Tesla Model Y vs. Volkswagen ID.4 GTX – Duell der Mittelklasse Elektro-SUVs

VW-Leak: Interner Vergleich des VW ID.4 mit Tesla Model Y

Copyright Abbildung(en): Collage - Volkswagen AG / Christopher Lyzcen / Shutterstock.com

VW hat mit dem ID.4 GTX eine sportlichere Variante des ID.4 vorgestellt, von dem sich die Marke viel verspricht. Und obwohl der Verkauf erst im Sommer so richtig losgeht, lohnt sich schon jetzt ein Vergleich mit dem direkten Konkurrenten aus dem Hause Tesla: dem Model Y.

Wir beginnen dort, wo ein Elektroauto in der Regel am meisten für sich werben kann: bei der Technologie. Bisher lag US-Autobauer Tesla hier stets weit voraus, doch so langsam holen die etablierten Hersteller auf. Auch Traditionshersteller VW? Ein Blick auf die Reichweite offenbart nur einen geringen Unterschied zwischen ID.4 GTX (480 km) und Model Y (505 km). Dafür bringt dieses mit 345 PS spürbar mehr Leistung als der Volkswagen (299 PS) auf die Strecke. Daraus resultieren auch die zügigere Beschleunigung:

• Tesla Model Y: 5,1 s von 0 auf 100
• VW ID.4 GTX: 6,2 s von 0 auf 100

sowie die höhere Maximalgeschwindigkeit:

• Tesla Model Y: 217 km/h
• VW ID.4 GTX: 180 km/h

Beide Fahrzeuge arbeiten mit dem Dualmotor-Prinzip, dass heißt sie verfügen über zwei Elektromotoren und Allradantrieb. Wenn man von Technologie spricht, darf man heutzutage aber nicht nur auf die Hardware schauen, sondern muss auch die Software betrachten. Diese ist vor allem bei Elektroautos ein entscheidender Punkt, denn über die Software wird zum Beispiel das Batteriemanagementsystem gesteuert und Daten über die Batterienutzung gesammelt und den Akkuzustand gesammelt.

Die Software ersetzt auch mechanische Funktionen, die es in konventionellen Verbrennern gibt, wie das Sperrdifferenzial. Die Software ist also ein essenzieller Aspekt aller Elektroautos und hat Einfluss auf Reichweite, Effizienz und Funktionalität. Genau hier wird die Dominanz von Tesla wohl am deutlichsten: Die Software des kalifornischen Autoherstellers, – der sich auch als Software-Unternehmen sieht, – ist der deutschen in sämtlichen Punkten klar überlegen und wird es wohl auch noch einige Jahre bleiben.

In Sachen Technik konnte VW seinem Konkurrenten also nicht gefährlich werden. Doch wie sieht es mit dem Platzangebot aus? Auch hier überzeugt das Model Y: Mit umgeklappten Sitzen kommt der GTX auf 1575 Liter Gepäckvolumen, der Kofferraum des Model Y schafft trotz flacherem Heck 1900 Liter.

Beim Thema Innenraum folgt sogleich der nächste Punktsieg für das Model Y: Obwohl das Interieur des ID.4 GTX etwas länger ist, wirkt es insbesondere im Cockpit verbauter und weniger geräumig. Außerdem erweckt das viele Plastik einen billigen, nicht zeitgemäßen Eindruck. Das schlichte, aber hochwertige Design des Tesla, das wie alle Modelle der Marke im Wesentlichen aus einem einzigen 15-Zoll-Display besteht, kommt ihm hier zugute. Dazu kommt, dass die Amerikaner eine optionale 3. Sitzreihe anbieten, die das Fahrzeug zum 7-Sitzer macht. Zwar leidet darunter die Kofferraum-Kapazität des Model Y, da man die Sitze aber ganz einfach umklappen kann, hält sich das Problem in Grenzen.

Das Tesla Model Y ist als Kompakt-SUV im Prinzip ein höher gelegtes Model 3 – und genau so sieht es auch aus. Es ist unverwechselbar ein Tesla, der visuell irgendwo zwischen Model 3 und dem großen Bruder Model X anzusiedeln ist. Im Kontrast dazu steht der ID.4 GTX, der zwar auch erkennbar ein VW ist, aber kein direktes „Vorbild” hat. Demzufolge handelt es sich bei dem Wolfsburger um ein Neudesign mit bulliger, dominanter Front und ansonsten eher unaufgeregter, klassischer Kompakt-SUV Ästhetik.

Bei so viel Überlegenheit erwartet man einen deutlich höheren Preis für das Model Y, – doch den findet man nur bedingt. 58.620 Euro will Tesla für das E-Auto haben, etwa 8.000 Euro mehr als VW, deren ID.4 GTX bei 50.415 Euro startet.

Der Angriff auf Tesla ist VW mit dem ID.4 GTX nur mäßig gelungen. Da der ID.4 schon jetzt bestellbar ist, wird sich bis zum Verkaufsstart am Auto voraussichtlich auch nichts mehr signifikant ändern. Das Model Y ist in sämtlichen Aspekten überlegen, hat dafür aber auch einen höheren Preis. Die Empfehlung geht hier dennoch Richtung Tesla.


