VW ID.3 1st – Test- und Erfahrungsbericht

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Pünktlich zur Vorstellung des ID.3 sowie des offiziellen Namens des ersten E-Autos auf MEB-Plattform wurde das Pre-Booking des ID.3 1st – der limitierten Launch-Edition – geöffnet.  Interessenten in Europa konnten für einen Betrag von 1.000 Euro unverbindlich einen Produktionsslot für den ID.3 1st reservieren. 30.000 Einheiten standen zur Verfügung, laut VW wurden alle Volkswagen ID.3 1st reserviert und sollten hierdurch einen Käufer gefunden haben. Einer der limitierten Stromer hat im Frühjahr 2021 seinen Weg zu uns gefunden.

Der VW ID.3 1st Max stand Mitte Mai bei uns auf dem Hof und sollte die erste Berührung mit einem Elektroauto auf Basis der MEB-Plattform aus dem Volkswagen-Konzern darstellen. Für Elektroauto-News.net habe ich mir den ersten MEB-Stromer von VW vierzehn Tage lang angesehen. War mit diesem im Alltag einige hundert Kilometer unterwegs und konnte so meine Eindrücke sammeln, um sie im Nachhinein für euch festzuhalten.

Wie immer sind meine Eindrücke vollkommen subjektiv und spiegeln demnach nur meine eigene Meinung wider. Denke aber, dass die Informationen, Eindrücke und Fotos in diesem Artikel ihren Teil dazu beitragen können, um sich ein erstes Bild vom MEB Elektroauto zu verschaffen. Trotz der limitierten Variante des ID.3, welche ich betrachtet habe, lässt sich viel auf die „Standard-Variante“ des ID.3 übertragen und gibt so durchaus einen ersten Überblick.

Wie immer gilt; sollten nach dem Lesen des Test- und Fahrberichts des VW ID.3 1st Max von deiner Seite noch Fragen offenstehen, einfach melden und ich versuche diese zu beantworten. Deine persönlichen Erfahrungen mit dem E-Auto von Volkswagen kannst du mir gerne zukommen lassen, damit wir diese mit den anderen Lesern teilen. Über Elektroautos im Allgemeinen kannst du dich auf dieser Seite informieren.

VW ID.3 1st Max - ein Wegbereiter für den gesamten VW-Konzern

Volkswagens Schlüssel zum elektromobilen Erfolg ist der Modulare E-Antriebs-Baukasten MEB, auf dem konzernweit, in den kommenden Jahren Dutzende neue Modelle entstehen sollen. Zudem bietet VW diese Plattform auch für Dritte an. Der erste Stromer, welcher unter der Marke Volkswagen vom Band läuft, ist der VW ID.3. Dieser ist somit als Wegbereitet für den VW-Konzern zu sehen.

Denn durch die gemeinsame MEB-Plattform soll die kostenintensive Produktion von E-Autos für alle Anbieter günstiger werden, weil bei gemeinsamer und mehrfacher Nutzung des MEB hohe Stückzahlen erreicht werden können. Dies sieht man bereits daran, dass der VW-Konzern an sich seinen Fokus auf diese Plattform setzt. Denn trotz gleicher Plattform ermöglicht MEB eine große Modellvielfalt in der E-Mobilität und erhält gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal jeder Marke. Wichtiger Punkt der ebenfalls für den Einsatz der Plattform setzt: MEB ermöglicht individuelle Batteriesysteme – je nach Zielgruppe des Fahrzeugs.

Hierbei ist es möglich, dass das gleiche Modell, wie beispielsweise der ID.3, mit unterschiedlichen Konfigurationen auf die Straße kommt. Sieht man schon an der limitierten Variante VW ID.3 1st. Als Vorbesteller konnte man beim Volkswagen ID.3 1st aus drei festen Konfigurationen auswählen, welche auf die typischen Kundenwünsche abgestimmt wurden von Seiten VW. Die wichtigsten Fakten nachfolgend, Details über den Testbericht verteilt.

Die Erstauflage, der Volkswagen ID.3 1st, verfügt über eine 58-kWh-Batterie. Diese ermöglicht eine Reichweite von 420 km nach WLTP. Angetrieben wird die limitierte Edition ebenfalls durch einen Elektromotor an der Hinterachse. Dieser leistet 150 kW und liefert ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmetern. Damit erreicht der Fünftürer eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Zur Auswahl standen folgende drei feste Konfigurationen:

Die Max-Version des ID.3 1st sollte es werden, welcher für den Testbericht vorstellig wurde. Wie alle anderen ID.-Modelle auch, wurde auch dieser ID. bilanziell CO2-neutral übergeben. Sprich, bereits ab Werk ist der Stromer von VW mit einer besseren CO2-Bilanz unterwegs. Möglich wird dies durch den ganzheitlichen Ansatz, welchen Volkswagen für seine ID.-Modelle verfolgt. Dieser beginnt mit Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und dem Einsatz von Ökostrom im Werk Zwickau. Zusätzlich habe man die eigenen Lieferanten verpflichtet, bei der Fertigung der Batteriezellen Ökostrom einzusetzen.

"Der Standort Zwickau ist bereit für den Umstieg auf 100% Elektromobilität. Wir legen beim ID.3 den Schwerpunkt auf die Produktion der am meisten nachgefragten Batterievarianten und Ausstattungen. Darüber hinaus hat jeder Kunde die freie Wahl bei Farben und den Exterieur Style Paketen, Felgen und Innenausstattungen sowie weiteren einzeln bestellbaren Optionen wie der Wärmepumpe oder der beliebten Fahrradträger-Vorbereitung."

Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen

Der Anteil an CO2-Emissionen während der Herstellungsphase, der kurzfristig nicht vermeidbar ist, wird nach und nach reduziert und bis dahin durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Danach liegt es in der Hand des Fahrers, dass der ID.3 ebenso CO2-freundlich unterwegs ist. Dazu beitragen kann man schon alleine durch das Laden mit Ökostrom.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass VW mit seinem ersten MEB-Stromer nicht nur den Wandel von Verbrenner zu batterieelektrischen Fahrzeugen beginnt, sondern vor allem ganzheitlich das Thema Mobilität und Senkung der CO2-Belastung der Umwelt in den Fokus rückt.

Vom Stromer mit einem freundlichen "Hallo" begrüßt werden - kann man schöner in den Tag starten?

Trifft man Arbeitskollegen am Morgen wird man in der Regel mit einem freundlichen Hallo begrüßt. Doch noch vor dieser wahrscheinlich ersten Interaktion mit anderen Menschen außerhalb des eigenen Haushalts, versucht der ID.3 ein Lächeln auf die Lippen seines Besitzers zu zaubern. Denn der ID.3 erkennt seinen Fahrer, sobald sich dieser mit dem Fahrzeugschlüssel in Verbindung mit dem optionalen Schließ- und Startsystem „Keyless Access“ dem Stromer nährt. Die stylishen, auf Wunsch erhältlichen LED-Matrix-Scheinwerfer leuchten kurz auf, als würden sie Ihnen zuzwinkern und lassen den ID.3 dabei fast menschlich erscheinen, so zumindest die Aussage von VW.

Sicherlich ein nettes Feature, welches beim Kennenlernen des E-Autos für ein Lächeln sorgen kann. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es dann aber kaum noch merklich wahrgenommen. Zumindest ging es mir bereits innerhalb meines 14 tägigen Zeitraums so. Was jedoch innerhalb der zwei Wochen stets wahrgenommen wurde und Gesprächsstart mit anderen Personen war, ist die Farbe des ID.3 1st Max: Türkis. Dabei muss man sagen, dass dies schon die einzige, auffällige Farbe des E-Autos ist.

Denn VW hat sich bewusst bei der Farbgebung des MEB-Stromers begrenzt: Weiß, türkis, silber und drei Grautöne. Und das Dach ausschließlich in Schwarz. Eine größere Auswahl an Außenfarben hat Volkswagen bei seinem Elektroauto ID.3 nicht vorgesehen. Wer es gerne etwas bunter möchte, hat ab Werk keine Möglichkeit dazu. „Viele unserer Kunden ordern ihre Autos in Weiß und unbunt“, erklärte Designchef Klaus Bischoff. Außerdem würden weitere Lack-Optionen die Komplexität in der Fertigung und somit die Kosten erhöhen, erklärt Volkswagens Chefdesigner. Wer es ein wenig individueller haben möchte, könne in einem kleinen aufpreispflichtigen Kontrastprogramm stöbern. 

Der VW ID.3 1st Max kommt, wie seine anderen Modell-Varianten auch, mit Maßen von: 1.568 mm Höhe, 1.809 mm Breite sowie einer Länge von 4.261 mm daher. Der Radstand wird mit 2.771 mm angegeben, das Kofferraum-Volumen mit 385 Liter. Beim maximalen Ladevolumen sollen 1.267 Liter erreicht werden. Unterschiede gibt es beim Leergewicht. Deutlich bestimmt durch die Größe der Batterie. Die Max-Variante mit 77 kWh-Akku bringt es auf 1.900 kg Leergewicht. Beim ID.3 mit 45 kWh-Akku sind es 1.720 kg, beim ID.3 1st und ID.3 Plus mit dem verbauten 58 kWh-Akku kommt der Stromer auf 1.800 kg Leergewicht.

Optional können alle ID.3-Varianten mit bis zu 100 kW geladen werden. Jedoch ist dies nur gegen Aufpreis beim „Standard-ID.3“ möglich, ansonsten gibt es dort 50 kW Ladeleistung. ID.3 1st, Plus und Max kommen ab Werk mit hoher Ladeleistung daher und sorgen dafür, dass die Batterie schnell wieder zu Kräften kommt. 

Ab Werk wäre dies beim ID.3 1st Max ab 420 km (WLTP) der Fall. Denn zu diesem Zeitpunkt wird der Stromer, selbst bei sparsamster Fahrweise neue Energie benötigen. Lediglich bei der Max Variante des ID.3 mit 77 kWh Akku hat man bis zum eigentlichen Ladevorgang ein wenig mehr Zeit. Denn dieser soll laut WLTP-Zyklus rund 550 km weit kommen. Doch dazu in einem der kommenden Abschnitte mehr.

Greifen wir nochmals kurz das futuristische Erscheinungsbild des ID.3 auf. Denn im Gegenteil zu alten Bekannten aus dem VW-Konzern wartet der erste MEB-Stromer in der Tat mit einem neuen, frischen Look auf. Dieser ist nicht nur auf das neugestaltete Volkswagen Logo zurückzuführen, welches erstmals am ID.3 gezeigt wurde. Auch die zusätzliche Lichtlinie, die von beiden Seiten zum Logo hinläuft. Die abgesetzten Punkte im Bereich der C-Säule sowie das generell eher modern, sachliche Design runden das Erscheinungsbild des E-Autos ab. Kein Fahrzeug, welches um Aufmerksamkeit schreit, sondern sich einfach dezent in den Alltag einfügt.

Dieser Ansatz setzt sich auch im Innenraum des E-Autos fort. Doch dazu möchte ich im Abschnitt des Exterieur- und Interieur-Design näher darauf eingehen. Widmen wir uns nun dem Fahrverhalten im Alltag.

