3 Jahre unterwegs im Hyundai Kona electric 64 kWh – ein Fazit

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Es ist eine Sache über Entwicklungen aus der Welt der E-Mobilität zu berichten. Eine andere sind ausführliche Testberichte und Eindrücke, welche nicht nur wir, sondern auch unsere Leser mit ihren E-Autos gesammelt haben. In diesem Fall Jürgen, welcher auf mittlerweile drei Jahre mit seinem Hyundai Kona elektro zurückblickt. Seine Erfahrungen, Eindrücke und subjektive Meinung zum Stromer von Hyundai haben wir nachfolgend für euch aufbereitet. Übrigens hatte er 2020 schon einmal ein Fazit nach einem Jahr E-Auto gezogen…

Hyundai Kona Elektro: Drei Jahre, 39.916 Kilometer und 5.315 geladene Kilowattstunden

Ende April 2019 haben wir unser erstes voll-elektrisches Fahrzeuges für drei Jahre im Leasing bekommen. Die Zeit ist nun abgelaufen. Also ist es an der Zeit, die Bilanz zu ziehen. Vorher hatten wir einen BMW i3 REX – und der hat auf den damit gefahrenen 35.090 km doch noch tatsächlich total 8.26 Liter Benzin für den REX (Range Extender) verbraucht. Meist für den «Wartungslauf», damit sich das Motoröl wieder verteilt. Zum Fahren kam der REX nur zu Demozwecken zum Einsatz und nur wenige Male brauchten wir ihn wirklich – und der Akku hatte nur 18,8 kWh netto.

Aber zunächst einmal: wo stehen wir im Augenblick am 1. Mai 2022 mit dem Kona electric.

Ein bisschen Zahlenwerk:

  • Tachostand: 39.916 km
  • Verbrauch (accu to wheel): 13,32 kWh/100 km über die gesamte Distanz gemittelt
  • Verbrauch pro Woche maximal: 17,9 kWh/100 km
  • Verbrauch pro Woche minimal: 9,7 kWh/100 km
  • Energie total: 5.315 kWh (berechnet aus der Verbrauchsanzeige im Fahrzeug, accu to wheel, also ohne allfällige Ladeverluste – die Verluste auf dem Weg in den Tank eines Verbrenners werden ja auch bei deren Verbrauchsangaben ignoriert).
  • Fahrmodi (gerundet): Eco 94,95%, Comfort: 4,82%, Sport: 0,25%.
  • Mittlere Reichweite real: 478 km (WLTP 449 km) – min. 365 km (Winter) – max. 580 km (Sommer).
  • Kosten des Ladens mit Ladeanbietern (Plugsurfing, Chargemap, EVpass, Move, Swisscharge, Plug’n’Roll, EnBW+, Maingau, Fastned) für 1461,3 kWh – für Schweizer Anbieter 387.32 CHF, für Anbieter im Euroraum 508,85 Euro – macht zusammen 888 Euro also im Schnitt: 0,61 € pro kWh.
  • Kosten des Ladens zu Hause: 28,46 Euro für 194 kWh (kein Witz – ich bevorzuge gratis zu laden). Das klappt noch erstaunlich gut, wird aber in Zukunft weiter abnehmen und auf Null gehen.
  • Gratis geladen: 3.660 kWh (beim Arbeitgeber, in Hotels, Einkaufzentren, …) für ca. 562,27 Euro, unter der Annahme der Preis pro kWh läge bei 0,153 Euro – das ist mein aktueller Niedertarif in der Nacht und am Wochenende.

