Jaguar F-PACE Plug-in-Hybrid P400e – Wieso PHEV funktionieren können

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Verstärkt kommt in den vergangenen Wochen und Monaten die Diskussion auf, ob Plug-In-Hybride (PHEV) und insbesondere deren Förderungen in Zeiten des Klimawandels Sinn ergeben. Die Lager erscheinen hierbei gespalten. Am Beispiel des Jaguar F-PACE Plug-in-Hybrid P400e haben wir uns angeschaut, wann und wie PHEV im Alltag dennoch funktionieren können.

Daher erwartet dich nachfolgend auch kein klassischer Testbericht, wie du es von Elektroautos kennst, die bei uns vorstellig werden. Sondern vielmehr werfen wir einen Blick darauf, ob PHEV praktikabel sind, welche Vorteile sie tatsächlich mit sich bringen und wo man als Fahrer eines Teilzeitstromers Einschnitte hinnehmen muss. Immer in Verbindung gebracht mit dem F-PACE PHEV P400e von Jaguar. Denn den ein oder anderen Interessent:in gibt es sicherlich, die mehr über dieses Fahrzeug erfahren wollen.

Plug-In-Hybride: Gekommen um zu bleiben?

Sind Plug-In-Hybride gekommen um zu bleiben? Oder stellen diese nur eine Brücke auf dem Weg zum Übergang zur Elektromobilität dar? So richtig vermag dies niemand einzuordnen. Auch die Frage, ob diese eine richtige Alternative zum Verbrenner und Diesel sind kann so einfach nicht beantwortet werden. Denn je nachdem wie man mit diesen im täglichen umgeht kann er das „Beste oder Schlechteste aus beiden Welten sein“.

Den PHEV wie der Jaguar F-PACE Plug-in-Hybrid P400e verbinden sowohl Vor- und Nachteile eines Elektroautos und Verbrenners in sich. Eingewohnte Abläufe in der eigenen Tagesstruktur wie der Umstieg auf einen PHEV setzt Veränderungs- und auch etwas Lernwillen voraus. Die beabsichtigte Nutzung sollte jedoch ohnehin vor einer Anschaffung bekannt sein und muss in die Kaufentscheidung einfließen. Doch dazu im Verlauf des Artikels mehr.

Der Performance-SUV von Jaguar kommt modern, sportlich und vor allem mit einer Präsenz daher, welche es vermag den ein oder anderen Blick einzufangen. Alleine schon durch Parken auf einem Stellplatz. So erging es zumindest mir im Verlauf des Testzeitraums. Mag daran liegen, dass der PHEV-SUV schon aufgrund seiner Maße von 1.664 mm (Höhe), 2.175 mm (Breite mit ausgeklappten Spiegeln) sowie einer Länge von 4.747 mm aufzufallen weiß. Trotz einer eher unauffälligen Lackierung in Fuji White.

Bewusst habe man sich bei Jaguar entschieden den F-Pace als Plug-In-Hybrid als stärkste Motorisierung an die Spitze der Modell-Palette zu stellen. Angetrieben wird der Teilzeitstromer durch den neuen P400e PHEV Antrieb. Dieser entwickelt mit der kombinierten Kraft eines Zweiliter-Vierzylinder-Turbo-Benziners und eines 105 kW starken Elektromotors eine Systemleistung von 297 kW (404 PS) sowie ein maximales Drehmoment von 640 Nm.

Der kompakte Elektromotor wird von einer 17,1 kWh (13,8 kWh effektiv nutzbar) starken Lithium-Ionen-Batterie mit Strom versorgt. Hierdurch ist es dem F-PACE P400e möglich in nur 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Die CO2-Emissionen werden von Jaguar mit 54 g/km und einem Verbrauch von 2,4 l/100 km angegeben; kombiniert 17,6 kWh/100 km. Vorab, in der Realität nicht zu erreichen.

