4 Facts hinweisen und mehr nicht und die sprechen eine eindeutige Sprache. Ich denke langfristig. Im übrigen, wieso soll ich auf den Gedanken kommen mein Model 3 zu verkaufen ? Ca. 8 mal pro Jahr bekommt mein Auto einen Upgrade und gewinnt so ebenfalls an Wert. Sie kaufen sich auch nicht jedes halbe Jahr einen neuen PC, sondern updaten auf die autom. Upgrades.

Verstehen Sie, ich gehe mit offenen Augen durchs Leben und erkenne Trends und diese zeigen nun mal nicht in Richtung Verbrenner.

Ist der ID3 nicht überwiegend eine VW eigen Entwicklung sowie der I3 von BMW ?

Weshalb die SW Schwierigkeiten sich hier auf Ebene der System Zulieferer die Schwierigkeiten macht ?
Hätte VW alles vollständig zur Entwicklung abgegeben würde die Kiste funktionieren.
Ich glaube Dank der Politik haben wir hier eine „heraus zögerung“
Hyundai, Honda und sogar „no-name“ Chinesen eAutos gibt es in D schon zu bekommen und paar weitere sind gerade in der Zertifizierungsrunde.

Hoch komplex das ganze…. TESLA macht und riskiert einfach. Ging viel gut aber so manches auch daneben. Das hat „deutsch“ schon verlernt durch „Reglementierungen“ wohin man auch schaut.
z.B. Ladestationen
Seit wieviel Jahren wird das versucht zu umgehen mit der H2O Sache…. Lustige Sache, auch H2O wird es Batterie gestützt geben. VW Wallbox…. Feiner Versuch, wer sich aber auch Abseits von ADAC Tests bewegt findet tolle „Allrounder“

Die großen Herrsteller in der Industrie setzen voll auf Batterie und sind im „Ausbau“ hierzu
Ich sehe ein „misch“ KFZ Markt mit Verbrenner, eAuto, hybride mit H2O usw. Usw.
Wäre schön wenn VW ihrem Namen hier gerecht werden würde.

Das sind die bekannten Probleme der Grosskonzerne. Wer schon mal in einem solchen beschäftigt war, kennt dies. Da sind die Reibungsverluste in der Hierarchie so gross, dass mehr gegeneinander als zum Fortschritt der Firma gearbeitet wird. Selbst wenn ein E.Musk bei VW eingestellt würde, das ginge nicht. Nur wer selber Herr und Meister ist, und einem die Firma gehört, kann wie ein Patron funktionieren. Vor allem jetzt wichtig wo mit dem Technikwandel Berge versetzt werden müssen. Aber es gibt immer wieder Konzerne die das schaffen. VW hat damit Mühe und bei GM ging es ebenfalls gar nicht.

Ich kann kaum glauben, was ich da lese. Das es schwierig sein würde die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen war klar. Aber wenn VW intern solche Probleme haben sollte sehe ich Schwarz. Obschon mich die Gerüchte um VW schon etwas erschreckt haben, ist das was hier beschrieben wird vernichtend. Es bleibt nur noch die schwache Hoffnung, dass der ID.3 ein durchschlagender Erfolg wird und so Fakten schaffen kann die auch der rückständigste Top Manager nicht übergehen kann. Alles andere ist undenkbar für die Deutsche Automobilindustrie. Noch ein Wort zu Herrn Wirst: Mit Ihrer Meinung die Elektromobilität habe keine Zukunft liegen Sie sowas von daneben. Überhaupt wiederholen Sie lediglich längst wiederlegte Parolen der Verbrenner und Oel Lobbyisten die Ihre Felle davonschwimmen sehen. Denken Sie wirklich mit diesen alten Räubergeschichten auf dieser Plattform von Elektroauto Interessierten Lesern auch nur irgend jemanden zu beeindrucken?