Über den Autor: Verfasst wurde der Artikel von Moritz Kopp, Herausgeber von insideTesla.de

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Ich hoffe, dass das viele glauben und auf den Tesla Y warten, so bleiben uns genügend ID.4.

Ich nehme dir garantiert keinen weg.

Da der ID4 Gtx bis jetzt eher mau angenommen wird, wird VW bestimmt froh sein, dir einen verkaufen zu können. Einfach deinen Händler deines Vertrauens fragen.

Ich denke, dass der ID.4 überhaupt nicht mit dem Model Y vergleichbar ist und verglichen wird. VW hat ja angekündigt, weitere Leistungsstufen anzubieten. Also wird faktisch ein ID.5 mit so einer erweiterten Leistungsstufe mit einem Model Y vergleichbar sein. Den gibt es jetzt nicht. Wie es übrigens auch das Model Y jetzt nicht gibt.

Aber auch später wird ein VW Elektroauto nicht mit einem Tesla in faktischer Konkurrenz stehen. Denn VW hat einen ausgezeichneten Privatkunden-, Firmenkunden- und Großkunden Vertrieb. Einen VW wirst du als Firmenwagen zum absolut schmalen Taler angeboten bekommen. 0,25% vom Listenpreis versteuert und dein Budget als Firmenwagenberechtigter ist Endpreis 40t€ im Durchschnitt. Das sind etwa 2 Millionen Menschen. Die bestellen also einen ID.4 mit großem Akku, tragen die 10k mehr als Zuzahlung, was etwa 100€ im Monat sind und versteuern 125€, was zumeist etwa 50€ sind, fahren also für 150€ elektrisch. Ladekarte ist dabei. Den Tesla müssten sie sich aus der privaten Schatulle für 63.000 € bar kaufen, teuer versichern und Strom zahlen.

Die so genannten weißen Flotten, was weitere 3 Millionen Dienstwagen sind, können sowieso nicht gewählt werden, sondern werden von den Firmen en gros bei VW bestellt. Und alle diese Autos wandern zum charmanten Kurs in zweiter Hand zu 5 Millionen weiteren Deutschen, die sich einen Neuwagen nicht leisten können oder wollen. Auch die Verleihfirmen werden nicht vorrangig Tesla bestellen, sondern zum halben Preis VW. Denn der Gewinn beim Wiederverkauf ist ein relevanter Teil des Geschäftes. Der ist bei Tesla nicht möglich. Zumal sie bei VW einen guten bewährten Großkundenservice bekommen und bei technischen Problemen gute Kulanz und exzellenter Service selbstverständlich sind.

Auch für Privatkunden hat der VW Konzern immer wieder schöne Angebote. Aktuell wird der Audi Q4 e-tron für 179 € verleased. Ein konkurrenzloses Angebot. Ich finde es ja rührend, wie man hier den Plastikinnenraum der Tesla als wertig darstellt. Aber Tesla kämpft auf völlig verlorenem Posten.

  1. Du übersiehst hier leider einige Dinge, (Frunk, AHK 1600 kg, Ladeleistung ? , Fahrdynamik
  2. Außerdem sind die meisten Käufer eines Tesla eher im privat / selbständigen Bereich unterwegs.
  3. Mal sehen wie viele ID4 VW überhaupt liefern kann, wenn deine „Millionen“ Flottenbetreiber bestellen wollen 😉
  4. Dein „Leistungsmonster“ iD5 reiht sich dann eben hinter dem Performance MY ein 😉
  5. Wenn Tesla das FSD ausrollt schauen wir mal wie der Käufer dann entscheiden wird.
  6. Jeder, der auf Langstrecken Erfahrungen gesammelt hat, wird den Supercharger zu schätzen wissen und sich wahrscheinlich gegen VW entscheiden.

Time will tell – Hauptsache elektrisch ⚡️

Aber hey, wenn der iD4 Deinen Ansprüchen genügt, dann kauf Dir einen – ich warte gern noch etwas auf das wahrscheinlich beste und meistverkaufte Auto auf diesem Planeten für unter 60.000€

Deine Aufzählung ist ja nett, hat aber mit dem Kommentar von David überhaupt nichts zu tun. Die deutschen Hersteller haben ihr Neuwagengeschäft schon immer über das Firmenleasing gepuscht. Warum soll das bei den BEV anders sein? Ist doch toll, wenn dann nach 2 bis 3 Jahren die Leasingrückläufer auf den Gebrauchtwagenmarkt drücken und den Preis für einen gebrauchten BEV drücken. Und genau das sagt David. Die Besteller der Firmen kaufen über den Preis ihre Flotten ein und dann sind alle Deine aufgezählten Vorteile für das MY diesbzgl. völlig unwichtig.

Richtig, denn nur Tesla ist gut, alles andere ist schlecht und VW ist eh eine Marke von Nazis für Nazis!!!!!

Sorry – das ist eigentlich nicht das Niveau hier im Forum

Das ist genau das Niveau was sie hier ständig von sich geben. Schmeckt ihnen wohl nicht das mal serviert zu bekommen. Ich hab sie nur zitiert

Uns wo genau sind Sie bei diesem Versuch gescheitert?
Sie wissen schon was zitieren bedeutet, oder?