Mit vollem Akku sei es möglich den F-PACE als PHEV bis zu 59 Kilometer rein elektrisch zu fahren. Wie man es von E-Autos gewohnt ist, gilt es hier auch einen Abschlag für realistische Reichweiten vorab zu berücksichtigen. Mit umsichtiger Fahrweise landet man hier eher bei um die 40 Kilometer. Hat sich so zumindest innerhalb des Testzeitraums bewahrheitet. Der Verbrauch lag im Bereich zwischen 8,5- 9,1 Liter/ 100 km. 

Dennoch kann die elektrische Reichweite durchaus ausreichen, wenn dies zum eigenen „Fahrbedarf“ passt. Und/ oder entsprechende Lademöglichkeiten gegeben sind. Über den Daumen gepeilt gibt es die Regel, dass wenn man ein Drittel der Strecke rein elektrisch fahren kann, ein PHEV durchaus interessant ist.

Nutzung des PHEV ist entscheidend - Auch beim Jaguar F-Pace Plug-In-Hybrid P400e

Beim PHEV kann man von einer verstärkten Dringlichkeit sprechen, die Funktionen des eigenen Teilzeitstromers genaustens zu kennen. Denn die Vorteile des Antriebs müssen verstanden und umgesetzt werden, sprich, die Fragestellungen „Wann nutze ich den E-Motor, wann steige ich auf Benziner um? Wie häufig wird das bei mir selber der Fall sein?“ sollte man schon vorab wissen.

Genauso sollte ein Fahrer verstehen, welche Modi sein Modell anbietet und in welchen Situationen eine Änderung stattzufinden hat. Beim F-Pace PHEV kann man als Fahrer entsprechende Modi wählen. Denn trotz dessen, dass der SUV im Hybrid-Modus startet geschieht dies stets bevorzugt im rein elektrischen Modus. Der Verbrenner schaltet sich dann erst zu einem späteren Zeitpunkt zu. Wer gewährleisten möchte, dass man länger „seine Ruhe hat“, der setzt direkt auf den EV-Modus. In diesem fährt der PHEV-SUV solange rein elektrisch, bis der 17,1 kWh-Lithium-Ionen-Akku am Ende seiner Kapazität angekommen ist.

Ist dieser leer, sollte er natürlich geladen werden, um von den Vorteilen des PHEV zu profitieren. Per Schnellladung mit 32 kW Gleichstrom ist der Akku in 30 Minuten von 0 auf 80 Prozent aufgeladen; an der heimischen Wallbox mit 7 kW Leistung dauert der gleiche Vorgang kaum länger als zwei Stunden. Häufiges Laden ist somit notwendig, um von den Vorzügen eines Teilzeitstromers zu profitieren. 

Ganz ohne Energie ist ein Plug-In noch weniger umweltfreundlich als sein einmotoriges Pendant, weil er völlig unnütz ein paar hundert Kilo Akku durch die Gegend schleppt. Die Verbrauchswerte schießen dann entsprechend in die Höhe. Somit wird ganz deutlich, ein Plug-In-Hybrid kann sparsam und nachhaltig unterwegs sein. Wenn er so oft wie möglich rein elektrisch gefahren wird. Dafür muss man als Fahrer:in allerdings seinen Teil dazu beitragen.

Der F-Pace bietet allerdings nicht nur die Möglichkeit hinsichtlich des Antriebs Einstellungen vorzunehmen. Auch bei den Fahrmodi ist man entsprechend eingestellt und kann als Fahrer:in Einfluss auf Verbrauchswerte nehmen. In allen F-Pace-Modellen hat man über die Jaguar Drive Control die Wahl zwischen den Programmen Comfort, Eco, Regen/Eis/Schnee und Dynamic wählen. Die Einstellung erfolgt über einen walzenförmigen Schalter links vom neuen Getriebewählhebel. Verändert werden die Kennfelder der Lenkung, der Automatik, der Drosselklappe und – falls Teil der Ausstattung – der variablen Dämpferverstellung Adaptive Dynamics.

