Diese Automarken profitieren stark von der E-Auto-Förderung

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Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 2 min

Die neue staatliche E-Auto-Förderung kommt bislang vor allem Käufern von Tesla, Škoda und Renault zugute. Das zeigen Zahlen des Bundesumweltministeriums zu den bis Ende Juni bewilligten Förderanträgen. Allerdings bildet die Statistik nur einen frühen Zwischenstand ab – und bei Betrachtung der Automobilkonzerne verschiebt sich das Bild deutlich.

Mit 2086 bewilligten Förderanträgen liegt Tesla klar an der Spitze. Dahinter folgt Škoda mit 1197 Förderfällen, Renault erreicht mit 784 den dritten Platz. Es folgen Cupra/Seat mit 712, Hyundai mit 637, Kia mit 627 und der chinesische Hersteller und Stellantis-Partner Leapmotor mit 613 bewilligten Anträgen. Erst auf Rang acht landet die Marke Volkswagen mit 593 Fällen. Dahinter folgen BYD mit 544 und Citroën aus der Stellantis-Gruppe mit 472.

Auf den zweistelligen Plätzen stehen BMW mit 451, Ford mit 418, Opel mit 407 und Fiat mit 393 bewilligten Förderanträgen. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand vom 30. Juni und damit auf die erste Phase des Förderprogramms. Das Umweltministerium warnt entsprechend davor, daraus bereits belastbare Rückschlüsse auf die gesamte Laufzeit abzuleiten.

Bei Konzernen liegt Volkswagen vorne

Die Rangliste nach Marken kann zudem täuschen. Auf Konzernebene liegt nämlich Volkswagen vorne: Audi, Cupra/Seat, Porsche, Škoda und Volkswagen kommen zusammen auf 2720 geförderte Fahrzeuge. Dahinter folgt Stellantis mit 2278, Tesla bleibt bei seinen 2086 Anträgen. Damit fließt ein erheblicher Teil der Förderung durchaus in Modelle europäischer Konzerne.

Insgesamt wurden bis Ende Juni 53,9 Millionen Euro aus dem bis zu drei Milliarden Euro schweren Förderprogramm bewilligt. Die Prämie kann für seit Jahresbeginn neu zugelassene Fahrzeuge rückwirkend beantragt werden und beträgt bei reinen Elektroautos je nach Einkommen und Kinderzahl bis zu 6000 Euro.

Der CSU reicht die bisherige Verteilung dennoch nicht. Sie fordert, die Förderung künftig stärker an europäische Wertschöpfung zu koppeln und unter anderem Gebrauchtwagen stärker einzubeziehen, damit deutsche Hersteller stärker profitieren. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte zudem eine Förderung gebrauchter E-Autos als mögliche Unterstützung für deutsche Hersteller ins Spiel gebracht.

Quelle: Tagesschau – CSU will Prämie zugunsten deutscher Hersteller ändern

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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