HEIDELBERG Wallbox: Aus der Region in die Welt

Copyright Abbildung(en): Heidelberger Druckmaschinen AG

Mit steigendem Interesse an E-Autos, in ganz Europa, steigt auch der Bedarf an passenden Ladelösungen. Dabei findet vor allem die Ladetechnologie der Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG) Anklang. Das Unternehmen, welches unweit meines Heimatorts seinen Stammsitz hat, stand daher schon länger bei mir im Fokus. Ende März ist es mir nun gelungen mit Marco Flach, Head of Sales, Marketing und Produkt Management, in den Austausch zu gehen, um so ein wenig mehr über den Wandel von Druckmaschine hin zur E-Mobilität zu erfahren.

Dabei gibt Herr Flach direkt zu Beginn zu verstehen, dass man sich mitnichten vom Print-Bereich abwende, sondern sich stattdessen bewusst zum Technologie-Unternehmen hin entwickle. Ein Bereich dieser Entwicklung ist in diesem Fall das Segment Elektromobilität, mit welchem man 2012 erstmals in Berührung kam. Seit dem hat sich einiges getan. Das Segment hat sich, auch durch die kFw-Förderung getrieben, so stark entwickelt, dass der E-Mobilitätsbereich noch 2022 in eine eigenständige Tochterfirma der Heidelberger Druckmaschinen AG ausgegliedert werden soll.

Auch als eigenständiges Unternehmen, wird der HEIDELBERG E-Mobilitätsbereich durch die Erfahrung und Expertise der Muttergesellschaft im Bereich Stromnetze und Herausforderungen damit, sowie im Bereich der Industrialisierung profitieren. Insbesondere die Industrialisierung, durch und durch, bietet dem E-Mobilitätsegment die Möglichkeit überzeugende Produkte auf den Markt zu bringen. In Deutschland, am Stammsitz, werden die HEIDELBERG Wallboxen und Ladelösungen entwickelt, designt und schlußendlich produziert. Durch die sehr hohe Fertigungstiefe entstehen dadurch Produkte, welche zurecht das Gütesiegel „Made in Germany“ tragen dürfen.

Diese Strahlkraft der Qualität, als auch der Marke HEIDELBERG bemerkt man auch über die DACH-Region, nach ganz Europa hinaus, wo das Unternehmen mittlerweile seinen Ladelösungen über einen Multi-Vertriebskanal-Ansatz vertreibt. Mit Erfolg. Hohe dreistellige Produktionszahlen werden Tag für Tag in der eigenen Produktion gefertigt. Derzeit aufgeteilt auf die beiden Produkte Home eco – die zuverlässige Plug and Play Ladelösung für „die Masse“. Sowie die Energy Control, welche mit eigenem Lastmanagement, Möglichkeit zur Vernetzung und Anschluss an die PV-Anlage daherkommt.

Weitere Ladelösungen werden folgen, immer ausgerichtet an spezielle Use-Cases. Man möchte keine „Eierlegendewollmilchsau“ für alle, sondern die perfekte Wallbox für den jeweiligen Einsatzzweck anbieten. Hierdurch ist es möglich die Ladestationen in Deutschland in hoher Skalierung zu fertigen. Ein Muss, damit das Geschäft für die Heidelberger Druckmaschinen AG Sinn ergibt. Bedingt durch die hohe Fertigungstiefe und Expertise im Unternehmen fertigt man nicht nur eigene Ladestationen, sondern bietet auch Fertigungs- und Entwicklungsdienstleistungen für andere Kunden im White-Label-Ansatz an. Oder wie Herr Flach betont: „Nicht überall wo HEIDELBERG drin steckt, muss auch HEIDELBERG drauf stehen“.

Künftig wolle man sich aber noch weiterentwickeln. Hierzu hat das Unternehmen die Ladesäulentechnologie des Energieunternehmens EnBW aus Karlsruhe übernommen. Damit bietet HEIDELBERG neben bereits erfolgreich etablierten Lösungen im Heimbereich nun auch ein für öffentliche und halböffentliche Anwendungen geeignetes Produkt an. Die derzeit erste Generation der Ladesäule wird weiterentwickelt und soll dann gemeinsam mit SAP im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen. Als einer der führenden Anbieter von Ladestationen für Elektro- und Hybridfahrzeuge bringt das Unternehmen die vorhandene Hardware-Expertise zur Ladetechnik mit. SAP bietet die passende Softwarelösung für verschiedenste Ladeszenarien und stellt diese als Cloud-Angebot bereit. Win-Win-Win, für beide Unternehmen und die E-Autofahrer.

Doch damit nicht genug. Wer mehr erfahren möchte, der hört nun am besten in die aktuelle Folge mit Marco Flach von HEIDELBERG rein. Es lohnt sich!

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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