Tesla’s Battery Day oder „Ein Haufen verrückter Ingenieure“

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1260158752

In der Zeit einer der schwersten Pandemien, die die Welt je gesehen hat, eine Veranstaltung mit einer großen Zahl von Menschen durchzuführen, klingt vielleicht nicht nach einer guten Idee, und einige fragen, warum man das überhaupt tun sollte, aber es war eine großartige Idee. Die Rede ist von Tesla’s Battery Day im September 2020.

Informationen, die Sie als Unternehmen an eine breite Gruppe von Investoren, Kunden, Influencern und den Medien weitergeben, sind nicht nur die nackten bloßen Daten und Informationen allein, sondern auch, wie und an wen die Botschaft vermittelt wird. Die Auswirkungen auf die Art und Weise, wie sie aufgenommen, diskutiert und daraus geschlossen wird, hängen von vielen normalerweise nicht bekannten unbewussten Einflüssen ab. Wie man sie vermittelt, ist von Bedeutung, aber noch wichtiger ist, mit wem man wirkliche Inhalte teilt, denn der Prozess, wie wir Menschen eine Meinung bilden, wird von vielen Faktoren bestimmt, und die meisten davon sind uns nicht einmal bewusst.

Abgesehen von dem, was wir hören und lesen, gibt es die Körpersprache, und die Interaktion der Menschen hinter den Kulissen, um nur zwei zu nennen, aber auch die Frage, wer uns umgibt oder nicht, ist entscheidend, um die Informationen zu interpretieren, die Komplexität zu begreifen und richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Wenn Sie allein vor einem Bildschirm sitzen, werden Sie nicht die gleiche Botschaft aufnehmen, wie wenn Sie mit vielen Menschen zusammen in einer Gruppe sitzen, die zuhören, verarbeiten und durch Einbeziehung ihrer Reaktionen das Gehörte formen und zu verstehen beginnen. Eine Botschaft ist keine nackte Information, sondern das Ergebnis eines komplexen Prozesses, dessen Mechanik wir nicht sehr gut kennen.

Tesla Battery Day: Eindrücke aus vorderster Front

Ich war vermutlich als einziger Deutscher und Europäer überhaupt persönlich bei dem mit Spannung erwarteten und oft verschobenen Battery Day von Tesla am 22. September in Fremont, Kalifornien. Ein Ereignis, bei dem für mich auf dramatische Weise transparent und offensichtlich wurde wie anders Informationen bei direktem Kontakt mit den Menschen welche sie senden aufgenommen wird. Die Aufregung all derer, die persönlich vor Ort waren und für jenen die Führungskräfte von Tesla direkt präsentierten haben war nur allzu deutlich zu bemerken. Die Reaktion und der Austausch zusätzlicher Datenpunkte, hilft, den größeren Zusammenhang besser zu verstehen. Die Botschaft von Menschen, die vor Ort zuhörten, mit denen zu vergleichen, die außerhalb des Battery Days vor ihrem Bildschirm zuhörten, ist wie über zwei ganz unterschiedliche Ereignisse zu sprechen.

Alex Voigt

Das gilt selbst dann, wenn die Gruppe, die wegen der Pandemie zusammenkam, nicht so interagieren konnte, wie wir es aus der Vergangenheit kennen, und soziale Distanz zueinander wahren muss. Das Sicherheitskonzept, das ich erlebte, als ich eine Straße entlang zum Parkplatz der Kato-Produktionsstätte geführt wurde, war das Beste, das ich je gesehen habe, bei dem jede Person einzeln zu Ihrem Platz geführt wird, jeder immer und überall Masken trägt und allein und getrennt von allen anderen in seinem Auto saß, nachdem die Temperaturmessung und andere kritische Fragen beantwortet und die Einhaltung der Vorschriften garantiert worden waren. Einer der sichersten Orte der Welt, wenn man im Verkehr fährt, ist ein Tesla, und einer der sichersten Orte, wenn man sich in einer Pandemie befindet, ist auch in einem Tesla. Ein gut durchdachtes Sicherheitskonzept, das einmal mehr die Kreativität eines Unternehmens zeigt, dass vieles anders und vieles besser macht.

Was für manche ein kleines Detail sein mag, sagt viel über ein Schlüsselprinzip aus, wie Tesla als Organisation funktioniert. Die Frage ist in der Tat nicht, ob wir überhaupt falsch liegen, sondern wie falsch wir immer noch liegen.

