Audi-Luxusstromer aus Artemis-Projekt soll mindestens 650 Kilometer Reichweite bekommen

Audi-Luxusstromer aus Artemis-Projekt soll mindestens 650 Kilometer Reichweite bekommen

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Es gibt Neuigkeiten zum Audi-Projekt Artemis: Das Oberklassemodell, das ab 2024 mit dem Modellnamen A9 vor allem dem Tesla Model S und Daimlers demnächst debütierenden Elektro-Flaggschiff EQS Kundschaft abspenstig machen will, soll über mindestens 650 Kilometer Reichweite verfügen. Außerdem arbeite Audi an einer komplett neuen Softwareplattform. Damit bestätigt das Handelsblatt Gerüchte, welche die britische Autocar vor gut zwei Monaten in die Welt gesetzt hat.

Die Entwicklung des neuen Audi-Flaggschiffs, welches mit den Außenmaßen des A7 den Innenraumkomfort eines A8 verbinden soll, dürfte einige Milliarden Euro verschlingen, heißt es. Ein Verlustbringer soll der „Landjet“, so der Arbeitstitel laut Handelsblatt, trotz der hohen Kosten nicht werden. Im Konzern rechne man mit einem jährlichen Absatz von gut 15.000 bis 20.000 Fahrzeugen und somit mit einem Niveau, auf dem auch das Model S von Tesla liegt – für welches bis 2024 ebenfalls mit einem würdigen Nachfolger gerechnet werden darf.

Das Artemis-Projekt soll stilbildende Ergebnisse für den ganzen VW-Konzern mit sich bringen: „Was wir dort entwickeln, werden wir sehr schnell skalieren. Die Technologie wird auf alle Konzernfahrzeuge übertragen“, so Audi-Chef Markus Duesmann dem Wirtschaftsblatt zufolge. Die Schwerpunkte sollen neben besserer Batterie- und Ladetechnik auch auf der Software-Architektur liegen, welche datenbasierte Geschäftsmodelle ermöglichen soll. Mit Artemis wolle Audi auch Over-the-Air-Updates einführen, um das Elektroauto auch noch während seiner Nutzungszeit stetig zu verbessern. Tesla-Fahrer schätzen diese Funktion schon seit vielen Jahren. Dieser technologische Rückstand ist Duesmann bewusst: „Beim Thema Rechner und Software-Architektur hat Tesla sicher zwei Jahre Vorsprung, beim automatisierten Fahren auch“, so der Audi-Chef.

Die Autocar-Gerüchte, wonach Audi mit dem Artemis-Projekt auch VWs-Sportwagentochter Porsche zuarbeiten will, bestätigte das Handelsblatt ebenfalls. Außerdem sei auch ein Modell der Luxusmarke Bentley auf der neuen Oberklasse-Elektroauto-Plattform möglich. Offiziell kommentieren will Audi alle Gerüchte allerdings nicht.

Quelle: Handelsblatt – Audi zielt auf die elektrische Oberklasse: Neues Flaggschiff soll Tesla Konkurrenz machen

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Daran ist mehreres bemerkenswert:
– Audi hat eine kopfstarke unabhängige Truppe zusammengestellt, die zwar über das gesamte Teileregal des VW-Konzerns und alle denkbaren Ressource verfügen kann – aber die Entscheidungen unabhängig rasch treffen kann – das gibt Tempo und Innovationskraft
– der projektiere Wagen kommt in ein Segment, in dem bisher der Wettbewerber aus nevada noch relativ unangefochten Marge machen konnte – die technischen Daten scheinen durchaus realtistisch denn Audi hat gute Erfahrungen mit BEV-Technik und kann verlässliche Prognosen machen. Beim E-tron passte schließlich auch alles
– es gibt wieder eine neue Plattform. Das irritiert zwar zunächst. Da aber auf eine große Zahl von bewährten Modulen im Konzern zurückgegriffen werden kann ist das kein allzu aufwändiges Projekt mehr
– Audi kann sich solch ein Projekt leisten .. andere kriechen auf dem Zahnfleisch..

ich bin gespannt auf das Ergebnis (auch wenn ich es mir nicht leisten kann und will) – es könnte ein Leuchtturm werden

