Verena Ritscher, fupyomo: Gibt keine größere Steuerverschwendung als PHEV

Verena Ritscher, fupyomo: Gibt keine größere Steuerverschwendung als PHEV

Copyright Abbildung(en): fupyomo

Verena Ritscher ist Gründerin und Geschäftsführerin von fupyomoFuture up your mobility – und beschäftigt sich seit etwa 20 Jahren mit individuellen Investitionsfinanzierungen. 2001 kam sie über Sixt Leasing erstmals mit der Automobilbranche in Berührung. Seitdem hat sie diese nicht mehr losgelassen. Nachdem sie erkannt hat, dass E-Mobilität gekommen ist, um zu bleiben, spezialisierte sie sich 2017 auf das Thema Elektro- sowie Zukunftsmobilität im Allgemeinen.

In der aktuellen Podcast-Folge hilft Verena nicht nur dabei den Frauenanteil hier auf Elektroauto-News.net zu heben, sondern gibt ganz interessante Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Schwerpunktmäßig haben wir uns dem Thema „Moderne und nachhaltige Mobilitätskonzepte in Unternehmen“ gewidmet. Dabei standen Fragenstellungen und Überlegungen im Raum, wieso manche Flottenbetreiber erst nach Hilfe suchen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Welche Fehler man vermeiden kann, bei der Einführung von E-Autos und Plug-In-Hybriden in Unternehmen. Und warum Plug-In-Hybride durchaus die größte Steuerverschwendung sein können, die es gibt.

Stichwort: Nicht nachladen und nur Steuervorteile kassieren. Hier gibt Verena allerdings auch zu verstehen, dass es Unternehmen gibt, welche bewusst darauf hinarbeiten, dass PHEV geladen werden müssen. Dann gilt: Wer lädt wird belohnt, wer es unterlässt kann auch „bestraft“ werden. Denn nur Steuervorteile einheimsen und nichts für die Umwelt tun ist nicht. Am besten sei es jedoch die Mitarbeiter aktiv abzuholen, zu motivieren nachhaltig unterwegs zu sein und so den Weg für den Erfolg der E-Mobilität im Unternehmen zu ebnen. Verena selbst versteht dies natürlich noch besser zu erklären. Daher aufgepasst und zuhören. Zudem gibt es gegen Ende der Folge wertvolle Tipps, welche Fallstricke man bei der Einführung von elektrifizierten Fahrzeugen im Unternehmen, gut umgehen kann.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ich nenne die Prämienzahlung für PHEVs aus »unseren« Steuergeldern schon länger einen „Betrug am Steuerzahler“ und die Vergünstigung im laufenden Betrieb eine „legalisierte Steuerhinterziehung“!

Dazu einmal eine Zahlenbasis, getrennt für private bzw. Dienst-Pkw:

https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2020/presseinfo-16-plug-in-hybridfahrzeuge-verbrauch.html

Im Mittel fielen die realen Kraftstoffverbräuche und CO2-Emissionen von Plug-in-Hybridfahrzeugen bei privaten Haltern in Deutschland mehr als doppelt so hoch aus wie im offiziellen Testzyklus.

Jedem, der jetzt wieder mit seinen persönlich ja ehrenwerten Superduper-Sparzahlen daherkommen möchte, sei das Lesen und Verstehen des Begriffs „im Mittel“ anempfohlen 😛

Bei Dienstwagen war die Abweichung noch höher, sie lag beim drei- bis vierfachen der Werte – sowohl nach dem NEFZ- wie auch dem WLTP-Prüfzyklus.

Der Unterschied zwischen Prüfstandswerten und Realverbrauch fiel bei Plug-ins damit noch höher aus als bei reinen Verbrennern.

Schluß mit Prämienzahlung für PHEVs aus »unseren« Steuergeldern!

Last edited 4 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Nichts für ungut, ich sehe PHEV auch sehr kritisch aber „die größte Steuerverschwendung“ ist es meiner Meinung nach sicher nicht. Hierzu empfehle ich Frau Ritscher die Berichte des Bunds dt. Steuerzahler. Alleine das Mautdebakel hat wohl nochmal eine andere Dimension… #clickbait

„… aber „die größte Steuerverschwendung“ ist es meiner Meinung nach sicher nicht.“

Klar … deswegen formuliere ich ja auch

  • „Betrug am Steuerzahler“ und
  • „legalisierte Steuerhinterziehung“

mit zusätzlich negativem ökologischen Effekt!

„Whataboutism“ ist die am wenigsten konstruktive Art der Kritik.

Man muss Kritik und andere Meinungen schon auch akzeptieren können 😉 Gibt keine größere Steuerverschwendung als PHEV…ist auf so vielen Ebenen einfach falsch.

Noch grössere oekologische Steuerverschwendung ist,dass die reinen Verbrenner nicht mit einem Malussystem zur Kasse gebeten werden.
Kürzlich hat Iveco einen Kleintransporter als PHEV vorgestellt mit 30 KWh Akku . Dies kombiniert aber mit einem kleinen Benzinmotor garantiert die zur Zeit noch nicht erreichbare Angaben von 1,5 Liter Verbrauch auf 100 KM. DAs ergäbe E reine Reichweiten von 120 KM.Wenn solche PKW s am Morgen voll wegfahren und auswärts mi t CCS geladen werden.Werden auch solche Autos salon fähig. Also wieder einen Schritt weiter als BMW,MB, und andere heute sind. Die liegen mit ihren E Reichweiten noch unter 100 KM, folglich wie richtig erkannt, in der Praxis die PHEV WLTP Verbrauchs- Angaben nicht erreichbar.

Du weißt schon was Whataboutism bedeutet?

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