Tesla stellt mit 184.000 Fahrzeugauslieferungen im Q1 2021 neuen Rekord auf

Tesla stellt mit 184.000 Fahrzeugauslieferungen im Q1 2021 neuen Rekord auf

Copyright Abbildung(en): ginger_polina_bublik / Shutterstock.com

Tesla hat seinen Bericht zur Fahrzeugproduktion und -auslieferung für das erste Quartal 2021 veröffentlicht. Abermals konnte der Automobilhersteller aus den USA mit einem weiteren Rekordquartal aufwarten. Tesla konnte im ersten Quartal des Jahres insgesamt 180.338 Fahrzeuge produzieren und insgesamt 184.800 Autos ausliefern. Das Model S und Model X wurden im ersten Quartal überhaupt nicht gefertigt.

Verkaufen konnte man im gleichen Zeitraum zumindest 2.020 Einheiten der Flaggschiff-Limousine bzw. des E-SUV. Die restlichen 180.338 produzierten Einheiten und insgesamt 182.780 ausgelieferten E-Fahrzeuge teilen sich somit auf das Model 3 und Model Y von Tesla auf. Mit diesen Zahlen hat Tesla die Schätzungen der Wall Street übertroffen. In den Tagen vor der Veröffentlichung des Berichts zur Fahrzeugproduktion und -auslieferung im ersten Quartal 2021 schätzten die von FactSet befragten Analysten, dass Tesla im ersten Quartal etwa 162.000 Fahrzeuge ausliefern würde.

Ein Teil des Grundes für die starken Zahlen von Tesla im ersten Quartal könnte die Gigafactory Shanghai sein, die derzeit die Produktion des Made-in-China Model Y hochfährt. Für den Rest des Jahres wäre es nicht überraschend, wenn das Made-in-China Model Y, und damit auch Giga Shanghai, eine größere Rolle in Teslas Gesamtzahlen spielt.

„Im ersten Quartal haben wir knapp über 180.000 Fahrzeuge produziert und fast 185.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Wir sind ermutigt durch die starke Resonanz auf das Model Y in China und gehen schnell zur vollen Produktionskapazität über. Das neue Model S und das Model X wurden ebenfalls außerordentlich gut angenommen. Die neuen Fertigungsmaschinen wurden im ersten Quartal installiert und getestet, und wir befinden uns in der Anfangsphase des Produktionshochlaufs.“ – Tesla

Zur Einordung: Der Elektroautohersteller gab an, in den ersten drei Monaten des Jahres 184.800 Fahrzeuge verkauft zu haben, im Vergleich zu 88.500 vor einem Jahr. Es wurden 180.338 Fahrzeuge produziert, verglichen mit 102.672 im ersten Quartal 2020.

Quelle: Tesla – Pressemitteilung

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Tesla stellt mit 184.000 Fahrzeugauslieferungen im Q1 2021 neuen Rekord auf“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
56 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Und das wird sich in den nächsten Quartalen und auch Jahren mit uhrwerkartiger Präzision wiederholen – da kann die „blaue Ecke“ disliken sooft sie möchte 😉

… nicht einmal wiederholen… …vervielfachen…vervielfachen…
Frohe Ostern aus Österreich !
Tom

Last edited 3 Monate zuvor by Tom62

Just sandbagging 😉
Frohe Ostern zurück

THX 🙂 Let’s do it! ..more sand (from Suez Canal ) 4 more chips … Sorry4OT

Wow. Und all diese Fahrzeuge fahren ohne Auspuff und weiter als 50km elektrisch. Bravo Tesla. Fakten und keine PR Sprüche.

Und haben Esprit, im Gegensatz zur blauen Konkurrenz. Die sollte den Aprilscherz von neulich endlich umsetzten, um den Nazi Mief loszuwerden. Und keine Uigurischen Zwangsarbeiter*innen mehr für ihre Produkte arbeiten lassen. Da gab es neulich ein Video, wo ein ehemaliger CEO der Blauen sich zu dem Thema in einer Art geäußert hat, die es einem kalt über den Rücken laufen lässt. Die blauen müssen ihren Laden in Sachen CSR, HR und Vergangenheitsbewältigung noch mal Upgraden. und das bitte nicht nur in Europa.

Wenn man die Zahlen mal mit dem 4.Quartal vergleicht wurde die Produktion um 10,2% bei Model 3 und Y gesteigert (180338 zu 163660). Ende Q3-2020 wurde eine Produktionskapazität von 750.000 (500.000 Fremont + 250.000Shanghai) und Ende Q4-2020 von 950.000 (500.000 Fremont + 450.000Shanghai)angegeben. Das wären pro Quartal 182.500 bzw. 237.500 Model 3/Y. Was soll man nun davon halten? Werden die Produktionskapazitäten nicht ausgeschöpft bzw. wirtschaftlich ausgelastet oder stimmten die angegebenen Produktionskapazitäten nicht? Wenn 237.500 möglich gewesen wären, entspräche das einer Auslastung von ca. 76%. Die teureren Modelle S und X wurden überhaupt nicht produziert. Auslastung quasi 0%. Ist auch nicht gerade so spitzenmäßig. Vermutlich lässt sich mit denen eine höhere Marge erwirtschaften. Auf jeden Fall bin ich schon mal gespannt, wie die Finanzzahlen ausfallen beim teuersten Automobilbauer und in welche Richtung sich der Aktienkurs bewegt.