„Audi hat eine kopfstarke unabhängige Truppe zusammengestellt“ Ach du kennst die alle Persönlich ? Wie heißen die einzelnen denn und was zeichnet sie aus? Studiengang, Erfahrung besondere Entwicklungen ?
Tesla bleibt doch nicht stehen. Die Supercharger werden gerade auf V3 ausgebaut. 250 KW Ladeleistung für die Fahrzeuge einfach per OTA update. Älter Modelle werden sogar für lächerliche 299 Euro auf CCS umgerüstet. Hut ab Tesla! So geht das. Tesla hat das einzige zuverlässige Plug & Charge Netz auf der Welt. Im Gegensatz zu Dir bin ich den e-tron schon ausgiebig gefahren da mein direkter Nachbar einen geleast hat. Er hat eine Firma und wollte seine Kunden damit anfahren. Um es mit deinen Worten zu sagen, die vielen Unzulänglichkeiten, hoher Stromverbrauch, die wirklich schlechten Kameraspiegel die nicht nur beschlagen sondern besonders die Beifahrerseite ist bei Sonnenlicht der Bildschirm kaum mehr zu erkennen. Das das Ding vielen seiner Besitzer einen Ölwechsel angezeigt hat ist ja bekannt. Wenn die Audi Fanboys das kaufen dann bitte. Mein Nachbar nutzt ihn nur noch als Spielzeug. Richtige Kundenfahrten kann man wegen des Verbrauches nicht machen. Die Ladeinfrastruktur tut dann noch ihr übriges. Das kommt nicht von mir sondern von Ihm und er fährt einen. Das nennt man Erfahrung.
Ohne Tesla würde Audi nicht ein ! E -Auto bauen. Ein kleiner Nobody aus den USA hat der gesamten Deutschen Autoindustrie schlaflose Nächte beschert. Er wird es auch weiter tun. Wie oft hat man Tesla schon abgeschrieben. Nichts davon ist jemals passiert. Hersteller wie Nissan und Renault haben E -Autos gebaut, einfach weil Sie es wollten. Auch wenn Nissan Fehler gemacht hat sind zusammen mit Renault immer noch die Pioniere. Renault ist zu recht weiter erfolgreich. Warten wir also ab was noch kommt. Nach dem Battery Day und der Fertigstellung der Gigafaktory in Grünheide was wirklich schnell geht werden wir sehen wie die ersten in DE gebauten Tesla sich machen. Tesla macht keine halben Sachen. Die Tests bei Nextmove sehen sehr vielversprechend aus. Du bist leider ein kleines Träumerle der weder ein BEV besitzt noch irgendeine Erfahrung besitzt. Wie auch? Ich fahre mein BEV schon gut 3 Jahre. Viele andere die sich hier Informieren auch. Also setze dich in deinen unzerstörbaren Golf knatter weiter durch dein Leben oder kauf dir mal ein BEV. Der ID3 wird ja irgendwann fertig werden. Keinen bestellt?
Noch zu Audi, was Tesla in 4 Jahren bringt lässt sich nur raten. Aber bis da ist der Audi kein Leuchtturm. Eher Teelicht.

