Tesla verliert Produktionsleiter zu kritischem Zeitpunkt

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Tesla verliert seinen Produktionsleiter zu einem kritischen Zeitpunkt

Teslas Produktionsleiter Peter Hochholdinger, der für die gesamte Fahrzeugfertigung im Werk Fremont verantwortlich ist, scheint nach Insider-Informationen nicht mehr für Tesla tätig zu sein. Hochholdinger ist Werkstoffwissenschaftler mit deutscher und amerikanischer Staatsbürgerschaft und war 24 Jahre bei Audi angestellt. 2016 wurde er dann von Tesla für die Model-X-Produktion angeworben. Was zum damaligen Zeitpunkt für Aufsehen in der Szene sorgte.

Bei Audi war Hochholdinger für die Produktion der Audi A4, A5 und Q5 verantwortlich, welche sich durchaus im Volumen-Segment bewegten. Eine gute Ausgangsbasis für die Serienfertigung des Tesla Model 3. Hochholdingers Position bei Tesla beschreibt er wie folgt: “Peter ist Teslas Vice President of Production und verantwortlich für das Automobilwerk und die Niederlassung in Fremont, CA, den Gussteilstandort in Lathrop, CA und das Werk Tilburg, Niederlande.”

Ein Insider gab Electrek den Tipp, dass Hochholdinger nicht mehr bei Tesla tätig sei, was von einer weiteren Quelle bestätigt wurde. Tesla äußerte sich bisher nicht zu dieser personellen Veränderung. Letztes Jahr wurde Bert Bruggeman, einen erfahrenen Produktionsleiter aus der Halbleiterindustrie, als neuen “Vizepräsidenten für Produktion im Werk Fremont” eingestellt.

Bislang war nicht klar, wie seine Rolle im Unternehmen einzuordnen war. Mittlerweile kommt er durchaus als Hochholdinger-Nachfolger in Frage. Was auch die lange Übergangszeit erklären könnte.

Der Weggang des Produktionsleiters von Tesla kommt zu einem kritischen Punkt für Teslas Produktionsteam, da der Autohersteller versucht, seine Produktionskapazität massiv zu erhöhen und einen Weg zu finden, die Model-Y-Produktion in seiner sehr überfüllten Fremont Fabrik einzufügen.

Hinsichtlich des Model Y gibt es noch andere Dinge zu bedenken. Der CEO von Panasonic gab zu verstehen, dass die „Batterien ausgehen werden, wenn Tesla beginnt, das Model Y zu verkaufen.“ Nun ist guter Rat teuer.

Quelle: electrek.co – Tesla loses its head of production at critical time, source says

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Siehe Meldungen zu E-Tron: “Stillstand durch Technik”….

Fahrer berichten von plötzlichen System-Total-Versagen!

Und wenn er sich hier nur drei Jahre halten konnte, scheint das nicht der größte Verlust zu sein. Wo soll da das “Kritische” sein?

Und was soll das Zitat von Panasonic in diesem Zusammenhang? Das ist schon etwas älter und inzwischen ist klar, dass TESLA:

1. Die Kapazitäten der Akku-Fertigung erheblich ausgeweitet hat und in Kooperation mit Panasonic den geplanten Hochlauf wie verabredet mitträgt. Dabei kam das Hauptproblem von Panasonic, fehlende Investition, die angemahnt war von Musk!!

2. Den Produktionshochlauf von Model 3 und der Auftragseingang, wie geplant bei über 90.000 pro Quartal liegen.

Soll hier versucht werden, Tesla Probleme anzudichten um die lahme Einführung und überteuerte Modellpolitik von VW in einem besseren Licht erscheinen zu lassen?

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