BMW Group: 42,0% mehr E-Fahrzeuge abgesetzt als im gleichen Zeitraum 2017

Copyright Abbildung(en): BMW AG

Ein Blick auf die Zahl der September-Auslieferungen von BMW i, BMW iPerformance und MINI Electric Modellen zeigt auf, dass man weltweit 14.559 Fahrzeuge auf die Straße bringen konnte. Im Vergleich zum Vergleichsmonat des Vorjahres entspricht dies einer Steigerung um 35%. Des Weiteren setzt man damit einen neuen Bestwert, welcher zugleich dem höchsten Monatswert aller Zeiten für elektrifizierte Modelle der BMW Group entspricht. Der bisherige Absatz beläuft sich auf 97.543 (+42,0% gegenüber 2017) Fahrzeuge in 2018.

„Hervorzuheben ist das anhaltende Absatzwachstum unserer elektrifizierten Fahrzeuge. In diesem September haben wir so viele elektrifizierte Fahrzeuge ausgeliefert wie in keinem Monat zuvor und mit einem Auslieferungs-Plus von über 40% seit Jahresbeginn bleiben wir weiterhin auf Kurs, unser Ziel von 140.000 elektrifizierten Fahrzeugen bis zum Jahresende zu erreichen.“ – Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW

Der BMW i3 wurde seit seinem Marktstart im Jahr 2013 an über 313.000 elektrifizierte Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Den Test- und Fahrbericht des BMW i3 (2. Generation) hatten wir bereits vor einiger Zeit hier veröffentlicht. Während der Paris Auto Show wurden der neue BMW i3 (120 Ah) und BMW i3s (120 Ah) mit einer auf 120 Amperestunden (Ah) erhöhten Zellkapazität vorgestellt. Beide i3 Varianten bieten nunmehr eine 30-prozentige Steigerung der Reichweite, was im Alltagsgebrauch einer Reichweite von 260 km entspricht.

Ein leitender BMW Manager gab zu verstehen, dass E-Autos wohl niemals zu Preisen gleichwertiger konventioneller Autos am Markt zu haben sein werden. Begründet wird dies weniger durch die Komplexität eines E-Autos oder die sich verändernden Plattformen. Vielmehr seien die Batterien ausschlaggebend. Stand heute sind Elektroauto-Batterien Kostentreiber Nummer eins bei einem E-Auto. Um langfristig den Absatz deutlich zu steigern, wird hier jedoch eine Veränderung notwendig sein.

Der technische Konstruktionsleiter von Jaguar Land Rover gab erst kürzlich zu verstehen, dass er glaubt, dass der fieberhafte Wettlauf der Automobilindustrie um die Vergrößerung der Batteriepakete für Elektroautos – um dadurch die Reichweite zu erhöhen – bald vorbei sein wird. Aus seiner Sicht wird der Höhepunkt bei Batterien mit 90 bis 100 Kilowattstunden erreicht.

Das Unternehmen plant bis 2020 einen elektrifizierten Gesamtabsatz von über einer halben Million Fahrzeugen. Bis 2025 wird die Modellpalette der BMW Group mindestens 25 elektrifizierte Fahrzeuge umfassen, zwölf davon vollelektrische Fahrzeuge.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 12.10.2018

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Seit über2 Jahren wurde die maximal Reichweite auf dem Markt, die der Tesla Model S 100D verkörpert nicht mehr erhöht. Seine Batterietechnik ist aber veraltet. Ein Model 3 Longrange, eine Fahrzeugklasse darunter bietet fast die gleiche Reichweite.
Denn das Model 3 verwendet weniger, aber deutlich größere Zellen, dadurch steigt der aktive Anteil der Zellen am Volumen des Batteriemoduls, die Batterie wird preisgünstiger und hat eine höhere spezifische Kapazität.

Nächstes Jahr im 3. Quartal gibt es eine größere Modellpflege beim Model S, kommt dann eine größere Batterie?

„Ein leitender BMW Manager gab zu verstehen, dass E-Autos wohl niemals zu Preisen gleichwertiger konventioneller Autos am Markt zu haben sein werden.“ Da möchte ich dagegen wetten, irgendwann wird es der Fall sein, wenn es auch noch 10 Jahre dauern sollte. Vielleicht dann , wenn die konventionellen Autos nicht mehr nachgefragt werden und daher in geringeren Stückzahlen hergestellt werden, zu Nischenprodukten werden. Immer mehr Länder wollen die Benzin-fahrzeuge ab einem bestimmten Jahr verbieten. Was denken die Autohersteller sich da ?

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