Time will tell – langfristig tippe ich auf Norden 😉

Hannes, man stelle sich einmal vor, Tesla hätte auch noch alle zukünftigen Käufer von dem Model S&X Refresh schon in diesem Quartal bedient 😉
Wahrscheinlich übersteigt der Gewinn, den Tesla mit den Regulatory Credits und dem Bitcoin Gewinn im ersten Quartal machen wird, den der Autoverkäufe deutlich.

– stört Dich das sehr?

Mich eigentlich nicht.

Vielleicht muß VW in China auch noch ein paar „Green Credits“ von Tesla kaufen

– stört Dich das etwa auch?

Mich eigentlich auch nicht 😉

Am Ende des Tages ist Gewinn nämlich Gewinn – und den macht man mit Verbrennern nur noch eine sehr begrenzte Zeit – mit Plugin Hybriden wahrscheinlich auch nicht viel länger.

2030 wird man mehr wissen – die blaue und die rote Ecke 😉

Ich bin mal gespannt, wann Toyota mal was vernünftiges rausbringt. Der Mira wird nicht die Lösung sein. Der funktioniert nur in Ländern, wo es billigen schmutzigen höchst subventionierten Atomstrom gibt, so das es bei den Wasserstoff Kosten nicht auffällt, das 65% der elektrischen Energie, bei der Wandlung in Wasserstoff verschwendet werden.

Kurzfristig ist alles möglich, aber langfristig ist die Schwerkraft nicht aufzuhalten. Momentan befinden sich ca. 960 Mio Aktien im Umlauf und es werden täglich mehr. Wenn Tesla es schafft 960.000 Autos in einem Jahr zu produzieren und zu verkaufen, was spätestens nächstes Jahr der Fall sein muss, dann teilen sich 1000 Aktien in ein Fahrzeug. Das KGV in der Autoindustrie liegt irgendwo zwischen 10 und 20. Bei KGV=20 und einem Kurs von 670$ hieße das, dass ein Gewinn von 33,50$ je Aktie erwirtschaftet werden müsste. Das heißt wiederum, dass je Auto 33500$ übrigbleiben muss, da 1000 Aktien x 33,50$ diesen Wert ergeben und das ganz zum Schluss nach Abzug aller Kosten und nicht als Bruttomarge Je höher man das KGV ansetzt, um so geringer ist die Rendite auf das eingesetzte Kapital und auch das Risiko einer Korrektur. Momentan bleibt nicht mal 1$ je Aktie übrig, trotz ZEV-Credits. Diese Quelle wird vermutlich im Laufe dieses Jahres austrocknen oder Konkurrenz bekommen, falls die anderen Hersteller mehr E-Autos verkaufen als für die Erreichung der Flottenziele erforderlich ist. Wenn alle Kunden das Full Self Driving bestellen würden, dann würde das 10$ beitragen. Solange man immer noch selber steuern muss und das Lenkrad nicht theoretisch entfallen könnte, wird es nicht so nachgefragt werden. Für dieses Geld bekommt man gute gebrauchte Autos. Wenn das Auto komplett ohne Fahrer auskäme dann wäre es vermutlich viel mehr als 10.000$ wert, dann könnte man in einer Familie sicher ein Auto einsparen oder braucht überhaupt kein eigenes Auto mehr. Aber so ist es wenig attraktiv. Wer halt nicht rechnen muss, kauft es eben mit. Das ist aber nicht die Masse. Vielleicht schafft Tesla es ohne Kapitalerhöhung mit dem was es jetzt an Geld und Krediten hat eine Kapazität von 2.000.000 Fahrzeugen bis Ende 2022 aufzubauen. Dann kommt es an die Größe von Daimler heran. Da sind auch ähnlich viele Aktien unterwegs und dort sehe ich die Zielgröße hinsichtlich Produktionskennzahlen und Aktienwert. Wenn jetzt schon gejammert wird, dass nicht genügend Akkus da sind, um den Semi zu produzieren, wie soll das dann noch weitergehen? Der Nickelpreis ist auf einem 6-Jahreshoch, Lithium verteuert sich, auch Graphit wird erstmal knapp und alle Hersteller brauchen auf einmal diese Materialien in der Größenordnung wie Tesla sie braucht.