„Falsch zu liegen, wird von Tesla als eine positive Gegebenheit und Gelegenheit betrachtet und nicht in Frage gestellt. Im Laufe der Zeit versucht das Unternehmen, immer weniger falsch zu liegen als der Wettbewerb und als die Physik erlaubt. Viele, die glauben, bereits überlegen zu sein, erkennen wegen der schlechten Selbstwahrnehmung nicht einmal, dass es eine Möglichkeit gibt, sich immer weiter zu verbessern.“

Der Vorteil dieses Ansatzes ist das Verbesserungspotentiale gefunden werden die bei allen anderen Automobilherstellern und besonders in den deutschen Unternehmen verborgen und unentdeckt bleiben. Die deutsche Kultur sich immer wieder als führend zu bewerten statt über Verbesserungen die eintreten müssen zu reden ist ein großer strategischer Fehler.

„Tesla vergleicht sich nicht mit anderen Unternehmen dieser Welt auf dem Weg zu Verbesserungen aber alle anderen Autohersteller vergleichen sich mit Tesla.“

Als Führer, Innovator und Disruptor neuer Technologien haben Sie keinen Konkurrenten, der Ihre Schwächen und Fehler aufdeckt, deshalb müssen Sie sie selbst erkennen, was schwieriger ist, als es sich anhören mag. Dieser kritische Ansatz zeigt, dass der Raum für Verbesserungen immer um Größenordnungen größer ist als das, was wir glauben oder uns vorstellen können und dass der Pool potenzieller Verbesserungen eine stets verfügbare Ressource darstellt. Wenn man das als eine positive und vorhandene Tatsache akzeptiert, wird man mit kontinuierlichen Verbesserungen das Unmögliche erreichen können.

Tesla verspricht günstigere, bessere Batterien und einiges mehr…

Wenn wir uns nun den beeindruckenden Plan von Tesla ansehen, Batterien mit geringeren Kosten, besserer Effizienz, schnellerer und kostengünstigerer Herstellung zu produzieren, sprechen wir über den heiligen Gral der Produktivitätssteigerung. Die Experten konnten sich die für sie unerwartet niedrigen zukünftigen Kosten von Elektroautos mit Preisen von $25.000 trotz verbesserter Reichweite und Effizienz im Vergleich zu den heutigen Fahrzeugen von Tesla, nicht vorstellen. Was von ihnen völlig übersehen wird, ist, dass sich das Innovationstempo bei Tesla weiter beschleunigt, und mit zunehmender vertikaler Integration unter anderem auch in das Bergbaugeschäft wird es in Zukunft für sie noch einfacher sein, neue Hebel für Verbesserungen zu nutzen, von denen hiesige Automobilhersteller nicht einmal träumen können. Die sogenannten Innovationen der deutschen Autohersteller führen dazu das Tesla die Marktdominanz weiter und unangefochten ausbaut.

All diese Verbesserungen werden nach und nach in die Tesla-Fahrzeuge einfließen und sie für den Verbraucher schneller als erwartet verfügbar machen. Jede neue Giga-Fabrik, sei es die in Berlin, die nächste in Austin oder die nächste, die Tesla vielleicht schon jetzt gerade sucht, wird neue Innovationen integrieren und die erarbeiteten Vorteile am Tag der Auslieferung in die Produkte einfließen lassen. Diese Tage passieren im nächsten Jahr und die Verbesserungen werden zu diesem Zeitpunkt auch in den Händen der Kunden sein und keinesfalls wie von den meisten fälschlich interpretiert erst in Jahren.

Twitter / Elon Musk

Elon Musk hat per Tweet mitgeteilt das die neue Batterietechnologie bereits seit Mai 2020 also seit vier Monaten in einer Flotte von Testfahrzeugen im Einsatz ist. Es handelt sich hier um eine heute bereits funktionierende Batterietechnologie deren Massenproduktion noch möglich gemacht werden muss. Die Medienvertreter haben diesen Punkt vollkommen falsch verstanden.

Niedrige Stückkosten der Batterien als Wachstumstreiber der E-Mobilität

Der gigantische Umfang des zukünftigen Produktionsvolumens von Batterien ist ein entscheidender Faktor, denn er gibt dem Unternehmen ein weltweites Monopol, die Zukunft des globalen nachhaltigen Transports so zu gestalten, dass es nicht nur die Mehrheit der Batterien weltweit liefert, sondern auch die Batterien mit den besten Leistungsspezifikationen und den niedrigsten Kosten. Die Stückkosten sind äußerst kritisch in der Autoherstellung und das keineswegs, weil Tesla hohe Gewinne erzielen will, sondern um eine Beschleunigung des nachhaltigen Personen-Transports zu ermöglichen.