Verteilung der Energiequellen

  • Energie gratis geladen: 68,9%,
  • Energie geladen an kostenpflichtigen Ladestationen: 27,5%
  • Energie zu Hause geladen: 3,7%

Energie Kosten für den aktuellen Durchschnitt (68,9%/27,5%/3,7%):

    • 2,39 Euro pro 100 Kilometer, beim aktuellen Verbrauch

Was wäre wenn …

  • Szenario 1: Nur zu Hause im Niedertarif laden (0,15 €/ kWh) für die Strecke von 39.916 km:
    • Gesamtkosten Energie: 814,59 Euro oder pro 100 km: 1,95 €/ 100 km).
  • Szenario 2: Nur an öffentlichen und kostenpflichtigen Stationen laden für die Strecke von 31.071 km:
    • Gesamtkosten Energie: 3.374,13 Euro oder pro 100 km: 8,08 €/ 100 km.
  • Szenario 3: Wenn ich stattdessen den fast baugleichen Benziner Kona mit 5.5 Litern Normal Benzin pro 100 km nach WLTP gefahren hätte (Durchschnittspreis von 2019 bis 2022 ca. 1,67 €/ Liter):
    • Gesamtkosten Benzin: 3.680,28 Euro oder pro 100 km: 8,82 Euro.
    • Benötigte Menge Benzin: 2195,4 Liter für die Strecke 39.916 km.
    • Gewicht des (theoretisch) verbrauchten Benzins: 1,65 Tonnen (das würde dem Verbrenner im Tankwagen dahinter folgen) und unterscheidet sich nur wenig vom Gewicht des Kona electric mit 1,8 Tonnen.
    • Erzeugtes CO2: 5,14 Tonnen (Faktor 2,34 kg CO2 / Liter Benzin). Das wäre dann rund um das Fahrzeug in unserer gemeinsamen Atemluft zu finden.
    • Vergleich mit den Emissionen aus einer kWh aus dem Schweizer Strommix (22,3 Gramm CO2 pro kWh) und gerechnet mit den 5315,1 kWh für die 39.916 km: 118,53 kg CO2.
    • Differenz: 5,02 Tonnen CO2.
    • So was mit Stecker hat für mich eindeutig mehr Sozialprestige als ein russiger Auspuff und dazu die „sieben Wohlgerüche“ des Orients: Stickoxide NOx, teilverbrannte Kohlenwasser­stoffe CxHy, andere flüchtige organische Substanzen wie das krebserregende Benzol, Kohlenmonoxid CO, Schwefeldioxid SO2, Feinstaubpartikel aller Größen und natürlich das klimaschädliche Kohlendioxid.
    • Das sind ja wohl auch die sieben gute Gründe, warum der Auspuff hinten am Fahrzeug ist und die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer beduftet und nicht erst durch die Passagierkabine geleitet wird.

Unterhalt

  • Reparaturen: keine
  • Service: Radwechsel Sommer/Winter und Winter Sommer sowie Jahrescheck in der Hyundai Garage: Inkludiert im «Full Leasing».

Und hier noch ein bisschen die statistischen Daten in Grafiken verpackt:

Jürgen Baumann

Hier sieht man gut, wie der Verbrauch pro 100 km im Sommer und Winter (wegen Heizung, Bereifung) variiert. Der kumulierte Verbrauch pendelt sich bei 13,32 kWh / 100 km ein.

Jürgen Baumann

Die typische Sommer Reichweite liegt bei 500+ km, im Winter bei 400 bis 450 km mit 3 Ausreißern nach unten. Herbst und Frühling liegen bei 450 bis 500 km. Auswertung über die Nutzung von drei Jahren …

Jürgen Baumann

Hier noch mal die Statistik zur Reichweite mit einer Zeitachse. Diese Werte wurden seit Mitte Juni 2019 systematisch erfasst.

Ein Fazit nach drei Jahren mit dem Hyundai Kona Elektro

Wir sind weiterhin sehr zufrieden mit dem Fahrzeug. Es ist effizient, verlässlich, fährt sich gut und zeigt bei Bedarf auch gute Sprinter Eigenschaften. Was wir auch schätzen – der Kona hat für unseren Zweier Haushalt eine gute Größe. Auch wenn wir manchmal gerne ein bisschen mehr Stauraum hätten – denn wir wollen jetzt vermehrt auf lange Reisen gehen – vielleicht zum Nordkapp in Norwegen oder mal nach Island via Faröer.

