NewMotion und Amsterdam forcieren Vehicle-to-Anything (V2X)-Technologie

Sytse Zuidema, CEO von NewMotion, unterzeichnet die Absichtserklärung
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Sytse Zuidema, CEO von NewMotion, unterzeichnet die Absichtserklärung

Zu Beginn der Woche hat NewMotion, Europas größter Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos, gemeinsam mit der Stadt Amsterdam sowie einer Reihe anderer öffentlicher und privater Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Vehicle-to-Anything (V2X)-Technologie auszubauen. Gemeinsam soll die kommerzielle Einführung von V2X-Technologien im Rahmen von Projekten vorangetrieben werden.

Das Schreiben wurde auf dem EVS32, Europas führendem E-Mobilitätsgipfel, von der stellvertretenden Amsterdamer Bürgermeisterin Sharon Dijksma und Sytse Zuidema, CEO von NewMotion, unterzeichnet. Darüber hinaus wurde die Absichtserklärung auch von der Gemeinde Weesp, Alliander, ElaadNL, Engie, Hitachi, HvA, Johan Cruyff ArenA, Mitsubishi Motors und Nissan unterschrieben.

Bei der sogenannten V2X Technologie handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Vehicle-to-Grid (V2G)-Technologie. Fahrzeuge, welche die Vehicle-to-Grid-Technologie unterstützen können nicht nur Energie speichern, sondern auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Stromnetz einspeisen. Hierdurch ist es möglich, dass E-Autos zum Ausgleich von Angebots- und Nachfragespitzen bei der Verwendung von Solar- und Windenergie genutzt werden.

Die Vehicle-to-Anything-Technologie geht hier noch einen Schritt weiter. Denn durch diese kann Strom sowohl in das öffentliche Stromnetz, als auch in private Stromnetze, beispielsweise von Bürogebäuden oder Privathäusern, zurückgeführt werden. Des Weiteren verspricht man sich die Attraktivität von E-Autos zu erhöhen, da dessen Batterien auch anderweitig verwendet werden können und die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert wird.

NewMotion gilt als Vorreiter im Bereich der V2G- und V2X-Technologie. So hat man sich bereits vor zwei Jahren in einem ersten V2G-Pilotprojekt mit Mitsubishi, dem Netzbetreiber TenneT und Enel zusammengeschlossen. Ein Jahr später folgte in Amsterdam zusammen mit den Partnern Alliander, Enervalis und der Innovationsplattform Amsterdam Smart City ein weiteres V2G-Pilotprojekt. Dieses Pilotprojekt war Teil des City-Zen-Programms, das darauf abzielt, Städte energieeffizienter zu machen.

“Die V2X-Technologie wird bei diesem Übergang eine wichtige Rolle spielen, da sie es uns ermöglicht, saubere, erneuerbare Energie von Sonne und Wind intelligent zu speichern und zu verteilen, wenn wir sie am meisten brauchen. Dies kann ohne große Investitionen in das Stromnetz erfolgen, denn mit unserem V2X-Ladegerät werden Elektroautos eingesetzt, um Spitzen bei Energieangebot und -nachfrage zu reduzieren.” – Sytse Zuidema, CEO von NewMotion

Im gleichen Jahr, im Oktober, bündelte man mit eNovates und PRE Power Developers das gesamte erlangte Know-how zur Entwicklung einer neuen V2X-Ladestation. Dieser Ladepunkt kombiniert Cloud-basiertes Management mit einem integrierten Design, das kompakt, leicht und einfach zu installieren ist. Es ist das einzige zertifizierte, nutzerfreundliche und kostengünstige Ladegerät in Europa für Anwendungsfälle wie Frequency Containment Reserve und solaroptimierte Ladung.

Bis 2030 will Amsterdam alle Benzin- und Dieselfahrzeuge aus der Stadt verbannen und den kompletten Übergang zur Elektromobilität vollziehen. Das V2X-Projekt wird diesen Übergang unterstützen. Im Jahr 2018 gab es bereits rund 3.000 öffentliche Ladestationen in der Stadt und 3.000 in der umliegenden Region für mehr als 40.000 E-Autofahrer.

“Für Amsterdam und die Region ist dies der nächste Schritt beim Übergang zu einem vollständig nachhaltigen Verkehrssystem. Amsterdam ist bereits führend im Bereich der elektrischen Fahr- und Ladeinfrastruktur, aber um die Region zukunftssicher zu machen und das weitere Wachstum der Elektromobilität zu unterstützen, muss noch mehr getan werden.” – Sharon Dijksma, Bürgermeisterin Amsterdam

Quelle: New Motion – Pressemitteilung vom 22. Mai 2019

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