Was den Semi und die Batterien betrifft höre ich Tesla übrigens nicht jammern – die handeln sogar ziemlich schnell und vorausschauend.
Ich würde aus betriebswirtschaftlichen Gründen heute mit dem selben Einsatz von Zellen auch lieber 5-8 Model 3 oder Y verkaufen, als einen Semi.
Deutsche OEMs verkaufen ja auch lieber 5 Plugin Hybrids als ein BEV mit 500 Km Reichweite.
Das Problem der deutschen OEMs aber bleibt – kein Wachstum um 50% während der nächsten Jahre, sondern nur Umschichten von Verbrenner auf BEV.
Tesla aber wird eventuell schon dieses Jahr halb so groß, wie Daimler sein – 2022 eventuell genauso groß…….. aber was wird dann wohl 2024 sein, wenn in Deutschland die erste ernsthafte Zellproduktion in Salzgitter startet ?
Time will tell – und ich warte gerne an der Seitenlinie und schaue zu.

… wenigstens mal drüber nachdenken (und verstehen), was Herr Bader schreibt, kann man ja mal – besonders, wenn man Tesla-Aktien hat.

Der immer noch sehr optimistische, aber doch einigermassen reale Wert der Tesla-Aktie liegt zwischen 100 und 200 Dollar. Nach diesen sehr guten Zahlen vielleicht sogar im oberen Bereich. Das kann man – mit ein paar Annahmen – ausrechnen. Langfristig landet jede Aktie einmal in ihrem realen Bereich. Allerdings ist es ausserordentlich schwierig vorauszusagen, wie lange ein Hype dauert, v.a. wenn da noch grössere Gruppen mit religiösen Verzückungen dabei sind.

Lasst mich raten – ihr zwei habt bei Apple und Amazon vor 10 Jahren auch nicht geglaubt, daß die Aktienkurse nach damaligem KGV einmal das sein werden, wo sie heute sind?
Da lebe ich doch gerne von Quartal zu Quartal in religiöser Verzückung – in finanzieller übrigens auch 😉

Leider wird bei der Diskussion immer ein Fanboy-Krieg herbeigeredet – die „religiöse Verzückung“ äußert sich dann für mich darin, dass jede Kritik als Angriff gesehen und entsprechend reagiert wird. Sinngemäß: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“.

Dabei lässt sich ja kaum abstreiten, dass es einen riesigen Hype um Tesla gibt und Tesla in der Zukunft erst noch beweisen muss, dass sie diesem gerecht werden. Wer mir nicht glaubt, kann einfach einen Blick auf die Story rund um Signal Advance und Musks Tweet dazu werfen, da wird dann schnell klar, welche Fantasien er bei seinen Anhängern durch wenige Worte weckt. Am Ende zählen Fakten und nicht Fantasie. Und das Q1 ist ein gutes Ergebnis, was noch kommt, wird man ja sehen.

Ach ja, zum Fanboy-Krieg. Ich weiß nicht einmal, was oben mit „blauer“ und „roter“ Gruppe gemeint ist, aber offenbar muss ich mich entscheiden – und habe mir vermutlich mit meinem Beitrag hier eine Seite zum Feind gemacht 🙂

Rot = Tesla
Blau = Voltswagen
🙂

Ah verstehe – Rebellen gegen Imperium 🙂

Last edited 3 Monate zuvor by Max

Besser:
Zukunft gegen Vergangenheit –
oder wie ganz früher – Auto gegen Kutsche
😉

Fragt sich nur, wer in 5 Jahren die Zukunft und wer die Vergangenheit ist. Wird man sehen 🙂

Aber ganz im Ernst. Ich finde dieses Schwarz-Weiß-Denken völlig Banane. Da kann die „rote“ Ecke so viel disliken, wie sie möchte 😉

Last edited 3 Monate zuvor by Max

Fakt ist doch, daß hier eine Pressemitteilung mit Rekordzahlen vorgelegt wurden, mit denen in einer Pandemie mit Lieferproblemen bei Chips kein Analyst der Welt gerechnet hat – und wenn dann immer versucht wird “ das Haar in der Suppe” zu finden, kann ich das als Tesla Fan Boy nicht einfach unkommentiert stehen lassen – und mir gleichzeitig im März 40 Pressemitteilungen von VW mit nichts außer Bla Bla Bla durchlesen.
Sorry

Das ist doch überhaupt nicht das Problem. Toll wenn Tesla das schafft.

Wieso aber in dem Kontext ständig über die Marktbegleiter schimpfen? Tesla bietet an anderer Stelle doch bisher auch große Ankündigungen und liefert nicht (Autopilot, Semi…) – am Ende gehört es eben zum Geschäft dazu. PR eben.

Ich finde es trotzdem schade, wenn man, immer wenn es um Tesla geht, die Welt in „wir gegen die“ aufteilen muss. Warum eigentlich?

Last edited 3 Monate zuvor by Max

Die „großen Ankündigungen“ von Tesla sind bisher letztlich aber immer wahr geworden.

