Eon-Nikola-Wasserstoff-Lkw

Eon und Nikola kooperieren zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs

Copyright Abbildung(en): Nikola

Der Energieversorger Eon und der E-Lkw-Hersteller Nikola aus den USA beabsichtigen, moderne Lkw-Technologie mit Servicelösungen und Wasserstoff-Infrastruktur zu kombinieren. Die Zusammenarbeit zielt auf den Aufbau einer Wasserstoffversorgung und der dazugehörigen Infrastruktur ab, um den Anforderungen des europäischen Marktes für Schwerlast-Nutzfahrzeuge gerecht zu werden. Die Partnerschaft soll dazu beitragen, die Emissionen des europäischen Verkehrssektors zu reduzieren.

Eon und Nikola Corporation bündeln ihr jeweiliges Know-how und planen die Gründung eines Joint Ventures mit dem Ziel, den Schwerlastverkehr zu dekarbonisieren. Nikola ist ein weltweit tätiger Anbieter von emissionsfreien Transport- und Energieinfrastrukturlösungen, Eon ist einer der größten europäischen Betreiber von Energienetzen und Energieinfrastruktur und Anbieter innovativer Kundenlösungen. Die Partnerschaft soll Kunden eine integrierte Mobilitätslösung bieten, um die Nutzung von Wasserstoff zu fördern.

Beide Parteien haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet und wollen nun eine endgültige Vereinbarung aushandeln, um Rahmenbedingungen zu konkretisieren. Die Partnerschaft beabsichtigt, die nächste Generation von Schwerlast-Sattelschleppertechnologie mit Servicelösungen (Wartung und Instandhaltung) und einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur zu kombinieren. So will die Partnerschaft dazu beitragen, den emissionsintensiven Schwerlastverkehr grundlegend zu verändern.

Die Vision des Joint Ventures ist es, die Vorteile von Wasserstoff zu fördern – und zwar zu einem Preis, der in Bezug auf die Gesamtbetriebskosten nicht höher ist als der von Diesel. Ziel ist es, Wasserstoff an stationären und mobilen Betankungsstellen verfügbar zu machen, um eine uneingeschränkte grüne Mobilität zu gewährleisten. Die Gründung des Joint Ventures soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein und die Entwicklung erster gemeinsamer Projekte beinhalten.

Im Schwerlastverkehr bietet die Nutzung von grünem Wasserstoff, der eine sehr hohe Energiedichte aufweist, einige Vorteile. Ein Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug (Fuel Cell Electric Vehicle, FCEV) hat das Potenzial, eine größere Reichweite zu erzielen, ohne dass sich das Gewicht wesentlich erhöht. Das batteriebetriebene Elektrofahrzeug (BEV) ist besonders geeignet für Lkw, die kürzere Strecken zurücklegen müssen und deren Ladezeiten planbar sind. Das Nebeneinander von BEV und FCEV im Nutzfahrzeugsektor ist daher ein realistisches Szenario.

Quelle: Eon – Pressemitteilung vom 16.09.2022

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Eon und Nikola kooperieren zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
1 Kommentar
Inline Feedbacks
View all comments

Super! – endlich mal eine journalistisch eindeutige Begriffswahl mit Erklärung: BEVs und FCEVs. Beides sind natürlich EVs (Electric Vehicles) – evtl. sogar identische Fahrzeuge. Manche an Elektromobilität interessierten – und durchaus nicht dummen – Mitmenschen sind bei den gängig verwirrenden Begriffen „Elektroauto“ und „Wasserstoffauto“ nämlich davon überzeugt, daß nur das „Elektroauto“ von einem Elektromotor angetrieben wird, während beim Auto mit „Wasserstoffantrieb“ der gefährliche Wasserstoff getankt wird, um dann in einer „Brennstoff“-Zelle verbrannt zu werden.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Geely stellt Lifestyle-Marke Radar mit RD6 Pick-Up vor
Retro-Flitzer Renault 5 Turbo 3E: Zum Driften geboren
BMW könnte, will aber keine E-Autos mit mehr als 1000 km Reichweite bauen

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).