Hopla, starker Tobak. Dann mal dies:
Die grosse Täuschung der Tesla-Fanboys ist, dass sie glauben, Tesla hätte in technischer Hinsicht etwas – bzw. viel – erfunden. Sagen Sie uns, was die erfunden haben sollen. Gar nichts. Das meiste wird sowieso eingekauft, oft bei den üblichen Verdächtigen, Japan und Deutschland. Vielleicht ein bisschen Software, aber auch da ist sehr viel Bluff dahinter.
Der ‚Genie-Streich‘ von Elon Musk geschah auf der Ebene des Marketings. Die Frage damals war: Findet man genügend Kunden, die 100’000 Dollar für ein knapp alltagstaugliches Elektrofahrzeug hinlegen. Soviel kostete nämlich damals eine Batterie auf Rädern. Die Antwort von Musk war, ja, wenn das Gefährt genügend ‚Sex-Appeal‘ hat. Es muss für den Besitzer dauernd kommunizieren: ‚Ich bin reich, ökologisch und avantgardistisch‘, also die absolute In-Mischung. Sowas kriegen wir hin, mit state-of-the-art-Technik und viel, viel Marketing. Darauf hat Musk seine mit PayPal verdienten Milliarden verwettet und er bekam recht. Es gibt offenbar genügend solche Leute, Männer wie Sie (Frauen sieht man äusserst selten am Steuer eines Tesla). Insgesamt ist es eine Nische, aber es gibt sie und Tesla hat sie erkannt und bedient.
Inzwischen wurden die Fahrzeuge einigermassen brauchbar, wenn auch immer noch mit einem schlechten Preis-/Leistungsverhältnis im Vergleich zu einem Verbrenner. Das ist kein Fehler von Tesla, das ist der Stand der Technik. Nur gemäss Tesla befriedigt jedes neue Modell vollständig sämtliche Wünsche, die man auch nur haben kann. Mit vielen sehr grenzwertigen Versprechungen (Beispiel: Autonomie). Erst bei der Anpreisung des nächsten Modells wird erwähnt, was beim Vorgänger alles fehlte (Beispiel: Wärmepumpe!). Weiteres Beispiel, Reichweite: Soviel, wie das aktuelle Modell liefert, ist immer absolut genügend. Mehr braucht niemand und mehr will niemand. Bis das nächste Modell dann mehr liefert, dann ist jeder, der weniger liefert unbrauchbar.
Die weitere Strategie ist für Tesla sehr schwierig. Wenn auf einmal viele Leute elektronische Autos fahren, wird das Öko- und Avantgarde-Image immer blasser. Und wenn die Fahrzeuge günstiger werden, geht das Protz-Image bachab. Zudem mussten sie bald lernen, wie schwierig es ist, Autos in grosser Anzahl und mit gutem Service bereitzustellen. Das ist auch eine Kunst und ebenso schwierig, wie ein bisschen Programmierung. Und es gibt Meister in dieser Kunst, die Tag für Tag ganz andere Zahlen von Fahrzeugen in den Verkehr bringen, auch wenn Tesla immer die Superlativ-Wörter (Mega-, Giga-, …) gebraucht. Im Vergleich zu den grössten Fabriken von VW oder Hyundai sind Teslas GigaFactories Handwerksbetriebe und im Vergleich zum Service-Netz der grossen Anbieter sind die paar aufgemotzten Stromstecker auch Peanuts. Es ist sehr schwierig, gegen diese etablierten Giganten einen wesentlichen Marktanteil zu gewinnen. Wir werden sehen. Ich erachte die Firma Tesla an der Börse massiv (sehr massiv, so um den Faktor 5 bis 10) überbewertet. Auch wenn es um die Zukunft geht, man kann ja mal ausrechnen, wie viele Fahrzeuge Tesla in fünf Jahren mit beträchtlichem Gewinn verkaufen müsste, damit das Kurs-/Gewinn-Verhältnis auch nur eine einigermassen vernünftige Grösse erreicht. Absurd.
Warum schreibe ich das? Was nervt mich da so sehr, dass ich dafür immer wieder in die Tasten haue? Ich setze mich stark und an vielen Orten für die Energiewende ein. Insofern bin ich von der Elektrifizierung des Individualverkehrs völlig überzeugt (wobei batterie-elektrisch nicht elektrischer ist als wasserstoff-elektrisch, beides ist elektrochemisch). Technologie interessiert mich, ich bin Wissenschaftler und im Herzen Ingenieur. Umso mehr nerven mich Bluffer, Heilsversprecher und Seelenverkäufer, seien sie Priester, Kurpfuscher, Esoteriker oder Autoverkäufer. Und noch mehr nervt es mich, wenn ich sehe, was man denen alles durchgehen lässt. Dass man ihnen immer noch glaubt, auch wenn sie ihre Versprechen immer wieder nicht eingehalten haben. Schrecklich, ‚Glauben statt Denken‘ eben.