Mangels genauer Angaben kann ich ihre Angaben natürlich natürlich nicht überprüfen. Bei jedem einzelnen, bisher veröffentlichten, Kostenvergleich war das E-Auto bei genauer Nachrechnung teurer. Egal, ob die Kosten von Privatfahrern, von Zeitschriften oder von Autofahrerclubs veröffentlicht wurden.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre in China und den USA ist deutlich zu sehen, dass bei Einschränkung der E-Förderung die Zulassungszahlen sofort zurückgehen.

Sehr geehrter Herr Wirst, vermutlich wollten Sie von mir etwas mehr Details wegen den Kosten.

Ich habe ein Tesla Model 3 DualMotor LongRange ohne Performance Neupreis: EUR 55’000.– .
Vorher hatte ich einen BMW 530d GrandTourismo.

Ich betrachte diejenigen Kosten, die ich genau abschätzen kann, also
Versicherung=AXA: Umweltreduktion=EUR 600/Jahr
Strassenverkehrsabgabe=EUR 500/Jahr
Servicekosteneinsparung gegenüber BMW 530d GrandTourismo=EUR 500/Jahr
Diesel für ein vergleichbares Fahrzeug (BMW 530d GrandTourismo ) ca. 6L/100km=CHF 1.55 oder EUR 1.50 also EUR 9.– vs.
Elektrischer Energiekosten bei 13.5kWh/100km ( Durchschnitt/Jahr über 24’000km, Autobahn, Überland, City, Berge, Rennstrecke )=EUR 0.24 also EUR 3.25. Total=EUR 1380.–
Das sind dann Total=EUR 2980.–

Wohlverstanden, der hatte einen Neupreis von EUR 75’000.– . Selbst wenn der BMW denselben Presi gehabt hätte wie das Model 3, die direkten Einsparungen ( ohne direkte Subventionen vom Staat beim Kauf ) sind doch erheblich. Es ist halt so, dass man Elektromobilität auch auf die Zeit hinaus betrachten muss.

Da haben wir es schon. Einen Tesla kann man in keinem Fall mit einem BMW vergleichen, schon gar nicht mit einem 530d GT. Der Tesla erreicht von der Qualität der Verarbeitung nicht einmal Dacia-Niveau. Auch ist es nicht zulässig, die Spitzenleistung des E-Autos herzunehmen. Ein Vergleich kann sich nur auf die für den Kunden relevanten Alltagseigenschaften eines Autos beziehen. Von einer Beschleunigung von 0 – 100 km/h hat man nichts, wohl aber von guten Platzverhältnissen oder einem großen Kofferraum oder auch von einem guten Sitzkomfort.

Und da wäre von der Größe her ein Skoda Octavia ein guter Vergleich. Nicht von der Verarbeitungsqualität oder den erzielbaren Reiseschnitten und -reichweiten, da ist der Skoda haushoch überlegen. Dieses Auto mit 115 PS Dieselmotor ist ein ganz hervorragendes Auto. Von der Größe und vom Innenraum durchaus vergleichbar, mit deutlich besserer Verarbeitung, gutem Fahrkomfort und einem hervorragenden Servicenetz. Mit einem DSG ist auch der Schaltkomfort auf ähnlichem, wenn auch nicht exakt dem gleichen Niveau (hier Vorteil Tesla). Auf weiteren Strecken werden Sie mit Ihrem Tesla keinem Octavia folgen können, auch nicht dem Allerschwächsten.

Jetzt zum Vergleich:
Strassenverkehrsabgabe=EUR 500/Jahr. Kann ich nicht beurteilen, ist akzeptiert: Vorteil Tesla 500,00
Servicekosteneinsparung gegenüber Skoda Octavia TDI DSG (bei Skoda ca. 350/Jahr) geschätzt: Vorteil Tesla 150,00
Diesel für ein vergleichbares Fahrzeug (Skoda Octavia) ca. 6L/100km= EUR 1.30 also EUR 7,80 = 1.728 Euro.
Elektrischer Energiekosten bei 20 kWh/100km ( Durchschnitt/Jahr über 24’000km, Autobahn, Überland, City, Berge, Rennstrecke; Meine Anmerkung: ab Steckdose, Mischbetrieb Sommer/Winter, später auch Batteriedegradation; Mischpreis heimische Steckdose und Schnellladesäule) =EUR 0.40 also EUR 8,00. Total = EUR 1.920.–
Das sind dann Total=EUR 458.–