  1. konkurrenzfähiges Elektroauto bauen
  2. Model S bauen
  3. Model X bauen
  4. in Massenmarkt einsteigen (M3)
  5. in weiteres Segment einsteigen (MY)
  6. In Energiesektor einsteigen
  7. OT: billigere Raketen bauen
  8. OT: wiederverwendbare Rakete bauen
  9. OT: Satellitennetzwerk starten (Starlink)
  10. Tunnel billiger machen (Boring Company)

Diese 10 Beispiele haben keinen religiösen Kontext 😉

Was hilft es da, Tesla immer mit dem Verpassen von Timelines zu bashen?
Glaubst Du ernsthaft der Semi kommt nicht?
Glaubst Du Tesla löst FSD nicht?
Glauben darf natürlich jeder, was er will.
Manche glauben auch ganz fest, daß der ID4 verglichen mit den Model Y das bessere Fahrzeug ist – und daß davon im 1 Quartal 2021 mehr verkauft werden als vom Model Y – manch einer argumentiert, daß der iD4 aber billiger ist und so weiter und so weiter.
Ich glaube das nicht!
Aber wie man mir nachsagt bin ich ja auch nur ein „Fan Boy mit „religiöser Verzückung“ 😉

Und wer sagt jetzt, dass die Ankündigungen der OEMs (PR!) nicht wahr werden? Das ist doch gerade die offensichtliche Strategie Teslas – man kündigt viel an, die Zeit wird aber nicht so genau genommen. Irgendwann holt die Realität (technisch) die Ankündigung ein und man kann liefern. Musk kündigte z.B. an, bereits 2018 Teslas autonom fahren zu lassen – wir haben nun 2021 und noch immer fährt kein Level 3 (geschweige denn 4 oder 5) Tesla herum. Der Semi wurde 2017 angekündigt, knapp 4 Jahre später noch immer nicht in Serie. Zeit ist hier die entscheidende Komponente, daher darf man das auch ansprechen. Ich kann heute ankündigen, ein Elektrofahrzeug mit 1500 km Reichweite zu liefern und Anzahlungen annehmen. Wenn ich nur lang genug warte, wird das auch sicher eintreten.

Ist es Majestätsbeleidigung, da auch Mal kritischer zu sein? Man muss ja nicht alles als persönlichen Angriff werten. Mein Eindruck ist, dass vieles, was Tesla macht, auch andere tun (z.b. Telematik-Versicherung), es wird nur nicht so sehr an die große Glocke gehängt. Was Tesla richtig gut macht ist u.a. etwas zur Produktreife zu führen und ein ansprechendes Gesamtpaket zu schnüren (in Deutschland ist man klassischerweise gut darin, Grundlagenforschung zu betreiben, Produkte werden daraus aber selten..).

Zum Thema Tunnel gibt es ja unterschiedliche Ansichten (https://www.businessinsider.de/wirtschaft/tunnelbohr-marktfuehrer-elon-musk-ist-ein-schaumschlaeger-e/). Da kenne ich mich nicht aus. Der Semi wird sicher kommen. Bei FSD mit der aktuellen Hardware bin ich mir nicht sicher – in meinen Augen spricht da einiges dagegen und man verzichtet absichtlich auf höhere/redundante Sicherheit, aber das wird die Zeit zeigen.

Last edited 3 Monate zuvor by Max

Hallo Thorsten, eine kleine Spitze muss schon sein. Bezogen auf Europa verkauft sich der ID.4 in Europa wesentlich besser als das Model Y. Liegt wohl daran, daß der ID.4 seit dem 26.März an die Kunden ausgeliefert wird, aber vom Model Y leider in Europa noch keines für Kunden angekommen ist. Da ist der theoretische Vorsprung des ID.4 gegenüber dem Model Y in Prozenten gar nicht mehr darstellbar. Also lass diese albernen Vergleiche mit Fahrzeugen, die im ersten Quartal 21 überhaupt keine Rolle spielen.

Ich spreche hier von weltweiten Zahlen und da beide Fahrzeuge weltweit gesehen schon am Markt sind, kann man sie anhand von Fahrleistungen, Ladeleistungen, Preisen doch schon vergleichen – wo ist das albern?
😉

Die Blauen = https://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki

Die Roten = https://www.pastafari.eu/

In diesem Sinne „Arrrgh“

Last edited 3 Monate zuvor by Stefan

Und wer sagt jetzt, dass die Ankündigungen der OEMs (PR!) nicht wahr werden? Das ist doch gerade die offensichtliche Strategie Teslas – man kündigt viel an, die Zeit wird aber nicht so genau genommen. Irgendwann holt die Realität (technisch) die Ankündigung ein und man kann liefern. Musk kündigte z.B. an, bereits 2018 Teslas autonom fahren zu lassen – wir haben nun 2021 und noch immer fährt kein Level 3 (geschweige denn 4 oder 5) Tesla herum. Der Semi wurde 2017 angekündigt, knapp 4 Jahre später noch immer nicht in Serie. Zeit ist hier die entscheidende Komponente, daher darf man das auch ansprechen. Ich kann heute ankündigen, ein Elektrofahrzeug mit 1500 km Reichweite zu liefern und Anzahlungen annehmen. Wenn ich nur lang genug warte, wird das auch sicher eintreten. Ganz doof ist es ja nicht, immerhin kann man so weiter Einnahmen generieren.