Während viele, welche die Präsentation gesehen haben, sich in den Inhalten die Tesla der Welt letzte Woche gezeigt hat, verloren haben, hat Tesla versucht der Konkurrenz zu erklären, was sie tun müssen, um erfolgreich zu sein. Es wurde eine Blaupause vorgelegt, die es insbesondere Unternehmen wie Volkswagen die mehr als 30 Milliarden Euro in den Übergang zu Elektroautos investieren als auch ganz besonders BMW und Daimler, ermöglicht, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden. Tesla braucht Partner, denn auch der Klimawandel beschleunigt sich, und es ist unmöglich, dass ein Unternehmen allein alles macht. Volkswagen und andere sollten sich darüber im Klaren sein, dass man das Schiff bereits einmal verpassen kann, aber wenn man überleben will, sollte man es besser nicht ein zweimal tun. Tesla hat allen die helfende Hand gereicht aber aus Arroganz, Unverständnis, Überheblichkeit und schlichtem persönlichem Egoismus wird sie immer wieder von den deutschen Herstellern weggestoßen.

Tesla Model Y als Gamechanger in Deutschland

Das Auto, in dem ich am Battery Day saß, ein wunderschönes Model Y, das in den Märkten, an die es geliefert wird, bereits ein Wendepunkt darstellt, wird in meinem Heimatland ein Verkaufsknüller werden, weil es das hat, was die meisten suchen. Eine große Reichweite, sehr gute Effizienz, jede Menge Platz, Komfort und Software die Funktioniert und einen Format, das die Leute in Europa lieben. Zu glauben, dass Elektroautos wie der VW ID.4, iX4 oder andere konkurrenzfähig sind, wenn man bedenkt, wie sie im Vergleich zum Model Y abschneiden, ist eine Verleugnung der Wissenschaft.

Alex Voigt

‚Mein Model Y‘ stand lustiger weise nicht nur in der dritten Reihe von insgesamt etwa 280 Fahrzeugen und Teilnehmern, die wie in einem Autokino nebeneinander standen, sondern war von fast allen Mitgliedern des Podcast-Teams, 3rd-Row Podcast umgeben. Zu meiner Linken winkte mir Kristen mir zu und im Auto hinter mir saß Omar mit Gali zu seiner Linken und Sofiaan ebenfalls ganz in der Nähe. Rob Maurer von Tesla-Daily Podcast saß in einem Fahrzeug hinter Omar und nahm die ersten Videoaufnahmen auf, während Ryan McCarthy vom Podcast „Ride the Lightning“ zu meiner Linken vor mir saß. All diese Namen die dem verehrten Leser vermutlich nichts sagen sind Personen mit direktem Zugang zu Elon Musk und dem Führungskreis von Tesla.

Eli Burton, auch Starman genannt, Gründer und Besitzer der bekannten und unglaublich gut gemachten Comicserie „The Adventure of Starman“, war in einer Reihe weiter vorne und ich fuhr zusammen mit ihm am nächsten Tag mit seinem P100D zu einem unerwarteten Geschäftstermin, wobei ich erkannte, dass der Ludicrous Mode des Model S tatsächlich nicht weit vom Fliegen entfernt ist.

Der Autopilot in den USA funktioniert noch viel besser, sanfter und weicher als in Europa, wo die Regulierungsbehörden aus nicht nachvollziehbaren Gründen Fähigkeiten einschränken, die Leben retten würden und wie Daten unbestreitbar beweisen, Unfälle reduzieren. Es ist nicht nachvollziehbar das Sicherheitskomponenten ohne Begründung dem Nutzern in Europa vorenthalten werden und nur vergleichbar mit der Weigerung der Autoherstellern in den 60 und 70er Jahren Sicherheitsgurte in die Fahrzeuge einzubauen.

Das „Who is Who“ der Social-Media Influencer war um mich herum anwesend und ich der einziger Deutscher, der es trotz aller Widrigkeiten, Pandemie und Reisebeschränkungen irgendwie aus Europa zu diesem Ereignis geschafft hat. Diese Gruppe junger, enthusiastischer Influencer hat Zugriff auf eine Menge Informationen, die nicht öffentlich zugängliche sind und dass was präsentiert wurde in einen neuen Kontext stellt. Ich selbst habe Pläne gesehen und Informationen in Meetings erhalten die hoch vertraulich sind und über die ich nicht reden darf, kann und werde.

Noch unglaublicher ist alles, was mir vor und nach der Präsentation am Battery Day passiert ist. Wenn einige sagen, dass man im Silicon Valley sein sollte, wenn man etwas verändern will, dann kann ich nur sagen, dass ich mich am nächsten Tag plötzlich in einem ungeplanten Geschäftstreffen in der Innenstadt von San Francisco wiederfand, das mit Tesla zu tun hat und Einblicke gibt, wohin sich das Unternehmen entwickeln wird.

