Vattenfall und Deutsche Telekom kooperieren bei Ladeinfrastruktur

Telekom-Elektroauto-Vattenfall-Infrastruktur

Copyright Abbildung(en): Telekom

Vattenfall und die DeutscheTelekom arbeiten künftig zusammen am deutschlandweiten Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Mit einem gemeinsamen Angebot wollen sie sowohl Besitzer von Elektroautos als auch Unternehmen ansprechen, die auf ihren Parkplätzen Ladeinfrastruktur für ihre Kunden anbieten wollen. Ziel der Kooperation ist es, bundesweit den Anschluss ans Stromnetz zu vereinfachen und so den Wandel zu nachhaltiger Mobilität voranzutreiben, so die Telekom in einer aktuellen Mitteilung.

Gesteuert wird das Projekt über die Plattform VLINK der Vattenfall Smarter Living GmbH. Deren Geschäftsführer Markus Reinhardt sagt, dass dank der staatlichen Förderung der Verkauf von Elektroautos in Deutschland mehr denn je boomt. Entsprechend groß sei auch der Bedarf für die Installation von Wallboxen. „Wir freuen uns, dass wir durch die Kooperation mit der Telekom nun ein noch schnelleres und standardisiertes Verfahren mit hervorragendem Installationsservice anbieten können.

Die Telekom verfügt über ein bundesweit flächendeckendes Mobilfunknetz und sei mit mehr als 7000 Mitarbeitern im technischen Außendienst ein idealer Partner. Das Unternehmen könne eigenen Angaben zufolge die Installation von Wallboxen in hoher Stückzahl auch im Privatkundenbereich schnellstmöglich umsetzen. „Dadurch kann VLINK den angeschlossenen Partnern eine skalierungsfähige Lösung und gleichzeitig einen zuverlässigen persönlichen Service anbieten“, so Reinhardt.

Die Telekom deckt mit dem Telekom Außendienst das gesamte Service-Angebot im Bereich Elektromobilität ab: Von der Vor-Ort-Beratung über die professionelle Installation der Wallbox bis hin zur erforderlichen Anmeldung beim jeweiligen Netzbetreiber. Auch die Wartung von Wallboxen durch qualifizierte Telekom Techniker soll angeboten werden. „Gemeinsam mit Vattenfall können wir den Zukunftsmarkt weiter erschließen und die Zusammenarbeit mit der Branche ausbauen“, sagt Andreas Elberg, Bereichsleiter bei T-Systems on site services und zentraler Kundenkontakt für Vattenfall.

Interessierten Kunden soll in Kürze ein Online-Termin zur Einschätzung der Möglichkeiten vor Ort angeboten werden. Dabei werden die individuellen Gegebenheiten beim Kunden digital per Videoübertragung begutachtet und in Echtzeit über die Plattform VLINK erfasst. Somit erhalten die Techniker auch ohne Vor-Ort-Besuch einen guten Eindruck vom baulichen Umfeld der geplanten Installation. Die anschließende Montage und Installation der Ladeinfrastruktur können auf dieser Basis individuell geplant werden. Ab Q2/2021 wollen Vattenfall und die Deutsche Telekom dieses Zusatzangebot bundesweit ausrollen.

Quelle: Deutsche Telekom – Pressemitteilung vom 09.03.2021

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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weiß die Telekom eiogentlich was sie will????? haben doch erst letztes Jahr ihren eigenen Ladetarif (get Charge) beendet und verkauft und jetzt will man wieder einsteigen (einstieg nach dem Ausstieg)

„weiß die Telekom ei_gentlich was sie will?“

Sicher. Sie ist (vereinfacht gesagt) 🙂

  • vom Haifischbecken der Stromverkäufer
  • in den Karpfenteich der Servicedienstleister

„umgezogen“

… und vielleicht steht ihr das sogar besser 😛

Last edited 4 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Hat die Telekom nicht schon vor Jahren angekündigt, an den Telefon-Verteilerkästen Lademöglichkeiten zu schaffen? Ich sehe zwar nach wie vor viele solcher Kästen, aber eine Lademöglichkeit habe ich dort noch nicht entdeckt. Gibt es solche überhaupt?

Der Telekom Ladetarif war auch so eine Totgeburt: groß angekündigt, spärlich umgesetzt, Name ins Englische übertragen, drastisch im Preis erhöht, verkauft und dann eingestampft.

Deutsche Telekom: Schnarche ruhig weiter und träume von neuen Projekten, die Du dann verschlafen kannst. Ob es allerdings sinnvoll ist, Phantomprojekte groß anzukündigen, wage ich zu bezweifeln.

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