Heidelberg steigert Wallbox Absatz und baut Ladestation-Produktion aus

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Heidelberg Wallbox

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Mit steigendem Interesse an E-Autos, in ganz Europa, steigt auch der Bedarf an passenden Ladelösungen. Dabei findet vor allem die Ladetechnologie der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) Anklang. Dies zeigt sich an den Absatzzahlen der Wallboxen von Heidelberg in Österreich und der Schweiz. So konnte das Unternehmen bisher in beiden Ländern zusammen eine mittlere vierstellige Anzahl an Ladelösungen verkaufen.

Schon mehrmals hat Heidelberg die Produktionskapazitäten von Wallboxen erhöht, in den vergangenen zwei Jahren wurden mehr als 50.000 dieser Ladestationen gebaut – Stand Juli 2021. Manche Kunden wissen womöglich gar nicht, dass ihr E-Auto an einer Heidelberg-Wallbox lädt – da das Unternehmen sie auch als White-Label-Lösung an mehrere Autohersteller liefert, welche sie dann unter eigenem Namen weiterverkaufen. Aufgrund der gerade auch international weiter ansteigenden Nachfrage nach Ladelösungen für Elektrofahrzeuge im privaten Bereich hat Heidelberg erneut am Standort Wiesloch-Walldorf investiert und früher als geplant eine vierte Produktionslinie im Bereich E-Mobilität in Betrieb genommen.

Die Produktionskapazitäten werden somit konstant weiter gesteigert. Nachdem man diese bereits zu Beginn des Jahres verdoppelt hat. Durch den wachsenden Absatz von Stromer und dadurch auch der Absatz von Ladelösungen liegt man im Bereich Elektromobilität bei Heidelberg bereits jetzt deutlich über dem für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 geplanten Gesamtvolumen. Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender bei Heidelberg, äußert sich hierzu wie folgt: „Die Entwicklung in unserem Geschäft mit Ladetechnologie boomt. Wir sind trotz nach wie vor nicht reibungslos funktionierender Logistikketten lieferfähig und treiben mit dem Ausbau unserer Produktion das Wachstum im Bereich Elektromobilität weiter voran.“

Weitere Geschäftsfelder aus dem Bereich Ladeinfrastruktur, Elektronik und Software hat das Unternehmen ebenfalls bereits im Blick. Zu smarten Ladelösungen zählt man explizit auch Wallboxen, die netzdienlich ausgelegt sind, damit Energieversorger sie bei Netzengpässen ansteuern und in der Leistung reduzieren können; eine Anwendung, die aufgrund der wachsenden Verbreitung von Elektroautos immer wichtiger werden wird. Auch ins Geschäft mit besonders flotten Gleichstrom-Schnellladestationen mit bis zu 150 kW Ladeleistung will Heidelberg demnächst einsteigen.

Parallel werden neue Vertriebswege und -regionen in Europa aufgebaut. Neben Deutschland bietet Heidelberg seine Ladelösungen im Ausland in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern bereits in Österreich, Schweiz, Frankreich, Polen und Ungarn an. Weitere Länder in Europa erfolgen mit dem Ausbau des Geschäftsfeldes.

Quelle: pv-magazine – Heidelberg steigert Wallbox Absatz in Ländern der DACH Region und baut Produktion im Bereich E-Mobilität weiter aus

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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