Tesla Fremont steigert Produktion des Model 3 & Y auf 500.000 pro Jahr bis Ende 2020

Tesla Fremont steigert Produktion des Model 3 & Y auf 500.000 pro Jahr bis Ende 2020

Copyright Abbildung(en): Tesla

Im Rahmen der Verkündung der Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2020 hielt der amerikanische Automobilhersteller weitere Informationen und kommende Entwicklungen bereit. Nicht nur zum Standort der nächsten Giga(factory) in den USA, sondern auch darüber, dass man die Fertigungsrate des Model 3 und Model Y zusammen von 400.000 auf 500.000 Exemplare per annum steigern werden. Noch bis Ende 2020 wohlgemerkt.

Für 2020 will Tesla „deutlich über 500.000 Fahrzeuge“ ausliefern. Da die Fertigung des Model 3 und des Model Y in Fremont Fahrt aufnehmen werde, dürften 2020 die Produktionszahlen dabei höher ausfallen als die Auslieferzahlen, merkt der Hersteller bereits Mitte April 2020 an. Tesla kann derzeit nach eigenen Angaben in Fremont 90.000 Model S/X und 400.000 Model 3/Y bauen und in Shanghai weitere 150.000 Model 3. Bis Ende des Jahres erwarten sie eine Kapazität von 500.000 Einheiten für das Model 3/Y in Fremont und sind dabei, zusätzliche Kapazitäten für das Model 3 und das Model Y in Shanghai zu installieren. Für dort rechnet man mit 170.000 E-Autos pro Jahr. Die werde man auch benötigen, denn „die Nachfrage ist nicht unser Problem“. Das Unternehmen hat weit mehr Verbrauchernachfrage als es anbieten kann.

Wichtig ist, dass Tesla mitteilte, dass es die Produktionskapazität für das Model 3 und das Model Y in seiner nordkalifornischen Fabrik in Fremont von der derzeitigen jährlichen Produktionsrate von 400.000 Fahrzeugen auf 500.000 bis Ende 2020 erhöhen werde – wie bereits im ersten Quartal 2020 angedeutet. Hierzu hat das Unternehmen sein Werk in Fremont modernisiert, um die Produktionssteigerung zu unterstützen. In dem Schreiben wurde nicht spezifiziert, welche Maschinen hinzugefügt wurde, sondern es hieß lediglich: „Wir installieren zusätzliche Maschinen im Werk Fremont, wodurch sich die Gesamtkapazität von Model 3 / Model Y von 400.000 auf 500.000 Einheiten pro Jahr erhöhen dürfte.“ Grundsätzlich fährt die Produktion des seit dem ersten Quartal 2020 vom Band rollenden Model Y viel schneller hoch als seinerzeit die des Model 3, wie Tesla zu berichten wusste.

Über die Erweiterung der Fabrik in Fremont hinaus baut Tesla seine globale Produktionsbasis für das Model Y weiter aus. In Giga Shanghai ist Tesla mit dem Bau der Produktionsfabrik für das Model Y fast fertig, und in Giga Berlin wird die Produktion des Model Y beginnen, wenn die Fabrik mit der Produktion von Fahrzeugen starten kann.

Quelle: Tesla – Mitteilung vom 22. Juli 2020

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Dass es dermaßen butterweich und für noch viele Jahre praktisch konkurenzlos, für Tesla laufen würde, hätten sich selbst Teslafans und Aktionäre der ersten Stunde nicht träumen lassen. Und was machen die totgeweihten Massenhersteller von Verbrennern: sie shorten Tesla, um ihre Insolvenz möglichst zu beschleunigen. Europäische Verbrennerfahrzeuge werden bald schneller verschwinden, als damals das Mobilfunkhandy von Siemens, eijeijei.

Um mal zu sehen wie viel die Konkurrenz so verkauft, hier einige Links. https://www.goingelectric.de/zulassungszahlen/,https://eu-evs.com, https://www.automobile-propre.com/dossiers/chiffres-vente-immatriculations-france/.
Wenn Tesla mehr verkauft hat (wenn es wirklich stimmt s. Wirecard), dann nur durch China, ein bißchen Großbritannien. In China ist noch die Frage an wen. China hat viele Funktionäre, Verwaltungsangestellte und einen großen Verwaltungssektor. Die brauchen auch Fahrzeuge, besondere Fahrzeuge für besonders treue Genossen. Erfolgreiches Tesla in China ist auch ein Image-Gewinn.
Butterweich wird bei Tesla überhaupt nichts laufen. Wenn immer Gewinne ausgewiesen werden, ist das sehr schön. Dann haben wir endlich mal ein positives KGV, z.Zt. über 800. Wenn die E-Fahrzeugproduktion rentabel ist, sprich Gewinne abwirft, dann braucht man auch keine Subventionierung mehr oder zumindest Stück für Stück weniger. Wenn alle anderen totgeweihten Massenhersteller ihre eigenen E-Autos als „Null-Emissions-Autos“(was sie definitiv momentan in den meisten Ländern nicht sind) verkaufen, werden Sie kein Geld für ZEV-Credits ausgeben. Wenn die ZEV-Credits nicht gewesen wären, wäre keine Quartalsgewinne möglich gewesen. Ohne Subventionen gehen die Verkäufe zurück. Als das Modell 3 vorgestellt wurde, wurde ein Preis von 35.000 Dollar aufgerufen. Damals war die Subvention 7500 Dollar in US. Das ergab einen erwarteten Nettopreis von 27.500 Dollar. Der damalige durchschnittliche Autopreis lag bei 26.000 Dollar, deshalb der anfänglich große Zuspruch in US. Daraufhin sind ca. 500.000 Bestellungen eingegangen, mit denen sich Tesla gebrüstet hat. Verkauft wurden anfänglich Versionen ab 55.000€. Viele Besteller sind abgesprungen, weil das 35.000Dollar-Modell nicht lieferbar war. Jetzt werden keine Bestellzahlen mehr genannt, weil man solche Zahlen nicht mehr erreicht und den Nachfrageeinbruch nicht offenbaren will.
Übrigens basiert der Strom der zum Aufladen und Herstellen der E-Autos in den meisten Ländern auf der Verbrennung von fossilen Energieträgern. Ausnahmen sind Länder wie Norwegen und die Schweiz. Bei den anderen mit niedrigem CO2-Ausstoß je kWh ist ein großer Anteil Strom aus Kernenergie dabei wie in Frankreich, quasi Autofahren mit Kernreaktor.
Leerverkäufe und Optionen sind Finanzinstrumente, da brauch kein Autohersteller Geld ausgeben. Das macht der Finanzmarkt ganz allein. Wenn eine Aktie zu irgendeinem hohen oder niedrigem Preis den Besitzer wechselt hat das Unternehmen keinen Vor- oder Nachteil daraus. Es ist nur ein Nachteil für die Alteigentümer der Aktien, wenn Neuemissionen von Aktien zum reellen Wert über die Theke gehen. Wenn die Aktien zu einem irreal hohen Wert an den Mann gebracht werden, gewinnen die Alteigentümer und die Neuaktionäre haben schon beim Bezahlen der frischen Aktien verloren.

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