Jaguar F-Pace PHEV P400e: Über den Antrieb hinausgedacht

Ein Fahrzeug positioniert sich verständlicherweise über seinen Antrieb. Aber auch darüber hinaus gibt es Punkte, die mit entscheidend dafür sind, welches Gefährt man für sich wählt. Im Fall des F-Pace PHEV P400e profitiert dieser davon, dass Jaguar das Exterieur und Interieur in den aktuellen Modellen Jahr für Jahr ein wenig mehr aktualisiert. Die „PHEV-Debatte“ geht nach diesem Abschnitt weiter.

Dies zeigt sich meist durch kleine oder auch größere Veränderungen. Mal sind diese nur optischer Natur, Mal auch hinsichtlich ihrer Funktionalität eine Bereicherung. Als Beispiel hierfür seien die extrem schlanken Premium-LED-Scheinwerfer mit doppeltem J-Blade-Design und LED Signatur erwähnt. Diese spenden ein Plus an Auflösung und Helligkeit – speziell in Verbindung mit optionaler Pixel-LED-Technologie. Durch die Auswahl unterschiedlicher LED-Segmente und das Scannen der vor dem Auto liegenden Fahrbahn ist diese Technologie in der Lage, das Fernlicht automatisch so zu regeln, dass sowohl entgegenkommende Verkehrsteilnehmer, als auch von hinten angestrahlte Fahrzeuge nicht geblendet werden. Vermeintliche Kleinigkeiten, die aber eben doch einen Unterschied machen.

Im Innenraum glänzt der F-Pace PHEV P400e ebenfalls durch zahlreiche Anpassungen, wie beispielsweise: Neue Türverkleidungen, unter anderem mit neu designten Festhaltegriff, bieten leichteren Zugang zu den vergrößerten Ablagen für Trinkflaschen und andere Gegenstände. Die Tasten für die elektrischen Fensterheber wanderten von ihrer früheren Position auf den Türbrüstungen an das vordere Ende der Armablagen, wo sie nun leichter zu bedienen sind

Darüber hinaus haben die Sitze breitere Auflageflächen, neue Massage-Funktionen und vergrößerte Zonen für Sitzheizung und -kühlung erhalten. Welche je nach Modellvariante zur Verfügung steht. Das Wohlbefinden der Insassen steigert die mit modernster Nanoe-Technologie arbeitende Luftionisierung des Interieurs. Erstmals im elektrischen I-PACE eingesetzt, neutralisiert sie Allergene und unangenehme Gerüche. Ergänzt wird das System um eine PM2.5 Filtration, die ultrafeine Partikel einfängt und so zusätzlich für saubere Kabinenluft sorgt.

Mein persönliches, kleines Highlight war die 3D-Surround-Kamera von Jaguar. Dieser verspricht nicht nur, noch mehr Details im Umfeld des F-Pace sichtbar zu machen, sondern schafft dies auch. Während des Rangierens bekommt man eine Auswahl von Echtzeit-Ansichten geboten: Neben einer Kreuzungs-Ansicht sind eine 3D-Perspektiv-Ansicht und eine 360 ° Ansicht von oben darstellbar. Die Auflösung und Darstellung ist seit langem das Beste, was ich bei den jüngsten Testwagen gesehen habe. 

So kann man einen PHEV möglichst nachhaltig fahren

Bereits im Gespräch mit Michael Küster, Leiter der Produktkommunikation bei Jaguar Land Rover Deutschland, vor gut zwei Jahren hatten wir uns über Plug-In-Hybride unterhalten und wie man diese nicht ad absurdum führen wolle. Um dies auch als Fahrer:in nicht zu machen, gibt es einfache Tipps und Tricks, wie man den eigenen Teilzeitstromer möglichst nachhaltig fahren kann.

