BMW: Neuer 5er ab 2023 auch als elektrischer i5?

BMW: Neuer 5er ab 2023 auch als elektrischer i5?

Copyright Abbildung(en): skirgaila photography / Shutterstock.com

BMW bringt 2023 nicht nur eine neue 5er-Generation auf den Markt, sondern ergänzt die Modellreihe auch um einen rein elektrischen BMW i5. Das berichtet „auto motor und sport“. Alle Modellen basieren demnach auf der CLAR-II-Plattform, die sowohl Mild- und Plug-in-Hybride als auch batterielektrische Antriebe erlaubt. Unklar ist aber wohl noch, ob der i5 die Antriebstränge vom BMW i4 oder vom i7 übernimmt.

Optisch erscheint der BMW i5 mit einer flacheren Front. Der breite Grill hat nichts gemein mit den gewaltigen Nieren von BMW M3 oder der 4er-Reihe. Ähnlich wie beim i4 sei die Niere geschlossen, heißt es. Dahinter arbeiten Kamera-, Ultraschall- und Radarsensorik, um die Assistenz-Systeme mit Daten zu versorgen. Die Scheinwerfer lagert BMW dem Bericht zufolge stark in die Fahrzeugecken aus. Analog zum BMW 5er erscheint der i5 auch mit einer Länge von etwas mehr als fünf Metern. Statt der Auspuffendrohre ist beim i5 wohl nur ein farblich abgesetzter Diffusor zu sehen.

In Sachen Antrieb ist noch unklar, ob sich der i5 beim kleineren i4 oder dem größeren i7 orientiert, als i4 M50 leistet der Stromer 544 PS und holt seinen Saft aus einer 80 kWh-Batterie. Beim BMW i7 sind unterschiedliche Akkus-Größen bis zu 120 kWh verbaut. Der Top-i7 kommt mit einer Hinterachse, die zwei E-Motoren plus Inverter plus Leistungselektronik und Differenzial in einem Gehäuse beherbergt, ein weiterer, schwächerer Motor arbeitet an der Vorderachse. Diese Konfiguration mit rund 750 PS wäre für einen i5 im M-Trimm sicher denkbar, spekuliert „ams“. Dazu soll sich ersten Gerüchten zufolge noch eine weitere M5-Version mit einem V8-Hybrid gesellen.

Beim Interieur bieten die Münchner im i5 demnach das neue i-Drive-8-Bedienungssystem an. Es ist aus dem BMW iX bekannt, verfügt aber über eine veränderte Benutzeroberfläche und soll intuitiver bedienbar sein. Drei Grundlayouts sollen auf den Displays in Cockpit und auf dem Armaturenträger einstellbar sein. Das System sei auch per Spracheingabe steuerbar, heißt es.

Quelle: auto-motor-und-sport.de – Elektro-5er auch als M-Modell

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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So hat die andauernde Belustigung über die „Nieren“ nun doch endlich Gehör gefunden – steter Tropfen höhlt den Stein 😉

Der informierte Interessent weiß, dass die großen Nieren nie für den 5er (und 3er) im Gespräch waren.

Eine „richtige“ M Version mit drei Motoren wird interessant. Mit dem Versuchsträger haben sie bereits 0-100 km/h in deutlich unter 3 Sekunden erreicht.

Ich tippe auf bis zu ca. 100 kWh Akku.

Interessant wird aber auch eine potentielle Einstiegsversion mit vielleicht 80 kWh Akku und Heckantrieb. Preislich so ab 70.000€ vor Rabbat.
Das würde auch den Druck auf Tesla erhöhen endlich wieder eine Basisversion des Model S anzubieten, da direktes Konkurrenzmodell.

was ist ein Rabbat?

Last edited 30 Tage zuvor by Martin Hofstetter

*Rabatt

Komisch, Tesla verkauft auch jedes Auto – ganz ohne Rabatt oder gar Flottenrabatte 😉

Schön für Tesla, schlecht für den Kunden, der hat dann nicht die Möglichkeit noch zu verhandeln.
Interessiert aber generell den BMW Kunden nicht. Rabatt ist dort gang und gäbe.

Last edited 30 Tage zuvor by Mike

Lustig – bei unseren i3 vor 2 Jahren war nicht einmal das Ladekabel mit dabei, aber wahrscheinlich bin ich nur an einen (für BMW Aktionäre) guten Verkäufer geraten – oder ich war schlicht zu blöd – blöd halt auch für BMW, daß das spätestens auch nach der sehr pingeligen Leasingrückname unser letzter BMW war 🙂
Ich hoffe für BMW, daß ich der einzige Kunde mit so negativer Kundenerfahrung war – aber es gibt ja noch ein paar mehr konservative Mikes in Deutschland.
Time will tell 😉

Keine Ahnung was du verhandelt hast oder nicht, aber im Konfigurator des i4 ist das Ladekabel standardmäßig ausgewählt.

Das wird wahrscheinlich mein erster Neuwagen, 15-20% Rabatt sind nach den ersten Bestellern drin.

Schaut man sich allerdings die stolz bekannt gegebenen Kapazitäten der Werke an und vergleicht die dann mit den weltweiten Zulassungszahlen stellt man fest: Oh, da ist ja noch ganz schön Luft. Problematisch ist es bei MX und MS schon lange geworden. Keiner will die Fahrzeuge. Und du weißt das auch. Da Musk keine Nachfolger von keinem Modell plant, wird es dem M3 zügig genauso gehen. Nur beim MY sehe ich die Situation anders: das wird schon viel früher mit 30% Rabatt in den Verkauf gehen, weil niemand 60k für das Dingen ausgibt, wenn der Enyaq 33k kostet.

Sehe ich genau so. Das Model Y mag die stärkere Performance Version haben, aber der Enyaq gefällt mir mit seinem kantigen Design besser als das Model Y.

Last edited 30 Tage zuvor by Mike

Dann tausche Deinen M3 doch gerne gegen einen Enyaq – meinen Segen hast Du
hauptsache elektrisch 😉

Welchen M3?

Ach – Du hast gar kein Auto? 😉

würde ich auch befürworten 😉

Same FUDL David as usual 😉
Komisch jedes Quartal neue Rekorde – Du wirst Dich wohl für die nächsten Jahre mit dieser Wahrheit arrangieren müssen – ich weiß, daß wird eine harte Zukunft für Dich – sorry

denke ich auch dass der Preis des MY angepasst wird.
Der Enyaq ist schon ein tolles Teil

wo hast du denn den Preis von 33.000€ her?
klaust du den im Werk? oder vergleichst du jetzt 75kWh Batterie mit 52kWh Batterie?

Last edited 29 Tage zuvor by neumes

FUDL David vergleicht immer Äpfel mit Birnen,
sonst wäre ein wirklich vergleichbares BEV von Volkswagen wahrscheinlich ähnlich teuer, VW würde dann aber draufzahlen müssen – warum wohl halten sie sich bei den Margen so bedeckt?
🙂

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