Vollelektrisch durch den Alltag mit dem VW ID.3 1st Max

Bereits wenn man sich dem ID.3 am Parkplatz nähert beginnt das Abenteuer E-Autofahrer. Nicht nur durch die freundliche „Licht-Begrüßung“ des Stromers. Sondern auch Dank Keyless-Go-Funktion. So erhält man Zugang zu seinem Stromer, auch wenn der Schlüssel in der Tasche verbleibt. Dort kann dieser übrigens auch bleiben, wenn man das Fahrzeug starten möchte. Es reicht aus Platz zu nehmen, die Türe zu schließen, das Bremspedal durchzutreten sowie die gewünschte Fahrtrichtung zu wählen. 

Doch wo wählt man diese? Nicht wie gewohnt durch einen Knauf/ Schalter in der Mittelkonsole, sondern durch einen Hebel auf der rechten Seite des Lenkrads. Ein wenig gewöhnungsbedürftig. Vor allem, wenn man das E-Fahrzeug vom Überbringer entgegennimmt und dann versucht vom Parkplatz zu fahren. Dann aber erst einmal suchen muss, wo man nun eigentlich den Gang einlegt. Weiß man es einmal, ist es auch kein Hexenwerk mehr. Am gleichen Gangwahlhebel kann man übrigens auch den Vortrieb stoppen und den ID.3 parken. Fahrzeug ausschalten ist dann auch nicht mehr notwendig. Einfach aussteigen und der Stromer schaltet sich von alleine ab.

Doch so weit ist es natürlich noch nicht. Schließlich möchten wir ein paar Kilometer mit dem E-Auto zurücklegen. Also Vorwärtsgang rein und los geht es. Trotz 1.800 kg Schwergewicht kommt der MEB-Stromer voran. Mag sicherlich an den 150 kW/ 204 PS Leistung liegen, aber vor allem am maximalen Drehmoment von 310 Nm, welches bereits beim ersten Strom geben voll zur Verfügung steht. Aus dem Stand heraus soll es dann von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden gehen.  Was natürlich nicht getestet wurde.

Angenehm spritzig kommt er dennoch vom Fleck und lässt sich durch die unterschiedlichen Fahrmodi durchaus auf das eigene Fahrverhalten ausrichten. Persönlich war ich 90% der Zeit im Eco-Modus unterwegs. Habe mich hierdurch dennoch keineswegs in meiner Mobilität eingeschränkt gefühlt. Der Steilheck-Stromer unterstützt im Eco-Modus das energiesparsame Fahren. Auf dem Head-up-Display, als auch im Display hinter dem Lenkrad wird dem Fahrer per Fuß-Symbol signalisiert, wann es sich lohnt, vom Fahrpedal zu gehen, etwa wenn Ortsschild, Kreuzung oder Tempolimit nahen. Folgt man der Empfehlung verzögert der MEB-Stromer sanft bis zur passenden Geschwindigkeit.

Wenn es dann doch ein wenig schneller zu gehen darf, muss eben auch Mal der Sport-Modus ran. Aber auch hier fühlt sich das Fahrverhalten gut an. Was zu einem am tiefen Schwerpunkt, als auch der ausgeglichenen Gewichtsverteilung (49,8 zu 50,2 Prozent vorne/hinten) liegen mag. Die Rekuperation ist im Normalen Fahrmodus, beim Einlegen des Vorwärtsgangs, übrigens kaum zu spüren. Hier muss der Gangwahlhebel ein weiteres Mal betätigt werden, um dann im „B-Modus“ eine spürbare Rekuperationswirkung beim Fahren zu vernehmen. Ansonsten segelt das E-Auto eher, wenn man vom Strompedal geht.

Reichweite, Verbrauch und Lademöglichkeiten des VW ID.3 1st

Bis zu 420 Kilometer Reichweite (WLTP-Zyklus kombiniert) soll der ID.3 1st Max zurücklegen können. Dies galt es zu beweisen. Bevor wir uns allerdings der alltäglichen Reichweite beziehungsweise Verbrauch widmen zunächst ein paar Fakten zu unserem Testwagen, übersichtlich zusammengefasst.

Von reinen Stadtfahrten, über Überland- bis hin zu Autobahnfahrten war alles mit dabei. Somit hatte ich die Möglichkeit einen ganz guten Querschnitt durch die Strecken abzubilden, welche der Stromer von VW wohl auch unter „normalen Begebenheiten“ meistern müsste. Am Ende standen aufgrund der aktuellen Covid-19 Beschränkungen um die 340 Kilometer auf dem Tacho, welche ich zurückgelegt habe. Dennoch ausreichend, um ein erstes Bild vom Stromer zu bekommen.

Zudem war es so, dass der ID.3 nicht mit vollem Akku bei mir abgegeben wurde. Hierdurch kam ich in den Genuss die Ladeleistung des Steilheck-E-Autos selbst unter die Lupe zu nehmen. Zur Verfügung stand „nur“ der örtliche 50 kW-Lader. Angestöpselt wurde der ID.3 mit 25% Ladezustand. Nach 12 Minuten waren 9,8 kWh geladen und ein Ladezustand von 42% erreicht. 