Aber ist es Majestätsbeleidigung, da auch Mal kritischer zu sein? Man muss ja nicht alles als persönlichen Angriff werten. Mein Eindruck ist, dass vieles, was Tesla macht, auch andere tun (z.b. Telematik-Versicherung), es wird nur nicht so sehr an die große Glocke gehängt. Was Tesla richtig gut macht ist u.a. etwas zur Produktreife zu führen und ein ansprechendes Gesamtpaket zu schnüren (in Deutschland ist man klassischerweise gut darin, Grundlagenforschung zu betreiben, Produkte werden daraus aber selten..).

Zum Thema Tunnel gibt es ja unterschiedliche Ansichten, Musk wurde hier u.a. auch als Schaumschläger betitelt (den Link kann ich ohne Freischaltung nicht ergänzen). Da kenne ich mich aber auch nicht aus. Der Semi wird sicher kommen. Bei FSD mit der aktuellen Hardware bin ich mir nicht sicher – in meinen Augen spricht da einiges dagegen und man verzichtet absichtlich auf höhere/redundante Sicherheit, aber das wird die Zeit zeigen.

große Ankündigungen und liefert nicht (Autopilot, Semi…)

Eines haben diese Ankündigungen aber bewirkt: Die Branche wurde aufgewühlt und arbeitet fieberhaft an den Themen, um sich nicht erneut vom Außenseiter blamieren zu lassen.

Ja, das ist absolut richtig! Ich bin auch froh, dass der Anstoß gegeben wurde und nun etwas passiert.

Einerseits wird heutzutage die Welt gerne in schwaz Weiß eingeteilt und die vielen Grautöne ausgeblendet.
und andererseits wurde Tesla über viele Jahre belächelt, lächerlich gemacht, bekämpft, dass viele Tesla-Fans jetzt natürlich mit Genuß zurück schlagen und genauso übertreiben.
ich bin ein absoluter Teslafan, aber wenn VW oder sonst wer jetzt ordentliche Eautos auf den Markt bringen, finde ich das auch ganz toll. Schließlich bin ich Teslafan geworden, weil mir die EMobilität am Herzen liegt.

Das stimmt. Ich habe nur leider den Eindruck, dass manche eine Religion daraus machen. Das ist wie im Stadion bei einem Fußballspiel. Manche fiebern richtig mit, andere gehen aufeinander los. Die meisten wollen aber nur ein schönes Spiel sehen – sprich, sie freuen sich über gute Autos Markt und „Fanboy-Kriege“ wirken eher abschreckend.

Nein, die theoretische Produktionskapazität wird nie zu 100% ausgenutzt, weil es die theoretische ist. Höchste Tagesproduktion mal 365 Tagen zeigt an was möglich wäre. Anlagen müssen aber gewartet werden, haben, hoffentlich wenige, ungeplante Ausfälle, Pandemie, Streik, Probleme in der Lieferkette, Modelladaptierungen, etc., etc. All das reduziert die theoretische Produktionskapazität.

Ich glaube nicht, dass man eine theoretische Produktionskapazität so wie von dir beschrieben ausrechnet und öffentlich angibt. Jedenfalls würde ich das nicht so machen. Ich würde z.B. schon mal alle Feiertage rausrechnen und planmäßige Wartungen ebenfalls. Alles andere ist unseriös und hat nichts mit der Realität zu tun. So eine Zahl würde niemandem etwas nützen. Tesla hat seit dem Produktionsstart des Model 3 als Ziel 10.000 Stück pro Woche für Fremont ausgegeben. Das Jahr hat 52 Wochen und einen Tag. Die Zahl von 500.000 heißt 50 Wochen x 10.000 Stück. Da sind also schon mal 15 Tage unberücksichtigt. Natürlich gibt es Störungen. Diese Störungen wirken sich negativ aus, bedeutet kosten Geld. Ziel und Aufgabe des Managements ist es dafür zu sorgen, dass die Störungen gegen Null gehen. Ich verstehe auch nicht wie man die Produktion von 2 margenstarken Fahrzeugen gleichzeitig 13 Wochen stillstehen lassen kann.

Na ,wenn Du das alles nicht verstehen kannst, dann sei doch froh, daß Tesla.nicht noch mehr Fahrzeuge produziert hat –
oder sei ganz einfach froh, daß Du Dir nicht den Kopf von Elon Musk zerbrechen musst.

Ich für meinen Teil bin froh, daß alles so ist, wie es ist 😉

Tja, jetzt werden die Kapazitäten langsam ausgeweitet, aber es verbleiben immer noch vier Modelle, von denen zwei gar nicht mehr nachgefragt werden. Es verbleiben zwei preislich viel niedriger angesiedelte Modelle, die sich gegenseitig kannibalisieren. Da das Elektroauto boomt, bleiben diese Fehler unbestraft. Trotzdem sind sie dadurch nicht entschuldbar.

