GM in China: elektrisch, autonom, connected

General Motors

Die Chefin des US-Automobilherstellers General Motors, Mary Barra, hat auf einer Pressekonferenz in Shanghai ihre Vision der automobilen Zukunft vorgestellt. Das Ziel des Unternehmens ist es, Lösungen für Herausforderungen wie Crashsicherheit, Luftverschmutzung und die mit der steigenden Urbanisierung immer zahlreicher werdenden Staus zu finden.

Demnach will General Motors bis zum Jahr 2020 in China mindestens zehn neue Elektroautos und Plug-in-Hybride auf den Markt bringen und bis 2025 einen Großteil aller Modelle der GM-Marken Buick, Cadillac und Chevrolet auch elektrifiziert anbieten. Um dies umsetzen zu können will GM noch in diesem Jahr zusammen mit seinem Joint-Venture-Partner SAIC ein neues Batterie-Montagewerk in Shanghai eröffnen.

„Durch die Zusammenarbeit können wir diese Herausforderungen lösen und all unseren Kunden sicherere, bessere und nachhaltigere Transportlösungen anbieten.“ – Mary Barra, CEO General Motors.

GM’s Vision ist eine Welt ohne Unfälle, ohne Emissionen und ohne Staus. Der Schlüssel dazu ist ein Zusammenspiel von einer Elektrifizierung der Antriebe, autonomen Fahrzeugen sowie Konnektivität und Mobilitätsdiensten. China nimmt dabei eine Schlüsselrolle in der Unternehmensstrategie ein. Das Land gilt als größtes Testfeld für neue Technologien und größter Fahrzeugmarkt weltweit.

Autonomes Fahren soll Mobilität sicherer machen

GM glaubt, wie viele andere Autohersteller auch, dass selbstfahrende Autos Unfälle, die durch menschliches Verhalten verursacht werden, in den meisten Fällen vermeiden können. Der Hersteller hat fast 200 vollautonome Testfahrzeuge in der Flotte, die auf Kaliforniens und Chinas Straßen auf ihre Alltagstauglichkeit hin getestet werden. Der im Herbst in den USA neu eingeführte Cadillac CT6 ist mit dieser Technologie bereits erhältlich, ein weiteres Cadillac-Modell für China soll ebenfalls vollautonom unterwegs sein können.

GM’s Ziel ist es, dass bis 2020 zudem alle seine Cadillac-, Buick- und Chevrolet-Modelle in China miteinander kommunizieren können. Dies soll einerseits die Sicherheit zusätzlich erhöhen und andererseits dabei helfen, Staus zu verhindern.

Quelle: General Motors – Pressemeldung vom 15.09.2017

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