Genau dreißig Minuten nach dem Start des Ladevorgangs konnten schon 23,9 kWh nachgeladen werden, der Akku stand hierbei mittlerweile bei 68% Ladestand. Die Grenze von 80% war nach 42 Minuten sowie 32 kWh, die nachgeladen wurden, erreicht. Nach einer Stunde und vier Minuten habe ich den Stromer dann von der Ladestation genommen und bin mit 42,1 kWh frisch aufgeladener Energie und einem Ladestand von 98% weitergefahren. Geladen werden kann der 1st Max wie folgt:

So viel dazu, wie schnell der ID.3 seinen Akku wieder voll bekommt. Zum Verbrauch hatte ich bisher kein Wort verloren. Dieser wird von Seiten des Herstellers mit 15,5 kWh angegeben. Im Rahmen meiner Fahrten für den Test- und Erfahrungsbericht des ID.3 bin ich genau auf diesem Wert gelandet. Anfänglich, mit Kennenlernen der Fahrmodi, waren die Verbräuche noch ein wenig höher. Haben sich dann aber eingependelt, als ich im „Alltags-Fahrmodus“ angekommen bin.

Exterieur und Interieur des VW ID.3 1st im Blick

Erste Erfahrungen, beschriebene Eindrücke und eingebundene Fotos haben dir hoffentlich einen Eindruck des ID.3 1st Max vermitteln können. Nun tauchen wir gemeinsam noch ein wenig mehr ein und betrachten das Exterieur und Interieur des E-Autos von VW etwas genauer.

Exterieur: Modern, schlicht und dennoch ein Blickfang

Weiß, türkis, silber und drei Grautöne – für diese Farben hat sich VW entschieden. Und das Dach ausschließlich in Schwarz. Eine größere Auswahl an Außenfarben hat Volkswagen bei seinem Elektroauto ID.3 nicht vorgesehen. Wer es gerne etwas bunter möchte, hat ab Werk keine Möglichkeit dazu. Lediglich die beiden Exterieur-Style-Pakete können für ein wenig Abwechselung sorgen.

Mit dem Exterieur Style-Paket „Silver“ präsentieren sich Dachleiste und Dachpfosten hinten in Silver, Lufteinlass und Schweller in Grey Tech Metallic sowie die Radvollblenden zweifarbig. Beim Exterieur Style-Paket „Penny Copper“ – du wirst es ahnen – sind Dachleiste und Dachpfosten hinten in Penny Cooper gehalten. Ansonsten gibt es keine Unterschiede zum ersten Style-Paket.

Wie die anderen ID.3 Varianten kommt der VW ID.3 1st Max mit Maßen von: 1.568 mm Höhe, 1.809 mm Breite sowie einer Länge von 4.261 mm daher. Der Radstand wird mit 2.771 mm angegeben, das Kofferraum-Volumen mit 385 Liter. Beim maximalen Ladevolumen sollen 1.267 Liter erreicht werden. Vollkommen ausreichend für den Alltag. Man muss aber vor allem anmerken, dass der MEB-Stromer von der Plattform profitiert, auf welcher er aufbaut. 

Der ID.3 hat kurze Überhänge und einen sehr langen Radstand, auch das ist typisch für die neuen ID. Modelle. Daraus ergibt sich der Open Space – der große, luftige Innenraum setze neue Maßstäbe in der Kompaktklasse.  Doch dazu gleich beim Interieur mehr.

Die Hochvolt-Batterie liegt tief im Fahrzeugboden und sorgt so für einen tiefen Schwerpunkt und agiles Handling. Die E-Maschine treibt die Hinterräder an. Die Räder sind aerodynamisch optimiert und haben 18 bis 20 Zoll Durchmesser, die Reifen weisen nur wenig Rollwiderstand auf. Bei meinem Testwagen waren Räder mit 20 Zoll Durchmesser montiert.

Interieur: Mittklasse-Niveau im kompakten Stromer

Aufwändig konstruierte Verbrennerkraftmaschine spielen bei den MEB-Stromer „keine Rolle mehr“ fürs Design. Der dadurch freiwerdende Raum kommt den Insassen zu Gute, welche dadurch einen echten Mehrwert erhalten: Mehr Bewegungsfreiheit zum Beispiel. Durch den Wegfall des Verbrenners nämlich konnten zuvor im Innenraum verbaute Teile, wie etwa die Klimaanlage oder wesentliche Computer-Aggregate „aus der Fahrgastzelle raus in den Motorraum“ wandern. Der Wegfall des Getriebetunnels erhöhe den neuen Gestaltungsraum zusätzlich. Dort, wo bei Verbrennern der Schalthebel sitzt, erlaubt der MEB beispielsweise viel Platz für die Dinge, die Menschen ebenso mit sich rumtragen: Kaffee, Handy, Handtasche. Sieht man ganz gut im ID.3.

Das Cockpit wirkt clean und konzentriert. Das ID. Light unter der Windschutzscheibe kommuniziert visuell mit den Passagieren. Die Bedienung des ID.3 läuft größtenteils über das Multifunktionslenkrad, den zentralen 10-Zoll-Touchscreen oder die intelligente Sprachsteuerung „Hallo ID.“. Die Services von We Connect Start verbinden das Auto mit dem Smartphone des Besitzers, ermöglichen die Steuerung von Laden und Klimatisierung, liefern Verkehrsinformationen und zeigen Live-Daten zu den Ladestationen auf der Karte an. App Connect (Serie) erlaubt das Medienstreaming über das Smartphone.

Zudem ist es so, dass VW großen Wert darauf gelegt hat im ID.3 möglichst viele umweltverträgliche, nachhaltige und tierfreie Materialien zu verwenden. Echtes Leder findet sich im ersten MEB-Stromer deshalb nur noch an einer Stelle, dem Lenkradkranz, und das nur der Haptik wegen und da es keine Alternative gebe. Bewusst habe VW auch darauf verzichtet, Innenraum-Flächen in der Optik und Anmutung auf Leder zu trimmen.