Das Laden mit bis zu 74 kW DC ist noch ganz passabel. AC könnte besser sein – wir haben nur eine Phase für 7.2 kW. War aber nie ein wirkliches Problem. Nur an den 11 kW Ladestationen ist das lästig, weil dann nur 3.6 kW fließen. Der Kona Nachfolger Modell 2022 hat bereits 3 Phasen für 11 kW. Das ist sehr in Ordnung. Die App, die es beim Nachfolger (Modell 2022) gibt, wäre noch gut. Wird etwas vermisst. Die Übersicht der Ladestellen im Fahrzeug selbst ist inzwischen hoffnungslos veraltet – «over the air» Updates wären hier angebracht. Als Folge ist das Hantieren mit den vielen Ladeapps und Ladekarten etwas lästig. Tesla ist da eindeutig kundenfreundlicher und pro kWh auch günstiger.

Zum Thema Sicherheit: Die Fahrassistenten sind schon recht gut. Manchmal springt beim Tempo­mat eine Anbremsung an, wo keine sein sollte. Aber das ist eher selten und eher in der Stadt. Die Stellen kennen wir inzwischen schon.

Batteriebrände des Hyundai Kona elektro – eine Überlegung

Es hat einige Batteriebrände beim Kona electric gegeben. Wie groß ist denn nun vergleichsweise die Gefahr, die potentiell besteht? Machen wir doch mal eine Rechnung:

  • Wir haben ca. 82.000 betroffene Fahrzeuge. Hyundai meldete 14 Vorfälle, davon 2 in Kanada, je einer in Finnland und in Österreich, die anderen in Korea. In der Presse kursiert die Zahl 15. Nehmen wir mal die 15 als Berechnungsbasis. Auf 82.000 Fahrzeuge seit Auslieferung über mehrere Jahre seit 2018 also 15 Vorfälle.
  • Ursache: Es kann auf Grund eines seltenen Produktionsmangels zu einem Kurzschluss mit anschließendem Brand kommen. Ein Update des Batteriemanagements wurde bereits bei unserem Fahrzeug implementiert, reicht aber augenscheinlich nicht vollständig aus, denn der Akku soll noch getauscht werden.
  • Also bei ca. jedem 5.500sten Fahrzeug gab es ein Problem – teilweise heftig. Das wäre eine Quote total von 0,0183% (seit der Erstauflieferung 2018 bis zur Entdeckung 2021 und der gestarteten Eliminierung des Problems über gut vier Jahre verteilt – oder pro Jahr dann ¼ davon – also 0,0046%).
  • Jetzt machen wir mal einen Vergleich mit unserem nördlichen Nachbarland – Deutschland. Dort waren am 1.1.2022 genau 48.540.878 PW zugelassen. Davon ziehen wir die 618.460 reinen Elektrofahrzeuge ab und landen bei 47.922.418 PW mit Verbrennungsmotor.
  • Gemäß Wiki kommt es pro Jahr (!) in Deutschland im Schnitt zu 15.000 Vollbränden. Das heißt jedes 3.195zigste Fahrzeug ist betroffen (oder 0,0313%). Nimmt man noch die Schmorbrände hinzu, landet man bei rund 40.000 Vorfällen – das entspricht einer jährlichen Quote von 0,0835% – oder jedes 1.200te Fahrzeug ist betroffen.
  • Das sind je nach Sichtweise ein Faktor 2, 5 bis 10 mehr, weil sich die bis jetzt aufgetretenen Kona Brände über mehrere Jahre verteilen. Trotzdem findet jetzt ein Akku Tausch statt. Ob das wirklich nötig ist? Hyundai hat sich jedenfalls dazu entschlossen. Die Information dazu kommt allerdings nur spärlich bei den Fahrern an. Da könnte Hyundai Schweiz noch dazu lernen. Typischer­weise ist die online Presse schneller mit den Informationen.
  • Angekündigt wurde der Tausch im August 2021. Auf Nachfrage wurde nun ein Termin im April 2022 in Aussicht gestellt. Aber bis heute (1. Mai) habe ich noch keine Nachricht dazu.

