Tesla Roadster Concept Video: Von 0 auf 100 km/h in 1,1 Sekunden

Tesla Roadster Concept Video: Von 0 auf 100 km/h in 1,1 Sekunden

Copyright Abbildung(en): Tesla

Wir erinnern uns, im November 2017 gab Tesla einen ersten Ausblick auf den neuen Tesla Roadster, der ab 2020 in gerade einmal 1,9 Sekunden von 0 auf 100 sprinten soll. Auf 160 km/h geht es in 4,2 Sekunden, bei einer Gesamtreichweite von 1.000 Kilometer – bei gemäßigter Fahrweise. Der CGI-Künstler Slave Popovsky hat ein beeindruckendes Rendering erstellt, um aufzuzeigen wie die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 1,1 Sekunden aussehen könnte, die durch Einsatz des SpaceX-Triebwerks erreicht werden könnte.

Denn in der Tat entsprachen die erwähnten 1,9 Sekunden Beschleunigung „nur“ der Basis-Variante des Tesla Roadster. Musk erklärte später, dass Tesla plant, ein „SpaceX-Paket“ mit Kaltluftantrieben um das Fahrzeug herum anzubieten, um die Leistung zu steigern. Der Tesla-CEO betonte hierbei, dass es sich um keinen Witz handle, sondern man tatsächlich plane dieses Upgrade in die Produktion zu bringen.

Zuletzt gab Musk zu verstehen, dass der Roadster „wie ein vollwertiges James Bond“-Fahrzeug sein und dass ein Triebwerk hinter dem Nummernschild versteckt sein wird. Zu diesem Zeitpunkt ist immer noch nicht klar, wie viel schneller als 1,9 Sekunden auf 100 km/h der neue Tesla Roadster mit dem SpaceX-Paket werden kann, aber einige haben vorgeschlagen, dass er auf 100 km/h in gerade einmal 1,1 Sekunden beschleunigen könnte.

In einem Interview mit dem Podcaster Joe Rogan hatte Tesla-CEO Elon Musk über den neuen Roadster gute und schlechte Nachrichten zugleich parat: Eigentlich bei seiner Vorstellung in 2017 für dieses Jahr angekündigt soll sich der Marktstart des neuen Tesla-Sportwagens mindestens bis zum Jahr 2022 hinauszögern. Musk bestätigte, dass schon das „Basismodell“ weniger als zwei Sekunden benötige, um auf Tempo 100 zu beschleunigen. Die Sprint-Zeit des Topmodells, das mit drei Elektromotoren ausgestattet sein werde, solle diese Marke sogar noch deutlich unterbieten.

Quelle: Electrek.co – Tesla Roadster concept video shows 1.1-sec, 0-60 mph acceleration with SpaceX thruster

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Wer braucht diese Beschleunigung? Wann kommt denn nun die First-Edition, die schon komplett bezahlt wurde? Ein viel interessanter Beitrag wäre mal eine allseitige Betrachtung der Elektromobilität überhaupt unter Berücksichtigung des Berichts von Porf. Dr. Dr. Ullrich Schmidt vom Institut für Weltwirtschaft Kiel KPB143 „Elektromobilität und Klimaschutz: Die große Fehlkalkulation“.

2 Jahre Verzögerung für das update eines alten Modells ..
Tesla – der Ankündigungsweltmeister

Die Welt wartet noch auf die schon auf das mit Optionsaufschlägen bezahlte vollständige autonome Fahren – spätestens 2019!!!
Immerhin gibt es Fortschritten. Teslas erkennen inzwischen manchmal schon Ampeln.

Lieber Herr Meier, während ihre Lieblingsvolkswagen noch für die Halde produziert werden hat Tesla im Alleingang die Welt verändert. Das kann auch die VAG PR Abteilung nicht wegreden. Natürlich sind Beschleunigungsexszesse nonsens. Vielleicht legen sie mal offen, was man als Teslabasher so verdient.

Tesla hat die Welt nicht verändert, sondern hat mit Milliarden Dollar die Illusion genährt, dass wir jetzt schon in der Lage sind, emissionsfrei Auto zu fahren. Damit wird der Blick verstellt, die anderen 80% der Emissionen mit deutlich geringerem finanziellen und damit Ressourcenaufwand zu senken. Hier wird der dritte Schritt schon gemacht bevor der erste vollendet ist.