Zunächst mal Danke für den Kommentar. Eins gleich vorweg. Ich bin kein Tesla Fanboy. Ich bin überhaupt kein Fanboy. Wichtig ! Ich fahre keinen Tesla und werde mir auch keinen kaufen. Nicht nur aus Finanziellen Gründen. Ein Frage, fahren Sie elektrisch ? Wie Sie sicher gelesen haben ist ein BEV mein Fahrzeug. Nächste Woche wird dieser durch seinen Nachfolger ersetzt. Da bin ich ehrlich wegen der Förderung. Sonst nein! Man muss sehr leidensfähig sein wenn man hier BEV fährt. Ich habe in den 3 Jahren viel gelernt. Ich bin auch gegen rollende Riesenakkus. Das ist am Thema vorbei. Auch bin ganz bei Prof. Quaschning das wir die Anzahl der Autos in Deutschland auf die Hälfte reduzieren müssen. Ich werde hier jetzt keine Marke nennen weil das eben diese Fanboys wieder aufbringt. ( Nach dem Motto Mein Auto ist das beste ). Ich fahre ein kompaktes kleines E -Auto das praktikabel ist, keine Versprechungen macht die es nicht halten kann und auch keinen Riesenakku mit sich herum fährt. Ich kann mein Auto auf der Arbeit und zuhause laden. Was ausgezeichnet klappt. Nur…wir fahren damit auch in den Urlaub. Tja und da passiert es das man dann oft neidisch auf die in diesem Fall 8 ! ( Das passiert leider häufig ) Tesla Lader sieht und sich selbst mit dem 1 ! natürlich defektem Lader für die anderen BEV konfrontiert sieht. Der Ladekarten und Tarifdschungel ist bei diesem ganzen Ärger noch nicht mal mit drin. Da sieht man dann wie Tesla Fahrzeuge kommen das Kabel anstecken. Einen Kaffee trinken und wieder weiter fahren. Warum zum Kuckuck sind diese Lader immer Funktionstüchtig und ich stehe da und ärgere mich über eine Hotline die das tatsächlich null interessiert ! Also den nächsten Lader suchen fahren. Vorausgesetzt man hat noch genug im Akku. Dann hoffen das dieser funktioniert. Das ist leider Alltag auf Reisen. Wenn Sie jetzt glauben, das man doch in den Apps sehen kann ob Lader verfügbar oder heile sind dann sollen Sie sich noch nie so geirrt haben. Es gibt also durchaus Dinge man von Tesla lernen kann. Also bitte EU, wir nicht Tesla Fahrer möchten auch so einfach laden. Wir wollen auch keinen Tarifdschungel und keine extra Tasche ( Übertrieben ) für die ganzen Ladekarten mitschleppen. Tesla gibt 4 Jahre Garantie auf seine Fahrzeuge. Sogar 8 Jahre auf Batterie und Antrieb ! Habe ich nicht. Gibt sonst keinem Hersteller der mir bekannt wäre der das ebenfalls macht. Ich würde Tesla also nicht absprechen, das sie Know How haben. Haben sie durchaus. Wenn Sie sich für die Energiewende und den Klimawandel interessieren dann empfehle ich Ihnen diesen Link https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/
Tesla hat übrigens nicht ein paar Stromstecker sondern über 17000 ! Zumindest hat mein BEV seid beginn dieses Modells eine Wärmepumpe. Es gibt das Modell auch gar nicht ohne. Ich mag Hersteller die wirklich machen und nicht ankündigen für irgendwann. Wir brauchen den Umstieg jetzt und nicht irgendwann. Ein großer Deutscher Hersteller ist mehr damit beschäftigt seine Kunden zu betrügen wofür sie auch rechtskräftig verurteilt wurden. Kurzarbeitergeld zu kassieren ( also unser aller Steuern ) und dann Dividenden an seine Aktionäre ausschütten. Dazu noch im Fernsehen sogar noch eine Prämie auch für Verbrenner zu fordern. Es sehr aufschlussreich wie tolerant einige sind wenn es darum geht das einfach wegzuwischen. Ich kann das nicht.

Kleine Korrektur: auf den Akku geben mittlerweile alle relevanten Hersteller 8 Jahre oder 160Tkm Garantie (>70% Rest Kapazität)

Du weisst gar nicht wie sehr du daneben liegst.

Also ich meinte Marc Müller

kompletter Nonsense .. sorry wenn ich da mal so schreiben muss.

OTA ist nett aber relativ unwichtig – wichtig ist nur, dass das Fzg ordentlich und sicher fährt. Das ist bei Tesla nicht der Fall. Die Funktionalität der VW-BEV-Solftware ist schon jetzt deutlich überlegen.

Das Ladenetz ist nett aber völlig unwichtig denn 95% der Ladetätigkeit findet zu hause und bei der Arbeit/Supermarkt statt und nicht bei einer 100km entfernten ladestation

Der E-tron hat keinen höheren Verbrauch als ein MX mit dem er zu vergleichen wäre – nur einen kleinere Akku und mogelt nicht bei der Verbrauchsangabe im Display. Der ist effizienter (siehe e-cannonball) und lädt schneller

Dein ganzes Geschreibsel ist ein Schmarrn … einfach Angst davor, dass andere bessere BEV bauen als dein Liebling E.M. Es ist zum Glück Realtität, dass man ein gutes BEV kaufen kann. Nur das kommt eben nicht von Tesla.

war übrigens eine Replik auf Herrn Pietsch ..