Ein Tesla Model Y hat keine Matrix-LED Scheinwerfer, kein Sonnenschutzrollo für das Panoramaglasdach, kein Apple Carplay oder Android Auto, eine schlechtere Verkehrszeichenerkennung, ein schlechteres/härteres Fahrwerk und kein DCC, keine Massage-Sitze, kein Head-Up-Display mit Augmented Reality Funktion, keine gute Geräuschdämmung, es kann keine Zwischenstops bei der Navigation berücksichtigen, der Regensensor und die Fernlichtautomatik sind ein Witz, die Sitze bei Tesla sind vom Material wenig robust und im Sommer schwitzig. Die Verarbeitungsqualität ist bei VW i.d.R. deutlich höher als bei Tesla. Zudem kommt der ID.4 CO2-Neutral daher und es wurde vermutlich bei der Entwicklung mehr auf einen geringen CO2-Ausstoß geachtet, weshalb z.B. weniger hinterschäumtes Kunststoff zum Einsatz kommt.

Das sind nur ein paar Punkte die mir bekannt sind – ich muss zugeben dass ich aber weder ein Model Y noch einen ID.4 gefahren bin – bisher nur ID.3 vs Model 3.

Aber wer maximale Beschleunigung, hohe Endgeschwindigkeit, gute Ladeinfrastruktur / schnelle Ladefähigkeit sowie ein Tablet im Auto mit Spotify und Google Maps bevorzugt, ist bei Tesla definitiv besser aufgehoben als bei VW. Mir zeigt der obige Vergleich aber dass hier jemand etwas voreingenommen herangegangen ist.

Wow – die wohl perfekte Sammlung von Vorurteilen – Respect
Ich weiß gar nicht, wie ich ohne all diese Dinge die letzten 30 Jahre überlebt habe.
Früher habe ich viel Geld für minimale Verbesserungen der Fahrdynamik ausgegeben (Fächerkrümmer, Luftfilter, Sportauspuff etc.)
Heute kaufe ich lieber einen Tesla und spare mir den ganzen anderen Mist 😉

„Ich weiß gar nicht, wie ich ohne all diese Dinge die letzten 30 Jahre überlebt habe.“

Frage ich mich auch, wenn Tesla Fans von Sentry Mode, Dog Mode, Camp Mode, FSD, Zugang via App, OTA Updates, Parkassistent, Spotify Abos oder <5s Beschleunigung sprechen.

Ich wollte nur zeigen, dass auch ein VW Dinge bietet, die ein Tesla noch nicht hat. Weil hier gerne Tesla als der heilige Gral dargestellt wird, technisch führend etc.

Schöner wäre es wenn wir uns über jedes verkaufte BEV freuen statt dieses gegenseitige „meins ist besser“ oder „vw ist doof“.

Am Ende kauft ja hoffentlich jeder das was für ihn am besten passt, ob nun Tesla, VW, Hyundai oder andere. Je größer die Auswahl umso besser.

Last edited 3 Monate zuvor by DerRob

Ich denke die aktuellen Verkaufszahlen in China sprechen ja Bände – viel mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen 🙂

PS:
Unserem Hund gefällt der Dog Mode sehr – aber VW kann das ja dann auch kopieren und OTA nachliefern, wenn es denn endlich einmal funktioniert 😉

Ja gegen Argumente fällt es immer schwer anzukommen- dann sagste meist nichts mehr. Aber beim nächsten Posting biste wieder ganz vorn dabei und ziehst dein Tesla über alles Ding wieder durch.

Welche Argumente genau meinst Du?
Und ja, wenn ein Auto besser ist als ein anderes, dann ist das eben leider so 😉

Ich warte immer noch auf Deine Argumente???

Ja, das Model 3 fand ich auch ganz schick. Nur ein E-Up hatte einen unschlagbaren Preis und dazu noch eine echte 0% Finanzierung. Ein abbezahltes Haus war mir dann doch wichtiger als ein schickes Auto.

Danke, für die unschlagbare Refinanzierung VW!

Ich denke mein nächstes Reiseauto wird irgendwas zwischen Model 3/ID.3/ID.4 oder Hyundai Ioniq5. Ich muss die alle mal probefahren. Das Superchargernetz ist allerdings in der Tat ein verlockender Pluspunkt.

Die Materialwahl im Enyaq bei der Probefahrt hat mir übrigens sehr gefallen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der ID.4 da schlechter ist.

FSD ist für mich übrigens kein Grund ein Auto zu kaufen, sondern eher der Grund kein Auto mehr zu kaufen, sondern nur noch eins bei Bedarf per Handy zu bestellen!

Farnsworth

„FSD ist für mich übrigens kein Grund, ein Auto zu kaufen, sondern eher der Grund, kein Auto mehr zu kaufen, sondern nur noch eins bei Bedarf per Handy zu bestellen!“

+1, gern auch in folgender Formulierung:

FSD ist für mich übrigens kein Grund, ein neues Auto zu kaufen, sondern eher der Grund, das vorhandene eAuto zu behalten und nur noch eins bei (seltenem!) gesteigertem „Auto-Bedarf“ per Handy zu bestellen!