Ein Blickfang im ID.3 ist sicher die riesige Glasfläche, die fast über die gesamte Dachbreite reicht. Das optionale Panoramaglasdach ermöglicht den freien Blick hinaus in den Himmel. Das getönte Glas sorgt zudem für angenehme Temperaturen. Vor starkem Sonnenschein schützt das Sonnenrollo, der wahlweise per Schalter oder über Sprachbefehl bedient werden kann.

Entspannter wird es dann nur noch durch das optionale Komfort-Paket: Beheizbare Vordersitze und ein beheizbares Multifunktionslenkrad in Leder sorgen dafür, dass man sich auch bei Kälte wohlfühlt. Zu ungetrübter Sicht tragen automatisch beheizte Scheibenwaschdüsen und der automatisch abblendende Innenspiegel bei. Zwei serienmäßigen Ladebuchsen im beleuchteten Smartphonefach der Mittelkonsole sorgen für den notwendigen Strom beim eigenen Smartphone; zwei weitere USB-C-Schnittstellen findet man hinten. Die Mittelkonsole enthält zudem ein Ablagefach mit Rollo und zwei Becherhaltern.

Weitere visuelle Eindrücke des Stromers und aus dem Innenraum kannst du den Fotos hier im Test- und Fahrbericht des ID.3 entnehmen. Diese geben denke ich einen ganz guten Eindruck, ohne, dass jedes Element nun einzeln hervorgehoben werden muss.

VW ID.3 im Bewegtbild

Jan Weizenecker und Jessica Thön sind die Köpfe hinter the car crash auf deren Youtube-Kanal werden regelmäßige, spannende und unterhaltsame aber vor allem lehrreiche Videos über E-Modelle und Fahrzeuge der Verbrenner-Fraktion veröffentlicht. Als Anreicherung des aktuellen Test- und Erfahrungsberichts des ID.3 habe ich mir daher erlaubt deren Clip einzubinden. Da hier noch das ein oder andere Detail passende in Szene gesetzt wird.

Play Video

VW ID.3: Preise & Förderung durch Umweltbonus

Sollten dich die bisherigen Eindrücke des Stromers von VW überzeugt haben, dann ist es nun wohl an der Zeit einen Blick auf die Preise zu werfen. Auch ob die Förderung durch den Umweltbonus für das Elektroauto der Wolfsburger eine Option ist will ich nicht unbeachtet lassen.

Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden nun vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro wird der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro. Bisher werden Elektroautos nur bis zu einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro gefördert. Diese Deckelung wird künftig bei 65.000 Euro stattfinden. Des Weiteren ist mit dem jüngsten Konjunkturpaket eine Förderung reiner E-Autos in Höhe von maximal 9.000 Euro möglich; wenn der Netto-Listenpreis unter 40.000 Euro liegt.

Da die ID.3 1st Max-Version im Konfigurator nicht mehr vorhanden ist, schauen wir uns an, wie der Preis sich gestaltet, wenn man sich für einen VW ID.3 Pro entscheiden würde, welcher zumindest schon einmal mit der gleichen Batterie an den Start geht. Der Listenpreis startet bei 35.460,00 Euro. Von dieser Summe ausgehend wird der BAFA Umweltbonus (Staat/ Hersteller) sowie die Innovationsprämie (Staat) in Abzug gebracht. Schlußendlich landet man somit bei einem Kaufpreis von 25.980,00 Euro.

Fazit zum Test des VW ID.3 1st

Es war schon etwas Besonderes den Ersten seiner Art zu fahren. Den ersten MEB-Stromer aus dem VW Konzern, dem ersten Elektroauto auf eigenständiger Elektroauto-Plattform. Man merkt dem Stromer an, dass er anders gedacht und umgesetzt wurde, als man es von Verbrennern aus dem Unternehmen kennt. Konsequenter Weise hat man sich auf E-Mobilität eingelassen und nicht nur, wie beim VW e-up! die Verbrenner-Plattform verwendet und elektrifiziert.

Angesprochen hat mich die überzeugende Reichweite, die Schnellladefähigkeit sowie das durchaus erfrischende, moderne aber dennoch nicht zu aufdringliche Design. Bei der Farbe wäre ich zwar selbst wohl auf ein schlichtes Weiß oder Schwarz ausgewichen, konnte mich aber auch mit dem Türkis anfreunden. Im Alltag selbst waren die 150 kW/ 204 PS mehr als ausreichend.

Im Innenraum viel Platz für ein Fahrzeug einer solchen Klasse. Viele Anzeigen und Displays. Recht simpel gestaltet in der Darstellung und gerade deshalb verständlich. Ab und an ein wenig langsam in der Reaktion, aber alles in allem recht überzeugend. 

Für mich ist der ID.3 als Einstieg in die E-Mobilität nicht die verkehrteste Wahl und ist seines Zeichens eben doch ein richtiger Volkswagen. Zumindest solange man als E-Auto-Käufer von Umweltbonus und Innovationsprämie noch profitieren kann. Wenn dies nicht mehr der Fall ist wird es ein wenig spannender. Denn dann herrscht ein anderes Preisniveau und man kommt weg vom „Volkswagen“. Aber bis dahin wird es noch dauern.

