DS-Nachhaltigkeit

DS Automobiles: „E-Mobilität ist das Beste, was wir im Hier und Jetzt tun können“

Copyright Abbildung(en): DS

Béatrice Foucher, CEO der französischen Automarke DS Automobiles, hat in einem von dem Unternehmen selbst veröffentlichten Interview einige Fragen zum Thema Mobilität der Zukunft und automobiler Luxus beantwortet. Die Pariserin ist seit Januar 2020 an der Spitze der Premiummarke aus dem Stellantis-Konzern.

Ich denke, E-Mobilität ist das Beste, was wir im Hier und Jetzt tun können“, sagt Foucher. Vor allem aufgrund der Geräuschlosigkeit. „Die Stille, der Platz und der Komfort ist der Luxus heutiger Fahrzeuge“, so die DS-CEO. Aktuell sei die Reichweite und die Zeit des Aufladens noch die „größte Limitation von Elektroautos“, dies werde allerdings „schon bald kein Problem mehr sein“. DS Automobiles ist überzeugt von der E-Mobilität und will ab 2024 ausschließlich vollelektrische Modelle auf den Markt bringen.

Auf die Frage danach, wie unsere Mobilität in zehn bis 20 Jahren aussieht, könne es in Anbetracht des so schnelllebigen Wandels „wahrscheinlich keine gute Antwort geben“, sagt Foucher. Sie geht aber davon aus, dass „die Freiheit, mobil zu sein und das eigene Auto nicht an Wichtigkeit verlieren“ werden: „Die Leute wollen die Freiheit, dorthin zu gehen, wohin sie wollen, wann sie wollen – in die Berge, in die Stadt, oder wohin auch immer“. Außerdem zeigen Menschen „gerne ihren Erfolg und ihre Stärke durch ihr Auto“, findet sie. „Mit unserem eigenen Fahrzeug demonstrieren wir doch auch in großem Maße unsere Persönlichkeit und wer wir sein möchten – das wird auch in Zukunft so sein“.

Seine Nachhaltigkeitsbemühungen hat die französische Edelmarke „SustaiNobilty“ getauft, ein Wortspiel aus Nachhaltigkeit und Noblesse. „Wir verwenden nur edle und hochwertige Materialien in unseren Autos, aber wir achten auf der anderen Seite auch auf die Nachhaltigkeit unserer Produktion“, sagt Foucher hierzu. Das Unternehmen sei bestrebt, „edle und eben nachhaltige Materialien neu kreieren“ zu können.

Sie nennt auch ein Beispiel, die Strohmarketerie, die DS für das Armaturenbrett des Konzeptfahrzeugs DS Aero Sport Lounge verwendet. „Es handelt sich dabei um eine fast vergessene Handwerkskunst, bei der Stroh – das originär ein sehr einfaches Material ist – aufgeschnitten und geglättet wird“, erklärt die DS-CEO. Dadurch entstehe eine edle, goldbraun-glänzende Oberfläche. „Wir haben uns dafür entschieden, mit außergewöhnlichen und oft unerwarteten Materialien zu arbeiten, die durch feinste Handarbeit hergestellt werden und so ein unvergleichliches Ergebnis bieten – und das immer mit Blick auf Nachhaltigkeit“, so Foucher abschließend.

Quelle: DS – Pressemitteilung vom 08.03.2022

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Béatrice Foucher, CEO:

„… Menschen [zeigen] gerne ihren Erfolg und ihre Stärke durch ihr Auto, [damit] demonstrieren wir doch auch in großem Maße unsere Persönlichkeit und wer wir sein möchten …“

Ah ja, das würde ja dann auch erklären, weshalb so viele Autos mit aggressiven »Brüllaffen-Gesichtern« gekauft werden …

Last edited 2 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

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