Aber trotzdem und alles in allem: Immer noch das beste und effizienteste Fahrzeug, das wir je hatten. Wir sind im letzten Jahr des Leasings und es braucht nun einen Nachfolger.

Der Hyundai IONIQ 5 tritt die Nachfolge des Kona elektro an

Im September 2021 haben wir uns definitiv entschieden, nachdem wir den KIA e-Niro, den Kona electric (2022), den ID.3, den ID.4 und den Tesla 3 mal ausprobiert haben: Es wird der Hyundai IONIQ 5 mit dem großen Akku und Hinterrad Antrieb. Er ist ein bisschen länger (40 cm), aber ungleich geräumiger innen. Der Radstand wächst von 2.60 Meter auf 3.00 Meter. Das gibt innen Platzverhältnisse wie in der Mercedes S-Klasse. Deshalb hat er auch schon – obgleich leider noch nicht geliefert – einen Spitznamen: Das «Raumschiff». Meine Frau wird dann immer sagen: «Jürgen, hol schon mal das Raumschiff … «

Und er kann in 18 Minuten von 10% auf 80% geladen werden – mit über 200 kW bei 800 Volt. Angekündigt war die Auslieferung für den April 2022. Aber das hat sich leider verschoben. Wir hoffen nun nach Pfingsten, also Anfang Juni, das neue Fahrzeug zu bekommen. Als Übergang haben wir den Kona einfach gekauft. Wir wollen nämlich bald einmal nach Lissabon und zurück in Schleifen durch Spanien und Frankreich. Das sind gut 5.000 km.


Hinweis zur Umrechnung: Jeweils gerechnet 1 € = 1,0223 CHF mit dem Kurs vom 30.4.2022.

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Habe ähnliche Erfahrungen mit jetzt 46.000 km gemacht. Wenn der Akkutausch stattgefunden hat, hat man in dieser Hinsicht immerhin ein fast neues Auto. Neben dem Kona haben wir noch einen EV 6. Der wird aber nur gefahren, wenn wir den Platz brauchen, oder zu viert unterwegs sind. Im Alltag ist der Kona doch einen Ecke sparsamer und vor allem handlicher. Einzig die Wintertauglichkeit (Schnee) leidet etwas wegen des hohen Drehmomentes auf der Vorderachse. Da ist der EV 6 RWD wesentlich besser.

Danke Jürgen für den tollen Abschlussbericht

Das Feedback ist zu 90 % bei allen E-Fahrern gleich.

Viel Spaß mit dem neuen Raumschiff.
Meine Frau bekommt auch eins hoffentlich Ende des Jahres. Ich freue mich da wohl mehr als sie da sie noch Verbrenner fährt.

es bleibt spannend

Trifft ziemlich genau meine Erfahrungen mit dem Kona! Habe jetzt 32000 km in 3,5 Jahren. Batterietausch findet Ende Mai statt. Kann ich nur empfehlen. Als nächstes gibt’s den Kia EV6!

finde den Trend zu den großen Akkus schade.

wer zu Hause laden kann, dem reichen ja auch kleine Akkus, sofern auf Langstrecke schnell geladen werden kann.

viele haben dann auch noch zwei eAutos. Dann stehen da insgesamt 150 kWh und mehr in der Garage. Nice für den Komfort, eine Katastrophe für den eigenen CO2 Foodprint

Last edited 10 Tage zuvor by Nik8888

Bin von deinem Bericht begeistert. Ich kann ihn nur bestätigen. Habe den Kona zweieinhalb Jahre gefahren, 45000 km. Seit Januar habe ich nun den Ioniq5. Gründe für den Tausch – Platz, Ladeleistung und Anhängekupplung. Platz für mehr als zwei Personen insbesondere auf längeren Urlaubssrecken (Schweden u.a.) ist einfach zu gering. Trotzdem- wir haben das Auto geliebt. Seither ist für uns eines klar , nur noch Stromer. Ich habe natürlich auch noch den Vorteil, dass ich 70 Prozent Zuhause lade und hier noch mehr als 50 Prozent mit selbstproduzierten Strom.