Warum seid Ihr Teslafahrer eigentlich nicht bereit, mit Kritik an Euren Autos zurecht zu kommen?
Die Fakten sehen doch genauso aus, wie beschrieben. Es gibt einen Sack voll ehrlicher Teslafahrer, die ihre Erfahrungen in YouTube stellen. Tesla kann Software, baut aber nach diesen Berichten keine guten Autos.
In meinen Augen ist das ewige Messen neuer e-Autos an Tesla Vorurteil behaftet, nicht die Kritik an Tesla.

Welche berechtigte Kritik genau meinst Du
Ich antworte gerne 🙂
Nur auf Stammtisch Argumente reagiere ich allergisch 😉

Immer noch keinen validen Kritikpunkt gefunden, außer dem Stammtisch-Spaltmaß?
Wenn Mr. Carmaniac in seinem Video von gestern bemängelt, dass man trotz normalem Spaltmaß zwischen den Türen den Aufkleber mit dem Reifendruck „durchschimmern“ sieht, dann ist das für mich höchstens lächerlich, weil an den Haaren herbeigezogen, und wenn die etwas hängende Innenverkleidung ein Mangel sein soll, was ist dann das Hartplastikambiente bei VW? Wo deponiert der VW Fahrer ein verdrecktes, salziges Ladekabel im Winter?
Einen Frunk gibt es nämlich nicht nur bei Tesla,
den hatte unser BMW i3 schon 2015 – den hat auch ein Ford Mustang Mach-e oder ein Ioniq 5
Nur ein VW iD3 oder iD4 hat den nicht – das ist für mich aber wichtiger, als ein Matrix LED Scheinwerfer, der bei einem Steinschlag dann wie teuer genau ist?
Solange „herkömmliche“ LED Scheinwerfer bei Tesla verbaut sind sehe ich Nachts noch genügend.
Was verbaut VW den als Scheinwerfer in den USA ?
Warum ist Matrix LED in den USA bisher verboten?
Ist das bei VW dann ein Mangel?
Fragen über Fragen 😉

Da ich seit dem Roadster verschiedene Teslas kenne und gefahren bin und den ID.4 fahre, möchte ich einige Argumente beitragen.
Da das Model Y noch nicht unabhängig in Deutschalnd getestet wurde, es existieren nur Fahrberichte, wähle ich das Model 3 zum Vergleich aus.Die Daten stammen aus Testberichten des ADAC sind frei verfügbar.
Wir wohnen in einer Stadt, fahren überland zur Arbeit und normalerweise zweimal im Jahr mit vier ausgewachsenen Personen in den Urlaub, einmal für drei bie vier Wochen im Sommer in ein Ferienhaus und einmal ein Woche im Frühling in eine deutsche Stadtregion.
Bisher fuhren wir Kombis der Passatklasse, in den letzten zehn Jahren mit Erdgasantrieben.
Betrieb in der Stadt:
Der Tesla hat einen sehr großen Wendekreis zwischen Mauern (12,1 m) und ist damit in älteren Parkhäusern am Rande der Unnutzbarkeit (Schleppkreis nach Norm maximal 12,5 m). Die Rundumsicht ist mangelhaft. Zum Vergleich der ID.4 wendet zwischen Mauern in 11,0 m und seine Rundumsicht ist knapp befriedigend.
Betrieb über Land:
Der Federungskomfort des Teslas ist befriedigend, also erheblich schlechter als der des ID.4. Dieser federt gut, fast sehr gut. Das ist tatsächlich eine Klassenunterschied. Je schlechter die Straße, desto größer der Unterschied, das gilt auch schon in der Stadt.
Betrieb auf der Reise:
Auf der Autobahn fällt sofort auf, Tesla baut relativ laute Autos, der Tesla Model 3 Standard Range Plus hat bei 130 km/h beispielsweise einen Geräuschpegel von 68,8 dB(A). Zum Vergleich, der VW ID.4 kommt auf 67,1 dB(A), also ist der Tesla 17 % lauter. Unser Vorgängerfahrzeug, ein Audi A4 g-tron Avant (Erdgas), war mit 66,0 dB(A) deutlich leister.Das Model 3 ist 28 % lauter als der Erdgas A4.
Das ist eine Welt.
Unsere Anforderungen sind in acht Stunden 600 km fahren zu können. Dann übernachten wir und fahren am nächsten Tag weiter. Bis nach Skandinavien ist es zu weit für einen Reisetag.
Das schaffen sowohl die (mutmaßlich) die Teslas wie auch der ID.4.
Gruß,

🙂 sehe ich genauso als IONIQ -Fahrer

da bin ich mal gespannt wie die Teslaboys und Hater jetzt wieder loslegen.

Entspannt bleiben heißt die Devise hier, am Ende werden beide Fahrzeuge ihre Abnehmer finden.

