Fastned plant starken Schnelllade-Ausbau und Expansion in weitere Märkte

Fastned plant starken Schnelllade-Ausbau und Expansion in weitere Märkte

Copyright Abbildung(en): Arjan Kemeling / Shutterstock.com

Das europäische Schnellladeunternehmen Fastned hat auf seinem ersten Kapitalmarkttag, dem „Charging Day 2022“, neue Ambitionen und finanzielle Ziele für die kommenden Jahre bekannt gegeben. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir eines der größten Netze von Schnellladestationen aufgebaut, das sechs Länder in Europa abdeckt, und bieten eines der besten Ladekonzepte auf dem Markt. Aber wir haben gerade erst angefangen“, sagt Michiel Langezaal, CEO von Fastned.

Der Absatz von Elektroautos in Europa wird in den kommenden Jahren exponentiell wachsen. Fastned sieht sich gut positioniert, um den ebenfalls exponentiell wachsenden Ladebedarf all dieser neuen Elektroautos, die auf die Straßen kommen, auch decken zu können. „Wir arbeiten ständig daran, unser Netzwerk schneller auszubauen und gleichzeitig weitere Länder in Europa zu erschließen, da der Siegeszug der Elektroautos weitergehen wird. Wir haben uns ein konkretes Wachstumsziel gesetzt: Bis Ende 2030 wollen wir 1000 Stationen betreiben, die den Kunden und Kundinnen das beste Erlebnis bieten“, so Langezaal weiter.

1000 Stationen bis 2030

Fastned ist weiterhin entschlossen, das Wachstum seines Netzes von Schnellladestationen in Europa zu beschleunigen, um sich auf die stetig steigende Zahl von Elektrofahrzeugen vorzubereiten. Bis Ende 2024 will Fastned die Größe seines Netzes auf mindestens 400 Stationen verdoppeln, wofür zusätzliche Mittel in Höhe von 50 bis 75 Millionen Euro erforderlich sein werden. Das Unternehmen will bis 2024 ein Bautempo von 100 Stationen pro Jahr erreichen, und das Tempo danach noch weiter erhöhen. So soll bis 2030 ein Netz von 1000 Schnellladestationen an attraktiven Standorten enstehen, zum Beispiel entlang stark frequentierter Routen in Europa.

Neben der Eröffnung neuer Stationen will Fastned sein Netzwerk auch durch die Erweiterung bestehender Standorte um weitere Ladesäulen ausbauen. Die durchschnittliche Anzahl der Ladesäulen pro Station soll von vier im Jahr 2021 auf sechs im Jahr 2025 und mehr als acht im Jahr 2030 steigen.

Finanzielle Ziele und neue Märkte

Die Einnahmen von Fastned sollen den Erwartungen zufolge stark steigen, angetrieben durch die stetig wachsende Flotte von Elektroautos, die aufgeladen werden müssen, und somit auch eine steigende Nachfrage nach Schnellladestationen, die immer mehr frequentiert und besser ausgelastet sein dürften.

Die wachsende Verbreitung von Elektroautos werde den Stromverkauf an Ladestationen vorantreiben. Fastned erwartet, dass der durchschnittliche Jahresumsatz pro Ladestation im Jahr 2025 mindestens 400.000 Euro und im Jahr 2030 über eine Million Euro betragen wird. Es wird erwartet, dass das zugrunde liegende EBITDA des Unternehmens bis 2023 positiv sein und die operative EBITDA-Marge bis 2025 über 40 Prozent liegen wird.

Fastned sieht das Potenzial, in den Hauptmärkten das Netz entlang der Autobahnen auszubauen und parallel schrittweise in neue Märkte in Europa zu expandieren. Das Unternehmen zielt zunächst auf die Nachbarländer seines bestehenden Netzes ab und will sich dabei auf Länder mit ausgedehnten Autobahnnetzen konzentrieren sowie auf Länder mit einer hohen Anzahl an neu verkauften Elektroautos.

Das Geschäft ausbauen

Fastned sieht zudem weitere Möglichkeiten, über das Kerngeschäft hinaus zu wachsen, und eröffnet noch in diesem Jahr den ersten Fastned-Shop am Bahnhof in Brecht zwischen Antwerpen und Rotterdam. Das Unternehmen hat ein modulares Konzept entwickelt, das sich leicht für eine Reihe von Standorten anpassen lässt. Die Möglichkeit, während des Ladevorgangs einen Kaffee und ein Sandwich zu genießen, soll das Erlebnis für die Kund:innen deutlich verbessern und sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung von Full-Service-Ladestationen.

Ein weiterer Wachstumsbereich liegt in der Versorgung des wachsenden Marktes für Elektro-Lkw. Fastned plant, die Abfertigung großer Fahrzeuge zu erleichtern, zum Beispiel durch das Schaffen größerer Wendekreise an den Stationen.

Quelle: Fastned – Pressemitteilung vom 14.06.2022

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Das sind die Fastned-Scherzkeks … in den letzten 12 Monaten so gut wie nix getan und jetzt wollen sie planen ..
Alle reden von Absichten und Planung und bla bla bla ..

MACHEN … heißt die Devise ..

Die einzige gute nachricht der letzten Monate beim Ladethema ist die Info, dass Aldi Süd jetzt das Laden bezahlen lässt und zwar zu gutem Tarif und mit gängigen Zahlungsmitteln.
Plötzlich sind die Schmarotzer weg und es könnte ein Geschäftsmodell mit Win-Win-Perspektive draus werden.
Shoppen und Laden für die Laternenenparker ohne Wallbox/PV

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