Akasol-Elektrofahrzeug-Batterie

Akasol stellt Batteriesystem mit „höchster am Markt verfügbarer Energiedichte“ vor

Copyright Abbildung(en): Akasol

Der deutsche Batteriehersteller Akasol hat die dritte Generation seiner in Serienproduktion gefertigten Batteriesysteme vorgestellt. Das neue AKASystem 9 AKM 150 CYC verfügt laut dem Unternehmen über die höchste am Markt verfügbare Energiedichte. Damit eigne sich das System speziell für voll elektrische Langstrecken-Anwendungen wie Reisebusse oder Lastkraftwagen. Ein System verfügt über eine nominale Energie von knapp 100 kWh und kann mit mehreren Systemen nach Bedarf beliebig skaliert werden. Gefertigt wird das Ultra-Hochenergie-Batteriesystem ab 2022 in der Gigafactory 1 in Darmstadt.

„Mit unserem Batteriesystem der dritten Generation unterstreichen wir erneut unsere Technologieführerschaft. Die hohe gravimetrische Energiedichte bei gleichem Raum zum Vorgängersystem führt zu signifikanten Effizienzsteigerungen und einer erhöhten Reichweite. Gleichzeitig ist es ein besonders kosteneffizientes Batteriesystem, das je nach Einsatzbereich flexible Skalierungsmöglichkeiten bietet.“ – Sven Schulz, CEO Akasol

Das neue System ermöglicht mit einer nominalen Energie von 98 kWh und einer kontinuierlichen Laderate von 1 C eine Maximierung der Reichweite um bis zu 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Systemen am Markt bei gleichzeitiger HPC-Fähigkeit. Durch die Schnellladefähigkeit und mit Ladevorgängen bei längeren Standzeiten beispielsweise über Nacht, kann die Nutzung des Systems flexibel gestaltet und die Lebensdauer der Batteriezellen optimiert werden. Dabei wird eine Lebensdauer von bis zu 4000 Ladezyklen erreicht, was das Lithium-Ionen-Batteriesystem zu einem äußerst langlebigen System macht.

Die aktive Flüssigkühlung mit einem Wasser-Glykol-Gemisch sowie die gute thermische Isolierung des Batteriesystems ermöglichen es, die Zellen im idealen Temperaturbereich zu betreiben und eine damit verbundene Optimierung der Leistung bei geringerer Alterung zu erzielen. Das Systemdesign beinhaltet vielfältige Sicherheitsfeatures, wie beispielsweise zwei getrennte CPU-Kerne zur Erhöhung der Ausfallsicherheit. Das AKASystem 9 AKM 150 CYC verfügt außerdem über die Schutzklassen IP67 und IP6K9K, einen hohen Brandschutz und wird nach dem Industriestandard ISO 26262 entwickelt.

Durch den Einsatz von Batteriezellen im 21700 Standardformat profitiert Akasol von der vom Batteriesystem unabhängigen Weiterentwicklung der Zellen. Dies kommt auch zukünftigen Produkten zugute, sodass die Energiedichte ohne Anpassung der Systemarchitektur in den kommenden Jahren kontinuierlich erhöht werden kann. Neben der Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung ermöglicht die Verwendung von Standardzellen auch eine hohe Verfügbarkeit von Batteriezellen durch verschiedene Hersteller mit globalen Produktionsstätten.

Die hochautomatisierte und vollvernetzte Produktion in der Gigafactory 1 in Darmstadt verfügt bereits heute über 1 GWh installierte Produktionskapazität und wird im Laufe des Jahres 2022 auf 2,5 GWh erhöht. Je nach Kundenbedarf kann sie in Darmstadt zukünftig auf 5 GWh erweitert werden. In Hazel Park, einem Akasol-Werk in den USA, wird die Produktionskapazität bis 2023 auf 2 GWh gesteigert. Das Unternehmen kann so in naher Zukunft die Produktion von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge auf beiden Kontinenten signifikant steigern.

Quelle: Akasol – Pressemitteilung vom 30.11.2021

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Ein absoluter Unfug. Nur 1C und dann auch noch Rundzellen zu Tausenden. Da würde ich als Bank aber man schnell die Kreditlinien runterfahren.

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