VW startet Vorverkauf des ID.Buzz

Copyright Abbildung(en): Volkswagen

Vor wenigen Tagen hat in Deutschland und den meisten europäischen Märkten der Vorverkauf des neuen ID. Buzz und des ID. Buzz Cargo von Volkswagen begonnen. Ob als elektrischer Bus für die Familie, die Freizeit, das Business – oder als Lieferfahrzeug für Unternehmen, der Zero-Emission-Allrounder kann nun also bestellt werden. Dabei beträgt der Bruttolistenpreis ohne Berücksichtigung des Umweltbonus in Deutschland für den fünfsitzigen ID. Buzz Pro 64.581,30 Euro. Der ID. Buzz Cargo ist ab 54.430,60 Euro brutto erhältlich. Die ersten Fahrzeuge sollen im Herbst dieses Jahres an Kunden ausgeliefert werden.

Mit dem Bestellstart nimmt die Elektrostrategie von Volkswagen, in jedem Segment klimaneutrale Mobilität anzubieten, weiter Fahrt auf. Denn die wichtigsten automobilen Trends finden sich im ID. Buzz wieder: die Elektromobilität, die intelligente Vernetzung der Assistenz- und Informationssysteme und Over the Air-Updates der Software. Mit hohen Reichweiten und kurzen Ladezeiten empfiehlt sich der lokal emissionsfrei fahrende ID. Buzz zudem als nachhaltiger und wirtschaftlicher Begleiter für den Alltag.

Mit dem ID. Buzz erweitert Volkswagen die erfolgreiche ID. Familie, bestehend aus ID.3, ID.4 und ID.5, in Europa um ein weiteres Modell und beschleunigt im Rahmen der ACCELERATE-Strategie seine Elektrooffensive. Bis 2030 sollen mindestens 70 Prozent des Volkswagen Absatzes in Europa reine Elektroautos sein. Schon bis 2030 sollen die CO2-Emissionen pro Fahrzeug um bis zu 40 Prozent sinken. Auf seinem Way to ZERO will das Unternehmen spätestens 2050 bilanziell klimaneutral sein. ID. Buzz und ID. Buzz Cargo werden im Volkswagen Nutzfahrzeug Werk Hannover gefertigt und bilanziell CO2-neutral an ihre Kunden übergeben. Werden sie mit 100 Prozent Grünstrom geladen, fahren sie bereits heute schon klimaneutral.

Der fünfsitzige ID. Buzz wird zuerst europaweit in der gehobenen Version „Pro“ angeboten, der ID. Buzz Cargo wird parallel zum Marktstart verfügbar sein. Serienmäßig ist der ID. Buzz zur Markteinführung mit der bislang größten Batterie der ID. Familie ausgestattet. Der Lithium-Ionen-Akku bietet einen Energiegehalt von 77 kWh (82 kWh brutto) und versorgt eine 150 kW (204 PS) und 310 Nm starke E-Maschine im Heck. Der WLTP-Verbrauch: 20,6 kWh / 100 km (Cargo: 20,4 kWh/100 km). Die Reichweite beträgt bis zu 421 Kilometer (Cargo: 424 km). An einer DC-Schnellladesäule ist die Batterie von 5 bis 80 Prozent ihrer Kapazität bei einer maximalen Ladeleistung von bis zu 170 kW nach rund 30 Minuten wieder aufgeladen.

Mit der neuen Funktion Plug&Charge wird das Schnellladen noch komfortabler: Sobald der Kunde das Ladekabel einsteckt, startet eine verschlüsselte und sichere Kommunikation nach dem ISO-15118-Standard zwischen Auto und Säule. Diese Authentifizierung dauert nur wenige Sekunden, dann beginnt der Ladevorgang. Die Abrechnung läuft wie gewohnt über den We Charge-Vertrag. Plug & Charge soll 2022 im Netz von Ionity, Aral, BP, Enel, EON sowie Iberdrola und Eviny zum Einsatz kommen.