„Silicon Valley ist in der Tat ein ganz besonderer Ort, und auch die Befürworter von Tesla, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen, sind etwas Besonderes denn sie agieren nicht aus persönlichem Nutzen heraus, sondern um zu helfen die Geschwindigkeit der Erderwärmung zu reduzieren. Dies aufrichtige und ernst gemeinte Ziel eint sie und mich mit den Zielen von Tesla und es trennt Tesla von allen anderen Herstellern im Automobilbereich.“

Institutionelle Investoren zeigen kein Verständnis für die Kernbotschaft

Die Gruppe der institutionellen Investoren war natürlich auch beim Tesla-Battery Day anwesend, obwohl die meisten von ihnen wie am vorangegangenen Autonomie Day den Inhalt der Präsentation nicht verstanden und, da keine Finanzzahlen veröffentlicht wurden, fast schon fehl am Platz waren. Am Eingang ging ich an Ross Gerber von Gerber Kawasaki Investment vorbei, einem der ganz wenigen, die endlich die Chance von Tesla als Investition verstanden haben und in Anlehnung an Ark-Invest ein Analystenhaus das schon früh die unglaublichen Möglichkeiten von Tesla als Technologieunternehmen verstand. Er schrie während seines Live-Interview mit dem konservativem Sender Fox News der traditionell eine Nähe zur Öl und Gasindustrie hat, in sein Smartphone, das er vor sein Gesicht hielt und ihn als auch die Tesla-Fabrik dahinter übertrug. Eine Szene die das Tesla-Serviceteam in der Nähe mit offensichtlicher Belustigung beobachtete.

Als Elon Musk die Bühne betrat und die Präsentation begann, wurde sie nicht nur auf die großen Displays rechts und links der Bühne übertragen, sondern auch auf die Displays der einzelnen Fahrzeuge. Während der Plan für die Zukunft mit einer Verbesserung der Batterietechnologie und Produktionsvolumen von Batterien die die Welt noch nicht gesehen hat, mich dazu brachte, zu jubeln, zu applaudieren und auf und ab zu springen, musste ich feststellen, dass die Innenmaße des schönen und gut gebauten Model Y, in dem ich gesessen habe, zwar groß sind, aber nicht groß genug für die Emotionen, die mein Körper dringend zum Ausdruck bringen wollte.

Alex Voigt

Seit Tesla damit begann, technische Verbesserungen vorzustellen, erwarten die Zuschauer eine leicht verdauliche, ausgefeilte oberflächliche Marketing- und PR-Show, wie sie sie von anderen Automobilherstellern kennen und sind enttäuscht. Der von Tesla gezeigte Inhalt kann nur dann gut verstanden werden, wenn die Person, die zuhört, über die Besonderheiten in diesem Technologiebereich aufgeklärt und gut vorbereitet ist.

Für Tesla spielt es keine Rolle, ob diese Erwartungen erfüllt werden oder nicht, denn es handelt sich nicht um eine Marketingveranstaltung oder um den Versuch den Aktienkurs zu beeinflussen, sondern um Erklärungen zu technologische Verbesserungen damit konkurrierende Unternehmen nachziehen können. Bisher sind sie nicht gefolgt und haben z.B. die vertikale Integration oder das Innovationstempo nicht bzw. nicht stark genug erhöht, sondern nur gerade um so viel, wie sie mussten.

„Meine Enttäuschung über den Battery Day ist, dass die Automobilindustrie in meinem Heimatland weiter zurückfällt, aber anstatt in bessere Technologie zu investieren, versucht sie, die Kundenerwartungen zu reduzieren, um im Vergleich zu Tesla deutlich minderwertige Produkte immer noch irgendwie verkaufen zu können. Wo bleibt das Premium der deutschen Premiumhersteller? Es wurde viel versprochen und nichts gehalten.“

Zu versuchen, ein Produkt das minderwertig ist als überlegen zu definieren ist eine Beleidigung der Intelligenz von Kunden und Interessierten.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich Deutschland als einen Haufen verrückter Ingenieure beschrieben, als ein Land mit der DNA, unglaubliche Produkte zu entwickeln, die die Welt noch nie zuvor gesehen hat, aber jetzt muss ich diesen Titel und diese Krone dem einzigen Unternehmen geben, das sie wirklich verdient, und das ist Tesla.

Als einziger Deutscher auf dem Tesla Battery Day in Kalifornien – Ein Youtube Tagebuch

 


Dieser Artikel ist im September 2020 auf der US Webseite www.cleantechnica.com erschienen und wurde in der heutigen deutschen Version mit aktuellen Zahlen, Inhalten und Informationen angepasst.

