Opel Zafira-e Life: Die „E“-Lounge auf Rädern

Opel Zafira-e Life: Die „E“-Lounge auf Rädern

Copyright Abbildung(en): Opel

Peugeot, die stärkste Marke innerhalb der PSA-Gruppe, zu der auch Citroën, DS und Opel gehören, vollzieht einen raschen Übergang zur Elektrifizierung. Zuletzt konnten wir den Peugeot e-Traveller vorstellen, als auch den Citroën ë-SpaceTourer. Nun folgt der dritte im Bunde, der Opel Zafira-e Life oder wie der Automobilhersteller selbst zu verstehen gibt „Die „E“-Lounge auf Rädern“.

Wir erinnern uns: Opel blickt auf fünf Jahrzehnte Erforschung elektrischer Antriebe zurück, mit dem Opel Zafira-e Life blickt man nun allerdings ein weiteres Mal in die Zukunft und setzt mit dem reinen E-Auto einen Newcomer an die Spitze der Zafira Life-Reihe, die Maßstäbe bei vielsitzigen Großraum-Pkw setzt. Hierbei soll der neue Zafira-e Life alle Stärken der „Lounge auf Rädern“ – viel Fahrspaß in drei Fahrzeuglängen mit Platz für bis zu neun Personen – mit einer emissionsfreien, leisen Reise kombinieren. Neben bis zu neun Personen kann der Stromer Anhängelasten von bis zu 1.000 Kilogramm ziehen.

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Auch in puncto Motorisierung macht man keine Unterschiede zum e-Traveller / ë-SpaceTourer und setzt auf 100 kW (136 PS) und das maximale Drehmoment 260 Nm. Kennt man so übrigens auch schon vom Peugeot e-208. In allen drei Fahrmodi (Eco, Normal, Power) beträgt die Höchstgeschwindigkeit 130 km/h. Ebenso hat man als Kunde die Wahl zwischen zwei unterschiedlich großen Lithium-Ionen-Batterien. Je nach Bedarf stehen ein Akku mit 75 kWh für eine klassenführende Reichweite bis zu 330 Kilometer (ideal für die Fahrt in den Familienurlaub) und eine 50 kWh-Batterie für maximal 230 Kilometer nach WLTP zur Verfügung. Ein hochmodernes regeneratives Bremssystem, mit dem der Zafira-e Life in der Schubphase oder beim Bremsen Energie rekuperieren kann, macht den Elektro-Van noch effizienter.

Hinsichtlich der Lademöglichkeiten gibt es ebenfalls keine Unterschiede im PSA-Verbund. Der Opel Zafira-e Life lässt sich somit ebenfalls an einer Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom laden. Für die 50 kWh-Batterie des Zafira-e Life bedeutet dies, dass in nur 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden können. Beim großen 75 kWh-Akku werden dafür lediglich 45 Minuten benötigt. Wer eher kleine Kreise zieht, kann mit dem serienmäßigen 7,4 kW-Ladeanschluss an jeder Steckdose, bei jedem Zwischenstopp einphasigen Wechselstrom “tanken”. Als Option gibt es zudem einen 11 kW-On-Board-Charger für dreiphasigen Wechselstrom, so genannten Drehstrom.

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Drei Fahrzeuggrößen stehen beim E-Vans aus dem Hause zur Auswahl: Small, Medium und Large. Trotz der kleinsten Ausführung bietet die „Small“-Variante des E-Vans Platz für bis zu neun Personen, überzeugt dabei noch mit kleinem Wendekreis (11,3 Meter), gutem Handling und zwei sensorgesteuerten Schiebetüren, die sich von außen mit einer Fußbewegung in Richtung Fahrzeug elektrisch öffnen lassen. Die „Medium“-Variante verfügt über einen 35 Zentimeter längeren Radstand (3,28 Meter sowohl bei „M“ als auch bei „L“), damit über mehr Fußraum für die Fondpassagiere und tritt gegen die D-Segment-Vans an. Der 5,30 Meter lange Opel Zafira-e Life „Large“ fordert schließlich die Großraum-Vans heraus und punktet mit einem maximalen Ladevolumen von rund 4.500 Liter. Außerdem gibt es eine elektrische Parkbremse, die sich mit nur einem Finger komfortabel anziehen oder lösen lässt.