Disclaimer

Der VW ID.3 1st wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei, für den Zeitraum von zwei Wochen, von Volkswagen zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Es ist ein Kleinwagen und der Preis liegt bei der preiswertesten Variante bei ca. 26.000,-Euro.
Zur Zeit finde ich keinen Vorteil, den ein E-Auto zu einen Verbrenner hätte. Vergleicht man Reichweite, Kosten pro km, Anschaffungskosten, Garantie (auf Batterie,Motor,Getriebe,+++) und
Betankungsgeschwindigkeit, so liegt der Verbrenner weit im Vorteil. Über die CO2-Bilanz kann ich nicht viel sagen, da die Informationen zur Herstellung und Rückverwertung der Batterien nicht vorliegt. Ja, sicher ist der Versicherungsschutz und die Kfz-Steuer günstiger aber ich glaube nicht, dass dies zum heutigem Zeitpunkt, ein entscheidender Vorteil ist.
Mein Vorschlag wäre, ein E-Spassauto zubauen, welches für 7000,- Euro gekauft werden kann,120 Std/km schafft, eine Reichweite von 300 km hat und in 30 min mind. 80% den Akku aufläd. Dann könnte man von Leipzig nach Hamburg fahren und zwischen drin immer bei IKEA den Akku kostenlos aufläd´ (und einen Kaffee trinkt), in Hamburg angekommen, ein Fischbrötchen ist und dann nach Hause zurück fährt.

Es ist kein Kleinwagen (Polo), sondern ein Kompaktwagen (Golf), der aber vom Innenraum Platz wie die Mittelklasse (Passat) bieten soll.
Ein gut ausgestatteter Golf hat doch das selbe Preisschild, oder?

Aber bei einem hast du Recht: wir brauchen ein Auto welches 120 Std/km schafft.

Ich denke, mit Ihrer Meinung werden Sie nur auf wenig Zustimmung stoßen. ´Spaß und 120 km/h´ gehen schon mal gleich gar nicht zusammen und Ihre Preisvorstellung von 7.000.- € ist einfach nur albern. Der Akku kostet bereits mehr. Ja, Sie rechnen den Bonus mit ein, aber dennoch.
Der ID3 ist sicher kein Kleinwagen. Er ist ziemlich kurz, deshalb hat er auch einen für viele Langstreckler oder Familien mit zwei Kindern einen inakzeptabel kleinen Kofferraum, im Innenraum hat er aber fast so viel Platz wie ein Passat. VW weiß natürlich genau, was sie da machen- hätte er 120 l mehr Kofferraum, würde Otto Normalo keinen ID 4 kaufen… Und das bisschen mehr Blech- Kosten für VW marginal, bringen aber gleich mal € 5.000.- mehr Ertrag.

Also der Sebastian! konsequenterweise wird zusammengeschrieben. Und teuer ist die KlausBischoff-5-Farben-Variante. Heisst der Chef-Designer nicht Zyciora? Diese ganzen Unwägbarkeiten… Ach, was bin ich froh mit meinem e-Golf (wenig Klavierlack für 21 Riesen)!

Bauen sie doch so ein Auto
Warum aber 7.000 Euro – Besser wären 5.000 oder 3.000 oder geschenkt ..

Geschenkt ist noch zu teuer! 😉

Ich habe den ID.3 jetzt mehrere Male zur Probe gefahren – dazwischen immer andere BEV.
Mir hat er als Gesamtpaket immer am besten gefallen.
Das einzige Manko war der Klavierlack. Es ist ein durch und durch unauffälliges Auto (das meine ich jetzt nicht von der Farbe her) sondern in seinen Eigenschaften. Er fährt sich super, die Assistenten machen sehr schön was sie sollen, er ist flüsterleise und die sonstigen Fahreigenschaften sind tadellos und er hat sehr viel Platz.
Da mir der Kofferraum eines Kompaktfahrzeugs zu klein ist und mir eine AHK fehlte hab ich mich dann für den Enyaq entschieden. Ich hoffe, ihn in den nächsten Wochen zu bekommen. Da er das Herz eines ID.3 hat kann ich nicht enttäuscht werden.

Würde ich jetzt bestellen käme auch noch der Ioniq 5 in Betracht aber der hat mir eine zu geringe Reichweite und er kostet in meiner Wunschausstattung deutlich mehr Geld.
Zudem habe ich reichlich schlechte Erfahrung mit der sogenannten Werksgarantie bei Hyundai gemacht. Wenn es drauf ankommt wollten die nie zahlen.

Wieso gibt man den hier nen Daumen runter? Was soll denn dass, hier gibt es nix wo man was kritisieren kann. Es wird nichts anderes schlecht gemacht und auch nix hochgejubelt. Kommt mal klar!

Sehe ich auch so. Manche Leute sind mir schleierhaft…

Er fährt sich super, die Assistenten machen sehr schön was sie sollen, er ist flüsterleise und die sonstigen Fahreigenschaften sind tadellos und er hat sehr viel Platz.

Klingt für mich leider wie eine gekaufte Bewertung beim Reiseportal …

So liest sich hier jeder Beitrag von einer gewissen Gruppe wenn es um Tesla geht.
Kann es sein dass die Leute einfach überzeugt sind?
Zudem schreibt der User ja dass er am Ende eine andere Marke gekauft hat. Ja,ja selber Konzern – aber anderes Budget. Daher würde ich das ausschließen…

Nö, fahren Sie ihn doch mal. Ich hatte den Wagen vier Stunden in der vom Autor gefahrenen Version. Mein erster Gedanke war: Verkaufste Deinen Diesel heute oder morgen? Die Software mag noch kleine Mägel haben und reagiert z.B. langsamer als die Software bei unserem Stadtfloh Zoe. Aber ich finde das Auto auch toll. Nie wieder Verbrenner. Wenn man mal ein E-Auto gefahren ist, kann man auf die Idee kommen, der eigene Verbrenner ist ein Relikt aus einer Zeit kurz nach Caesar´s Ermordung. Und ich denke, ich wiederhole mich hier, jeder von uns, der ein E-Auto hat, sollte alle seine Freunde seine Kiste fahren lassen. Das Ende des Verbrenners käme damit noch ein paar Jahre früher.
Und jetzt auf mich mit Gebrüll- weil viele von uns mit dem E-Auto ruhiger fahren werden als bisher, könnte auch ein zeitgemäßes Tempolimit von 130 km/h (besser natürlich 140) früher kommen, als es eh kommen wird.

