Citroën elektrifiziert griechische Eco-Insel Chalki

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Copyright Abbildung(en): Citroen

Citroën investiert in die griechische Insel Chalki und unterstützt somit ein weiteres Pilotprojekt, das eine ganze Insel in ein Areal nachhaltiger, emissionsfreier Mobilität verwandeln wird. Auch Renault – mit Porto Santo, Portugal – und Volkswagen mit der ebenfalls griechischen Insel Astypalea haben bereits ähnliche Projekte auf den Weg gebracht.

Chalki ist zu einer Zukunfts-Modellregion in Europa geworden, in welcher die grüne Energiewende mit mehreren Partnern umfassend umgesetzt wird. Hierzu zählen die Syngelidis-Gruppe, der griechische Importeur von Citroën, sowie der französische Bau- und Infrastrukturkonzern Vinci und das Energieunternehmen Akuo Griechenland. Das Projekt stehe ganz im Einklang mit der Überzeugung von Citroën, dass Mobilität für alle zugänglich sein sollte und zeigt darüber hinaus den innovativen und avantgardistischen Ansatz der Marke, so das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Insel Chalki im Rahmen dieses einzigartigen Projekts. Mit diesem mutigen und innovativen Vorhaben entspricht es voll und ganz den Werten von Citroën. Wir setzen uns dafür ein, die Elektrifizierung für alle zugänglich zu machen und sind sehr stolz darauf, zur Umwandlung von Chalki in eine autarke, smarte und nachhaltige Insel beizutragen.“ Vincent Cobée, CEO Citroën

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen der griechischen Regierung, der Citroën/Syngelidis-Gruppe, Vinci und Akuo Griechenland wurde vor wenigen Tagen damit begonnen, die Insel Chalki in eine komplett emissionsfreie und nachhaltige Umgebung zu verwandeln. Citroën und die Syngelidis-Gruppe ergreifen mehrere Maßnahmen, um eine Reihe von unterschiedlichen Elektrofahrzeugen anzubieten, die ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Ziel ist es, elektrische Mobilität allen Bewohnern und Unternehmen auf der Insel zugänglich zu machen.

Eine der größten Herausforderungen in der heutigen Automobilwelt ist die Transformation zur Elektrifizierung. Citroën möchte hier eine Vorreiterrolle übernehmen. Alle Einwohner und Verwaltungen der Insel Chalki sollen in den Genuss der Vorteile der Elektrofahrzeuge kommen, die auf der Insel zur Verfügung gestellt werden.

Elektroautos für Polizei, Küstenwache und Verwaltung

Zunächst versorgt Citroën die Behörden von Chalki mit einer Flotte von rein-elektrischen Fahrzeugen: Ami für die Polizei und die Küstenwache sowie ë-C4 und ë-SpaceTourer für die Gemeinde sowie den ë-Jumpy für die lokale Energiegemeinschaft Chalki. Für diese Fahrzeuge wird es ein kostenloses Leasing für 48 Monate geben. Danach wird Citroën die Fahrzeuge zurückkaufen und sie anschließend der Gemeinde Chalki spenden.

Dieses Projekt wird das Leben einiger weniger Menschen verändern, aber das ist erst der Anfang. Indem wir Chalki dabei helfen, eine ‚grüne‘ Umgebung mit null Emissionen zu werden, ebnet Citroën den Weg für eine nachhaltigere Zukunft und zeigt, dass die Elektrifizierung ein wichtiger Faktor ist“, sagt Citroën-CEO Vincent Cobée.

Das Ziel des Projekts ist es, die Lebensqualität der Inselbewohner erheblich zu verbessern: durch weniger Lärm, eine bessere Luftqualität, eine sauberere Umwelt und niedrigere Energiekosten. Citroën und die Syngelidis-Gruppe fokussieren sich auf die Elektrifizierung des gesamten Fuhrparks auf der Insel mit der Absicht, langfristig alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen. Im Rahmen eines umfassenden Entwicklungsplans für smarte und klimaneutrale Mobilität will Citroën den Bewohnern und Unternehmen der Insel die Möglichkeit bieten, emissionsfreie Elektrofahrzeuge zu erschwinglichen Preisen zu erwerben. Es steht eine breite Palette von elektrischen Mobilitätsoptionen zur Verfügung, vom leichten Vierrad bis hin zu Pkws und leichten Nutzfahrzeugen. Nach Abschluss des Projekts soll Chalki mit Unterstützung von Citroën eine der ersten Eco-Inseln Griechenlands werden.

Wir sind besonders glücklich und stolz auf den Beitrag der Syngelidis-Gruppe und von Citroën zu diesem wichtigen Projekt auf der Insel Chalki. Im Einklang mit den Zielen zur Verringerung der Klimabelastung, die im Rahmen der Aktion ‚Chalki Green − Smart Island‘ festgelegt wurden, unterstützen wir nachdrücklich den Ehrgeiz der griechischen Regierung, der französischen Botschaft und der französischen Wirtschaft und übernehmen die Aufgabe, die emissionsfreie Elektromobilität zu fördern“, sagt Polychronis Syngelidis, Präsident der Syngelidis-Gruppe.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 03.11.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Asien-Europa ist eigentlich auch eine Insel. Machen wir doch das Gleiche.

Wenn du es schaffst die Deutsche Blockadepolitik zu durchbrechen, dann sollte es klappen.

Blockade von was?
(Ich bin Schweizer)

Ca. 80% dieser Insel bestehen aus trockenem Vulkan-Gestein, eine öde Landschaft, ideal zur regenerativen und billigen Energieerzeugung. Und jetzt kommt Citroen und stellt dem armen Insel-Volk ein paar Elektroautos vor die Tür. Ende. Hand und Fuß hätte es gehabt, wenn dort zeitgleich ein Solarpark samt Speicher angelegt worden wäre (nur als Beispiel erwähnt).

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