Allen Varianten gleich ist, dass Ledersitze, die sich in Aluminiumschienen variabel und kinderleicht verschieben lassen angeboten werden. Dabei hat man die Wahl zwischen Konfigurationen mit fünf, sechs, sieben oder acht Ledersitzen. Die umklappbare Lehne des Beifahrersitzes ermöglicht den Transport von bis zu 3,50 Meter langen Gütern. Um das Kofferraum-Volumen (bis unter das Dach) im Zafira-e Life „S“ auf 1.500 Liter zu erhöhen, lassen sich die Sitze der dritten Reihe einfach umlegen. Das Herausnehmen der Rücksitze erhöht hier die Ladekapazität auf bis zu 3.397 Liter.

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Der neue rein batterie-elektrische Zafira-e Life ist als Topmodell der Zafira Life-Baureihe die ideale Wahl – für umweltbewusste Privat- ebenso wie für anspruchsvolle Geschäftskunden. Der neue Opel-Stromer ist ab Sommer bestellbar.

Quelle: Opel – Pressemitteilung vom 17. Juni 2020

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Mit 300 km Reichweite in den Familienurlaub?
Unter der Haube hat’s sicher noch jede Menge Platz für einen Range Extender (Benzin, oder noch lieber Wasserstoff). Da würde dann das Gefährt wirklich brauchbar; auch im Winter. Und auch mit dem kleineren Akku.

Ach ja, richtig, der Spanienurlaub, zu dem jeder Deutsche zweimal die Woche verpflichtet ist…

Da genügen 2 Stunden im Gotthard-Stau, bei Hitze oder Schneetreiben, und gleich schon stellt sich ein mulmiges Gefühl ein. Dann gehören ja zum ‚Familienurlaub‘ noch die lieben Kinderlein, evt. Kleinkinder. Ich bin kein Sicherheitsfanatiker, aber so um die 100 km und 2-3 Stunden Heizung versuche ich jederzeit als Reserve zu haben.
Andersrum gefragt: Mit wie viel Kilometer Reserve fahren Sie mit Ihrem BEV, gefüllt mit Frau und 2-3 Kindern im Vorschulalter vor Ostern Richtung Gotthardtunnel (oder bei Ihnen ist es vielleicht der Brenner)?

2 Stunden Stau am Gotthard, da bekomme ich nicht nur ein flaues Gefühl auch mit einem Verbrenner! Was treibt jemanden dazu mit seinen Kindern an Ostern ausgerechnet gegen Süden zu fahren? Seid Ihr alle eigentlich nicht ganz bei Trost? Die Umwelt und die Anwohner der Gotthard Autobahn sind solchen Ignoranten offesichtlich gänzlich egal. Ich fasse es nicht wie Gedankenlos gewisse Geister sind. Aber dann rumjammern wenn uns das Klima um die Ohren fliegt. Oder wieso haben wir wohl aktuell eine Pandemie mit Toten die an Lungenkrankheiten gelitten haben?

Ja aber sicher gibt es auch in diesem Bereich einen Markt. Immer öfters werden in die Kittas oder Schulen in den Dörfern, Kinder mit solchen Autos transportiert. Das ist oekolischer, als wenn jeder selber fährt. Auch dies kann elektrisch erfolgen. Solche Autoklassen sind keine typischen Langstreckenfahrzeuge. Aber mit Akkus von mind 75 KWh , dies sollten sie haben, kann man auch mal auswärts CCS geladen, Urlaubsfahrten antreten. Nach 8 Jahren reiflicher Erfahrung mit PHEV , ist reines Elektrofahren eindeutig besser, vor allem wenn man zu Hause laden kann. Man braucht grössere Akkus, dies zeigte nicht nur TESLA. Und heute hat man sie. Damit macht auch Passfahren Spass. Beispiel: Santa Maria hinauf zum Umbrail Hospiz( Batterie fast leer) Hinunter mit Rekuperation ,da reichts wieder durch s ganze Veltlin hindurch bis zum Luganersee. Der Mildhybrid ist recht im Stadtverkehr aber nichts in den Bergen.

Markus, bei Dir hat s näher gelegene schönere Winterdestinationen . Was willst Du im Winter beim Gotthard ?

Ein 7 Plätzer würde auch reichen. Das ergäbe eine windschlüpfrigere Form a la eines „Grand scenic„ . Wenn es den voll elektirsch gibt, sinkt auch der Stromverbrauch gegen den Zafira.

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