Assistenz- und Komfortsysteme: Zur Serienausstattung des ID. Buzz Pro gehört ein großes Spektrum moderner Assistenzsysteme. Stets an Bord: „Car2X“ (kann über lokale Gefahren wie das Stauende hinter einer Kurve informieren), die Ausweichunterstützung (kann das Ausweichen bei einer Vollbremsung erleichtern), der Abbiegeassistent (kann bei Gegenverkehr und während des Abbiegens warnen und bremsen), der Notbremsassistent „Front Assist“ mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, das proaktive Insassenschutzsystem (kann u.a. die Fenster vor einem potenziellen Unfall schließen) und der Spurhalteassistent „Lane Assist“. Darüber hinaus beinhaltet die Serienausstattung die Verkehrszeichenerkennung. Eine Einparkhilfe im Front- und Heckbereich erleichtert das Rangieren. Für ein ideales Klima an Bord sorgt serienmäßig die „Air Care Climatronic“ inklusive 2-Zonen-Temperaturregelung, Standklimatisierung und Aktivkohlefilter.

Infotainment: Der Allrounder ist im Innern geprägt von digitalen Instrumenten („Digital Cockpit“, 5,3 Zoll Screen-Diagonale) und dem Infotainmentsystem „Ready 2 Discover“ (10 Zoll Screen-Diagonale) inklusive Digitalradio (DAB+). Der Touchscreen des Systems ist freistehend im Stil eines Tablets angeordnet. Mittels „App-Connect“ inklusive „App-Connect Wireless“ kommen verschiedene Smartphone-Apps via Apple CarPlay oder Android Auto an Bord. Alle Displays liegen ergonomisch optimal angeordnet auf einer Sichtachse. Gleiches gilt für die Bedienelemente. Rechts vom Lenkrad befinden sich zwei USB-C-Schnittstellen, eine dritte ist in der Beifahrertürverkleidung angeordnet. Darüber hinaus ist der ID. Buzz Pro serienmäßig mit einer induktiven Ladefunktion und einer entsprechenden Smartphone-Ablage ausgestattet.

Exterieur: Zur Exterieurausstattung des ID. Buzz Pro gehören u.a. zwei leichtgängige Schiebetüren, abgedunkelte Scheiben im Fond sowie 19-Zoll-Leichtmetallräder in Schwarz mit glanzgedrehten Oberflächen. Ebenfalls Serie: LED-Scheinwerfer und eine Umfeldbeleuchtung samt Logoprojektion im Bereich der vorderen Türen.

Variabilität: Die längs verschiebbare zweite Sitzreihe ist im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umklappbar; die Lehnen können zudem separat geklappt respektive in der Neigung eingestellt werden. Hinter der Rücksitzbank erschließt sich ein 1121 Liter großer Kofferraum (bei Beladung bis zur Höhe der serienmäßigen Gepäckabdeckung). Werden die Rückbank umgeklappt und der komplette Stauraum genutzt, ergibt sich ein Volumen von 2205 Litern.

Elf Farbvarianten: Volkswagen bietet den ID. Buzz Pro serienmäßig in „Monosilber Metallic“ und optional in zehn weiteren Farbvarianten an: ein Unilack („Candy-Weiß“), vier Metalliclacke („Limonengelb“, „Starlight Blue“, „Energetic Orange“ und „Bay Leaf Green“), eine Perleffektlackierung („Deep Black“) und vier Zweifarblackierungen. Wird der Zero-Emission-Bulli in einer der zweifarbigen Außenlackierungen bestellt, ist der obere Bereich inklusive Dach und der V-förmigen Frontklappe stets in „Candy Weiß“ gehalten. Die Flächen unterhalb der umlaufenden Charakterlinie sind in diesem Fall in einem der Metallictöne „Limonengelb“, „Starlight Blue“, „Energetic Orange“ oder „Bay Leaf Green“ ausgeführt.

Die Sonderausstattungen des ID. Buzz Pro

Individualisierung in wenigen Klicks: Über die Sonderausstattungen ist der ID. Buzz zusätzlich individualisierbar. Neben klassischen Features wie einer anklappbaren Anhängevorrichtung (mit elektrischer Entriegelung) oder sieben Rad-Reifen-Kombinationen (18 bis 21 Zoll) geschieht das in erster Linie über verschiedenste Pakete. Sie vereinfachen die Konfiguration des ID. Buzz Pro.