Vergessen haben die Tesla Fans, dass ihre Welteroberungsvisionen vor einigen Jahren deutlich progressiver aussahen und man völlig hinter den Zahlen zurück ist. Ich hab jetzt keine Lust die Zahlen herauszusuchen, die man 2017 in die Welt schrie, bevor man merkte, dass Fahrzeugbau ein nicht so einfaches Gewerk ist, das man völlig unterschätzt hatte. Man hat den Vorsprung von vier Jahren, den das Model 3 vor MEB-Plattform-Fahrzeugen hatte, vollständig verspielt.

Der VW Konzern nimmt ganz in Ruhe Fahrt auf. Ich weiß nicht, wie viele Quartale Tesla noch bei den BEV weltweit vorne liegt (in Europa schon lange nicht mehr), aber irgendwann ist VW vorbei und enteilt fortan in rasendem Tempo. VW hat 10 Millionen Autos Jahresproduktion und schielt darauf, von den Japanern oder BMW zusätzliche Kunden zu bekommen. Denn dort hat man noch nicht vollständig gemerkt, was hier gerade gespielt wird.

Mag sein, dass auch der eine oder andere Tesla Kunde zu VW wechseln wird, denn Verarbeitungsqualität und Kundenservice interessieren manche schon. Aber da setzt VW nicht drauf. Sie setzten nicht einmal auf die MEB, sondern auf die SSP, die noch flexiblere Weiterentwicklung, die alle Radstände und Spurweiten umfasst und durch gnadenlos niedrige Produktionskosten jeden Preiskampf gewinnen kann. VW denkt an 2026, 2030 – aber nie daran, wann genau man Tesla überholt. Irgendwann rast der Zug am Wanderer vorbei.

Zu dieser analytischen Glanzleistung fällt mit nur ein Song der Eurythmics ein:
„Sweet dreams“ are made of this, but who am I to disagree.

I am just someone, who believes in the transformation into sustainable energy – thinking more of Tesla than of “Voltswagen”

Faktencheck für den Zugführer David;

Laut Pressemitteilung VW vom 12.01.2021 hat der VW Konzern seine Auslieferungen von BEV im Jahr 2020 verdreifacht – klingt super – waren aber weltweit laut VW nur „knapp 134.000 Fahrzeuge“
.
Für alle, die sich nicht mehr erinnern:
Tesla hat damit 2020 weltweit 3 x so viele BEV produziert wie VW, nämlich knapp 500.000.

VW hat für dieses Jahr 450.000 Fahrzeuge prognostiziert -Tesla hat keine konkreten Zahlen genannt, sondern lediglich 50%Wachstum jeweils für jedes der „nächsten Jahre“ angegeben.
Da muß die Deutsche Bahn wohl noch ein paar Schippen Kohle verbrennen, bis das mit dem „Vorbeirasen am Wanderer klappt“

Der Beitrag von mir hat offenbar mal wieder gesessen, wenn du gleich mehrere Antworten produzierst. Leider haben deine Tränchen verhindert, dass du ihn richtig lesen konntest. Ich habe nicht vorhergesagt, dass VW dieses oder nächstes Jahr vorbeizieht. Im Gegenteil, es spielt für VW gar keine Rolle, wann das zwangsläufig passiert.

VW schaut zu Toyota, zu GM, zu Ford und ein bisschen zu Hyundai und Mercedes. Um da keine Marktanteile bei der Transformation zu verlieren. Tesla selber ist raus, sie haben vier Jahre vergeudet durch die Produktionshölle und die irrsinnige Modellpolitik. Sie können nicht folgen, auch technisch sind sie schon abgehängt, ich nenne nur die 800V-Technik.

Für Wirtschaftswissenschaftler sind im Zusammenhang mit Tesla zwei Rekorde interessant: sie haben in nur vier Jahren den Umsatz pro Kunde halbiert, ebenso hat im Heimatmarkt letztes Jahr der stets zu vermeidende Kannibalisierungseffekt die Model 3 Verkaufszahlen halbiert. Zwei so katastrophale Strategiefehler sind eigentlich der Weg zur Insolvenz. Das kann natürlich in einem extremen Wachstumsmarkt nicht passieren. Aber damit werden sie auf ewig ein Nischenhersteller bleiben.

Ich habe schon wieder Tränen in den Augen – denk dir doch einfach warum 😉

Neuste Zahlen treiben mir sogar noch mehr – Tränen in die Augen – schau Dir mal die Quartalszahlen aus Norwegen und England an.
Spoiler Alert: Dein Zug scheint gerade deutlich langsamer zu werden 😉

Ihr zwei seid schon echte Heulsusen Im Ernst… ne geht nicht. Wenn ich Eure Kommentare lese fühle ich mich 13 Jahre zurückversetzt. Damals tobte der Krieg um Apples iPhone. Da kamen so ziemlich die selben Wortgefechte mit denselben Argumenten in den Foren.

Ich persöhnlich stellte mich schon damals in die Apple Ecke und tue es noch immer. Damals ging die Disruption viel schneller vonstatten und war ungemein blutig. Kein Stein blieb damals auf dem andern. Der Grund war, es handelte sich um eine Ware die sehr viel schneller und häufiger ersetzt wird und die Entwicklung ging rasend schnell.

