Smart soll Elektro-SUV zur IAA bringen

Smart soll Elektro-SUV zur IAA bringen

Copyright Abbildung(en): Autocar

Mercedes-Benz und sein chinesischer Partner Geely sollen planen, auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München im September die Konzeptversion des kommenden Smart-Elektro-SUV vorzustellen, berichtet die britische Autocar. Das neue fünftürige Modell, das intern unter dem Codenamen HX11 geführt werde, ist das erste Modell, das von Mercedes und Geely gemeinsam entwickelt wurde. Der Smart-Elektro-SUV soll im Jahr 2022 in den Handel kommen.

Der neue Fünfsitzer soll demnach mit dem Mini Countryman vergleichbar sein. Der Elektro-SUV dürfte mit einer Länge von rund vier Metern das bislang größte Modell von Smart sein. Berichten aus China zufolge soll der aufgebockte Smart über einen im Heck montierten Elektromotor mit einer maximalen Leistung von 197 kW / 268 PS angetrieben werden. Im Unterboden soll ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von gut 70 kWh verbaut sein, er soll eine Reichweite im chinesischen NEFZ-Testzyklus von mehr als 500 km ermöglichen.

Mercedes und Geely führen Smart seit gut zwei Jahren als 50-50-Joint-Venture. Der Hauptsitz ist mittlerweile in die chinesische Stadt Hangzhou verlegt. Weitere Fahrzeugdetails bleiben bislang unter Verschluss. Einem Beitrag auf Linkedin von Daniel Lescow zufolge, Smarts Vizepräsident für weltweiten Vertrieb, soll der Smart-SUV auf Geelys neuer SEA-Elektroautoarchitektur basieren. Konkret schrieb Lescow: „Es mag einige überraschen: Smart wird mit einem vollelektrischen SUV auf den Markt kommen – geräumig und dennoch kompakt. Es wird das erste Fahrzeug des Joint Ventures zwischen Mercedes-Benz und Geely sein, in China gebaut und im Jahr 2022 erscheinen.“

Im Rahmen des Joint-Venture-Vertrags ist Mercedes für das Design des neuen Modells verantwortlich, während Geely die Führung in Entwicklung und Produktion übernimmt.

Quelle: Autocar – Geely and Mercedes-Benz to show Smart electric SUV concept

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Das revolutionäre an einem Smart und auch an einem Mini war ursprünglich einmal die “Größe“ und der damit einhergehende minimale Platzbedarf beim innerstädtischen Parken.
Es war einmal…
Dann kaufe ich mir 2023 lieber noch ein Tesla Model 2 – das kommt wahrscheinlich mit weniger Parkraum aus und parkt erst noch autonom.
Schade, daß Smart hier sein Alleinstellungsmerkmal opfern will.

Was haben der neue Smart und das Tesla Model 2 gemeinsam?

Sie sind beide noch nicht zu bestellen. Ich finde so ein Vergleich ist nur Sinnvoll wenn beide Autos auf dem Markt sind und getestet wurden.

Last edited 4 Monate zuvor by Nordlicht

Bei dem Vergleich ging es lediglich um die Größe der Fahrzeuge – und die am Markt befindlichen Fahrzeuge von Tesla sind alle deutlich länger als 4 m – und damit in einer Großstadt nur bedingt parklückentauglich – Das Modell 2 m mit Sicherheit deutlich kürzer werden.

Was bringt das Alleinstellungsmerkmal wenn ich nicht ausreichend große Batterien reinbekomme?! Die aktuelle Reichweite ist ja ein Witz. Das kann up, mi und citigo deutlich besser.

„Was bringt das Alleinstellungsmerkmal[,] wenn ich nicht ausreichend große Batterien reinbekomme?!“

Nur ist es eben nicht so:
Aus meiner Kenntnis ganz aktueller Fahrzeugkonstruktionen können nämlich auf 2,89 m gut und gern mit lieferbaren Akkus bis zu 250 km RW untergebracht werden – zusammen mit einem 22 kW-Lader dann auch mal für 500 km/Tag zumutbar/nutzbar.

