Ecozins.de stellt bei Crowdinvesting Nachhaltigkeit in den Fokus

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Jasmin Kappler, Investor Relations Manager bei ecozins.de, hat sich für diese Folge des Elektroauto-News.net Podcast die Zeit genommen, um sich mit mir ein wenig über das Thema Crowdinvesting in nachhaltige Projekte zu unterhalten. Die sogenannte „Schwarmfinanzierung“ ermöglicht es Privatpersonen ab Beträgen von 250 Euro in nachhaltige Projekte zu investieren und davon zu partizipieren. Doch dabei gibt es das ein oder andere zu beachten. Sowohl als Investor in solche Projekte, als auch für diejenigen, die ihr nachhaltiges Projekt auf ecozins.de finanzieren lassen.

Im ersten Teil der Folge haben wir uns auf die Sicht von Privatpersonen auf das Angebot von ecozins.de konzentriert. Wobei wir dann im zweiten Teil auf die Sicht von Personen gewechselt sind, welche auf ecozins.de ihr eigenes Projekt, durch den „Schwarm“ finanzieren lassen wollen. Beide Einblicke sind recht interessant geworden, wie ich finde. Vorab zunächst noch ein paar Informationen zur Plattform selbst. ecozins.de ermöglicht es, wie bereits erwähnt, einfach online in Projekte zu investieren, die Rendite bringen und das Klima schützen. Die Projekte, welche im Umfeld der Nachhaltigkeit stattfinden, sind meist sehr kapitalintensiv und finden auf ecozins.de oder vergleichbaren Webseiten Interessierte, welche sowohl ins Klima, als auch den eigenen Geldbeutel investieren möchten.

Dabei sei vorausgeschickt, dass ecozins.de die Projekte so gut wie möglich vorab unter die Lupe nimmt. Auf Chancen und Risiken beleuchtet und diese entsprechend transparent kommuniziert. Aber dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass es auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen kann. Je nachdem, ob man an der unteren Grenze von 250 Euro oder der oberen Grenze für Privatpersonen 25.000 Euro investiert, kann dies entsprechend schmerzhaft sein. Dies vor einem etwaigen Investment bitte bedenken!

Der Grad des „Risikos“ in ein Investment lässt sich hierbei durchaus erkennen. So zeigt bereits eine höhere Rendite auf, dass wahrscheinlich ein höheres Risiko für das Projekt besteht, als bei einem sicheren Projekt. Jasmin gibt hierzu im Gespräch zu verstehen, dass beispielsweise die Anschlussfinanzierung eines Windparks weniger risikobehaftet ist, als ein neu erdachtes Projekt auf der grünen Wiese, welches bisher nur in Excel-Sheets und den Köpfen der Projektverantwortlichen existiert.

Sowohl aus Sicht der investierenden Privatpersonen, als auch derjenigen die ihr Projekt auf ecozins.de einstellen, gibt es drei Betrachtungsweisen, warum die Plattform genutzt wird:

  • Regionale Projekte, welche Transparenz schaffen und gleichzeitig die Menschen vor Ort zum Partizipieren ermutigen möchten. Wenn bspw. eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten geschaffen werden soll.
  • Kapitalbeschaffung, bei zu geringem Eigenkapital-Anteil, um auf Banken zurückzugreifen. Projekte haben die Möglichkeit durch Crowdinvesting Kapital zu erhalten, welches von Banken eher schwierig wäre. Dies sei vor allem bei Projekten aus dem Bereich der E-Mobilität der Fall. Bei Unternehmen die noch nicht lange am Markt sind und erst eine Basis aufbauen müssen.
  • Kombination aus Transparenz und Kapitalbeschaffung, vor allem aber mit Fokus auf Vermarktung und Möglichkeit Investitionsmöglichkeiten zu schaffen, da teilweise auch gesetzlich vorgeschrieben. Diese Art des Crowdinvestingansatzes greift vor allem bei Aufbau von Erneuerbaren Energie-Projekten.

Egal in welches Projekt Privatpersonen investieren, Kosten über das Investment hinaus entstehen diesen nicht. Die Kosten trägt das jeweilige Projekt selbst, wobei diese von ecozins stets individuell betrachtet und aufgestellt werden. Da im Fokus der Ansatz liegt, dass das Projekt erfolgreich finanziert wird und nicht durch zu starke Kostenbelastungen von der Plattform selbst ausgebremst wird. Ecozins.de finanziert sich über verschiedene Stufen: Setup-Gebühr, Provisionsmodell sowie die Kosten für die Übernahme der Anlegerverwaltung im Nachgang an ein erfolgreiches Projekt.

Generell lohnt sich laut Jasmin ein Crowdinvesting in Betracht zu ziehen, wenn es um Summen von 100.000 Euro aufwärts geht. Dann lohne sich der Aufwand für die Abwicklung eines solchen Projektes über ecozins.de. Da eben nicht nur Kosten entstehen, sondern auch entsprechende Zeit und Manpower für die Aufarbeitung der Daten und Informationen durch die Unternehmen erbracht werden muss. Bei sechs Millionen Euro ist dann aber auch Schluss – denn nur bis zu dieser Summe kann Crowdinvesting umgesetzt werden – so die gesetzlichen Vorgaben. Wenn du mehr erfahren willst hörst du nun am besten direkt rein, in die aktuelle Podcast-Folge mit Jasmin Kappler von ecozins.de

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, jeder sollte sich sehr gut überleben in solche Crowdfunding-Projekte zu investieren. Mit der Form des Nachrangdarlehens ist man als Investor ganz hinten in der Nahrungskette. Geht es schief, und es werden Projekte schief gehen, dann werden die Summen der Nachrangdarlehen an die Banken verfüttert, denn die haben sich ihr Darlehen erstrangig besichern lassen. Betrachtet man das Risiko sind die Zinsen von ca. 6% , betrachtet man hier insbesondere die derzeitige Inflation, ein Witz. Der Risikozins müsste hier mindestens 2-stellig sein.

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