Verglichen mit heute findet der Wandel in der Autoindustrie in Zeitlupe statt. Damals wie heute prügelte man auf den Newcomer und sprach ihm jegliche Kompetenz ab. Das würde heute niemand mehr tun… oder vielleicht doch? Lies mal die Kommentare von David aufmerksam durch!

Das soll es von mir gewesen sein. Soll sich jeder seine Gedanken machen und seine Schlüsse daraus ziehen.

Helfen Sie einem alternden Mann auf die Sprünge – das ist mit zu kryptisch.

Was ist daran denn kryptisch? Erinnerst Du Dich nicht an Ereignisse von vor 13Jahren? Apple iPhone Vorstellung von Steve Jobs? Die darauf folgenden Kommentare wie das niemand brauchen würde, wie dieses Gerät doch viel zu gross sei. Das es ohne Tasten niemals funktionieren könne, dass die Leute Tasten und kleine Geräte wollten. Dass eine Laufzeit unter einer Woche absolut lächerlich sei usw.

Na, reicht das als Erklärung zu den Argumenten die heute bezüglich fehlender Tasten, ungenügender Reichweite usw. herumgeboten werden.

Damals kam dann plötzlich die Umkehr zu immer riesigeren Bildschirmen, na und jetzt? Was hat MB gerade in seinem Protzhobel eingebaut? Na, wie ist es, immer noch zu kryptisch?

Danke – dann hatte ich Dich doch richtig verstanden / gedeutet 🙂
Gut stehe ich in der Tesla Ecke
“you’ve got to be on the right side of change”
😉

@Thorsten, Hiker & Co.: absolut toll, wie Ihr die rote Ecke in diesem Forum verteidigt. Wie sagt man so schön: open & creative minds constitute the future. Weiter so kann ich nur sagen.

Relevant sind nur die weltweit erziehlten Verkäufe der BEV’s. Nur aus diesen Statistiken kann tatsächlich entnommen werden, wie es um die Elektromobilität vs. ICE Vehicles aussieht.

Die blaue Ecke und die anderen herkömlichen Hersteller bombardieren uns aktuell gnadenlos mit einer gigantischen, noch nie dagewesene Werbekampagne. Darin wird kundgetan, dass Elektromobilität erst ab Anfang Jahr wirklich existent ist. Plötzlich existieren die weltweit unschlagbarsten Autos, die Alles Andere uneinholbar, technololgisch auf Jahrzehnte hinaus überlegen sind und Alles Andere in den Schatten stellen werden. Und immer mit der Auswahl, Verbrenner, „Zwitter“ oder BEV.

Hmmm, die einen müssen ohne Ende Werbung machen, die anderen bauen ohne Ende dafür SuC weltweit. -:)

Hmmmm, hatte vor 1 Woche ein Gespräch mit meinem Nachbarn, der mir erzählt hat, was der VW Verkäufer ihm über den ID.4 erzählt hat. Wir kennen uns gut und er kennt meinen Tesla Roadster und mein Model 3. Ich musste nur schmunzeln, als er wieder von Spaltmassen, Radständen, Wenderadien, Massagesitzen, den vielen Schaltern im Cockpit, spektakulären Scheinwerfern, Head-up displays, irgendwelchen Heckklappen Sensoren usw. usf. erzählt hat. Natürlich alles Features, die ein Elektroauto ausmachen.

Hoffe, Ihr hattet ein schönes Osterwochenende. Elekrische Grüsse Markus

Danke – alles gut – warten sehnsüchtig auf unser Model Y – kollegiale Grüße in die „rote Ecke“ 😉

Sehnsüchtig warten in Ehren, aber kommen Sie sich nicht langsam etwas verarscht vor? Bzw. ab wann kämen Sie sich verarscht vor?

Wieso verarscht?
Es war bei Bestellung klar, daß erst Grünheide fertig sein muß.
Das Problem sind hierbei die angeblichen Umweltschutzverbände – insbesondere die aus dem entfernten Bayern.
Verarscht komme ich mir ein bisschen vor, weil man bei Tesla keine „Warteplatznummer“ bekommt.
Ich weiß also knapp 1 Jahr später immer noch nicht wann wir unser Model Y bekommen werden.
Platz 300 oder 3000 oder gar 30.000?
So ist unser Motto bislang:
Gut Ding will Weile haben
– oder:
Vorfreude ist die schönste Freude.