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
21 Comments
Älteste
Neuste Am häufigsten bewertet
Inline Feedbacks
View all comments

„Zu glauben, dass Elektroautos wie der VW ID.4, iX4 oder andere konkurrenzfähig sind […] ist eine Verleugnung der Wissenschaft.“ Ohje, hier ist aber ein astreiner Tesla-Fanboy am Werk gewesen. An welcher Stelle genau ist der Vorsprung des Model Y so groß, das alle anderen nicht konkurrenzfähig sind? Möglicherweise sind die WLTP-Reichweiten-Angaben von 505 km und 510 km bei den beiden Modellen ein kleiner Hinweis darauf, dass beide Modelle durchaus konkurrenzfähig sind (ich she hier jedenfalls kein wissenschaftlches Argument gegen dir Konkurrenzfähigkeit anderer Elektroautos). Zumal Konkurrenz für alle Kunden gut ist und dazu führen könnte, das die Preise etwas aggresiver kalkuliert werden. Meine persönliche Vermutung: Die Investmentstrategie des Autors führt zu einer gewissen Voreingenommenheit. Alle Hersteller arbeiten an Verbesserungen bei Batterien (Batteriezellen, Batteriestacks, neuer Batteriechemnie). Nicht nur Tesla macht das, alle machen das und das ist absolut großartig, da es die Entwicklung der E-Mobilität insgesamt beschleunigt.

Servus Alex,

danke für den tollen Beitrag.
Ich habe den Battery-Day live am Bildschirm verfolgt und konnte nur erahnen wir tiefgründig es wirklich war.
Ich bin erst vor ca. 4 Jahren auf EM gestoßen und habe gleich erkannt welch Visionär das ist.
Den Hype um Ihn teile ich nicht und singe auch keine Lobeshymne , dennoch schätze ich ihn und glaube er hat und wird die Welt nachhaltig verändern.

ich kann nur für alle auf dieser Welt hoffen dass die Vernunft über die Gier siegt damit die Welt nachhaltig , intelligent und ideologisch verändert wird.

es bleibt spannend

@ Torsten

dann hast du es leider noch nicht verstanden.
Kannst du deinen ID4 mit 250 KW laden?
Kannst du eine Videokonfernez abhalten in diesem Auto?
Kannst du den ID4 vernsteuern per App?

wann kommt der eigentlich mit funktionierender Software in Deutschland auf den Markt?
Gibt es die Fahrzeuge mit dieser Reichweite nicht schon seit ein paar Jahren bei Tesla?

Alex hat es ja ausführlich beschrieben. Es wurde allen Menschen auf der Weit das Geschäftsgeheimnis verraten wie man die Batterien günstiger produzieren möchte. So dumm kann doch niemand sein dass nicht zu verstehen oder sogar genauso zu machen!
Ignoranz und Überheblichkeit…. mehr nicht! Und solche Firmen sollte man nicht unterstützen….

„Zu versuchen, ein Produkt das minderwertig ist als überlegen zu definieren ist eine Beleidigung der Intelligenz von Kunden und Interessierten. “

es bleibt spannend

Naja ich bin kein Tesla Fanboy aber Preis Leistung schlägt Tesla aktuell alle Hersteller …
Natürlich ist ein Tesla nicht erschwinglich für den einfachen Nutzer aber wenn man nur Elektroautos betrachtet ist Tesla noch sagen wir 20% im Vorsprung.
Frage ist also eher wie schnell die anderen Hersteller aufholen, aktuell sieht es eher nicht danach aus das die Hersteller heran kommen…
Wenn die Auswahl der Fahrzeugtypen bei Tesla höher wird könnte es interessant werden.

Der erste Teil liest sich wie eine Anleitung für Sektenprediger.
Im restlichen Teil sieht man dann, dass das Ganze auch voll sektenmässig funktioniert und auf den Journalist durchschlägt; bis hin zum Jubeln, Applaudieren und Auf- und Abspringen. Ob man in einer solchen Ambiance noch klar denken kann, wage ich zu bezweifeln. Alles ist auf jeden Fall darauf angelegt, dass das nicht geschieht.
Zu den Fakten zur zwei Elemente:
– Tesla, bzw. E.M. verkauft die Entwicklung der ganzen weltweiten Batterie-Branche als Idee von Tesla. Der unverdächtige Automobiljournalist Bloch nimmt das sehr detailliert auseinander (siehe Youtube). Von all dem was geschildert war, kommt deutlich mehr von deutschen Forschungsanstalten als von Tesla. Umgesetzt wird es sowieso primär von asiatischen Herstellern.
– Das 25’000-Dollar-Vehikel ist für ‚ungefähr in 3 Jahren‘ versprochen. Normalerweise verspricht E.M. etwas für sofort, dann kommt es etwa in 1 Jahr, oder für in einem Jahr, dann dauert es ein paar Jahre (Semi-Truck 2017 für Ende Jahr versprochen). Wenn er also etwas für in etwa 3 Jahren verspricht, dann kommt es vermutlich irgendwann oder nie. Sowieso konnte man auch bisher die Tesla-Fahrzeuge nie zu den Preisen kaufen, mit denen sie als billig angepriesen wurde. Aus dem 25’000-Dollar-Vehikel in 3 Jahren würde somit also etwa ein 35’000-Doller-Vehikel in 5 Jahren.
Wer klar denken kann, hat am Battery Day Folgendes bemerkt: Es gibt bei den Batterien keinen technischen Vorsprung mehr für Tesla, jeder grössere Hersteller kann in etwa die gleiche Technologie bei den Batterie-Marktführern einkaufen. Es geht sogar das Gerücht um, dass Tesla diesbezüglich vergleichsweise schlecht gestellt ist, weil sie glaubten, dass sie mehr selber können und zu wenig voraus eingekauft haben. Wir werden sehen.

