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Festkörper-Akkus für Elektroautos erfahren besondere Priorität in Japan

Symbolbild
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Japan macht bezüglich Festkörper-Akkus für Elektroautos ernst und schmiedet zu diesem Zweck eine Allianz japanischer Automobilhersteller und Elektronikunternehmen, welche gemeinsam mit der Regierung die Serienreife von Festkörper-Akkus vorantreiben. Festkörper-Akkus gelten als Weiterentwicklung der bisher eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus und überzeugen durch mehr Reichweite, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie geringe Ladezeiten zu vergleichsweise günstigen Produktionskosten.

Unter dem gemeinsamen Dach des neu gegründeten „Lithium Ion Battery Technology and Evaluation Center“ (Libtec) soll noch im Mai 2018 mit ersten Schritten auf dem Weg zur Serienreife begonnen werden. Zu den Mitgliedern und Teilnehmern des Libtec zählen unter anderem die Autohersteller Toyota, Honda und Nissan sowie das Elektronikunternehmen Panasonic. Unterstützt wird Libtec durch das japanische Wirtschafts- und Industrieministerium in einem ersten Schritt mit umgerechnet knapp 12 Millionen Euro.

Japan möchte mit diesem Schritt auf das Vorankommen chinesischer und südkoreanischer Unternehmen auf dem Gebiet der Festkörper-Batterien reagieren. Sicherlich profitiert man hierbei von der Erfahrung Toyotas, welche derzeit als tonangebend auf diesem Gebiet gelten. Mit einem Einsatz in Serienautos rechnet das Unternehmen jedoch erst ab 2025.

Ziel von Libtec ist es mithilfe von Festkörper-Technologie aktuelle Elektroauto-Reichweiten zu verdoppeln. Hierfür hat man sich das Jahr 2025 auserkoren, um eine serienreife Lösung für bereits heute mögliche 550 Elektro-Kilometer anzubieten. Bis 2030 soll dann die Marke von 800 Kilometern mit einer Batterieladung geknackt werden. Neben höheren Reichweiten steht die Etablierung von Standards im Fokus des Projekts, mit dem sich Japan als führender Anbieter von Festkörper-Batterien etablieren will.

Quelle: Ecomento.de – Libtec: Japan schmiedet Allianz für Elektroauto-Festkörperakkus

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