Bei einer Behaltedauer von 5 Jahren schätzt Tesla den Wertverlust mit mindestens 6.000 Euro /Jahr. Beim Skoda (Einstandspreis höchstens 30.000) bekommen Sie nach 5 Jahren locker noch 15.000 Euro. Verbleibt also ein jährlicher Wertverlust von 3.000 Euro. Und wenn Sie die Winterräder bei Tesla kaufen, dann fallen Sie schon beim Überschuss von 458 Euro ins Minus. Der Wertverlust beim Tesla könnte aber in einigen Jahren deutlich höher ausfallen, nämlich dann, wenn in absehbarer Zeit zu ähnlichen Preisen größere Batterien angeboten werden. Wer kauft dann einen Gebrauchtwagen mit deutlich geringerer Reichweite? Oder wenn einmal das Degradationsproblem in die Köpfe der Leute vordringt?

Aufstellung daher:
Tesla Vorteile aus Versicherung, Wartung, Betrieb usw.: 458 Euro
Tesla Nachteil jährlicher Wertverlust: -3.000 Euro
Ergibt einen jährlichen Verlust von 2.542 Euro.

Herr Wirst was Sie hier zu beweisen versuchen entbehrt jeglicher Wahrheit. Aber wissen Sie was? Das interessiert in ein bis zwei Jahren kein Schwein mehr. Die Zeit der Verbrenner ist unwiederbringlich vorbei. Da können Sie sich ihre Diesel Dreckschleuder schönrechnen bis der Auspuff qualmt. Und das mit der Verarbeitungsqualität ist ein uralter Zopf. Bleche biegen kann jeder und ist keine Innovation die sich rechnet. Wenn das alles sein soll, was mich zum Kauf eines Fahrzeugs bewegen soll: geschenkt! Dann Ihre Aussage zum Werteverlust eines Tesla… echt, das ist derart abenteuerlich ebenfalls: geschenkt. Ich rate Ihnen bleiben Sie bei Ihrem Diesel und wundern Sie sich nicht, wenn die Dreckschleuder in ein paar Jahren niemand nicht einmal mehr geschenkt haben will.

Guck und genau das meine ich, wenn man nicht mehr weiter weiß persönlich werden und beleidigend. Echt traurig.

Übrigens: Bleche biegen kann jeder und ist keine Innovation die sich rechnet. Das erzähl mal Tesla oder wieso haben diese Autos unterschiedliche Spaltmaße?

Günter, deinen Skoda musst Du nicht mit einem Tesla vergleichen. Vor allem nicht mit dem Model S. Wer rechnen kann kauft da den Kia Niro oder gegen den neuen Zoe der nur wenig kleiner ist verlierst Du jedes Kriterium und zwar nicht erst nach Jahren, nein schon beim ersten gefahrenen Kilometer. Brettern willst Du ja nicht. Um 500 Km täglich zu fahren, kommen die am Abend wieder heim und tanken fast gratis zu Hause. Was darüber ist, musst du auch tanken. Die anderen zwei machen das heute Tempoteufel mit CCS auswärts und kommen überall hin, praktisch gleich schnell . Du gibst in deinem Bericht zu, dass die Kriterien Verbrauch ,Versicherung, Ankauf und Unterhalt eindeutig die Elektrischen die Nase vor haben. Elektroautos halten doppelt so lange wie Verbrenner! Vor dem fürchten sich die Garagen. Der Zoe mit Mietbatterie schlägt deinen Octavia
punkto Wertverlust um mindestens 5000 Euro.

Einen Wirst kann man erst überzeugen wenn er dereinst keinen Verbrenner mehr kaufen kann. Jeder darf seine Meinung haben. Nur sollte man sich neutral informieren und die Argumente der Gegner gut studieren bevor man sich äussert. Wie Sie richtig feststellen hat sich Herr Wirst die Sache so zurechtgelegt bis sie in seine Weltanschauung passt. Einen Tesla mit einem Skoda zu vergleichen ist von Anfang an vollkommener Unsinn. Der Rest ist nur noch Schönfärberei.