Und, es muss jeder für sich entscheiden was ihm wichtig ist an so einem Fzg

  • Spaltmaße
  • Plastikoptik
  • Bildschirmgröße
  • Fahrspaß

es bleibt also spannend

Jeder hat halt andere Anforderungen. Mir ist die Angehängelast z.B. völlig egal. Ich habe keinen Anhänger. Die schnelle Beschleunigung ist ein Nice-to-Have, kein Must-Have. Deswegen wäre ich schonmal kein GTX Kunde. Da habe ich bei Tesla hat keine Wahl den mit geringerer Leistung zu bekommen. Das Ladevolumen von einem Model Y ist schon schön. Der ID.4 hat davon schon etwas weniger. Da hat der Enyaq mehr. Aber der ID.4 ist ja auch gut 18cm kürzer als der Y. Ich bin aber auch nicht bereit so hohe Summen für einen fahrbaren Untersatz auszugeben. Das Model 3 SR+ hat z.B. 448km Reichweite und ist in 5,6s auf 100. Für 10.000€ bekomme ich zwar 610km Reichweite und bin auf 4,4s auf 100 und habe Allrad, aber für 10.000€ ein Feature kaufen(Reichweite), was ich höchstens alle 2-3Jahre mal benutze? Ich gehe an den Autokauf dann doch sehr rational ran.

Am besten wäre es beim Model 3, wenn man die Heckklappe so zweigeteilt öffnen könnte, wie beim Skoda Superb Stufenheck. Mit Scheibe und ohne. Dann wäre die Wahl wohl sehr eindeutig. Ein SR+ bietet im Prinzip alles was ich brauche. Nur diese winzige Kofferraumklappe… Deswegen 18.000Euro mehr für ein Model Y hinlegen? Ne, danke

Für mich ist es gar nicht so eindeutig, wer da als Sieger für meine Anforderungen hervorgeht.

Farnsworth

1+
und daher soll doch jeder Käufer nach seinem Usecase, seinem Geschmack und auch nach seinem Budget entscheiden – Hauptsache elektrisch 🙂

Beschleunigungsverhalten und Höchstgeschwindigkeit sind in der heutigen Zeit der täglichen Staus extrem wichtige Kaufkriterien. Welches Auto besser ist, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass ich nie ein Auto aus dem Hause VW kaufen werde. Egal was dort produziert wird. In der Schweiz wird man zusätzlich durch den Generalimporteur abgezockt, der einfach noch 20-30% auf den Preis draufschlägt für null Leistung – nebenbei wird der Direktimport mit allen Mitteln bekämpft. Da Tesla ohne Abzockerimporteur arbeitet ist mir nur schon das Verkaufsmodel wesentlich sympatischer. Also wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre es klar 5:0 für Tesla.

Du lebst in der Schweiz? Und ob dann ein Fahrzeug in 5,1 s oder in 6,2 s die Hundert schafft ist Dir wichtig? Gehörst Du etwa auch zu den Eidgenossen die am Wochenende zwischen Basel und Karlsruhe bzw. Singen und Stuttgart hin und her ballern, um endlich mal frei fahren zu können? Wäre traurig. Für die Schweiz sind wohl beide Fahrzeuge völlig ausreichend motorisiert. Vielleicht führt VW sein Agenturmodell auch in der Schweiz ein. Dann kannst Du es erheblich preiwerter erwerben.

Beschleunigung hat nur bedingt was mit ballern zu tun.
Leistung macht mir persönlich aber Spaß, auch wenn ich diese nur selten abrufe. Ob man darauf wert legt und wieviel man dafür bereit ist zu bezahlen, entscheidet jeder persönlich.
Mit Rationalität hat ein Autokauf recht wenig am Hut.

Mit Rationalität hat ein Autokauf recht wenig am Hut.

🙂 Das ist die einzige Aussage die hier in den Kommentaren zweifellos richtig ist!

Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit sind für meine Kaufentscheide völlig irrelevant. War sehr ironisch gemeint. Und nein, ich bin noch nie über deutsche Autobahnen geballert. werde ich auch nie. Wozu? Zur Motorisierung habe ich nichts gesagt. Aber ich bin der Meinung dass PKW’s für den Alltag (Einkauf und Stadtbummel) nicht zwingend 350 PS haben müssen. Die allermeisten Fahrer können diese gar nicht beherrschen. VW wird nie auf die 30% Marge durch den Generalimporteuer verzichten. Aber offenbar gibt es Menschen, denen es egal ist für ein identisches Fahrzeug in der Schweiz 30% mehr zu bezahlen. Ich nicht.

Schaut man sich den Autor des Artikels an und was der macht (Herausgeber von insideTesla.de), dann ist das Ergebnis der Vergleichs völlig klar. 8.000 € Unterschied im Preis sind aus meiner Sicht definitiv zwei unterschiedliche Autoklassen. Zumal, wenn man sie ins Verhältnis zum Preis des günstigeren Fahrzeugs setzt.

Leider is es bei VW halt ein AB Preis. Mit Wärmepumpe und ein paar Extras gibts keinen Unterschied mehr.

Aber nur beim Listenpreis. Beim „Straßenverkaufspreis“ gibt es schon einen Unterschied. Die höchsten Rabatte gibt es beim Leasing für Flottenkunden.

und es sind bei voller Ausstattung dann doch nur 4000,-€ Unterschied….
Bei Tesla ist halt fast alles drin und bei VW bucht man das dazu.

Der Text liest sich leider wirklich wie aus einer Werbebroschüre, was nicht verwundert, wenn man die Quelle ansieht. Wer nur Bestätigung sucht, braucht so etwas 😉

Schon schade, wenn man die Wahrheit einfach nicht akzeptieren kann 🙂

„Die Wahrheit“ findet sich leider nur selten in den Werbebroschüren wieder. Wie soll man denn z.B. solche Aussagen hier lesen?