Hi,
Danke für deinen Artikel! Habe ihn überflogen und fand ihn interessant.

Fahre seit ein paar Monaten den e-kona, Facelift.
Fahre sonst viel ältere Autos..

Ich glaube nicht, dass der Kona ‚abbrennt‘.
Trotzdem hinkt die Berechnung zu den Bränden an Fahrzeugen etwas, finde ich.
Einen Neuwagen mit ALLEN Fahrzeugen D zu vergleichen… – da sind ja auch haufenweise uraltkistenbund verbastelte Karren bei – da möchte ein Neuwagen/<3jahre bitteschön auch besser abschneiden!
Also idealerweise das fzg alter mit einbeziehen und nur Autos <3 oder auch <5jahren beim Vergleich berücksichtigen.

Danke Jürgen für die gut aufbereitete Statistik.
Mich würde interessieren, ob man die Eckwerte auch nachträglich noch auslesen kann, oder ob von Anfang an da mitgerechnet werden muss.
Die App Bluelink hat jeweils Monatswerte, aber vermutlich nur für eine begrenzte Zeit.
Am meisten verfluche ich die unsägliche Umklappbank im Fond. Nicht einmal eine Einkaufstasche kann man vernünftig platzieren, ohne dass sie sogleich umfällt.
Ich bin auf den grossen Kofferaum angewiesen (Rollstuhl).
Ansonsten stimmen deine Werte mit meinen überein.

Ein sehr aufschlussreicher Bericht. Meine Frau fährt einen Hyundai Ioniq electric, zu dem sie nur gekommen ist, weil der E-Up, den sie ursprünglich wollte, nicht mehr lieferbar war. Nach anfänglicher Skepsis wegen der Größe würde sie heute kein anderes Fahrzeug mehr haben wollen. Vom Komfort her ist es mit belüfteten Sitzen, Sitzheizung vorne und hinten, Lenkradheizung, Infinity- Soundanlage, Schiebedach und weiterem Schnickschnack unschlagbar.

Wenn ich die Verbrauchswerte betrachte, liegt unser Ioniq noch mal um 2kWh/100km niedriger als der Kona, so dass momentan, trotz der kleinen Akkugröße von 38,2kWh bei Vollladung 350km auf dem Bordcomputer stehen. Damit kommen wir bestens zurecht, so dass das Auto nur an den Wochenenden geladen werden muss. Von der Auslieferung im April bis Mitte November 2021 geschah dies ausschließlich mit Strom aus der eigenen Solaranlage – ohne Wallbox, nur mit dem mitgelieferten Ladeziegel.

Seit April haben wir eine Wallbox von myenergi, was das Laden noch komfortabler gemacht hat, denn die Menge zum Auto wird stufenlos geregelt, so dass nur Solarstrom geladen wird. Ich muss jetzt nicht mehr bei jeder Wolke nach draußen laufen (habe das sehr sportlich gesehen), um die Ladung zu unterbrechen, denn selbst das geschieht automatisch.

Schade finde ich, dass die Produktion des alten Ioniq eingestellt wurde, denn von der Ökonomie her ist der einfach unschlagbar.

Ich weiß, dass die beiden Fahrzeuge nicht vergleichbar sind, aber in Anbetracht der Tatsache, dass unser Strom noch zur Hälfte aus fossilen Quellen stammt, halte ich den Mehrverbrauch eines Ioniq 5 und anderer vergleichbarer Modelle von etwa 70 Prozent für inakzeptabel.