Tja, wenn ich das alles so lese. Elektroautos halten doppelt so lange wie Verbrenner. Ich hatte mein 21 Jahre alten Audi A3 mit 324.000 Km auf der Uhr verkauft, nicht weil er kaputt war, sondern weil ich nach der ganzen Zeit was anders haben wollte. Die Vergleiche ob E Autos länger halten wird sich noch rausstellen, diese müssen sich ja noch erst bewähren.Ich glaube nicht das es schon ein 21 jähriges E Auto gibt und ob solange die Akkus überhaupt halten? Ich habe mir jedenfalls auch ein Erneuerbaren Antrieb gekauft und zwar einen Verbrenner. Wollte diesen erst als Skoda Octavia habe dann aber einen Seat Leon ST 1,5 l TGI gekauft als CNG Variante, dieser Vorführer kostete nach drei Monaten 20.900 Euro. Der Verbrauch liegt bei unglaublichen 3,6 Kilo Gas auf 100 Kilometer und das Beste in Kiel tanke ich 100% Biomehtan aus Rest und Abfallstoffen klimaneutral und das Kilo kostet 1.12 Euro. EINFACH TOP, finde ich. Auch eine Art günstig und klimaneutral zu fahren. Geht also auch mit Verbrenner, nur weiß dies kaum einer was leider sehr schade ist. Aber was nicht ist kann ja noch werden 🙂 .

Nein, diskutieren hat leider wenig Sinn, ihr habt eure Meinung und duldet keine andere Meinung. Dies ist sehr traurig. Ich bin auf mehren dieser Seiten gewesen und versuchte neutral und sachlich Pro und Kontra aufzuzeigen. Ihr duldet nichts anderes als euren E Antrieb und gut ist. Egal was man für Argumente bringt, es kommt immer das gleiche. Die ganze Welt soll elektrisch betrieben werden, der Rest ist Müll und altes Denken und sollte man doch noch einen Punkt haben wo man nicht weiter kommt sind es bei euch Fakenews.

Ich denke nur, wenn die E Mobilität so erhaben ist, warum braucht man dann so viele Steuergelder um Fuß zu fassen?
Warum wird der E Antrieb dann so bevorzugt und Gesetze gegen andere erneuerbare Energien wie CNG, Wasserstoff oder auch synthetische Brennstoffe gemacht. Dies ist Wettbewerbsverzerrung vom Staat. Dies hätte der E Antrieb eigentlich doch nicht nötig, wenn er so unangefochten ist, oder? Den E Antrieb gibt es schon so lange, seit 1832 und warum hat er sich nie durchgesetzt wenn es der Antrieb ist?

Wir haben in Deutschland schon 40 % grünen Strom, nicht mehr und womit werden nach den 40% die E Autos und elektrischen Geräte betrieben? Und auch wenn Deutschland es schaffen sollte ab 2038 wirklich aus der Kohle Verstromung raus zu sein sieht es die Welt leider anders.

https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/weltweit-sind-1380-neue-kohlekraftwerke-in-planung/

Und ich denke, da ist die E Mobilität in der Welt sicher noch nicht mit eingerechnet.
Außerdem wenn ich über die Grenze hinweg gucke, wie sieht es da mit dem Strom aus. Orte in den Ostblockländern haben manchmal noch nicht mal eine Stromverbindung und es wird in der dritten Welt nicht besser.
Gucken Sie in Krisengebiete, was ist da als erstes weg? Wasser und Strom. Wie viel bringt es mur auf e zu setzen? Können wir froh sein, im Moment in Deutschland frieden zu haben. Hoffen wir , das er ewig hält.

