Stellantis: PSA und FCA erklären Fusion als abgeschlossen

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Stellantis

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Künftig erhellt Stellantis den Autohimmel. Denn PSA und FCA haben Mitte Januar 2021 ihre Fusion als abgeschlossen erklärt. Seit dem 18. Januar diesen Jahres werden die Stammaktien des neuen Konzerns an der Euronext in Paris und am Mercato Telematico Azionario in Mailand gehandelt. Ab dem 19. Januar dann auch an der New Yorker Börse jeweils unter dem Symbol „STLA“. Wie bisher von PSA gewohnt wird auch künftig Carlos Tavares an der Spitze des Unternehmens stehen.

Durch den Zusammenschluss der Unternehmen wird Stellantis künftig der viertgrößte Automobilhersteller weltweit und reiht sich somit hinter Volkswagen, Toyota und dem Renault-Nissan-Verbund ein. Unter dem Dach des Groß-Konzerns befinden sich Marken wie Peugeot, Citroen, DS, Opel, Fiat, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo und Maserati. Stellantis soll die Größe eines globalen Unternehmens mit einer außergewöhnlichen Breite und Tiefe an Talenten, Know-how und Ressourcen verbinden, die in der Lage seien, die nachhaltigen Mobilitätslösungen für die kommenden Jahrzehnte bereitzustellen. Man darf gespannt sein.

Man darf davon ausgehen, dass die Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität stark vom Zusammenschluss der beiden Hersteller profitieren wird. Drei Elektroauto-Plattformen sollen unter Stellantis zum Einsatz kommen. Hierzu wird man auf die bereits vorhandenen/ angekündigten Plattformen eCMP sowie eVMP zurückgreifen. Aber auch die von Fiat angeteaserte Plattform für größere E-Autos soll umgesetzt werden und zum Einsatz kommen. Die elektrische Giorgio-Plattform solle von den Marken DS, Alfa Romeo, Maserati, Jeep, Dodge und Chrysler in ihren größeren Modellen verwendet werden, so das Portal clubalfa.it.

Auf Basis der eVMP sollen E-Autos sowohl mit Front- als auch Allradantrieb umgesetzt werden können. Unter anderem war die Rede davon, dass der Opel Monza als Elektro-Flaggschiff auf Basis der eVMP-Plattform auf die Straße kommen soll. Hinsichtlich der maximalen Leistung der Fahrzeuge ist die Rede von bis zu 250 kW, der Akku soll modular aufgebaut sein und ab 60 bis zu 100 kWh Kapazität ermöglichen. Nach WLTP-Zyklus sollen hierdurch 400 bis 650 Kilometer Reichweite umsetzbar sein. Mit dem Einsatz ist ab 2023 zu rechnen, dann wahrscheinlich bei der rein elektrischen Variante des C-SUV Peugeot 3008.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 18. Januar 2021

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Strauss:

Ich möchte Tavares nicht sein. Da gilt es verschiedene Kulturen,Sprachen,Religionen und Erdteile zusammen zu halten. DA müssten nach altem Muster eigene Profitcenter entstehen wo man sieht wo s rentiert.In der Regel werden heute den unbeliebten Bereich die roten Zahlen zugeordnet,,egal wo sie herkommen.Die Italos und aber vor allem die AMIS dürfte er an kurze Leine nehmen.

Daniel W.:

Stellantis – wenn das mal kein Atlantis wird.

Atlantis ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon in der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. als Erster erwähnte und beschrieb. Wikipedia

neumes:

und wieder ein Mega-Kapitalsammelbecken mehr -.-

wo das noch hinführt …..

es bleibt spannend

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