@neumes
Sachlich betrachtet ist der entscheidende Faktor die verwendete Zeit, um auf einen bestimmten Ladestand zu kommen. Die Peak-Leistung spielt eine Rolle, aber eben nicht nur. Entscheidend ist auch wie schnell die Ladekurve abfällt (und unter welchen Witterungsbedingungen die Peak-Leistung erreicht wird). Ein Tesla Model Y ist da sehr gut und benötigt so 20 bis 25 Minuten um von 10% auf 80% zu kommen. Ein ID.4 würde so etwa 35 Minuten benötigen. Sagen wir also, dass es 10 Minuten DIfferenz gibt. Übrigens gibt es auch Fahrzeuge anderer Hersteller die schon mit 270 kW laden können 😉

Nicht jede Familie benötigt Videokonferenzen im Auto (wir jedenfalls nicht). Aber vernünftige Scheinwerfer wären schonmal super 😉

Für ID.4 und Co ist diese App-Vernsteuerung zumindest angekündigt und ausserdem ist die jetzt nicht so extrem wichtig. Darüber Hinaus ist das Model Y 10000,- € teurer. Es ist also nicht zuviel gesagt, dass man schon abwägen kann, ob man gerne die 10 Minuten schnellere Ladeleistung und die tolle Beschleunigung haben möchte, und Brieftasche dafür etwas weiter aufmacht oder, ob man mit 10 Minuten längeren Ladepausen und weniger Beschleunigung (und ohne Videokonferenzen) klar kommt, dafür aber weniger Geld ausgeben muss. Ich kann da immer noch nicht sehen, an welcher Stelle das aus klar wissenschaftlicher Sicht konkurrenzlos sein soll.

Die bedenkliche Situation der Massenhersteller:

Kein großer Verbrennerhersteller kann derzeit BEVs kostendeckend „bauen“ – „konfektionieren lassen“ triffts wohl besser – die Gründe sind vielfältig und größtenteils, u.A. mit gegebener „horizontaler Integration“ NIE lösbar. Verluste aus BEV-Verkauf werden mit CO2-Strafen gegengerechnt – man hofft auch die nächsten Jahre wenigstens hierfür ausreichend Zellen erhaschen zu können.

Die Tragweite der künftigen Zellfertigung von Tesla dürfte verstanden worden sein – die Revolution im Karosseriebau vermutlich aber kaum: bislang wird die tragende Fahrzeugstruktur (Rohbau) zwangsläufig mit hohen Toleranzen aus vielen Bauteilen verschweißt. Nur mit teuren Schweißrobotern, laserkontrolierten Positionierrobotern, etc. lässt sich die Maßhaltigkeit der „krummen Banane“ Rohbau etwas verbessern. Über die Karosserie (sichtbare Teile) muss man dann ähnlichich aufwändig / kostspielig Richtung 0-Fuge kommen.
Was aber, wenn die tragende Struktur beim künftigen Massentesla als einteiliges Aludruckgußteil vorliegt, maßhaltig in bislang nie erreichter Größenordnung ? Ohne immens teurer Fertigung, die derzeit nur noch über Modulbaukästen herstellerübergreifend finanziell halbwegs tragbar ist (MEB von VW, etc.). Die Karosse könnte komplett aus Kunststoffspritzgußteilen und Glas gefertigt werden. Das Akkupack kann in Sandwichbauweise die Fz-Strukur verstärken und trotzdem austauschbar sein, ….
Korosseriebauer und Konstrukteure wissen sehr wohl, dass dadurch eine neue Ära im Fahrzeugbau eingeläutet wurde, die Produktionanlagen klassicher Hersteller zu antikem Müll degradieren werden.