„Obwohl das Interieur des ID.4 GTX etwas länger ist, wirkt es insbesondere im Cockpit verbauter und weniger geräumig. Außerdem erweckt das viele Plastik einen billigen, nicht zeitgemäßen Eindruck. Das schlichte, aber hochwertige Design des Tesla…“

oder

„Bei so viel Überlegenheit erwartet man einen deutlich höheren Preis für das Model Y, – doch den findet man nur bedingt.“

Nichts für Ungut. Es mag Argumente dafür oder dagegen geben. Aber das nimmt ja bereits komische Züge an, wie so oft dargestellt. Nicht unbedingt, weil es diese Artikel gibt, es gibt auch Fanseiten zu VW, BMW und Mercedes. Sondern weil man dies pauschal als „die Wahrheit“ ansehen will und bei Kritik häufig ganz dünnhäutig wird…

Last edited 3 Monate zuvor by Max

In den Punkten gehe ich absolut mit Dir einig. Tesla hat es auch gar nicht nötig so unreflektiert in den Himmel gehoben zu werden.

Umgekehrt sind es natürlich auch fadenscheinige Argumente, wenn man die gezielte Förderung von VW in Deutschland ins Feld führt.

Das der Staat den Verkauf an Flotten pusht ist zwar verständlich. Es geht hier um einheimische Arbeitsplätze um die Wählergunst etc. Ob es letztlich auch klug ist wird die Zukunft zeigen.

Es war noch nie eine gute Idee Konkurrenz zu behindern und das eigene Produkt künstlich zu pushen. Und es ist ässerst kurz gedacht, wenn man sich nur auf Deutschland konzentriert und dabei vergisst, dass der Markt längst global stattfindet.

Zudem gewinnt VW rein gar nichts an Marktanteilen und wenn sie auch noch so viele BEV verkaufen. Weil sie dafür gleichzeitig einen Verbrenner weniger loswerden. Es ist also reine Besitzstand wahrung und das ausschliesslich in DE.

Was dafür positiv ist und mMn das wichtigste: mit jedem verkauften VW ID.X verschwindet ein Verbrenner von der Strasse.

Welches Auto ich kaufe, sollte meine freie Entscheidung sein und nicht staatlich quasi vorgeschrieben werden.

Ich will ein Schiebedach zum Öffnen. Hat das der Tesla? Ich denke, wir kaufen einen Q4 e-tron.

Und ich möchte gerne in meinem Auto schlafen und kann keine Kante zwischen Rücksitzbank und Kofferraum brauchen – deswegen kaufe ich mir ein Modell Y!
Sind wir jetzt wirklich schon auf dieser Kindergarten Argumentationsebene angekommen?

„… Ich denke, wir kaufen einen Q4 e-tron.“

Prima! – Hauptsache ein weiter Verbrenner wird abgelöst …

Last edited 3 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ich brauche keinen Sportwagen, aber wenn doch würde ich nicht unbedingt ein Auto kaufen, dass bei 180 km/h abgeriegelt ist. Tschüss ID4 GTX

den normalen ID4 würde ich da schon eher in Betracht ziehen. Der ist unaufgeregt und eine Werkstatt in der Nähe zu haben kann auch nichts schaden. Tesla ist nice, aber die Art und Weise, wie Tesla willkürlich Leistungsdaten seiner Modelle verändert ohne die Kunden auch nur zu informieren gefällt mir nicht besonders.

Der Testbericht Tesla versus vw ist einseitig und zeigt die Nähe des Testers zu Tesla! Ich selbst möchte nicht in einem Fahrzeug unterwegs sein, dessen Motorhaube bei mittleren Geschwindigkeiten anfängt ein Eigenleben (Auto, Motor und Sport)zu führen ! Aufgepasst, es kommt auch auf die Verarbeitung an und die ist vw klasse.

Welches Model Y hat die Auto Motor Sport den wann genau getestet?
Bitte auch noch einmal in den Grundkurs Quellenkritik 😉

Wer wird hier auf Dauer gewinnen. Der eine, das ausgereifte Auto mit Sparzwängen ohne eine Masse an Programmierern, der andere, ein sehr guter Computer mit effektiven Auto Drumherum. Natürlich gewinnt erst einmal Tesla. Nur was ist schneller in dieser Zeit nachzuholen. Die rasante Computertechnik oder die riesige Erfahrung über austarierte Autotechnik.
Auf dem Parkplatz vor zwei Tagen. Bin aus meinem eUp ausgestiegen und sah unerhörte einen Tesla kommen. Nicht den E-Motor sondern ein permanentes Quietschen.
Auf jedenfalls wird es interessant und Konkurrenz muß kein Nachteil für den Käufer sein. Dann kann jeder nach seinem Fason entscheiden.

Ich wundere mich, dass niemand die Effizienz/Verbrauch anspricht. Da ist das MY klar besser.

Das ist jetzt aber nur eine Vermutung. Schliesslich gibt es noch keine MY in Europa. So sparsam wie ein M3 werden sie wohl nicht sein. Kann man schon im Bezug aud die geringere Reichweite im Verhältnis zum M3 mutmaßen.

