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Siemens und ubitricity bringen Smart City Ladestationen für Elektrofahrzeuge nach London

Siemens
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Am gestrigen Donnerstag haben wir darüber berichtet, das Großbritannien einen detaillierten Plan zur Elektrifizierung des Verkehrs bis 2040 veröffentlicht hat. Ein wichtiger Bestandteil dieses Plans ist es auch die Ladeinfrastruktur innerhalb Londons auf die nächste Stufe zu heben. Aus diesem Grund wurde Siemens, als eine von acht Organisationen, auserkoren innovative Lösungen zum Laden von Elektrofahrzeugen auf der Straße in den belebten Straßen der Hauptstadt anzubieten. Hierzu bringen Siemens und ubitricity Smart City Ladestationen für Elektrofahrzeuge nach London. Ein entsprechender Rahmenvertrag wurde von TfL, London Councils und Greater London Authority erteilt.

Gemeinsam mit ubitricity wird man Smart City-Elektrofahrzeug-Ladestationen mit mobiler Stromzähler-Technologie liefern. Es ist einzigartig, da es die bestehende Straßenbeleuchtungsinfrastruktur und die gemeinsame Stromversorgung nutzt und dadurch die Kosten für den Einsatz und die Störungen für die Bewohner reduziert. Für das gleiche System hat ubitricity übrigens die New Yorker „NYCx Climate Action Challenge“ gewonnen.

Durch den Umbau einer Straßenlampe spart man gegenüber der Installation einer neuen Ladestation deutlich Zeit ein. Die Installation einer Smart City-Elektrofahrzeug-Ladestationen mit mobiler Stromzähler-Technologie dauert weniger als eine Stunde. Des Weiteren bekommen Londons Bürger so die Chance direkt oder zumindest in der Nähe ihres Wohnsitzes das eigene E-Fahrzeug zu laden.

„Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur wird sie eine qualitativ hochwertige, bequeme und einfache Ladestation bieten, die dazu beiträgt, die Zunahme von Elektrofahrzeugen in Privatbesitz zu beschleunigen. Unser Ziel ist es, dass das Aufladen Ihres Autos so einfach ist wie das Aufladen Ihres Handys.“ – Chris Beadsworth, Direktor, Siemens Energy Management

Dies geschieht ganz simpel. Als Fahrer parkt man neben der Straßenlaterne und verbindet sich am besten über ein spezielles Kabel mit ihr. Dieses Kabel ist mit einem Zähler ausgestattet, der die Ladestation identifiziert und den Strom einschaltet. Die Daten werden digital an einen mobilen Energieversorger gesendet, der den verbrauchten Strom in Rechnung stellt. Für Kunden, die ein Standardkabel verwenden, wird der Ladevorgang über eine mobile Website autorisiert.

Bereits im Jahr 2016 wurde die erste Londoner Laterne mit Ladepunkten ausgerüstet. Mittlerweile gibt es 300 solcher Ladepunkte in ganz London. Betrachtet man Londons Ladeinfrastruktur gesamt, zeigt sich, dass die Stadt über 3.980 öffentliche Ladestationen und rund 13.000 Elektrofahrzeuge verfügt. Der Beschaffungsrahmen ist eine Initiative des Londoner Go Ultra Low City Scheme, einem Partnerschaftsprojekt von London Councils, Greater London Authority und Transport for London, das vom Office for Low Emission Vehicles finanziert wird. Dieses Projekt hilft den Londoner Bezirken, ihre Ambitionen zu erfüllen und bis Ende 2020 1.150 Ladepunkte zu liefern.

„Die Rahmenbedingungen, die wir für die Lieferanten geschaffen haben, werden es den Gemeinden erleichtern, den Zugang der Londoner zu elektrischen Ladestationen zu verbessern. Dadurch wird der Verkehr in London umweltfreundlicher und die Luftqualität verbessert. Diese Bezirke stehen an der Spitze der Elektrifizierung Londons, und nur gemeinsam können wir die giftige Luft der Hauptstadt säubern.“ – Ben Plowden, Direktor der TfL für Strategie und Netzwerkentwicklung

Auch aus Sich des Ausschusses für Verkehr und Umwelt ist man sich einig darüber, dass es wichtig ist die Luftqualität für die Londoner zu verbessern. Die Einführung der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in ganz London ist daher notwendig. Zudem zeigt man sich offen für innovative neue Technologien, „wie die Nutzung der Energie von Lichtsäulen zum Laden von Fahrzeugen und deren Skalierung, um sichere Ladelösungen anzubieten, die für die Londoner leichter zugänglich sind.“

Quelle: Siemens – Siemens to deliver innovative EV charging infrastructure as part of GULCS framework

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