Versicherungsspezialist Verti zeigt auf E-Auto-Versicherungen sind günstiger als beim Verbrenner

Versicherungsspezialist Verti zeigt auf E-Auto-Versicherungen sind günstiger als beim Verbrenner

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– Werbung / In Zusammenarbeit mit Verti –

Wer sich mit Elektroautos und der Elektromobilität im Allgemeinen beschäftigt, dem begegnen viele Vorurteile. Eines dieser Vorurteile ist die Aussage, dass  die Versicherung eines Elektroautos* teurer, gar deutlich teurer als die vergleichbare Verbrenner-Alternativen sind. Dieser Aussage sind wir auf den Grund gegangen, haben uns hierzu Alexander Held, Abteilungsleiter Underwriting & Product bei der Verti Versicherung AG, in den Podcast eingeladen, um aus erster Hand mehr zu diesem Thema zu erfahren.

Herr Held hat sich in dieser Podcast-Folge mit uns über das Thema Elektroauto-Versicherung, etwaige Fallstricke als auch Beobachtungen am Versicherungsmarkt unterhalten. Teilweise haben wir Inhalte aus dem gemeinsamen schriftlichen Interview, von vor ein paar Wochen, gezielt vertieft. Sind aber auch auf andere Schwerpunkte eingegangen. Dabei wird relativ schnell klar, dass Verti sich relativ frühzeitig – vor über zehn Jahren – für umweltfreundliche Fahrzeuge am Markt stark gemacht hat. Der sogenannte CO2-Rabatt von ermöglicht bei der eigenen E-Auto Versicherung* von einem zehn Prozent Rabatt zu profitieren.

E-Autos in Typklasse besser eingestuft als Verbrenner; dadurch günstiger

Aber auch ohne diesen Sonderrabatt sind E-Autos in der Regel in der Versicherung günstiger, als vergleichbarer Verbrenner-Alternativen, wie uns Herr Held zu verstehen gab. Begründet ist dies durch die Tatsache, dass die Einstufung der Typklasse in der Haftpflicht für E-Autos besser ausfallen kann, als bei der Verbrenner-Alternative. Hierzu kurz zur Erläuterung worum es sich bei der sogenannten Typklasse handelt.

„Die Typklasse ist ein Indexwert zur Berechnung der Versicherungsprämie für die Kfz-Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherung in Deutschland. Dieser Wert wird jährlich von einem Treuhänder anhand des Schadenbedarfs für jeden Fahrzeugtyp bestimmt.“ – Wikipedia

Sprich, je weniger Unfälle ein spezieller Fahrzeugtyp im vorangegangenen Jahr hatte, umso besser fällt die Einstufung der Typklasse aus. In diesem Fall profitieren E-Autos davon, wenn weniger Unfälle mit diesen passieren. Anhand des Beispiels eines VW e-Golf gegenüber einem 7er VW Golf 1.4 TSI hat uns Verti aufgezeigt, dass die Elektroauto Versicherung* günstiger ausfällt. Teils wegen des angesprochenen CO2-Rabatts, aber auch wegen der Tatsache, dass der e-Golf in der Haftpflicht besser eingestuft wird als die Verbrenner-Alternative.

Versicherungsdetails: Darauf kommt es beim E-Auto an

Neben den reinen Kosten einer Versicherung gilt es allerdings auch auf weitere Punkte zu achten. Aufgrund der Tatsache, dass die elektrischen Bauelemente in einer herkömmlichen KFZ-Versicherung z.B. bei Kurzschlussschäden oder Marderbiss eine zu geringe Deckungssumme haben, muss hier eine umfangreichere Deckung abgeschlossen werden. Dies bezieht sich vor allem darauf, dass die Schäden an einem Akku schnell über die entsprechende Deckungssumme ansteigen können. „Wir decken bis 20.000 Euro in unseren normalen Produktlinien und in unseren Produktlinien Premium und Pro Premium sind solche Schäden beispielsweise unbegrenzt abgedeckt“, so Held dazu.

„Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden einen zusätzlichen Schutzbrief an, der für unsere Versicherungsnehmer unter anderem einen umfänglichen Pannenservice enthält. Kommt es zu einer Entladung des Akkus, die nicht vorsätzlich herbeigeführt wurde, kann der Kunde uns einfach darüber informieren und Verti kümmert sich um eine adäquate Pannenhilfe“, so der Versicherungsexperte von Verti weiter. Im Interview selbst gibt er zu verstehen, dass man zum Abtransport von E-Autos auf spezielle Partner setzt, deren Mitarbeiter entsprechend ausgebildet wurden, um den richtigen Umgang mit einem liegengebliebenen Elektroauto zu gewährleisten.

Entwicklung des E-Auto-Markts aus der Sicht von Verti

Gegen Ende des Interviews haben wir gemeinsam einen Blick auf die Entwicklungen am Markt gewagt. Auch das jüngste Konjunkturpaket unserer Bundesregierung war ein Thema. Held gab hierbei zu verstehen, dass man „Monat für Monat einen steigenden Anteil von E- und Hybridfahrzeugen bei den Neuzulassungen sehe. Dies liegt zum einen natürlich an der staatlichen Subventionierung, zum anderen aber auch an der immer größer und vielfältiger werdenden Produktpalette.“ 

Verti begrüße seinerseits die Änderungen für die Automobilindustrie, hervorgehend aus dem Konjunkturpaket, wärmstens. Da die Politik mit einer Kfz-Steuer, die für Pkw stärker an CO2-Emissionen ausgerichtet wird, in eine ähnliche Richtung geht, wie der Verti CO2-Rabatt*. Auch die gesteigerten Subventionen dürften sich positiv auf den Absatz an E-Autos auswirken. Es findet somit eine deutliche Lenkungswirkung hin zu emissionsärmeren bzw. emissionsfreien Fahrzeugen statt.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.


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die Versicherungsprämien für E-Autos bei Verti sprechen aber eine andere Sprache.. Ein Tesla Model 3 kostet trotz hoher SF Klasse jährlich incl. Vollkasko fast 2000,- € bei Verti, wogegen die Mehrzahl der anderen Versicherungsunternehmen die gleiche Leistung für unter 600,-€ anbieten – das ist rund drei mal teurer.. So wird das jedenfalls nichts mit modernem E-Auto und Verti Versicherung, Herr Held.

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