Ich würde ja gerne sachlich Diskutieren. Nur werden Sie vermutlich alles was ich schreibe als dummes Zeug von einem Elektroauto Fanboy abtun. Gut, trotzdem versuche ich einmal ein paar Aspekte aufzuzeigen.
Wir erleben gerade den langsamen Zusammenbruch unseres bekannten Ökosystems. Tierarten und Pflanzen sind am Aussterben, die massgeblichen Einfluss auf das uns bekannte Ökosystem haben. Das ist kein Geschwurbel sondern leider nur allzu wahr. Jetzt kann man sich fragen, warum sollte mich das kümmern? Tja, wir sind ein Teil davon und unsere Existenz ist letztlich auch bedroht. Was aber ist der Grund für diese sich anbahnende Katastrophe. Das ist eigentilich so offensichtlich wie vielschichtig. Es gibt nicht den einzigen Auslöser sondern deren viele. Am Anfang steht unser unersättlicher Hunger nach Resourcen. Wir verbrauchen diese in einem derart unheimlichen Tempo, dass die Natur mit dem nachholen nicht mehr fertig wird. Den allergrösten Raubbau betreiben wir um unseren Hunger nach Energie zu stillen. Hier sind die Fossilen Energieträger der Hauptlieferant. Wo werden diese Energieträger gebraucht? Vorab hauptsächlich in der Industrie und dort in der Produktion. Dann im Verkehr, dem Beruflichen und dem Individualverkehr. Ein nicht unwesentlicher Teil wird für Heizzwecke verbraucht. Nun wurden in den letzten Jahrzehnten grosse Anstrengungen unternommen den Verbrauch der Fossilen Energieträrger zu reduzieren. Mit mässigem Erfolg in Industrie und bei Heizungen. Nicht so im Verkehrssektor. Es wird jedes Jahr mehr geflogen, der Handel verlagert sich zunehmend auf die Strasse, die Waren werden über immer grössere Strecken transportiert und der Individualverkehr hat die Tendenz zu immer grösseren und leistungsstärkeren Fahrzeugen erlebt. Die erzielten Einsparungen im Verbrauch wurden dadurch nicht nur zunichte gemacht, es wurden im Verkehrssektor sogar Mehrverbräuche registriert.
Was allso können wir verbessern? Die Verbräuche im Verkehrssektor müssen endlich weniger werden. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Auf lange Sicht müssen wir den Verkehr drastisch reduzieren. Da dies aber einen radikalen Umbau unserer Gesellschaftlichen Strukturen bedingt, wird das höchstens in ein zwei Generationen möglich sien. So lange haben wir aber nicht mehr Zeit. Was also tun? Verkehr ist nicht möglich ohne Energie und Resourcen. Wenn nicht mehr mit Fossilen womit dann? Es leuchtet ein, dass es Technologien sein müssen, die möglichst Resourcenschonend Sind und einen hohen Wirkungsgrad aufweisen. Jetzt kommen wir zum Punkt, Fossile Energieträger fallen schon einmal weg. Power to Gas eignet sich vorzüglich für die Industrie und hilft bei der Aufgabe Produktion nachhaltiger Energie mit dem Bedarf zeitlich in Einklang zu bringen. Als Quelle für Fahrzeuge ist diese Energie aber zu kostbar, zu ineffizient und auf länger Sicht auch zu teuer. Synthetische Kraftstoffe haben dasselbe Problem. Auch die Wasserstofftechnologie ist besser für andere Anwendungen geeignet. Hier landen wir letztlich bei den Akkus. Die (elektrische) Energie kann effizient gespeichert und mit Elektromotoren mit geringen Verlusten zum Antrieb von kleineren Fahrzeugen verwendet werden. Klar ist dies nicht die Rettung unserer Umweltprobleme generell. Aber es ist die einzig realistisch machbare Lösung im Individualverkehr die keine grossen Einschränkungen mit sich bringt. Ich hoffe, Ihnen mit meinen Gedanken die Sache etwas näherbringen zu können und es war Ihnen sachlich genug. Eine einfache Allerweltslösung gibt es leider nicht, aber wir haben nicht mehr die Zeit uns mit endlosen Diskussionen darum wer denn nun recht haben könnte und Schönfärberei zu vergeuden. Wir müssen endlich voranmachen und handeln! Der Natur ist es egal ob sie mit oder ohne uns weiterexistiert.

