Lithium-Ionen-Akkus & Festkörperbatterien sowie deren Bedeutung für die E-Mobilität

Lithium-Ionen-Akkus und Festkörperbatterien entscheidend für die E-Mobilität

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Lithium-Ionen-Akkus und deren Weiterentwicklung, in Form der Festkörperbatterie, spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunft der E-Mobilität. Nicht nur hinsichtlich der Reichweite einzelner Elektroautos, sondern auch vor allem hinsichtlich der Auswirkung auf die aktuellen Lieferzeiten. Der Audi e-tron beispielsweise kommt mit erheblicher Verzögerung auf die Straße, der e-tron Sportback gar ein Jahr später. Zunächst wurde die Produktion von acht auf sechs Stunden am Tag gekürzt. Künftig soll gar nur noch vier anstatt fünf Tage die Woche produziert werden.

Diese Problematik kennt man von KIA bereits. Zumindest, wenn du den Podcast der vergangenen Woche gehört hast. In diesem bin ich auf die aktuellen Lieferzeiten von KIAs E-Fahrzeugen eingegangen. Neun bis zwölf Monate sind keine Seltenheit. Aber es gibt Gründe und es liegt nicht daran, dass KIA nicht liefern mag. Überlegungen, was man künftig besser machen kann, gibt’s natürlich auch. Doch dazu mehr in dieser Folge.

Jaguar gibt zu verstehen, der limitierende Faktor sind die Batterien. Aus Sicht von Ralf Speth, Vorstandschef von Jaguar Land Rover, spielt die Verfügbarkeit von Batterien eine wichtige Rolle. Speth seinerseits gibt zu verstehen: „Bei Elektrofahrzeugen stellt sich mir nicht die Frage, wie viele Autos ich produzieren, sondern wie viele Batterien ich einkaufen kann. Die Nachfrage nach Batterien im Markt ist derartig groß, dass für die nächsten Jahre die Lieferfähigkeit schlicht limitiert sein wird.“ 

NIO seinerseits scheint bisher auch keine Lösung für das Problem zu haben. Macht aber zumindest das Laden ein wenig leichter. Denn NIO öffnet seinen „One Click for Power“-Service für andere Automobilhersteller. Worum es sich dabei handelt, das erfährst du im zuvor verlinkten Artikel.

Was tun? Tesla macht’s vor und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Recycling und schaut, dass die Akkus, welche auf die Straße kommen, so lange wie möglich halten. Nebenbei spart man vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen, durch die eigene Flotte, ein. Kann sich sehen lassen.

Und ansonsten wird eben geforscht. Bei BMW, Daimler und Ford diese Woche ganz intensiv, wie du im Podcast und in den zuvor verlinkten Artikel erfährst.

Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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4 Antworten

  1. Was mich an der Thematik am meisten ärgert… Die Manager der Autokonzerne verdienen sich dumm und dämlich, aber keiner, aber auch wirklich keiner (außer natürlich Teslas Elon Musk, hat die Problematik der Akkuzellen-Zulieferer schon vor Jahren erkannt bzw.) auch nur annähernd richtig ein schätzen können. Und jetzt,jetzt wollen die menschen E-Autos kaufen und die einzigen Fahrzeuge, die es zeitnah zu kaufen gibt, sind Renaults ZOE (Kleinwagen) und Teslas Flotte. Da allerdings beginnt der Preis allerdings bei rund 50000,- EUR. Leider nicht die Liga, die man mal eben aus der Portokasse bedient.
    Um bei den Managern zu bleiben, das einzige, was wirklich von Anfang an richtig und vertraglich festgehalten wird, sind Boni, Abfindungen und genügend Rente, wenn man mal im Knast landet oder altersbedingt ausscheidet. Wenn man da Zahlen von 3000,- EUR (am Tag!!) im Kopf hat, wird einem richtig schlecht.

    1. Teslas Entwicklungen beruhen nicht nur auf Elon Musk, sondern vor allem auf dessen Weitsicht, Organisationstalent und Konsequenz.

      Das Know-How stammt zu großen Teilen aus Deutschland und dabei vor allem von BMW!!!

      Weil die Entwickler des i3 nicht weiter an ihren Ideen und Ergebnissen entwickeln durften sind sie genervt und frustiert nach USA und China abgewandert.

      Das macht das Ausmass der Tragödie erst richtig dramatisch.

      Die gesamte Volkswirtschaft leidet unter der Gier und Unfähigkeit dieser Beton-Köpfe. Wohl gemerkt, der Manager, die an der Verhinderung der E-Flotten gearbeitet haben!

      Wie z.B. Winterkorn und Stadler.

  2. Tesla ist doch gerade in der Akku- Technik absolut rückständig. Reichweiten und Aufbereitung bzw. Recycling der Akkus sind absolut unbefriedigend! Kuckt euch mal den Sion von Sonomotors an. Vorsprung durch Technik! Und das gebotene Preis/ Leistungsverhältnis erst!
    Zu BMW und anderen deutschen Betrügern… äh Autoherstellern sage ich nur: Pfui! G-Max auf Kosten der Umwelt und mutwillige Verarschung der Kunden unter Einberechnung der zu erwartenden Strafzahlungen – unterstützt vom unfähigen Verkehrsminister – lieber fahre ich hybride Japaner! Wer heute noch Autos baut (bauen darf), die mehr als 4 Liter Sprit brauchen ist raus aus der Verlosung. Alle Umweltbemühungen der deutschen Automobilindustrie sind ein reines Image- Rettungsprogramm. Dabei: Allein die Herstellung eines Audi- e-tron Akkus ist so eine Umweltkatastrophe, das man das Auto in 1000 Jahren nicht Emissionsneutral fahren kann! Und dann noch mit Strom aus dem Kohlekraftwerk… Ganz zu schweigen vom Umgang mit den gebrauchten Akkus.

    1. Nehmen Sie es mir nicht übel, ich würde mich natürlich ebenfalls sehr freuen, wenn es Sono noch schaffen könnte, aber:
      “Kuckt euch mal den Sion von Sonomotors an. Vorsprung durch Technik! Und das gebotene Preis/ Leistungsverhältnis erst!”
      – zeigen Sie doch mal diesen Sion
      – kann man den probefahren, oder meinen Sie die Prototypen?
      – welchen technischen Vorsprung meinen Sie genau? Aufgeklebte Solarzellen?
      – wann wird er denn zu haben sein?
      – zu welchem Preis wird der Sion denn dann verkauft?
      – wo stehen zu diesem Zeitpunkt die Marktbegleiter, insbesondere Tesla?

      Die Idee war toll, leider konnte sie nicht schnell genug umgesetzt werden.
      In meinen Augen wars das damit für Sono. Der Markt überholt sie leider, bevor es in die Umsetzung gehen konnte.
      Wie gesagt, ich würde mich natürlich freuen, wenn ich am Ende Unrecht hätte…

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