Porsche will massive Einsparungen für E-Mobilität vornehmen

Konzeptstudie: Mission E, Gegenläufig öffnende Türen | Porsche AG

Wie berichtet hat Herbert Diess, seines Zeichens CEO der Volkswagen Gruppe, seinen Marken neue Ziele auferlegt. Deutliche Gewinnsteigerung heißt hierbei das Zauberwort. Dies bedeutet zu einem die Effizienz zu steigern, als auch unnötige Kosten einzusparen. Vonseiten Porsche heißt es, dass man die Umsetzung eines Programms angeht, das in den kommenden drei Jahren mehrere Milliarden Euro zum Ergebnis beiträgt. So Porsche-Chef Oliver Blume im Gespräch mit “Stuttgarter Zeitung”.

Bis 2022 sollen ab 2019 im Schnitt zwei Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden. Der Großteil der angestrebten sechs Milliarden Euro Einsparung soll hierbei durch die Steigerung der Effizienz etwa in der Produktentwicklung und der Fertigung sowie durch eine Senkung der Materialkosten erbracht werden. Außerdem wolle Porsche neue digitale Geschäftsmodelle erschließen. Auf Personalseiten seien jedoch Stand heute keine Einsparungen zu befürchten.

Die Einsparung wird notwendig, da die Erträge bei Porsche, aufgrund der massiven Investitionen in die E-Mobilität, nicht mehr im gewohnten Ausmaß steigen. Im ersten Halbjahr 2018 setzte die Porsche AG rund 12,3 Milliarden Euro um – ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis stieg nur leicht um ein Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro.

Für das Jahr 2025 hat man sich beim Stuttgarter Automobilunternehmen Porsche vorgenommen die Hälfte des Umsatzes über den Verkauf elektrifizierter Fahrzeuge zu erwirtschaften. Entsprechende Investitionen sind notwendig, wie man sie beispielsweise durch den Invest in die Technologie- und Sportwagenfirma Rimac getätigt hat.

Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Die Partnerschaft ist Porsche eingegangen, um hinsichtlich der eigenen E-Offensive Fortschritte zu machen.

Auch die gemeinsame Plattform mit Konzernschwester Audi kostet ein wenig Kleingeld. Audi-Entwicklungsvorstand Mertens sprach in einem Interview über Elektromobilität, den neuen Elektroauto-Baukasten PPE  der gemeinsam mit Porsche entsteht und wie der Hersteller seine Konkurrenten in Sachen E-Autos überflügeln will.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten – Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen

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