Renault preist den Elektro-Megane bei 35.200 Euro ein

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Renault

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Der neue Megane E-TECH Electric von Renault kommt in Deutschland zum Einstiegspreis von 35.200 Euro auf den Markt. Somit ist das neue Modell abzüglich 9570 Euro Umweltbonus bereits ab 25.630 Euro erhältlich. Der vollelektrische Newcomer versteht sich nicht nur als reines Elektroauto, sondern füge sich mit moderner Software und optimierter Konnektivität nahtlos ins digitale und elektrische Ökosystem seines Nutzers ein, wie der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung betont.

Renault bietet den Megane E-TECH in vier Ausstattungen sowie je zwei Antriebs- und Batterievarianten an, welche jeden Einsatzzweck vom Alltag bis hin zu Urlaubsfahrten und Wochenendausflügen abdecken sollen. Kunden, die bereits ein Fahrzeug vorbestellt haben, können ihre Reservierung ab sofort noch 2021 in eine Bestellung umwandeln. Renault nimmt neue Bestellungen ab dem 1. Februar 2022 entgegen.

Bis zu 470 Kilometer Reichweite im WLTP-Prüfzyklus, der mit elf Zentimeter Höhe schlankste Akku auf dem Markt, das größte Info-Display in einem Kompaktfahrzeug und die Fähigkeit zum bidirektionalen Laden sind nur einige der Highlights des neuen Elektro-Megane. Renault bietet das E-Auto in zwei Antriebsvarianten mit 96 kW / 130 PS und 160 kW / 218 PS an. Die Topmotorisierung des Mégane E-TECH Electric spurtet in nur 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Die Preise für den Megane E-TECH beginnen bei 230 Euro pro Monat für Leasing-Kunden beziehungsweise 35.200 Euro für die Ausstattung Equilibre mit der 40-kWh-Batterie und dem 96 kW-Elektromotor. Die Ausstattungsvariante Techno mit dem 60-kWh-Batteriepaket und dem 160 kW starken E-Motor ist ab 370 Euro pro Monat beziehungsweise 44.700 Euro zu haben.

Renault-Megane-Panorama-Elektroauto
Renault

Für Elektromobilität ohne Einschränkungen bietet Renault seinen Kundinnen und Kunden des neuen Megane E-TECH den Mobilize Charge Pass an. Einmal aktiviert, öffnet dieser den Zugang zu mehr als 260.000 öffentlichen Ladepunkten in 25 europäischen Ländern und ermöglicht die problemlose Bezahlung und Identifizierung. Für besonders weite Fahrten oder Fahrten in Gegenden mit schlechter E-Auto-Infrastruktur haben Megane E-TECH Nutzer im Rahmen des sogenannten „Switch Car“ Angebots außerdem Zugriff auf ein kostenloses Alternativfahrzeug.

Zum entspannten E-Mobilitätserlebnis mit dem neuen Megane E-TECH soll ferner das On-Board-Infotainmentsystem openR Link mit kostenlosen Software-Updates „over the air“ beitragen. Das System bleibt hierdurch immer auf dem neuesten Stand.

Renault gewährt auf den Megane E-TECH zum Marktstart zwei Jahre Garantie mit 24-Stunden-Service an sieben Tagen in der Woche. Auf die Batterie gibt es eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern.

Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 16.12.2021

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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R. D.:

Sorry Leute, wo ist dieses Auto teurer als ein ID.3, Enyaq oder sogar Ioniq 5? Schaut mal in die Optionenlisten der Hersteller, da driften alle genannten ganz schnell weg vom Megané welcher bereits in der Grundausstattung besser ausgestattet ist. Zudem, Ansprüche sind verschieden, ich beispielsweise brauche kein fast 4,70m und >2t schweren Ioniq 5. Und bei der Software zeigen erste Tests schon jetzt, der Megané liegt da ganz weit vorne mit Android Automotive.

Andreas V.:

Unverschämt teuer im ausstattungsbereinigten Vergleich zum ID.3, der schon nicht günstig ist!!

Farnsworth:

Der deutsche Zoë ist so sicher wie eh und je. Der Zoë hat beim NCAP aufgrund eines fehlenden Seitenairbags so schlecht im Pfahltest abgeschnitten. In den deutschen Preislisten ist der Seitenairbag Serie. Genauso wie der Tempomat (dessen Fehlen auch zur Abwertung führt). Ab Zen gibt es dann einen Spurhalte-Assistenten und Spurwarner, Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner (beides Abwertung) und ab Intens sogar den Notbremsassistenten mit Kollisionserkennung (Abwertung). Ich würde behaupten, dass der Intens so 5 Sterne bekommen würde.

Dieser ganze Assistentenfirlefanz bekommt immer mehr Bedeutung.

Einen Megane für 35.000€ in der Grundausstattung finde ich aber auch ziemlich happig. Nur 40kWh Akku. Beim ID.3 hat man für das gleiche Geld schon 58kWh.

Farnsworth

egon_meier:

Schade .. nach dem Zoe-Null-Punkte-Flopp wäre von Renault jetzt was richtig Knackiges zu erwarten gewesen.
Leider hat es nicht geklappt.
Technisch (Reichweite, ladeleistung, Ausstattung, (Software??)) eher unabitioniert oder schwach, Preis dagegen ziemlich ambitioniert..
Und jetzt die französischen Gewerkschaften im Nacken, die Produktion und Auslastung in F fordern. Das gibt Stückzahlen bei verhaltener Nachfrage.

Keine Frage – die Wagen werden gekauft! Frankreich kauft französisch und Der ADAC wird gegen ausreichende Provision wieder seine Hand reichen (ich weiß schon, warum ich da kein Mitglied bin) und der Riesenvorteil (wie bei Zoe): der Wagen ist wahrscheinlich lieferfähig !!!

Warum soll man sich eine e-Megane kaufen, wenn es eine Ioniq 5, einen id.3, einen Enyaq mit mehr Reichweite, besserer ladeleistung, mehr platz, für weniger Geld gibt?

Bleiben eigentlich nur die Rabatte bei Carwow ..
Nur wie will man da die 5 Milliarden Miese von 2020 ind 2021 wieder reinholen?

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