Es muss niemand fordern fossile Energieträger weiter zu verströmen, es passiert ganz einfach. Wenn dem Netz zusätzliche Verbraucher egal welche hinzugefügt werden steigt der Strombedarf, um diesen zu decken muss Strom erzeugt werden. Das geht nur mit fossilen, da die erneuerbaren Vorrang haben und schon im Netz sind, wenn sie liefern können. Also bekommen die zusätzlichen Verbraucher fossilen oder bestenfalls Strom aus den begrenzten Pumpspeicherkraftwerken. Ist einfach logisch. Bestes Beispiel Dunkel Flaute und Ladebedarf. Schritt 1 wäre so viel erneuerbare zu installieren, dass rechnerisch genügend Strom für 100% da ist und in Schritt 2 Stromspeicher unabhängig von Größe und Gewicht zu entwickeln, die vor allem billig und verfügbar sind. Großes Etappenziel wäre an einem windigen Sommertag ohne fossile und Atom auszukommen. Dann kann man anfangen von einem Tag auf mehrere auszubauen. Danach kommt Wasserstoff richtig ins Spiel. Ob dann die Zeit der Brennstoffzelle kommt oder nicht ist nicht vorherzusehen. Damit kann man dann alles machen auch Strom.

Hannes, wenn ich das richtig sehe, ist dieser Text eine Antwort an mich. Bitte das nächste mal die „Antworten“-Funktion verwenden, dann wird das auch deutlich.

These: „fossile Energieträger werden weiter verstromt“: Ein Ende ist gesetzt (zumindest beim Atomstrom (wobei das in Frage zu stellen ist) und der Kohle (und das zu spät)).

These: „Steigender Strombedarf kann nur mit fossilen Energieträgern gedeckt werden“: Nicht nur der Anteil an Energie von erneuerbaren Quellen im deutschen Stromnetz wächst, auch die Kapazität diese bereitzustellen. Tatsächlich geht der Ausbau – trotz der Altmeierbremse bei Solar und Wind – voran, wenn auch derzeit verlangsamt.

These: „Strombedarf wird durch eFahrzeuge steigen“: Wenn sonst alles so bleibt wie jetzt, leider ja. Aber durch die weitere technologische Entwicklung, könnten autonome Ruftaxis bald (5-10 Jahre) verfügbar sein. Autos werden u.A. durch neue NCAP-Forderungen auch immer teurer (Für 5 Sterne braucht die nächste Fahrzeuggeneration z.B. schon eine Fahrerbeobachtungskamera um seine Aufmerksamkeit und Müdigkeit erkennen zu können). Das ist neue Hardware und höhere Entwicklungskosten => Immer weniger Menschen können/wollen sich Neufahrzeug leisten (Der Trend begann ja schon vor einigen Jahren).

These: „Schritt 1, dann Schritt 2, hier ist Schritt 3“: Sinnvoller als mit einem großen Team (immerhin ein Großteil der gesamten FuE von Automobilstaaten) ein Problem nach dem anderen anzugehen ist es doch die jeweiligen Experten auf ihren Problemfeld arbeiten zu lassen. So ergeben sich auch Synergieeffekte. 2 Beispiele:
Schritt 2 zu Schritt 1: Durch dezentrale Energiespeicher können neue Wind-/Solarkraftwerke einfacher ebenfalls dezentral aufgebaut werden.
Schritt 3 zu Schritt 2: Durch die Bereitstellung der Akkukapazität von eFahrzeugen können diese als dezentrale Energiespeicher eingesetzt werden bzw. wenn dies nicht gewünscht wird, können die „Altakkus“ (wir reden von immerhin 60-80% (je nach Hersteller) Restkapazität) immer noch als Energiespeicher wiederverwendet werden, bevor sie recycelt werden müssen.

These: „Wasserstoff“: In einigen wenigen Sektoren (Pendel- und Transportwesen, Flugverkehr) schein Wasserstoff nach derzeitigen Stand der Technik sinnvoll zu sein. Für den Normalverbraucher der jede Woche weniger als 300 km zurücklegt und zumindest einmal die Woche laden kann jedoch nicht. Wasserstoff hat gegenüber der Akkulösung ein extrem schlechtes Weel to Wheel-Verhältnis (zumindest immer noch besser als bei Verbrennern, laut VCO: 73% / 22 % / 13 %). Wasserstoff macht damit das Problem des steigenden Stromverbrauchs deutlich schlimmer.

Porsche dagegen wie ein Schildkröte…. :-)))

„Könnte“… Simulation von irgend jemand. War der Bericht echt nötig?