Das Design-Paket: Es beinhaltet unter anderem die „IQ.LIGHT–LED-Matrixscheinwerfer“, die dynamische Fernlichtregulierung „Dynamic Light Assist“, das dynamische Kurvenlicht, eine beleuchtete Querspange zwischen den Scheinwerfern und LED-Rückleuchten mit dynamischer Blinkfunktion. Ebenfalls Bestandteil des Design-Pakets ist eine Edelstahl-pedalerie mit „Play“- (Fahrpedal) und „Pause“-Symbol (Bremse).

Open & Close-Pakete: Über zwei verschiedene Open & Close-Pakete ist das serienmäßige Startsystem „Keyless Start“ zum ebenfalls schlüssellosen Schließ- und Startsystem „Keyless Advanced“ erweiterbar. Außerdem umfasst dieses Paket beleuchtete Türgriffmulden (außen), die elektrisch öffnende und schließende Heckklappe (inklusive Bedienung per Fußgeste: „Easy Open“ und „Easy Close“) und eine Vorfeldbeleuchtung der Heckpartie. Wer sich für das Open & Close-Paket „Plus“ entscheidet, erhält zudem elektrische öffnende und schließende Schiebetüren.

Assistenz-Paket mit „Keyless Advanced“: Das bereits große Spektrum der serienmäßigen Assistenzsysteme wird über das Assistenz-Paket mit „Keyless Advanced“ weiter ausgebaut. Es beinhaltet die automatische Distanzregelung „ACC stop & go“ mit Geschwindigkeitsbegrenzer, die Rückfahrkamera „Rear View“, den Parkassistenten „Park Assist Plus“, beleuchtete Türgriffmulden und eine Diebstahlalarmanlage. Nomen est omen: Statt des Startsystems „Keyless Start“ kommt zudem das um das schlüssellose Schließsystem erweiterte „Keyless Advanced“ zum Einsatz.

Assistenz-Paket „Plus“ mit „Keyless Advanced“: Über die Version „Plus“ lassen sich die Umfänge des Assistenz-Pakets um die Funktion Travel Assist mit Schwarmdaten (teilautomatisiertes Fahren über den gesamten Geschwindigkeitsbereich02), den Spurwechselassistenten „Side Assist“, eine Memory-Funktion für den Parkassistenten „Park Assist Plus“ (kann die Ausführung eines „trainierten Parkvorgangs“ ermöglichen), die Umgebungsansicht „Area View“ und die Lenkradheizung erweitern.

Infotainment-Pakete: Über verschiedene Pakete lässt sich auch das Interieur des ID. Buzz individualisieren. Beispiel Infotainment-Paket: Es ergänzt die Ausstattung um das Navigationssystem „Discover Pro“, die Sprachbedienung und die Telefonschnittstelle „Comfort“. Zudem sorgen neun statt fünf Lautsprecher für einen optimalen Sound. Darüber hinaus gibt es ein Infotainment-Paket „Plus“ mit einem nochmals erweiterten Funktionsumfang und einem zwölf statt zehn Zoll großen Touchscreen.

Comfort-Pakete: Interessantes Novum im ID. Buzz ist eine herausnehmbare Mittelkonsole: die ID. Buzz Box. Sie ist in Verbindung mit dem Comfort-Paket erhältlich. Das Paket umfasst u.a. zusätzliche USB-C-Ladebuchsen im Fond sowie Lenkrad-, Frontscheiben- und Sitzheizung. In Verbindung mit dem Comfort-Paket „Plus“ sind darüber hinaus ein Multiflexboard (variabler Ladeboden) und das Gepäcknetz im Ausstattungsumfang enthalten. Über das Multiflexboard lässt sich eine durchgängige Ladeebene von der geklappten Rücksitzbank bis zur Heckklappe erzeugen.