Komisch, daß bei wirklicher Effizienz – also Gesamtreichweite im Verhältnis zur verbrauchten Energiemenge in Relation zur Systemleistung irgendwie Tesla immer ganz weit vorne liegt 😉
Das wird beim Model Y wahrscheinlich auch nicht anders sein, aber wir werden ja sehen.
Wenn ich mir jedoch die Zufriedenheitswerte der Kunden in China so ansehe, dann „quietscht“ da wahrscheinlich weniger, als es die VW Fanboys hier im Forum gerne hätten.
Der iD4 hat sich in China in den ersten 2 Monaten nach Markteinführung deutlich schlechter verkauft, als das Model Y nach seiner Markteinführung.
VW schiebt das jetzt auf den späteren Marktstart 😉
Ich werde darauf zurückkommen, wenn das Model Y in Deutschland endlich zu seinem „verhinderten“ Marktstart kommt.
Dann wird der Kunde entscheiden und nicht „andere Kräfte“ 😉
Time will tell – hauptsache elektrisch

Es gibt eindeutige Indizien, nextmove hat ein US MY getestet und mit dem ID.4 und dem IO5 verglichen. Kann man bei nextmove anschauen.

Lieber Moritz,

der Artikel hat ja Scheuklappen und Brille auf. Teslawerbung funktioniert besser, wenn man zumindest ansatzweise Objektivität versucht. Da du fast alle Pro Tesla Argumente aufgeschrieben hast (es fehlen Supercharger und Ladeleistung ist besser beim TMY) wäre es doch nur fair die Gegenseite zu listen:

  1. Lieferbarkeit: TMY gibt´s bisher gar nicht (vielleicht nächstes Jahr?), da kann ich auch ID 5 oder ID 6 oder Upgrades bei VW vergleichen, da soll ja 170 KW Ladeleistung und 30 PS mehr (Cupra) kommen. Dann wäre Ladeleistung und Beschleunigung ausgeglichen und es sieht so aus als wenn VW das noch vor Grünheide schafft, ist ja nur ein Upgrade.
  2. Werkstatt und Ansprechpartner: Bei VW hast du einen Vertrieb in der Nähe mit Probefahrt etc. (habe ich gemacht) , eine Werkstatt, hat mal eine Beule und braucht einen neuen Spiegel oder Kotflügel, dann wird das bei Tesla schwer.
  3. Kosten: ein günstiges Leasing oder auch Mietangebot, das gibt´s alles bei Tesla nicht. Die 0,25 % Regelung lässt sich beim ID4 leicht ansetzen, auch die Förderung von 9.570 € gab es, VW lässt übrigens 3.570 € Herstelleranteil nach, das macht Tesla nicht. Unter dem Strich ist der VW deutlich günstiger
  4. Ausstattung: Bei VW bekommt man für 60TE das volle Programm: HUD mit AM, Matrix- LED, Massagesitze, usw. (das gibts bei Tesla alles nicht)</li><li><u>Selbstverständlichkeiten:</u> zweites Display mit kleinem Tacho (Ohne Spotify9 und im Sichtfeld und ein Rollo im Glasdach (das gibts bei Tesla nicht)
  5. Qualität: Ich habe einen ID4- Max, ich kann nur sagen die Verarbeitung ist tadellos und da wäre ich mir bei einer neuen Fabrik in Berlin (da arbeiten Berliner…) mit neuen Mitarbeitern und Qualitätssicherung die bei Null beginnt erst mal nicht so sicher
  6. Fahreigenschaften: Wendekreis, Länge (Stadtbetrieb) und Bremsweg(Tests) sind beim VW besser, das soll auch beim Thema Kurveneigenschaften und Fahrstabilität so sein (aber das weiss ich nicht genau, vom y gibt es ja noch keine deutschen Tests

Ich kann nur sagen, vorher bin ich M3P gefahren, der hatte natürlich viel bessere Fahrleistungen, aber mein heutiger ID 4 max ist als Alltags- Auto für mich viel besser (ok SUV Sitzposition hat der Y auch)

Hätte hätte Fahrradkette – das sind aber viele „wahrscheinlich“, vielleicht“, „soll“, wenn und aber.
Warten wir doch einfach ab, was das Model Y aus Grünheide wirklich kann – oder eben nicht kann.
Wenn ich mir jedoch anschaue, wie das M3 gegen den Porsche Taycan angeschnitten hat, mach ich mir da allerdings wenig Sorgen 😉

PS
Bisher weiß zum Beispiel noch keiner, was die neuen 46/80er Zellen können – aber trotzdem hoffen alle nicht Tesla Fahrer, daß Elon das Supercharger Netzwerk für sie öffnet – zumindest, wenn sie ehrlich sind 😉

Dem Vergleich mangelt es an Neutralität. Vielleicht nochmal mit einem unabhängigen Autor versuchen. Für mich persönlich steht eine dem Preisniveau entsprechende Produktqualität weit oben. Ohne diese sind alle Gimmicks rund herum wertlos.