Wow, herzlichen Glückwunsch, damit kann ich was anfangen.
Bei diesem Text stimme ich Ihnen zu. Nur mal auf Deutschland gesehen, sollten alle Inlandsflüge gestrichen werden. Ein Flieger ist in etwas über einer Stunde von Hamburg in München. Mit dem Auto in 10 Stunden, je nach Verkehr. Frage, warum nicht auf den Transrapid setzen? Dieser saust in China mit 600 Km/h durch das Land. Angenommen wir hätten diesen Transrapid zu den wichtigsten Städten in Deutschland also HH nach München auf der Strecke Abzweiger machen noch Berlin, Köln u.s.w. und den Rest die gute alte Bahn erledigen lassen. Wenn ich mir vorstelle eine Verbindung von HH-München mit Stopps in zwei Stunden zu schaffen wäre toll und wir bräuchten damit schon mal keine Inlandsflüge. Vernichtung von Lebensraum ist ein wichtiges Thema. Die Tier und Pflanzenwelt stirbt doch nur aus, weil sich die Menschheit immer breiter macht und es immer mehr Menschen auf diesem Planeten gibt. Wir haben fast 8 Milliarden Menschen auf der Welt und die sollen alle versorgt werden. Wäre es nicht auch an der Zeit sich über eine Verringerung der Menschheit einzusetzen? Natürlich meine ich nicht durch Kriege oder andere Schweinerein die Menschheit dezimieren, dies dürfte wohl auch natürlich anders gehen. Wissenschaftler haben ausgerechnet ein vernünftiges Gleichgewicht auf diesem Planeten wäre mit 3,5-4 Milliarden Menschen vernünftig. Alleine was jetzt mit dem Regenwald passiert ist unglaublich und sehr traurig, aber wer kauft die Rindersteaks aus den Ländern und versuchen Sie mal ohne Palmfett einzukaufen. Ich denke es gibt so viele Punkte wo wir ansetzen könnten. Aber es ist gut das die CO2 Steuer kommt und hoffentlich schnell weiter erhöht wird. Es wird sich was tun mit der Mobilität in Deutschland, aber in welche Richtung welcher Antrieb zukunftsfähig und wirklich sauber ist und sich durchsetzt, werden wir sehen. Dies ist ein Blick in die die Glaskugel.

Es macht richtig Spaß diese Kommentare zu lesen. Die einen wollen, dass alles bleibt wie es ist und bestätigen Ihr Handeln (das haben wir schon immer so gemacht und ist gut so) die anderen machen sich mehr Gedanken um die Zukunft, denn die alte Technologie könnte doch mal langsam an die Grenze ihrer Evolution gelangt sein und einer Ablösung bedürfen. Letztlich hoffen wir alle, dass die deutschen Unternehmen noch die Kurve in die Zukunft kriegen.
Eins ist sicher – es bleibt nur alles so wie es ist, wenn sich alles ständig ändert. Die Zukunft ist nicht die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen (und seien sie auch regenerativ produziert) – das ist die Vergangenheit. Es geht nicht um die Kosten (geiz ist geil – und macht arm). Es geht um die Gesundheit gerade in großen Städten: weniger Lärmemissionen, weniger Schadstoffausstoß sind hier gefragt – die Letalitätsrate durch Verbrenner in den deutschen Städten ist wohl um den Faktor 1.000 höher als die Sterberate „an“ (nicht mit) Corona. Was diskutieren wir hier also noch egoistisch über Kosten oder Ersparnisse von einigen € pro Jahr.

Jetzt kommen aber noch die ganz frommen Sprüche der Gesundbeter. Wenn jetzt die restlichen 90% der Autofahrer, die mit ihren Verbrennern immer noch sehr dominant sind, müssen wir uns fragen, wie müssen den wir diese noch besser missionarisch aufklären? Woher kommt der Name
„ volksdümmlich„?

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