PS: Unternehmen die riesige Produktionsanlagen benötigen, sind finanziell riskant – Marktwerte sollte man schon nachvollziehen können:
Tesla: 350Mrd
Facebook: 650Mrd
Amazon und Microsoft je 1.380Mrd
deutsche Fahrzeughersteller diesbezüglich allesamt nicht nennenswert !

@Thorsten

Der Unterschied ist, dass die Fähigkeiten des Model Y real messbar und erfahrbar sind, während die der Konkurenten id.4 und iX4 nur auf dem Papier existieren.

Natürlich spielt das für diese Diskussion keine Rolle, aber ich kenne einen deutschen Hersteller, der hat hunderttausende Kunden betrogen, weil er die Papierwerte nicht erfüllen konnte.

@Mark Müller

Tesla verkauft keine Idee als eigene. Tesla hat darüber informiert wo sie gerade im Entwicklungsprozess stehen.

Z.B. hat kein aktueller deutscher Hersteller den Verbrennungsmotor erfunden. Sie haben die Idee alle nur weiterentwickelt und daraus Gewinn geschlagen.

Hier müsste mMn mal ernsthaft der Begriff Sekte überprüft werden.

@Mark Müller

Die Ankündigungen Musks nähern sich der Realität immer besser an. Das Model Y war vor dem angekündigten Termin auf dem Markt verfügbar.
Die neuen Zellen und deren Werte sind kein Hirngespinst. Sie werden bereits in Prototypen getestet. in der aktuelle Entwicklung geht es darum diese Zellen prozesssicher und schnell herstellen zu können.

Wenn Tesla tatsächlich auf die VW Plattform für einen Kleinwagen zurückgreifen würde, könnten sie sich etwa 30% der Entwicklungszeit sparen. Da geht es um mehr als ein Jahr Zeitersparnis.
Aber wahrscheinlich wird an diesem Fahrzeug auch schon längst gearbeitet. Semi, Cybertruck und der neue Roadster sind schon ziemlich weit und werden die Entwicklungsabteilung nicht auslasten.

@Torsten
>>Darüber Hinaus ist das Model Y 10000,- € teurer.<<
Ihnen ist aber schon bekannt, das z.B. nur 5% der Golf in der Grundausstattung bestellt werden? Beim id.4 wird das ähnlich werden.
Beim Y dagegen dürften das weit über 50% sein, es gibt nämlich so gut wie keine Extras ausser der Aussenfarbe und der AHK.
Hier also mit einer Grundausstattung gegen ein Vollausstattung preislich zu argumentieren ist nicht fair.

Ich vermute ausserdem, dass es doch ein paar Kunden geben wird, denen gute und billige Ladeinfrastruktur, Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Allradantrieb und ein Echtzeitnavi mit riesigem Bildschirm einen Aufschlag wert sind.

„Viele, die glauben, bereits überlegen zu sein, erkennen wegen der schlechten Selbstwahrnehmung nicht einmal, dass es eine Möglichkeit gibt, sich immer weiter zu verbessern.“

Ein Zitat, welches sich auch der Autor zu Herzen nehmen sollte. Der Schreibstil macht den Artikel nur schwer lesbar.
Ich weiß nicht, ob sie Muttersprachler sind, aber sie schreiben immer wieder sie wären deutscher.

Erst benutzen Sie überall Kommas, wo es nur irgendwie möglich ist:
Das Auto, in dem ich am Battery Day saß, ein wunderschönes Model Y, das in den Märkten, an die es geliefert wird, bereits ein Wendepunkt darstellt, wird in meinem Heimatland ein Verkaufsknüller werden, weil es das hat, was die meisten suchen.

Dann plötzlich kein einziges:
Diese Tage passieren im nächsten Jahr und die Verbesserungen werden zu diesem Zeitpunkt auch in den Händen der Kunden sein und keinesfalls wie von den meisten fälschlich interpretiert erst in Jahren. […]
Elon Musk hat per Tweet mitgeteilt das die neue Batterietechnologie bereits seit Mai 2020 also seit vier Monaten in einer Flotte von Testfahrzeugen im Einsatz ist.

Hinzu kommen viele logische und grammitakalische Fehler im Satzbau:
Zu meiner Linken winkte mir Kristen mir zu […]

Und etliche das/dass Fehler

Das ist nicht böse gemeint, aber würde es doch um einiges leichter machen einen Artikel wie diesen zu lesen.

Mark Müller sagte u.a.:
„[…] Es gibt bei den Batterien keinen technischen Vorsprung mehr für Tesla, jeder grössere Hersteller kann in etwa die gleiche Technologie bei den Batterie-Marktführern einkaufen. […]“
Beweis durch Fußaufstampfen?
Oder sag‘ einfach mal schnell, wer denn eine der „4680“ *vergleichbare* Zelle anbietet?