Oberste Regel hierbei ist, dass der PHEV so oft wie möglich elektrisch gefahren werden sollte. Damit dies erreicht werden kann, gilt es den Jaguar F-Pace PHEV P400e regelmäßig zu laden. Gegebenenfalls, wenn möglich nicht nur zu Hause, sondern auch auf Arbeit. Damit beide Strecken elektrisch zurückgelegt werden können. Fairerweise muss man allerdings auch anmerken, dass auf Langstrecken der Diesel immer noch die bessere Alternative ist. Da der PHEV, sobald der Akku leer ist, dessen Gewicht dennoch mit sich herumschleppen muss.

Des Weiteren ist es durchaus sinnvoll auf der Autobahn auf längeren Strecken, im Hybridmodus zu fahren und die aufgesparte elektrische Energie dann auf Landstraßen und innerorts zu nutzen. Gerade in Hinblick auf Reduzierung der Emissionsbelastung in Städten sicherlich sehr vernünftig. In Kombination mit intelligenter Streckenführung durch das bordeigene Navi die ideale Lösung.

Im Fall des F-Pace ist man schnell mit wichtigen Informationen versorgt, da Jaguar dem zentralen Touchscreen ein neues interaktives und hochauflösendes Fahrerdisplay im Format 12,3‘‘ zur Seite stellt. Eine 3D-Kartendarstellung im Vollbildformat ist ebenso darstellbar wie digitale Rundanzeigen, Navigationshinweise, Medien, Kontaktlisten oder Infotainment Details. Zusammen mit dem aktuellen Head-up-Display leitet der F-PACE alle Informationen ohne Ablenkungsgefahr von der Straße an den Fahrer:in weiter.

Man wird nicht immer im heimischen Umfeld oder auf Arbeit unterwegs sein. Daher empfiehlt es sich bereits mit Anschaffung des Plug-In-Hybriden eine entsprechende Ladekarte anzuschaffen. Somit ist auch sichergestellt, dass die Batterie unterwegs nachgeladen werden kann.

Umweltbonus, Anschaffungskosten und Steuer beim Jaguar F-Pace Plug-In-Hybrid P400e

Plug-In-Hybride sind aktuell vor allem in Flotten interessant. Da die jeweiligen Dienstwagenfahrer:innen davon profitieren, dass nur der halbe Steuersatz von 0,5% bei der Versteuerung des Dienstwagens zum Ansatz kommt (beim Verbrenner 1% des Listenpreises). Der Grund wieso die Wahl von den Fahrer:innen auf einen PHEV fällt ist somit schnell klar. Da es meist „mehr“ Auto für „weniger“ Geld gibt.

Von Seiten der Unternehmen kann es sich durchaus auch rechnen. Insofern viel elektrisch geladen und gefahren wird. Denn dann sinken die Tankkosten für Benzin und durch günstigeren Strom fährt das Fahrzeug an sich günstiger. Was alleine im Unterhalt durchaus einen deutlichen Unterschied ausmachen kann. Regelmäßiges Laden vorausgesetzt.

Dennoch stehen da die Anschaffungskosten im Raum. Im Falle unseres Testfahrzeugs stolze 91.394 Euro inkl. MwSt.. In der Standardversion startet der F-Pace PHEV P400e ab 77.000 Euro, im Modelljahr 2022. Beim jetzt bestellbaren MJ 2023 ergeben sich ggf. Anpassungen bei Optionen und Preisen für eine vergleichbar ausgestattete Neubestellung.

Gefördert wird der F-Pace als Plug-In-Hybrid mit 5.625 Euro. Dieser ergibt sich aus dem Umweltbonus (Kaufprämie) in Verbindung mit der Innovationsprämie. Dank dieser Förderprogramme können Käufer bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro aktuell mit 6.750 Euro Förderung (netto) rechnen (4.500 Euro Bundes- und 2.250 Euro Herstelleranteil), bei einem Preis zwischen 40.000 und 65.000 Euro mit 5.625 Euro (3.750 Euro Bundes- und 1.875 Euro Herstelleranteil).