@Egon Meier
Tatsachen Verbrauchstest Etron Model x https://www.youtube.com/watch?v=9kAJwRuBTVYon.
Noch mehr Tatsachen Etron Verbrauch https://www.autonews.ch/?p=22700
Welchen Grund könnte das haben … https://www.electrive.net/2020/08/31/audi-uebernimmt-elektro-praemie-beim-e-tron-55-selbst/
Ein Auto das sich „gut“ verkauft fördert man aus eigener Tasche? Ist Audi der Profit zu hoch ? Oder verkauft er sich doch nicht so gut?
OTA ist unwichtig ? https://www.volkswagen.de/de/e-mobilitaet-und-id/id_magazin/elektroauto-technologie/over-the-air_im_elektroauto.html sagt VW.
Ladenetz https://ionity.eu/de/about.html Lesen und lernen….
Ein Model X lädt am Supercharger V3 mit 202 KW ! Der Etron mit 150 ! Mathe Grundkurs. 202 ist mehr als 150.
https://teslamag.de/news/rekord-neues-tesla-model-x-v3-supercharger-202-kilowatt-29251
Man merkt das Sie kein E Auto fahren und wirklich keine Erfahrung haben. Natürlich sind E Autos wir der Etron nicht auf Langstrecke. Deshalb hat er ja auch einen großen Akku.
Kaufen Sie sich mal erst ein E -Auto von welcher Marke auch immer.
Es geht hier übrigens nicht primär um Marken oder Modelle sondern darum die Co2 Werte zu reduzieren. Das ist der eigentliche Sinn von allem. Um das zu schaffen sind viele E -Autos wichtig. Zwar durch alle Größen. Der Tycan zum Beispiel ist für mich eines der besten Deutschen E -Autos überhaupt. Er ist schick schnell und leider teuer. Er ist aber aber auch der Weg Menschen mit dickem Geldbeutel von E -Mobiltät zu überzeugen die sonst einen teuren Verbrenner Sportwagen kaufen würden. Ich gönne Porsche jeden Erfolg mit dem Auto. Ich habe mir damals ein E -Auto gekauft, das ich mir leisten kann und das die Aufgaben erfüllt die ein Auto für mich erfüllen muss. Deutschland hat über 80000000 Einwohner die nun mal alle andere Lebensumstände haben und andere Fahrzeuge benötigen. Oder noch besser gar kein Auto.
Da wir ja Erwachsene Menschen sind denke können wir auch diese Sandkasten (meine Schaufel deine Schaufel) Konversation beenden.
https://www.youtube.com/results?search_query=prof+quaschning+ Sehen und lernen.
Wenn Sie sich noch für den Klimawandel interessieren…empfehle ich noch dies.
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/
Mit freundlichen Grüßen

Vor 2024 kommen im VW Konzern noch jede Menge BEV. Diese entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.
Der etron ist zwar vielgelobt aber auch eine Notlösung. Es wird auch keinen Nachfolger geben.
Das der Artemis aus kleinen Team entwickelt wird, ist dem engen Zeitrahmen geschuldet.

Was wird den dann der aktuelle Stand der Technik sein? Ganz sicher gehören dazu ein Ladenetz, welches Tesla in keiner Weise nachsteht und ein ebenso gutes hervorragendes OTA. Bitte liefern Audi, nur dann wird man auf Augenhöhe sein, alles andere wäre (wieder mal) Augenwischerei.
Der Berater von u.a. von PORSCHE und DAIMLER (! …), Dr. Mario Herger hat es so zusammengefasst:

https://derletztefuehrerscheinneuling.com/2019/10/10/was-mussten-andere-hersteller-anbieten-damit-ich-meinen-tesla-aufgebe/

Das Ladenetzt von Tesla ist gut .. aber völlig unwichtig.
95% der ladetätigkeit findet zu Hause oder bei der Arbeit statt.

Auf das Ladenetzt so fixiert zu sein bedeutet eine Flucht .. alles andere können andere besser oder mindestens gleich gut.

Das hat Audi/VW schon bewiesen.
MX gibt es in Europa quasi nicht mehr, MS ist marginalisiert.