@Silverbeard
Das Argument mit dem Betrug kommt immer wieder und immer wieder muss man anmerken: Alle Hersteller haben Kunden hinters Licht geführt und zeigen moralisch fragwürdiges Verhalten; auch Tesla. Da mit zweierlei Maß zu messen zeigt nur Voreingenommenheit.

Tesla baut faszinierende Autos. Als ich das Modell 3 gefahren bin war ich begeistert. Allerdings kann ich den geforderten Preis nicht bezahlen. Die Ausstattung ist halt so eine Sache. Natürlich ist die Basisversion des Model Y besser ausgestattet. Allerdings gibt es in der Aufpreisliste des ID.4 auch DInge, die Tesla gar nicht anbietet. EIn Echtzeit-Navi har der ID.4 auch. Ich denke, dass die wichtigsten Merkmale von ID.4 (und Mach-E) genauso erfüllt werden wie vom Y. Manche Leute geben halt mehr Geld für den Punch aus und den AWD und andere haben einen schlankeren Geldbeutel und kaufen ein ebenfalls gut funktionierendes Auto wie den ID.4. Nicht ganz so überragend, dafür etwas praktiabler. Mein Punkt ist, dass die sehr klare Aussage in diesem Artikel, dass nach wissenschaftlichen Maßstäben ein ID.4 (oder Mach-E) keine Konkurenz für ein Model Y sein kann, völlig falsch ist.

@ W. Gösebert: Niemand. Gar niemand. Das ist erst eine Idee. Die übrigens schon lange rumspuckt.
Noch einmal für alle Glaubensgenossen: Tesla fabriziert (bisher) keine Batterie-Zellen!

@Mark Müller

Tesla produziert dieses Jahr rund 1GWh, nächstes 10 GWH und ist damit auf einen Schlag einer der größten Hersteller.

Schauen Sie sich doch mal die mit VW gebandelten Luftnummern ala Northvolt an….

Und der Unterhaltungsmoderator hat wohl keine Ahnung von Batteriechemie. Eine Nickelreiche Kathode ist ungleich Cobalt frei. Nur weil andere darüber geredet haben, dass eine reine Nickelkathode doch supi wäre- das weiß man seit den 80zigern! – heißt das nicht das Teslas Leistung die tatsächlich zu provozieren geschmälert wäre. Tatsächlich revolutionär scheint die eigentliche Produktion des Kathodenmaterials zu sein.
Und wenn Bloch Ahnung von Anodenchemie hätte und wüsste was das IWS in DD so macht hätte er auch ein paar Unterschiede erkannt. Bisher wurde sowas im Labor Maßstab gemacht mit ein paar 100 x Ladezyklen, und zu absurd hohen Preisen, dank sündhaft teurer Nanotechnologie. Keine reale Produktion! Auch nicht eine Frsuehofer Erfindung da auch seit 30 Jahren bekannt dass mit Si Anoden ein ordentlicher Sprung möglich wäre. Tesla Scheit es aber tatsächlich hinbekommt zu haben und das auch noch spottbillig.

Gut Trockenelektrode haben Sie bei Maxwell eingekauft. Aber klar haben andere auch schonmal theoretisch überlegt, dass es doch besser wäre wenn man das Trocken hinbekommt würde. Tesla macht es dann halt einfach.

Vg ehemaliger Batteriechemiker

@Mark Müller
Ich glaube da hast du ein Memo nicht bekommen. Tesla produziert die 4680er bereits, allerdings nicht im großen Volumen (das war eine der Kernaussagen vom BatteryDay), welche bereits seit Mai in Teslas unterwegs sind (sollte in einem max. zwei Wochen alten Tweet von Elon zu finden sein)

@Dominik
Tesla baut keine Batteriezellen, sondern kauft diese von z.B. Panasonic. Das ist auch nicht schlimm aber es ist eben genau das was die meisten Hersteller machen und kein Alleinstellungsmerkmal.

An welcher Stelle ist Northvolt eine Luftnummer? Das kann ich nicht nachvollziehen.

@Torsten. Darum ging es doch am Batteryday, das Tesla die neuen Batterien selber fertigt und auch entwickelt.

Wenn sich die Trockenelektrode und die Produktionsgeschwindigkeit der 4680’er Zelle etablieren, stehen die Nasselektroden und Pouchzellen/Prismazellen Hersteller ziemlich dumm da. Ich bin da echt gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Der Markt ist auf jeden Fall so groß, daß Tesla ihn alleine garnicht bedienen kann.

21
0
Kommentar zum Thema verfassenx
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).