Last edited 28 Tage zuvor by panib

Geht mir genauso..Wollte erst das Tesla Model 3 und bin jetzt beim ID3 mit 77kwh gelandet. Der Wagen macht einfach so viel Spass und bietet mir im Gesamtpaket mehr als der Tesla. Benziner kommen mir sowieso nicht mehr ins Haus. Veraltete Technologie die keinen Spass beim fahren bringt…

Weil das hier eine Teslafanboy-Seite ist. Alles was nicht Tesla ist wird hier negativ bewertet

WENN wir alle zusammenhalten WÜRDEN, wäre dieser, Entschuldigung, scheiß Klavierlack ganz schnell aus unseren Autos verschwunden. „Gibt´s das Auto auch ohne Klavierlack?“ – „Nein“ – „Danke, dann muss ich mich bei einer anderen Firma umsehen“, o.ä. Ich bekomme auch immer wieder einen dicken Hals, wenn ich in unseren BMW einsteige. Renault hat´s begriffen und bei unserem Zoe eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre gebastelt. Der BMW steht sich allerdings inzwischen die Reifen platt. Nicht wegen des Klavierlacks, sondern weil ich ihn nur noch benutze, wenn meine Frau und ich zur gleichen Zeit beide Autos brauchen. Und das kommt im Rentenalter sehr! selten vor.
Die fehlende AHK geht gar nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dies so bleibt. Wir fahren immer mehr Fahrrad.
Ihre Entscheidung für den Enyaq war gut, denke ich. Neid pur!
Die relativ geringe Reichweite des Ioniq 5 halte ich nicht für problematisch. Die Kiste lädt mit seinem 800 Volt-System so blitzschnell nach, dass Sie für ein paar Hundert km zeitlich nicht mal eine PP mit anschließendem Kaffee auf die Reihe bringen. Und ein kleines Päuschen nach ? 300 km ist nicht nur gut für uns Autolenker, sondern dient auch der Verkehrssicherheit.

Weiß jemand, für was die schwarze Leiste vorn unter der Scheibe gut ist? Hab mal gelesen, es könnte Fußgänger beim Aufprall besser schützen (???). Oder doch nur Design? Kosteneinsparung, da billiger in der Fertigung als ohne? Bessere Aerodynamik?

Also, alles schön und gut.

Ich wollte nen ID3 der war aber am Ende so teuer im Leasing wie der ID4. Der passte mir dann auch nicht wegen einiger Punkte die VW einfach nicht drauf hat.

Am Ende ist es nun ein Model 3 SR+ geworden weil es einfach das beste Preis-/ Leistungsverhältnis ist.

Es gibt einfach nur Vorteile

-Schnelleres Laden
-Vernünftige Software ohne Macken sowie App Bedienung, das kann VW aktuell nicht und konnte es schon zu eGolf Zeiten nicht.
-Man kann auch mal schneller fahren
-Auf der AB effizienter als der MEB Baukasten. Test bei 160 zw. ID3 und Model 3 auf Youtube zu finden.
– SuperCharger Netzwerk ist ohne Frage das Beste, Ionity zu teuer.
-Ausstattung und Verarbeitung des aktuellen Model 3 aus China ist Top, inkl. Wärmepumpe, beheiztes Lenkrad, Vordersitze beheizt, Elektr. Heckklappe, Frunk, Ladekabel dabei. Schöne Felgen wenn man die Radkappen ab nimmt.
Dashcam Modus und Überwachungsmodus.
Öffnen und fahren mit dem Smartphone. Keine Servieinterveralle. Kleine Mängel behebt ein Ranger vor Ort. 8 Jahre Garantie auf den Antrieb und nicht nur auf den Akku. Die LFP Zellen brennen nicht und halten länger. Ich könnte noch mehr aufzählen….wer dann noch nen ID kauft ….

Einen Punkt kann ich mit meinen bescheiden Wissen schon entkräften- die App gibt es und die funktioniert auch und das schon seit 2018…
Ob die lfp Zellen länger halten ist auch nen Blick in die Glaskugel.

Aber schön das du zufrieden bist, mir erschließt sich nur nicht warum du da anderen Entscheidung madig machen musst..

Das sehe ich anders…wenn es 30 Sekunden oder länger dauert bis eine Reaktion am Auto erfolgt. Falls dies dann überhaupt klappt. Beim M3 dauert es keine Sekunde und der Befehl wird umgesetzt.

So hat jeder seine eigenen Kriterien:
Das M3 kam bei mir überhaupt nicht in die Auswahl weil hinten kein Platz, keine Anzeige in Fahrrichtung, laut, ungenügtende Straßenlage,Vampirverluste, ständige Phantombremsungen, Service weit entfernt – und für meine Ansprüche ist ein Fahrzeug auf MEB-Basis um einen ganz erhebliche Betrag preiswerter ist. Für Funktionen, die ich nicht benötigte möchte ich keinen Cent ausgeben.
Und die Version mit LFP hat eine völlig unzureichende Reichweite. Dann kann ich besser einen e-Up nehmen.
Der m3 ist von der Kosten-Nutzen-Relation aus meiner Sicht sehr schlecht.
Seitdem Elon Musk Bitcoin gehypt hat – obwohl es ein ökologischer GAU ist – sind für mich Fahrzeuge dieses Herstellers auch ökologisch fragwürdig.
Als umweltpolitischer Tiger gesprungen und als Umwelts** gelandet.