Wenn die Hersteller es denn wollen würden …

Ich frage mich ja wieso die neuen E-Autos wie aufgeblasene Kinder-Elektrospielzeugautos mit ihren großen Rädern aussehen müssen.

Ich freue mich, wenn im Herbst der Microlino erhältlich ist und zeigt wie kleine E-Stadtautos in Zukunft aussehen könnten. Durch die selbsttragende Karosserie, ähnlich wie bei normalen Autos, wurde die Sicherheit deutlich erhöht. Die Reichweiten von 125 bzw. 200 km (laut Hersteller) sind völlig ausreichend.

Der Smart hätte ein preiswertes kleines E-Autos werden können, wie er ursprünglich geplant war, bevor ihn Daimler zu einem teueren Verbrenner machte. Jetzt hätte die Chance bestanden ihn als China-Import zum kleinen günstigen Stadtflitzer für ca. 15.000 Euro (12.000 + 3.000 Aufschlag) zu machen, der nach Abzug von 9.000 Euro für supergünstige 6.000 Euro zu haben gewesen wäre.

Ich finde es traurig, dass der e.Go life so lange braucht um in die Gänge zu kommen. Der hat ja etwa die Größe eines Smart, aber 4 Sitzplätze. Mit dem Umweltbonus wäre das ein richtig gutes Angebot als Zweitwagen.

Wirklich schade, Autos in der Größe gibt es schon genug. Wo bleibt der Nachfolger des Smart for two mit einer Batterie, sagen wir mal max. 30 kWh? Und bitte nicht schon wieder größer, schneller, weiter?

Ich fahre z.Zt. einen e-Smart als Cabrio. Klein, wendig, flott an der Ampel und ich bekomme 5 Kisten Bier in den Kofferraum! Mehr geht nicht. Die Reichweite ist für Stadt/Land absolut ausreichend und dank 22kW Schnellader auch fast unbegrenzt verlängerbar. So große Batterien wie der Smart-SUV haben soll sind überflüssig. Außerdem kaufe ich sicher kein Auto aus China.

Der Smart wird dann wenigstens der größte Kleinwagen der Welt.

1/3 der Länge der Designstudie geht für die „Motorhaube“ drauf.
Wenigstens genug Platz für Ladekabel 😉

Smart kann profitieren von den neuen Lithium-Ionen Pouch- Flach-Lang Batterien, die GEELY selbst entwickelt hat, damit wird im Stand der Technik mit das Beste an Reichweite erreicht, bei sehr hoher Systemsicherheit. Es könnte einer der ersten smarten EVs-Trabanten auf diesem Erdball sein, der TESLAs Batteriekonzept überflügelt, weil die Vorteile der Batteriesystemtechnik endlich dies aufzeigen können. Aber, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Warten wir die Tests ab, Envites Energy cerman.power+ Tim Schäfer. Die Zukunft fährt elektrisch!

Ich bin „sprachos“ und zutiefst enttäuscht; das ist kein Smart, das ist ein Panzer. Bitte noch den Geschützturm aufschrauben und er wird eine bekannte Käuferschicht bedienen. Ich wende mich angewidert ab…..

Ach wie schön, noch so ein SUV. Davon gibt es ja sooo wenige auf dem Markt. Was ist bloss aus der ürsprünglichen Idee von Nik Hayek geworden? Traurig und echt enttäuschend.

Was ist denn das wieder für ein präziser Vergleichswert – nach dem chinesischen NEFZ soll die Reichweite über 500km- und dies 1 1/2 Jahre nach Inkrafttreten des WLTP-Zyklus ?? Fehlt ja nur noch, dass die Reichweite in Fen angegeben wird – dass wäre vllt. noch werbewirsamer !!

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