Für mich liest sich dieser Artikel überhaupt nicht objektiv, sondern klar zugunsten Tesla. Wenn ich den Artikel geschrieben hätte, wären solche Sätze wie „das schlichte und viel zu puristische Design von Tesla…“ geschrieben worden. Und das ist meine Meinung und sehr subjektiv, verändert aber solche Sätze von oben schon erheblich.
Beide Fahrzeuge sind mir preislich viel zu teuer. Daher hatte ich mich letztes Jahr für den Skoda Enyaq entschieden. Grund war der große Kofferraum von fast 600L (für Familie mit Kleinkind schon ideal). Bei letztlich 36.000 Euro (inkl. BAFA, große Batterie mit 77kwh) kommen beide Autos nun mal nicht ran. Übrigens finde ich keine Daten zum Kofferraum des MY, wenn die Rücksitze nicht umgeklappt sind. Das wäre für mich der wichtigere Vergleich von beiden Autos gewesen. Wer fährt denn hauptsächlich mit umgeklappten Rücksitzen täglich herum?
Fahrzeuge auch preislich zu vergleichen, bei dem im MY mit höheren Kosten schon fast alles drin ist und beim ID4 mit niedrigeren Kosten noch vieles dazu gebucht werden muss, sind nicht sehr hilfreich. Persönlich neige ich dazu niedrigere Kosten zu haben und Dinge, die ich zu 99% im Alltag nicht brauche im Konfigurator wegzulassen. Daher wieder bei mir pro ID4.
Den größten Kritikpunkt, den sich aber VW + Tochtergesellschaften gefallen lassen muss, und da gebe ich den Autor recht, ist die Software, speziell die Sprachsteuerung und Navigation. Die ist unterirdisch. Wie oft ich die Sprach-Assistentin Laura schon beleidigt habe, da zähle ich schon nicht mehr mit. Klar, ich brauche das eigentlich nur auf Langstrecke und das beschränkt sich auf maximal 5% meiner Fahrzeit, aber ist dennoch peinlich von der Software-Entwicklung von VW.
Laden tue ich bei Enbw und habe daher noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Von daher entfällt das Argument der Ladeinfrastruktur bei mir.

Sorry aber ich kann am Volkswagen leider nichts mehr gutes heißen billiger industrie Schrott schön verpackt und toll geredet sitzt aber nicht mehr wircklich was hinter der marke ausser einheitsbrei rummel müll und finde tesla dafür das es ein Newcomer ist einfach nur mega end geil wenn mann überlegt wie lange es Volkswagen gibt und wie lange tesla.ich mein ich werd mir zwar kein tesla leisten können und tendiere lieber zu sono motors aber das ist ja wieder was anderes allein preislich.

Fahre nur Deutsche Autos. Die Amy Kisten können mich. Eines ist sehr traurig, dass VW die Autos in Amerika billiger verkaufen als bei uns in Deutschland und Österreich.

Siehst Du – und seit Dieselgate und dem Umgang mit deutschen Kunden kann mich VW mal.
Schön, so kann jeder wie er es verdient 😉

Mir sind folgende Dinge an einem E-Auto wichtig:

  • Vier Jahre Garantie
  • Keine Pflicht für regelmäßige Wartung und trotzdem Garantie
  • gutes Fahrverhalten mit „one-Pedal-driving“
  • kostengünstige und einfach zu handhabende Ladeinfrastruktur
  • Updates (OTA)
  • funktionierendes Navi ohne jährlich Updates bezahlen zu müssen
  • hoher Wiederverkaufswert
  • dass der Service zu mir nach Hause kommt und ich nicht hinfahren muss, falls nötig
  • lange Lebensdauer

Und deshalb habe ich ein Model 3.
Beim Model Y wird das nicht anders sein.

Last edited 3 Monate zuvor by bergfex

das alles und noch eine Anhängelast von 1600 kg
deshalb bei und dann das Model Y 🙂

Kurz und kanckig kann man sagen, im Prinzip sind beide Autos vom preis her gleich. Keiner wird das Einstiegsmodel von vw kaufen, und das Einstiegs model y ist schon auf einem hohen Austattungsniveau.

entscheident für den kauf ist es ob das Auto immer zuhause geladen wird oder von unterwegs.

Bei 100% iger zuhause Ladung sind beide gleich.

Bei Ladung von unterwegs kann ich nur Tesla Empfehlen. Die Supercharger sind Gold wert. Die Software im Tesla berechnet diese Automatisch ein und gibt verbindliche realistische Reißezeiten an.
Bei unserer Urlaubsfahrt mit dem model 3 von Günzburg (Bayern), nach Triest (Italien) hatte er 2 ladestopps mit jeweils 15 und 18 Minuten geplant. Das ging relativ schnell da die Lader mit 150 kw /h laden können. Ein weiter Vorteil man steckt den Stecker ein und alles geht automatisch. Den Ladebetrag sieht man im Bildschirm und die Bezahlung geht automatisch ohne irgendwelche Karten oder sonstiges.

Deutlich überlegen… Das Interieur des ID4 wirkt auf mich in keinster Weise billig. Dieses ewige Stammtischgeschwurbel geht mir auf die Nerven. Was spielt das für eine Rolle, welcher eine Sekunde schneller ist oder ein paar Liter mehr Kofferraum hat. Soll doch jeder kaufen, was ihm gefällt. Ich hab mich für den GTX entschieden. Hat mir einfach am besten zugesagt. Seien wir einfach froh, dass die Auswahl steigt, anstatt das andere immer schlecht zu machen.

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