Lightyear One: Solarelektrisches Fahrzeug mit Reichweite > 600 km setzt auf Kraft der Sonne

Lightyear One Teaser
Lightyear

Bereits Ende vergangenen Jahres hatten wir berichtet, dass niederländische Startup Lightyear alle Hebel in Bewegung setzt, um das erste Werk im niederländischen Helmond zu eröffnen. Denn dort soll deren erstes Solarauto Lightyear One mit 5 Sitzen und 800 Kilometer Reichweite vom Band laufen. Ab 119.000 Euro soll das Fahrzeug erhältlich sein.

Mittlerweile hat das junge Unternehmen 100 Mitarbeiter um sich versammelt und arbeitet zudem eng mit den Entwicklungsdienstleistern FEV und EDAG zusammen, um im Sommer 2019 die ersten Prototypen fertigzustellen.

Gegen Ende des Monats, am 25. Juni stellt Lightyear nun den Prototypen seines ersten kommerziellen Autos vor, das speziell als solarelektrisches Fahrzeug entwickelt wurde. Die Vorstellung wird in der niederländischen Stadt Katwijk über die Bühne gehen. Dabei sieht das niederländische Unternehmen den Lightyear One als ein Proof-of-Concept-Automobil, welches die Verwendbarkeit von Solarpanels im Automobilbereich veranschaulicht.

Lightyear One: Für die Solarenergie entwickelt

Der Lightyear One wurde  von Beginn an entwickelt, um Fahrern wesentlich höherer Reichweiten zu bieten, damit sie mit ihrem Auto jedes Ziel erreichen. Das E-Auto wurde von Grund auf neu entwickelt, um die zwei größten Nachteile der Elektromobilität zu minimieren: die Reichweite und das Aufladen.

So soll das allradgetriebene Auto dank Solarenergie auch lange Strecken ohne zusätzliche Aufladung zurücklegen können. Allein die verbaute Batterie hat je nach Nutzung eine Reichweite von 600 bis 800 Kilometern und kann über normale Steckdosen sowie gängige Ladestationen geladen werden.

Besonders hieran ist die Tatsache, dass das Fahrzeug, aufgrund seiner Energieeffizienz zwei- bis dreimal schneller als andere Elektroautos auf dem Markt an der Steckdose geladen werden kann. In der Nacht können an einer handelsüblichen Steckdose 400 Kilometer Reichweite aufgeladen werden. Damit sind die Fahrer weniger abhängig von der vorhandenen Ladeinfrastruktur.

Heck des Lightyear One - Teaser

Des Weiteren hat man auf eine optimierte Aerodynamik der Karosserie in Verbindung mit einem geringen Gesamtgewicht des Fahrzeugs geachtet. In Verbindung mit den vier unabhängigen In-Wheel-Motoren wird der Reibungsverlust des gesamten Prototypen spürbar reduziert. Damit stellt Lightyear sicher, dass das Fahrzeug jedes bisschen Solarenergie, das produziert wird, optimal nutzt.

Fast 100 „Early-Adopter“ haben bereits einen Lightyear One reserviert. Die Fahrzeuge der sogenannten „Pionier Edition“ kann man bereits seit Oktober 2018 für den vollen Kaufpreis reservieren. Kann dann aber auch sicher sein das eigene Solarauto 2020 in der Garage stehen zu haben. Für „nur“ 19.000 Euro Reservierungsgebühr bekommt man ein Lightyear One mit Produktionsnummer 101 bis 500 noch in 2021 geliefert. Für 4.000 Euro Reservierungsgebühr wird es dann bereits Ende 2021 bis das Fahrzeug in der eigenen Garage steht.

Quelle: Lightyear – Pressemitteilung vom 14. Mai 2019

3 Kommentare

  1. Wieder so eine öminöse Ankündigung – ein Foto im Dunkeln….
    Wollt Ihr und verarschen?
    Lasst dich die Berichterstattung über solche Traumtänzer-Firmen – die nie vorhaben etwas für die Menschheit zu tun!
    Die bedienen ein paar Spinner, die nicht mehr wissen, was sie mit dem Geld anfangen sollen.

    Audi und andere deutsche Firmen haben damit ja auch versucht, die Deutschen oder die ganze Welt mit E-Autos zu verschrecken – autos mit über 300 PS und Preisen jenseits von 80.000 € .
    Da sollten die E-Träumer von Ihren Phantasien bekehrt werden. Das mit Geld, das sie – wie immer – mit überteurten Autos verdient haben und vermutlich Staatszuschüssen oder Steuervorteilen – also auf unsere Kosten.
    Damit wurden wieder Jahre für ein alltagstaugliches und Normalmensch-Preise E-Auto verplempert!

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