Hoffentlich bringt Hyundai noch ein Modell heraus, das eine ähnliche Effizienz aufweist, bis bei uns der nächste Fahrzeugwechsel ansteht.

Ich fahre seit November 2021 auch einen E-Kona. War vollauf zufrieden bis Ende März. Seitdem steht er in der Werkstatt und wartet auf einen Tausch einer Batteriezelle, die defekt ist.
Und NEIN, ich habe kein E-Auto zum Weiterfahren bekommen.
Der Kundendienst ist auch sehr lapidar mit seinen Entschuldigungen.

Nachhaltig wäre ein Auto so lange.wie möglich zu fahren und nicht schon nach drei Jahren zu tauschen. Ein zusätzlicher Akkutausch vermiest leider auch die Bilanz. Ist gar nicht so selten der Fall, dafür das die Hersteller immer erzählen, dass er das Autoleben lang halten soll.
Aber für das „reine“ Gewissen ist es natürlich gut, für die Umwelt wäre ein Auto weniger besser, unabhängig vom Antrieb. Klar ist die Meinung hier nicht erwünscht. Lieber lobt man sich gegenseitig, dass man mit dem tollen E Auto die Umwelt schützt. Die öffentlichen Gelder werden verständlicherweise auch gerne mitgenommen. In meinem Umfeld leider ausschließlich von Leuten, die es absolut nicht nötig hatten.

Interessanter Bericht über ein E Auto mit 64kwh Batterie .Ich 76 J.fahre seid 6 Jahren altes model Tesls S70d mit 70kwh komme in Berlin und Umgebung auf 18 bis 22 kwh/ 100km. Bei Reisen im europäischen. Ausland zb 5400km in 5 Wochen auf Schnitt von 18,4 kwh/100km. Mein Kilometer 75.000km Bei dem Vergleich mit Verbrenner wurden leider die hohen Betriebskosten Wartung i spektionen TÜV vergessen die bei höheren kilometerleistung anfallen. Da mag leasing über 3 Jahre vorteil sein. Mein VW eos vom 2009 Nk 33.000 € war nach 7 Jahren noch 7000€ wert hätte neue Steuerkette bremsen usw gebraucht und faltverdeck und schiebedach funktionierte nicht mehr verlässlich . Verbrauch war 10l in Stadt. Verdeck mit 8 Motoren und vielen Microschalter. VW hatte nur 1 werkstatt für Eos ,das Auto war da schon eimal 2 wochen wegen problemen mit Verdeck .hätte bis zu 10.000€ kosten können.kundendienst und Garantie sind bei VW sehr schlecht Kulanz ist inzwischen unbekannt .Garantie gab es nur für2 Jahre. Bei Tesla 4 auf Verschleißteile oder 80tkm und 8 Jahre auf Batterie und antriebsmtoren etc. Ohne Kilometer Begrenzung. Meine Reichweite beträgt noch ca 340km natürlich beientsprechender Fahrweise u d Nutzung. Spitze 220kmh bin ich noch nie gefahren max 160bis 180kmh und alle 2h bis 3h eine kleine P Pause reicht zum Laden.

Bin in den letzten zweieinhalb Jahren mit meinem 2019er Kona electric Vertex 64kw 46000km gefahren und kann alle Ausagen vollunfänglich bestätigen. Warte ebenfalls auf den Batterietausch und werde ihn behalten, denn die Effizienz ist unschlagbar.

Das ist ein sehr aufschlussreicher und für E-Fahrer-Anfänger sehr positiver Bericht. Ich habe seit Anfang April 2022 einen Kona 2022 mit 64 kWh-Batterie. Auf der Langstrecke z. B. Leipzig – München brauche ich ca. 20 … 21 kWh/100km bei einer für mich akzeptablen Geschwindigkeit von 130 … ca. 138 km/h. Mit welcher Geschwindigkeit fährst Du auf Autobahnen?

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