Vorfreude ist wahrhaftig die schönste Freude 🙂 mit den 4680-er Zellen? Ich kenne 2 Jungs, die in der Nähe von Grünheide laufend Dronenflüge machen und diese dann uns vom Swiss Tesla Owners Club per Video Conference zeigen. Würde gerne mit meinem Roadster bei der Inbetriebnahme vor Ort sein. Let’s see 🙂

Ich hoffe doch mit den 46/80er Zellen.
Der Roadster Trip klingt spannend

Danke für die Blumen!
Ich war schon 2008 begeistert als ich zum ersten mal ein iPhone sah. Ich wusste augenblicklich was für eine Revolution ich da erblickte. Gleiches wurde mir klar als Tesla seinen ersten Roadster und vor allem das Model 3 vorstellte. Die Parallelen dieser zwei Ereignisse sind augenfällig. Hier der charismatische Jobs und da der Macher Musk. Beides schillernde Persöhnlichkeiten mit Ecken und Kanten. Man kan Sie mögen oder ablehnen. Heiss oder Kalt, aber sie polarisierten beide. Ohne diese unglaublich zielstrebigen Fanatiker gäbe es weder die Smartphones noch die BEVs. Alle die auf den Zug aufgesprungen sind sind nun mal Trittbrett Fahrer

Dem kann ich nur zustimmen. Als ich 2001 auf der Java One in San Francisco James Gosling sah, wie er Software Entwickler aus der ganzen Welt in seinen Bann ziehen konnte, wusste ich auch, dass da etwas am Entstehen ist, was mein Leben in den nächsten 20-25 Jahren bestimmen wird.

Der Tesla Roadster hat mir den Einstieg in eine Community erlaubt für die gilt: „only the sky is the limit for us“. Eine interdisziplär zusammengewürfelter Haufen von Querdenkern, die sich zum Ziel gesetzt hat diejenigen Dinge anzupacken, von denen Andere immer sagen „das geht nicht“. Mit einem Start-Up Unternehmer aus der Schweiz unternahm ich dann 2016 im Roadster die Reise in 80 Tagen um die Welt (http://www.80edays.com).

Es ist immer wieder erstaunlich, dass gerade Leute wie Jobs, Musk und viele mehr gerade in Californien tätig sind. Es scheint dort genau die richtige Mischung von Leuten zu existieren, die genau diesen Spirit entwickeln der Firmen wie Google, Apple, Oracle, Tesla etc. hervorbringt und somit an massgeblichen Veränderungen beteiligt sind.

Wie sich auch immer Tesla entwickelt, eines darf man nie vergessen. Sie haben sich mit der wohl mächtigsten Lobby der Welt, der Öl-Auto-Lobby, angelegt und etwas in Gang gesetzt, das nachhaltig wirkt.

Mir scheint, dass in China sich ebenfalls eine Anzahl solcher Macher sich auf den Weg gemacht haben und dies kann ich nur begrüssen. Als ich das Land mit dem Roadster bereist habe, sind mir nur positive Erinnerungen geblieben.

Europa ist wichtig aber zunehmend werden andere das Weltgeschehen bestimmen und deshalb ist es viel zu kurzsichtig gedacht Statistiken auf Europa zu beschränken. Man kann sich so sehr schön insbesondere mit all diesen HEV’s in rosigen Zahlen sonnen. Ich sage, wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Think positiv ist die Devise.

Könnte man nicht aus der Tatsache, dass im 1. Quartal 2021 kein Model S und kein Model X produziert wurde, ableiten, dass in absehbarer Zeit das Model 3 verschwinden wird und ein paar Jahre später auch das Model Y? Ich glaube da fest dran. Wem z.B. der VW ID4 nicht gefällt, der hat mit dem Skoda Enyaq eine Alternative oder mit dem kommenden Audi etronQ4, wenn der denn so heißt.

Ziemlich schräge Ansichten finde ich. Du weisst schon, dass Tesla ein Refresh bei den Modellen S und X angekündigt hat? Wenn nicht, dann erläre ich es Dir.

Die Modelle S und X werden auf ende Jahr komplett neu aufgesetzt. Neues Interieur, neue Hardware, neue Batterien usw. Das ist der Grund warum momentan keine S und X ausgeliefert werden.

Da Tesla nicht auf Halde produziert und die Produktion gerade umgestellt wird, sind sie auch nicht gezwungen die alten Modelle mit Rabatten auszuverkaufen. So wie das andere (VW) machen müssen.

Alles klar jetzt? Keine Angst, die Modelle 3 und Y stehen erst am Anfang ihrer Karriere und werden nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden.

Aus Ihrem Kommentar erkenne ich die Sehnsucht die vor Tesla existierende Harmonie unter den herkömmlichen Herstellern wieder herzustellen. Der Querdenker soll verschwinden, so dass man wieder unter sich ist. Werde mich mit meinen Möglichkeiten so gut es geht dafür einsetzten, dass diese nicht passiert. Ich werde mich nie mit herkömmlichen Herstellern zufrieden geben, die immer noch ICE Vehicles herstellen und so den Leuten das Gefühl geben, dass man sich ja noch eine Weile Zeit lassen kann, bis man sich aus der eigenen Bequemlichkeit heraus geben kann. Time for change is now not tomorrow.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Mercedes Trucks testet eEconic für die Müllabfuhr
Audi Q4 e-tron nun mit mehr Reichweite sowie als weiteres Allradmodell zu haben
Analyst: Untere Mittelklasse (VW ID.3) verliert an Marktanteil im ersten Halbjahr
56
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).