Tesla Giga Berlin: Plant bis Ende April mit 1.000 Model Y pro Woche

Tesla Giga Berlin: Plant bis Ende April mit 1.000 Model Y pro Woche

Copyright Abbildung(en): H.E. Group Ltd / Shutterstock.com

Nach dem Tesla gegen Ende März mit der Auslieferung der ersten Tesla Model Y aus der Gigafactory Berlin begonnen hat, arbeitet das Unternehmen nun daran die Stückzahlen in der Fertigung nach oben zu skalieren. Berichten zufolge will Tesla in der Gigafactory Berlin bis Ende des Monats etwa 1.000 Elektrofahrzeuge pro Woche produzieren. Bis Ende 2022 will das Unternehmen die Produktion auf 5.000 bis 10.000 Fahrzeuge pro Woche steigern.

Mit der Giga Berlin nahm der E-Autohersteller die mittlerweile vierte Tesla Gigafactory in Betrieb. Welche gleichzeitig der erste Produktionsstandort des Unternehmens in Europa und seine bisher fortschrittlichste, nachhaltigste und effizienteste Fabrik ist. Die Gigafactory Berlin-Brandenburg wird Autos für alle europäischen Tesla-Märkte produzieren. Bisweilen haben mehr als 3.000 Mitarbeiter die Arbeit in der Giga Berlin aufgenommen. Und Tesla wird in den kommenden Monaten Tausende weitere Mitarbeiter einstellen. Von der Produktion über den Geschäftsbetrieb, der Lieferkette, dem Anlagenbau bis hin zum Ingenieurwesen oder der Zellproduktion.

Unter Berufung auf interne Berechnungen des Unternehmens schätzte die Automobilwoche, dass Tesla in diesem Jahr nur etwa 30.000 Autos in Giga Berlin herstellen wird, wobei höhere Produktionszahlen im Jahr 2023 erreicht werden sollen. Dies ist überraschend konservativ, insbesondere wenn man Teslas Tempo in der Giga Shanghai bedenkt. Die deutschen Medien haben jedoch auch darauf hingewiesen, dass Tesla plant, die wöchentliche Produktion bis zum Ende des Monats auf 1.000 Fahrzeuge pro Woche zu erhöhen.

Stand heute würden dort 350 E-Fahrzeuge pro Woche gefertigt, bis Ende des Jahres wolle man dann zwischen 5.000 bis 10.000 E-Autos pro Woche in der Giga Berlin fertigen. Bereits heute geplant sei, dass die Gigafactory nahe Berlin im Oktober für rund drei Wochen einen Produktionsstopp erfahre. In dieser Zeit wolle man Umstellungen beim Batteriezellenformat vornehmen. Dann soll die Umstellung von Zellen des Typs 2170 auf 4680 erfolgen. Diese Batterien sollen dann direkt aus der Halle auf dem Gigafactory-Gelände kommen, welches derzeit von Tesla noch errichtet wird. Sollten sich die Berichte als wahr herausstellen, könnte der angestrebte Zeitplan wohl umgesetzt werden.

Quelle: Teslarati – Tesla reportedly targeting 1k Model Y per week by end of April in Gigafactory Berlin

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Tesla Giga Berlin: Plant bis Ende April mit 1.000 Model Y pro Woche“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
14 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Time will tell …..

Tesla made in Germany…. what else?

Schön dass alle jetzigen Besteller sehen, dass sie nicht die neue Generation Zellen bekommen. Aber auch das sind wieder Rundzellen, also ein Konzept, was sonst keiner mehr benutzt. Denn das bedeutet Zehntausende Bauteile statt wenige Hundert Bauteile. Da gießt Tesla ganze Halbchassis um 18 Bauteile zu sparen und verbaut dann Tausende winziger Batteriezellen mit Abertausenden Konnektoren. Nicht logisch.

Konkret: Knapp 8.000 Zellen im Tesla Plaid, der deutlich größere Akku im EQS besteht aus 216 Zellen. Das sind die Fakten. Aber das Dogma Rundzellen ist durchbrochen: Weil man für das Einstiegsmodell indessen zähneknirschend auf Großzellen gehen musste. Der Kostenvorteil der Konkurrenz war einfach zu groß. Ladegeschwindigkeit im Winter? Egal!

Also eine seltsame Politik. Die kann man nur so verstehen, dass Tesla die Weiterentwicklung bestehender Baureihen nicht ernsthaft betreibt, sondern teuer verkauft, so lange es geht. Twitter und Raketen sind dem Chef wohl wichtiger.

Ich kann es nicht beurteilen. Hört sich nicht viel Autos am Anfang an. Wie viele Autos werden denn in Texas pro Woche produziert? Es wäre ja ärgerlich, wenn es dort viel schneller ginge.

An anderer Stelle war zu lesen, dass sich das Hiring als nicht einfach erweist und somit Mitverursacher des nur langsamen Hochfahrens der Produktionszahlen sei.
Das mag schon ein Grund sein.

Ist halt ein großes puzzle und die Mitarbeiter müssen auch geschult werden. Logistik ist das nächste.

Was erwartet man, wenn von 8.000 notwendigen Mitarbeitern erst 3.000 eingestellt sind und die auch noch alle Erfahrung sammeln müssen. Schon die Umstellung von einer auf zwei oder sogar drei Schichten würde die Produktion verdoppeln oder verdreifachen, ohne jede weitere Veränderung.

Was nicht erwähnt wird im Artikel: Meines Wissens kommen Teile für die Fahrzeuge aus China, die Batterien z.B. werden ja noch nicht vor Ort gefertigt. Aber in Schanghai ist die Fabrik gerade im Lockdown. Eventuell fehlen einfach auch genug Zulieferteile für eine Erhöhung der Stückzahl in Grünheide.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Volkswagen bestätigt Elektro-Pick-up und SUV für US-Markenikone Scout
Shell-Studie: Fahrspaß beschleunigt Umstieg auf E-Autos
BMW will mit runden Batterie-Zellen Kostensenkungen um 30 Prozent erreichen

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).