Ganz zum Schluss: ich möchte mich nicht auf das Glückspiel einlassen: woher kommt mein m3: USA(rollt eventuell gerade so .. ) oder china (gute Fertigungsqualität)

Das sind alles alte Argumente, die man hier nicht mehr so ansetzen kann. Die Reichweite liegt bei 450 nach WLTP..keine Ahnung was da unzureichen ist, dazu die Supercharger und man lädt am schnellsten Kilometer nach in der Klasse und dazu noch am günstigsten.

Der Blick auf die Geschwindigkeit ist hier viel höher als ein normaler Tacho, man hat also eher das Auge auf der Straße.

Das Auto brauch keine Service, ist was Defekt kommt der Ranger zu dir.

Die Verarbeitung will ich mal weg lassen, da sieht der ID3 innen eher schlecht aus…die Plastikwüste muss man schon mögen. Aber jeder hat seine eigene Meinung, nach Monaten der Vergleiche der MEB Fahrzeuge kommt mir keines mehr aus dem Konzern auf den Hof, nie wieder.

FUD

Ich bin seit ein paar Jahren auf dem E-Autotrip und kenne Dutzende von Videos auf YouTube. Es gibt ein paar ehrliche Teslafahrer, die die Macken ihrer Autos formulieren und verzweifeln.
Wie erwartet! scheint Tesla keine langfristig guten Autos zu bauen, wie soll Elon Musk auch? Er baut Autos seit 10 Jahren, die etablierten Autobauer seit 120 Jahren. Tesla hat mit Abstand die beste Software, Tesla hat auch mit Abstand die beste Ladeinfrastruktur, aber das war´s dann auch schon. Wenn die nächste Akkugeneration auf dem Markt ist mit doppelter oder dreifacher Ladedichte, ist das Stromzapfen aber kein Thema mehr und Tesla wird unter ´ferner liefen´ eingereiht werden. I bet.

Noch ein Satz: Ich schaue das nicht nach, aber ich glaube nicht, das Sie den M3, gut ausgestattet, niemals für den Preis eines ID3 bekommen haben.

Danke für die Info bzgl. Leasingkosten für ID3 und ID4.

Ich […] kenne Dutzende von Videos auf YouTube. Es gibt ein paar ehrliche Teslafahrer, die die Macken ihrer Autos formulieren und verzweifeln.

Wie erwartet! scheint Tesla keine langfristig guten Autos zu bauen, […]

Ist doch prima, seine Vorurteile bequem frei Haus bestätigt zu bekommen!

Jeder sollte das Auto kaufen, das er mag … die Ladeinfrastruktur, die AHK und der Allradantrieb sind schon starke Argumente für das M3. Deshalb habe ich mich auch für dieses Fahrzeug und nicht den ID3 1st. entschieden. Aber VW wird die Schwächen auch abstellen und viele zufriedene Kunden gewinnen. Wichtig ist, dass Herr Diess den Anfang gewagt hat! In 2 bis 3 Jahren werden wir die heutigen Diskussionen nur noch belächeln.

Hab mich anstelle des Tesla M3 für den ID3 in der 77kwh Variante entschieden. Und ich kenne beiden Autos gut da ich sehr viel gefahren bin..

Meine Gründe für den ID3 waren folgende:
Höhere Sitzposition
Besser nutzbarer Kofferraum
Kürzer und wendiger
Qualität des Autos an sich
Echte Türgriffe
Angenehmer zu bedienender und zu fahrender „Autopilot“ ohne das ständige Gebimmel und die grauenhaften Warntöne bei Tesla. Dazu noch das kapazitive Lenkrad, das erkennt ob man die Hand am Lenkrad hat oder nicht. Kein ständiges unkontrolliertes Herumreisen am Lenkrad, damit der Autopilot merkt das man die Pfoten am Lenkrad hat..

Das einfachere und übersichtlichere Infotainment mit Android Auto und Apple Integration. Mann kann auch den Google Assistent im Auto per Knopfdruck nutzen…Sehr praktisch..

Das wunderschöne Ambi Light sowie das futuristische ID. Light, das einzigartig und praktisch ist..
Die genialen Matrix Scheinwerfer, die alles perfekt ausleuchten
Die tollen Felgen „Andoya“ oder so heißen die glaube ich
Die Super Reichweite von 400-550 km die auch realistisch ist
Die geringeren Reparaturkosten

Was soll ich sagen, der ID3 ist einfach nur geil und VW hat damit wirklich ein super Elektroauto auf den Markt gebracht. Die Software benötigt noch etwas Feintuning aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Auto…

Hey wenn man in den Konfigurator schaut sieht man, dass der ID.3 Pro nun mit 120kW läd. Bin auf das Update vom Pro S gespannt :-).

Wie angekündigt. Und damit sind auch beim ID3 Laderei und Reichweite kein Thema mehr. Der ID3 hat eine recht beeindruckende Ladekurve, die im Vergleich zum Tesla Model 3 geradezu GOLDwert ist.

Jetzt müssen all die Millionen iD3 & iD4 dann nur noch einen freien Ladeplatz bei den je 4 Ladepunkten der Ionity Stationen finden, wenn zukünftig mal etwas mehr los ist – aber vielleicht spricht Herbert ja ein Machtwort, und sie dürfen dann doch beim Exklusiv Netzwerk von Porsche und Audi mitladen notfalls halt ohne leckeren Kaffee 😉

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