Fiat 500: Nach Erfolg in Deutschland kommt er nach Nordamerika

Fiat 500: Nach Erfolg in Deutschland kommt er nach Nordamerika

Copyright Abbildung(en): Fiat

Olivier François, CEO von Fiat und Global CMO von Stellantis, gab im Rahmen der Los Angeles Auto Show bekannt, dass der Fiat 500 Elektro in Zukunft auch in Nordamerika verkauft wird. 2024 wird das reinelektrisch angetriebene Modell, das die Elektrifizierung der Marke FIAT vorantreibt, auf den US-Markt kommen. Dieser Schritt ist der nächste in der Globalisierungsstrategie von FIAT außerhalb Europas.

Im Rahmen der Veranstaltung gab François zu verstehen, dass FIAT die perfekte Marke sei, um in den USA eine wichtige Rolle beim Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität zu spielen. So soll der Fiat 500 Elektro den Amerikanern den Zugang zur Elektromobilität ermöglichen. Die Chance stehen nicht schlecht. Findet er durchaus seine Anhänger, wie die Zulassungszahlen des europäischen Elektroauto-Marktes sowie von Deutschland im Speziellen aufzuzeigen vermögen.

Der Fiat 500 Elektro setzt seine Erfolgsgeschichte in Deutschland fort. Bereits in den vergangenen Monaten war das italienische City Car hierzulande mehrfach das meistverkaufte vollelektrische Fahrzeug. Auch in der neuesten Bestsellerliste des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) für Oktober stand die Kultkugel wieder auf Platz eins. Spannend ist die Tatsache, dass Fiat den 500er nur als reine E-Version nach Nordamerika bringt. Wer das Modell also fahren möchte, der muss auf eine Elektroauto umsteigen.

Der Fiat 500 Elektro ist aktuell als Limousine, als Cabriolet mit elektrisch betätigtem Stoffverdeck sowie in der Karosserieversion 3+1 mit zusätzlicher hinterer Tür auf der Beifahrerseite zu haben. Je nach Modellversion stehen zwei Batteriegrößen zur Wahl: Der 42-kWh-Akku ermöglicht nach Unternehmensangaben eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern (WLTP).

„Die Automobilindustrie steht heute mehr denn je vor einer globalen Revolution. Kunden suchen heute mehr als nur ein Auto. Wir haben uns auf ihre veränderten Bedürfnisse eingestellt. Der neue Fiat 500 Elektro ist mehr als ein Auto. Er ist ein soziales Projekt, das den Amerikanern Lust auf den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität machen soll. Wir wollen Amerika mit unserer Ikone, dem Fiat 500 Elektro, an die Elektromobilität heranführen, weil dies der richtige Schritt ist. Als Unternehmen müssen wir neue Wege beschreiten. Wir sehen es als Privileg an, mit dem neuen Fiat 500 Elektro diesen Wandel anzuführen.“ – Olivier François, CEO von Fiat und Global CMO von Stellantis

Auf dem Weg zu einer umfassenden Elektrifizierung spielt nicht nur die Technologie eine Rolle. Es geht auch darum, das Kundenerlebnis neu zu definieren und dabei die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen und des Planeten Erde zu berücksichtigen. Olivier François erläuterte in Los Angeles die Pläne von FIAT für Nordamerika und kündigte die offizielle Präsentation des Fiat 500 Elektro für die Los Angeles Auto Show 2023 an. Der Marktstart ist für das erste Quartal 2024 vorgesehen.

Quelle: Fiat – Pressemitteilung

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Das hat Stellantis ziemlich gut gemacht und ihre Technik in eine knuffige und kultige Karosserie verpackt. Sie haben es auch besser gemacht als Mini, deren Entwurf bisher ziemlich halbherzig herüberkommt.

Bin gespannt.
Passt natürlich nicht zur generellen Einstellung vieler traditioneller US-Amerikaner,
wo ja damals schon ein Audi Q7 etwas despektierlich als „Frauenauto“ tituliert wurde, weil zumindest dem Texaner das Fahrzeug als zu klein und grazil erscheinen mag im Vergleich zu manchen US-Fabrikaten.
Aber im städtischen Bereich
vor allem an Ost- und Westküste
mag ein elektrischer Kleiner seinen Markt finden. Würde ich sehr begrüßen. Toi toi.

Allen Respekt vor dem Knuffel-500 und Fiat!

Das ist kein Stellantis-Erfolg, denn der Wagen hat seine Wurzeln im „alten“ Fiat-Konzern.
Der Rest von Stellantis im BEV-Bereich .. darüber lieber einen Mantel des Schweigens: Verkauf geht so ,, technisch eher bescheiden.

Der e-500 zeigt, dass Emotion beim Autokauf ganz wichtig ist. Technik .. na ja .. zumindest zweitrangig.

Retro sells :)
Sieht man hier am Fiat 500 (auch schon an seinen Benzinbrüdern seit über 10 Jahren), am Mini,..
Bin folglich gespannt und guter Dinge entsprechend beim R5 Electric 2024
bzw. der Ora Funky Cat ab Anfang 2023 macht ja ebenfalls Anleihen bei erfolgreichen Modellen anderer Hersteller.

Back to the roots!
Der Cinquecento als E-Auto ist doch in den USA längst bekannt:
2012 musste FIAT für die Erfüllung der Abgasquote in Kalifornien ein E-Fahrzeug lancieren.
Man entschied sich für den 500 Abarth und baute einen Antriebsstrang von Bosch ein.
Legendär der Auftritt von Sergio Marchionne bei der Vorstellung des Autos: Er flehte, man möge dieses Auto NICHT kaufen (angeblich verlor FIAT 10.000 Dollar pro Stück)!
Aber die Autos wurden gerne gekauft…
Viele Leasingrückläufer wurden von spezialisierten Firmen aufgekauft und nach Europa verschifft. Die Zulassung ist z.B. in Österreich kein Problem, es musste nur eine Nebelschlussleuchte eingebaut werden. Wir fahren selbst seit drei Jahren ein solches Auto, und er macht mit seiner Agilität wirklich Spass! In unserem Alltag ist er ein Zweisitzer mit reichlich Kofferraum für Einkäufe.
Auch meine Frau liebt das „Handtascherl“, wie sie ihn wegen seiner handlichen Größe nennt!

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