Um die Zusammenhänge zu verstehen, muss man sich mit der Stromerzeugung ein wenig befassen. Ich verweise hierzu auf die Seite der Bundesnetzagentur, um die Faktenlage zu sichern (smard.de). Ich versuche mal die Studie von Prof. Schmidt mit noch einfacheren Worten verständlich zu machen. Würde man theoretisch die Entnahme von Strom aus dem Stromnetz für Elektrofahrzeuge stoppen würde, weil man auch mit Verbrennungsmotoren Fahrzeuge bewegen kann, müsste weniger produziert werden. Da erneuerbare Energien wegen des Erneuerbare-Energien-Gesetz immer ins Netz gespeist und vergütet werden müssen (für mindestens 20 Jahre ab Errichtung), würde man den weniger benötigten Strom auf der Seite der konventionellen Stromerzeugung einsparen. Daraus ergibt sich, lässt man sie gedanklich wieder aus dem Stromnetz tanken, müssen konventionelle Kraftwerke wieder angeschaltet werden. Die erneuerbaren Energien lassen sich nicht per Fingerschnipp anschalten. Da gibt es nur die Möglichkeit des Abschaltens. Wie man auf smard.de sehen kann, schwankt die Produktion von Erneuerbaren Energien tageszeitabhängig bei Photovoltaik und wetterabhängig beim Wind. Da trotz aller Schwankungen die 100%-Marke bundesweit noch nicht erreicht wird (lokal durchaus schon der Fall), kann auch die Zusatzlast Elektroauto nicht in den Genuss von Strom aus erneuerbaren Energie kommen. Dadurch kann man für die Elektrofahrzeuge auch keinen Strommix ansetzen, wie das Prof. Schmidt in seiner Studie getan hat. Deshalb sind diese Fahrzeuge eigentlich zu zeitig. Beim jetzigen Bestand von 136.600 zum 01.01.2020 lt. Statistischem Bundesamt ist das verschmerzbar. Es wäre aber bei massiver Bestandserhöhung eine deutlich höherer CO2-Ausstoß als einfach konventionell weiterzufahren. Die Gegenargumentation, vom Fraunhofer Institut auf die Peter weiter oben verwiesen hat ist nur zum Teil stichhaltig und dient nur dazu das gegenwärtige saubere Bild vom Elektroauto aufrechtzuerhalten, in das es erst durch die Weiterentwicklung vor allem des Energiesektor reinwachsen kann. Ein Argument des Fraunhofer Instituts ist, dass Braunkohlenkraftwerke zu träge sind, um schnell den Strombedarf für E-Autos zu decken. Daran gibt es nichts auszusetzen. Wenn aber zehntausende Autos 17.30 Uhr jeden Tag ihr Auto zum Laden ans Netz hängen bildet sich das in der Verbrauchskurve ab und es werden nach Festigung dieser Ganglinie Braunkohlenkraftwerke eingesetzt, da diese den billigsten Strom, planmäßig und zuverlässig liefern können. Sollte an Feiertagen und Wochenenden ein erhöhter Strombedarf durch lange Schlangen am Supercharger entstehen, dann wird sicher ein Gaskraftwerk einspringen müssen, weil dieses flexibel ist. Jetzt muss man sich das Bild einmal vor Augen führen. Da steht auf der einen Seite ein Elektroauto mit seinem teuren und schweren Akku und vielleicht 100km weiter arbeitet ein Gaskraftwerk und erzeugt den Ladestrom um dieses Auto zu betanken. Ebensogut hätte das Auto mit Gas betrieben werden können und hätte noch den Vorteil der Abwärme zur Fahrzeugheizung. Stattdessen braucht es in dem schweren Akku noch Platz für den Heizstrom, der noch die Reichweite verringert. Da kommt keine positive CO2-Bilanz heraus. Das kann erst passieren, wenn wenigstens hin- und wieder im Tagesverlauf die Stromerzeugung zu 100% aus Erneuerbaren Energien gelingt. Erst dann kann man einen Strommix ansetzen.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum kein Fahrzeughersteller eine konventionelle Standheizung einbaut. Die Energiebilanz kann durch eine Wärmepumpe gerade mal gleichwertig ausfallen, hätte aber immer noch den Nachteil das für 1kWh Wärme 0,5kWh Strom gebraucht wird, was mindestens 3 kg Akku entspricht. 3 kg Diesel entsprächen ca. 30kWh Wärme.
Ich versuche nun mal den Bogen zu meinen vorherigen Ausführungen zu spannen. Die weitere Erhöhung des Anteil der Erneuerbaren Energie führt dazu, dass im Tagesverlauf Erzeugungsspitzen auftreten, die mehr als 100% über den augenblicklichen Bedarf hinausgehen. In den Stunden könnte man Verbraucher wie Kühllager, Heizungen, Warmwassererzeugung und Speicher im weitesten Sinne gezielt stundenweise hinzuschalten, um diese Energie zu nutzen. In dieser Zeit würde Gas, Kohle und Heizöl eingespart und damit der CO2-Ausstoß verringert. Das ist mit stationären, heißt unbeweglichen Verbrauchern deutlich leichter und billiger umzusetzen als mit beweglichen Verbrauchern, die über keine Fahrleitung verfügen.
Momentan geht es doch darum den CO2-Ausstoß, den Schadstoffausstoß und die Umweltzerstörung zurückzufahren und nicht um elektrisch oder nicht elektrisch Auto zu fahren.

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