Der Rest kommt noch

Das mit dem Ladenetz darf man wirklich nicht unterschätzen! Ja: der überwiegende Teil der Ladevorgänge findet zu Hause statt. Auf der andere Seite hat nicht jeder die Möglichkeit dazu. Darf man nicht vergessen, dass doch ein großer Teil zur Miete wohnt.

Und dann ist noch der Aspekt, den die deutschen Autobauer lange unterschätzt haben: ja, der Durchschnittsbürger fährt gerade mal 40km am Tag. Also braucht er theoretische keine riesige Batterie. Das Problem hinter dieser Logik ist aber: Ein Auto ist eine verdammt teure Anschaffung und somit erwartet der Kunde, dass das Auto für alle sich ergebenden Eventualitäten gerüstet ist. Und wenn es die jährliche Fahrt in der Urlaub ist. Das spielt eine große Rolle in der Entscheidungsfindung. Ich kann garnicht sagen, wie oft ich Privat schon die Diskussion um unseren eGolf habe und höre: „ja das ist aber kein Vollwertiges Auto und wenn wir damit mal weiter weg fahre ist das ja Mist.“ Dann kann ich immer nur antworten: „dafür haben wir noch einen Verbrenner, der Golf ist sowieso zu klein für die 4-köpfige Familie im Urlaub“. Dann kommt die Antwort: „ja aber wenn es ein Verbrenner wäre, könntest du das zumindest“…. Diese Art von Dikussion zeigt mir immer und immer wieder, dass dieser Reichweiten und Ladeinfrastruktur Aspekt (ob sinnvoll oder nicht) eine zentrale Rolle spielt. Und bei der Ladeinfrastruktur hat Telsa nunmal seine Vorteile (davon ab, dass der Großteil der Tesla Besitzer vermutlich auch ein Eigenheim hat). Zusätzlich tun so gewisse Anbieter wie Ionity im Moment alles dafür, dass das BEVs unattraktiv werden in der öffentlichen Diskussion. Unabhängig davon, ob man die Säulen häufig braucht, es sind negative Schlagzeilen.

Fortschritt mit verspäteter Technik

Das Artemis hat ja das Ziel an die Grenzen des Machbaren zu gehen und dafür hat das Team relativ freie Hand bekommen. Letztlich soll da sicherlich ein elektrischer A8 anfallen auf neuesten Stand der Technik und mit Innovationen ohne Ende, in welchen Bereichen auch immer. Und es wird Leute geben die das Kleingeld haben so ein Auto zu kaufen. Weit nach 2024 werden sicherlich auch wir normalos profitieren. Warten wir ab was dabei raus kommt. Hauptsache es passiert was.
Wichtiger ist erstmal das mehr Modelle kommen. Da legt VW augenscheinlich die höchste Taktzahl an. Ob Tesla, VW, Renault oder wer auch immer. Hauptsache ist, dass wir die Modellvielfalt vergrößern und damit den Wettbewerb bekommen, den wir bei Verbrennern haben. Damit beginnen dann auch Preise zu fallen, Rabatt Aktion, Innovationen um Alleinstellungsmerkmale usw. Bisher kann Tesla seine Preise machen wie sie wollen. Nicht umsonst geben sie keine Rabatte, für Niemanden. Sie können es sich bislang leisten. Wie heißt es doch so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft. Da müssen wir hin.

Und zum e tron: SUVs sind die komplett falsche Fahrzeugklasse um sparsame BEVs zu bauen. Ein 5er BMW verbraucht auch weniger wie ein X5. Ein T-Roc mehr wie ein Golf. Entweder ich nehme den Mehrverbrauch in Kauf und bin mir dessen bewusst (was wie die Zulassungen zeigen viele tun) oder ich kaufe eine Limousine/Kombi. Ein 2,5t SUV kaufen und sich dann über den Verbrauch aufregen, dann hat man beim Kauf nicht nachgedacht. Aber: der etron verkauft sich augenscheinlich ziemlich gut. Kann er nicht so schnell echt sein. Leider auch außerhalb meines Budgets.

Ich wünsche den Ingolstädtern viel Glück mit ihrem Projekt Augiasstall! Da ich genau wusste, wie schlimm es um die deutschen Autobauer bestellt ist, habe ich rechtzeitig massiv in Tesla investiert und mein Geld verzehnfacht.

Wenigstens einmal habe ich in meinem Leben richtig gut verdient. Danke, ihr unfähigen Manager!

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