HEIMLADEN überarbeitet Preismodell und schließt Finanzierungsrunde ab

Copyright Abbildung(en): HEIMLADEN

HEIMLADEN will Hürden auf dem Weg zur E-Mobilität abschaffen. Hierfür nimmt man sich privater Ladeinfrastruktur an und bringt diese als Full-Service-Anbieter an den Start. Mit Max Wojtynia, Geschäftsführer des Unternehmens, hatte ich mich bereits im Mai 2021 über das Unternehmen und deren Geschäftsmodell ausgetauscht. Damals ist es bei uns im Portal durchaus auf Kritik gestoßen. Man hat daraus gelernt und verkündet gemeinsam mit der Bekanntgabe einer erfolgreichen Finanzierungsrunde ein überarbeitetes Preismodell.

Das Unternehmen von Max und seinen Mitstreiter nimmt sich der Ladeinfrastruktur an Immobilien an. Hier biete HEIMLADEN eine kosteneffiziente, ganzheitliche und flexible Lösung für die beliebteste Art ein Elektroauto aufzuladen: das Laden am eigenen Stellplatz. Im März 2022 schloss das Gründer-Team nun die erste Finanzierungsrunde über einen hohen sechsstelligen Betrag ab. Die Finanzierung wird von ausgewählten Business Angels bereitgestellt. Der CEO des Unternehmens bekräftigt in diesem Zusammenhang die eigene Mission „den Übergang zu nachhaltiger Mobilität zu beschleunigen, indem wir den Zugang so einfach wie möglich gestalten“, was man nun verstärkt angehen wolle.

Mit dem rundum-sorglos-Service ab 35 Euro pro Monat stellt HEIMLADEN ein „Wallbox-Abo“ in Aussicht, die so ziemlich alles berücksichtigt. Wie Wojtynia in der aktuellen Pressemitteilung ausführt, sei in der Abo-Gebühr selbst die Bereitstellung des Ladepunkts, der Betrieb der Ladeinfrastruktur, die Verwaltung samt Abrechnung des geladenen Grünstroms sowie der Kundenservice inklusive. Das Abo ist monatlich kündbar und im Fehlerfall wird das Gerät schnell, unkompliziert und kostenlos ausgetauscht – es besteht im Vergleich zum typischen Kauf kein technisches oder finanzielles Risiko für die Nutzer:innen. Auch den zertifizierten Grünstrom liefert HEIMLADEN an seine Kunden:innen. Dieser ist entgegen dem letztjährigen Angebot nicht mehr im Abo enthalten.

Angenommen wird das Angebot vom Markt. Denn bereits wenige Monate nach Gründung konnten die ersten Projekte umgesetzt werden und es stehen bereits hunderte Stellplätze exklusiv unter Vertrag, um mit dem Hochlauf der Elektromobilität mit Ladepunkten ausgerüstet zu werden. Hierzu zählen auch Neubau-Projekte, da Bauträger und Projektentwickler seit März 2021 das neue Gebäude-Elektromobilitätinfrastruktur-Gesetz (GEIG) zur Vorbereitung von Ladeinfrastruktur berücksichtigen müssen. Darüber hinaus schließe man weitere Kooperationen mit großen Bestandshaltern in der Immobilienbranche, wie zum Beispiel Wohnungsbaugenossenschaften und -gesellschaften sowie mit Wohnungsunternehmen der privaten und öffentlichen Hand.

Mit der vor kurzem abgeschlossene Finanzierungsrunde stärkt man die eigenen Kompetenzen, indem die Business Angels inhaltlich hinsichtlich Vertrieb, Produktentwicklung und Marketing sowie mit Zugang in die Immobilienbranche unterstützen werden. HEIMLADEN führt aus, dass man unter anderem den gridX-Gründern David Balensiefen und Andreas Booke als namhafte Lead-Investoren aus der Energiebranche für sich gewinnen konnte. Mit Markus Heuer (KG INTER-BAU GmbH & Co.) erhält der HEIMLADEN-Vertrieb wertvolles Sparring und Zugang in die Immobilienbranche.

Quelle: HEIMLADEN – Pressemitteilung

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