VW ID.4 GTX startet ab 50.415 Euro in Verkauf

VW-Konzern kann E-Auto-Absatz mehr als verdoppeln

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Der Volkswagen Konzern konnte seine globale E-Offensive im dritten Quartal 2021 erfolgreich fortsetzen. Trotz Halbleiterknappheit wurden von Juli bis September 122.100 reine Elektroautos (BEV) an Kunden übergeben, das entspricht einer Steigerung von 109 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie der Hersteller mitteilt.

Insbesondere in China beschleunigte sich demnach der Markthochlauf im dritten Quartal deutlich auf 28.900 BEV, nach 18.300 im gesamten ersten Halbjahr und mit plus 315 Prozent mehr als viermal so viel wie im Vorjahresquartal. Der BEV-Anteil an den globalen Auslieferungen stieg in Q3 auf mehr als 6 Prozent. Insgesamt wurden bis Ende September weltweit 293.100 E-Autos ausgeliefert, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum (+138 Prozent). Auch Fahrzeuge mit Plug-In-Hybrid-Antrieb (PHEV) waren weiter stark nachgefragt. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 246.000 PHEV ausgeliefert, das waren mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum (+133 Prozent).

Bei den Elektroauto-Auslieferungen nach Regionen lag Europa nach neun Monaten mit 209.800 Fahrzeugen (Anteil: 72 Prozent) weiter klar an der Spitze. Der Konzern war hier mit einem E-Auto-Marktanteil von rund 26 Prozent Marktführer. In den USA lieferte der Konzern 27.300 BEV aus, das entsprach einem Anteil von 9 Prozent seiner weltweiten BEV-Auslieferungen. Damit erzielte der Konzern dort im Segment der vollelektrischen Fahrzeuge einen Marktanteil von rund 8 Prozent und liegt damit auf Platz zwei. In China wurden bis Ende September 47.200 BEV ausgeliefert, das sind 16 Prozent der weltweiten BEV-Auslieferungen des Konzerns. Im dritten Quartal lag der China-Anteil durch den beschleunigten Markthochlauf bei 24 Prozent.

Die Kernmarke Volkswagen übergab bis Ende September 167.800 reine Elektroautos an Kunden (Anteil: 57 Prozent). Danach folgten die Marken Audi mit 52.800 Fahrzeugen (Anteil: 18 Prozent), Skoda mit 32.100 Fahrzeugen (Anteil 11 Prozent), Porsche mit 28.600 Fahrzeugen (Anteil: 10 Prozent) und Seat mit 8800 Fahrzeugen (Anteil: 3 Prozent).

Die Top 5 der BEV-Modelle nach neun Monaten im Jahr 2021:

  1. VW ID.4: 72.700 Fahrzeuge
  2. VW ID.3: 52.700 Fahrzeuge
  3. Audi e-tron (inkl. Sportback): 36.100 Fahrzeuge
  4. Porsche Taycan (inkl. Cross Turismo): 28.600 Fahrzeuge
  5. Skoda Enyaq iV: 28.200 Fahrzeuge

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 15.10.2021

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450.000 BEV war die Zielvorgabe BEV für die Kernmarke VW, wenn ich mich recht erinnere.
;-)

Schön, wenn es vorwärts geht. Um wieviele Einheiten wurden die Verbrenner gleichzeitig bewusst reduziert?

Platz 4 der Taycan. Der läuft. Will jeder. Der ID.Buzz wird auch so ein begehrliches Auto sein. Du brauchst Elektro-Kultautos. Denn es müssen noch viele Menschen wechseln und positive Emotionen sind besser als Argumente.

Man kann sich alles schönreden. Nur weiter so. VW hat noch viel Luft nach oben, wenn sie tatsächlich „Marktführer“ werden wollen. Ich wiederhole es gerne, VW ist auf dem richtigen Weg, aber dieser Anspruch „Marktführer“ sein zu wollen müssen sie sich erst mal erarbeiten. Aus heutiger Sicht ist das reines Wunschdenken. Also bitte, nicht schönreden sondern weitermachen und überzeugen.

Ich weiß nicht, ob wir uns hier irgend etwas schön reden müssen. Ich denke, angesichts der Chip-Lieferengpässe wird auch VW brutal ausgebremst. Wenn Zwickau erstmal mit Volldampf arbeiten kann, werden die Zahlen sehr schnell anders aussehen. Und hätte VW nicht den Fehler gemacht, das Innere des ID4 haptisch so erbärmlich zu gestalten, würden die Absatzzahlen noch ungleich höher ausfallen.
Glückwunsch an Tesla. Die Burschen haben’s besser gemacht mit den Chips.

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