Gekommen um zu bleiben? - Ein Fazit

Ob der Jaguar F-Pace PHEV P400e gekommen ist, um zu bleiben, dass muss jeder für sich beantworten. Mir wäre er als reines E-Auto lieber. Aber auch als Plug-In-Hybrid hat er sich gut geschlagen. Insofern er eben regelmäßig geladen wird. Was im Alltag nicht immer so simpel möglich ist. Insbesondere, wenn man keine heimische Wallbox hat.

Ist dies aber der Fall und man kann eventuell noch auf Arbeit laden, dann ist ein PHEV durchaus eine echte Alternative zum Verbrenner oder Diesel. Es kommt eben darauf an, dass man genau prüft, ob der Teilzeitstromer den eigenen Anforderungen gerecht werden kann. Pauschalaussagen zu treffen ist nicht möglich. Es kommt auf die Umstände und die eigene Einstellung an. Dann kann es funktionieren.

Disclaimer

Der Jaguar F-PACE Plug-in-Hybrid P400e wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei, für den Zeitraum von zwei Wochen, von Jaguar zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

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Jaguar war mal eine stolze Edelmarke. Jetzt ist davon definitiv nichts mehr zu sehen. Und mit PHEV bestätigt Jaguer den selbstverschuldeten Rückstand. Da gibt es auch mit PR nichts zu beschönigen.

So ein Unsinn. Was soll denn an diesem ineffizenten Panzer „funktionieren“? Energievernichtung wäre das Einzige, was mir einfiele.
Mein ioniq5 hat etwas mehr als die Hälfte gekostet, geht schneller auf 100 als der jag und brauchte im Schnitt der 18.500km ca. 18kWh. So sieht Zukunft aus. Was wir hier sehen, ist bemitleidenswert, im besten Falle.

Wenn du merkst das Pferd ist Tod, steig ab!
Liebe Redaktion, PHEV ist das Pferd…

Mit 13,8 kWh nutzbarer Batterie kommt der 40 km ?

das entspricht einem Verbrauch ohne Ladeverluste von fast 35 kWh auf 100km

Ein Model Y verbraucht etwas mehr als die Hälfte und ist ebenfalls ein großes Auto.

Schade, dass einem sachlich-vernünftig abwägenden Beitrag hier einfach nur dumpfe ideologisch geprägte Besserwisserei entgegenschlägt. Musterbeispiel für aneinander vorbei reden.

Interessant wäre es diese Hybriden auch mal mit einem Anhänger auf einer Berg und Talbahn zu testen! Gewinnt man wirklich etwas durch das rekuperieren im Schubbetrieb, und wenn ja, wieviel?

Fahre selber eine DS7 plug in und nach zwei Jahren und 37000km habe ich einen verbrauch von 1.2 liter pro 100km, so das heisst ich bin in der Stadt 35000km mit Strom gefahren und glaubt nicht immer die zahlen von den anderen, denn selber ausprobieren und es kann doch klappen. Ich werde nie bei einer Ladesäule anstehen lade zu Hause und das reicht mir.
So Plug in funktioniert eben doch und sind auch noch schöne und praktische Fahrezeuge ihr hb.

Ich staune wie viel Hören/Sagen sich in den Kommentaren breit macht. Der Autor beschreibt eigentlich gut nachvollziehbar und verständlich, wo der Plug-in im Vergleich zum reinen Verbrenner oder reinen Stromer seine Vorteile ausspielen kann. Es ist alles eine Frage der Nutzung. So viel Strombetrieb wie möglich (am besten das komplette Alltagsgeschäft) und Benzin nur, wenn es dann mal weiter weg soll. Dann landet man mit einem Fahrzeug der Konkurrenz (RAV4 Plug-in bei echten 18,1 kWh und 1,6l nach 1 Jahr … also nicht ein Phantasietestzyklus). Aber es ist einfach hipp, sich am Plug-in-bashing zu beteiligen, statt am realen Leben zu prüfen, ob das solange eine Option ist, bis in ein paar Jahren eine wirklich umfängliche öffentliche Ladestruktur entstanden ist.

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