Interieur Style: Über verschiedene Style-Pakete sind die Interieurfarben und -materialien individualisierbar. Den Start der Optionen markiert hier das Paket Interieur Style, gefolgt von den Premium Interieur Style-Paketen. Die Farben korrespondieren dabeimit den jeweiligen Exterieurlacken und spiegeln sich – auf Wunsch – in den Sitzinnenflächen, dem Armaturenträger und in der Türverkleidung wider. Das Paket Interieur Style „Plus“ ergänzt die Ausstattung zusätzlich um weitgehend elektrisch einstellbare Komfortsitze vorn inklusive Memory-Funktion und pneumatischer einstellbarer Lendenwirbelstütze sowie eine Sitzheizung.

Vorteile der E-Mobilität: Elektrofahrzeuge bieten eine hohe Wirtschaftlichkeit: Wie zahlreiche Länder in Europa bietet auch Deutschland aktuell ein Förderprogramm für E-Fahrzeuge. Der Kauf eines ID. Buzz wird in diesem Jahr mit einem Umweltbonus von bis zu 7500 Euro unterstützt, der vom Nettolistenpreis abzuziehen ist. Und es gibt weitere monetäre Vorteile: eine Kfz-Steuer­befreiung (10 Jahre in Deutschland), deutlich niedrigere Energiekosten durch den Betrieb mit Strom und ein geringerer Wartungsbedarf (keine Ölwechsel, vergleichsweise lange Serviceintervalle) sowie eine geringere Versteuerung des Dienstwagens in Deutschland.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 20.05.2022

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7 Comments
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Nostalgie lässt sich immer gut verkaufen.. ;) viel Erfolg !

Car2X:
Wie wahrscheinlich ist es wohl, daß ein Car2X fähiges Fahrzeug im Stauende steht und mich warnt?
1:1000
1:100000?
aber das scheint ja an erster Stelle der Sicherheitssysteme stehend enormes Potential zu haben.

Interessante / wichtige Features hat man clever in viele Zusatzpakete verteilt –
click …. click…. click – zack + 20.000 Euro
Ich bin gespannt, ob dann die Innenraumanmutung und Haptik mit einem T7 Verbrenner mithalten kann.
Der iD3 meines einen Bruders kann das mit dem Golf 7 meines anderen Bruders keinesfalls :-)

Time will tell

Die vielen Zusatzpakete und Optionen sind für Dienstwagenberechtigte, die damit gerne stundenlang im Konfigurator rumspielen ;-)

Ansonsten schönes Auto zu einem Einstiegspreis, der aktuell (noch) komplett crazy ist.

Last edited 1 Monat zuvor by Nik8888

Hat mit dem Fahrzeug nichts zu tun, fällt mir nur so ein:
„Fußgänger- und Radfahrererkennung“ in China (und anderen „fortschrittlichen“ Überwachungsstaaten):
Der Name der Person wird eingeblendet, bevor sie überfahren wird…

EAN: „Dabei beträgt der Bruttolistenpreis ohne Berücksichtigung des Umweltbonus in Deutschland für den fünfsitzigen ID. Buzz Pro 64.581,30 Euro.“ Allerdings ist der Konfigurator schlauerweise so eingestellt, dass bei der Farbwahl stets die teuerste Variante (Zweifarb-Lackierung Candy-Weiß/Limonengelb-Metallic +1.749,30 Euro) vorausgewählt ist. Die kostenfreie Basis-Lackierung („Volkswagen bietet den ID. Buzz Pro serienmäßig in „Monosilber Metallic“ an“) ist gut versteckt. Man findet sie nur durch ausprobieren oder wenn man es weiß. Ähnlich verfährt VW bei den Rädern: Hier ist nicht die 18-Zoll-Basis (Stahlrad = – 309,40 Euro), sondern die 19-Zoll-LM-Variante als „Serie“ voreingestellt. Tatsächlich könnte man den ID. Buzz Pro also ohne jedes Extra (exkl. Umweltbonus von 2.975 Euro) für immer noch ziemlich stolze 64.271,90 Euro kaufen. Wer die kleinen „Konfigurator-Tricks“ übersieht (was möglicherweise so gedacht ist?), zahlt von vornherein (exkl. Umweltbonus) 66.330,60 Euro.

Last edited 1 Monat zuvor by BusDoktor

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