Volkswagen: Europas Nummer Eins E-Auto-Marke Ende Februar 2021

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Die Zahlen für den gesamten Februar 2021 am Europäischen Elektroautomarkt liegen vor. Dabei zeigt sich, dass Plug-In-Hybride (PHEV) mit 128.415 Einheiten gegenüber reinen E-Autos mit 95.117 Einheiten die Nase vorne haben. Wie sich einzelne Segmente am Markt platziert haben, konnten wir bereits für euch betrachten. Nun werfen wir einen Blick darauf, wie sich einzelne Hersteller an Europas E-Automarkt platziert haben.

Der VW Konzern brachte im vergangenen Jahr die meisten reinen E-Autos sowie elektrifizierten Fahrzeuge – E-Autos + Plug-In-Hybride (PHEV) – auf die Straße. Lediglich der Daimler Konzern konnte sich außerhalb des VW Konzerns einen weiteren ersten Rang sichern. Den für die meisten abgesetzten Plug-In-Hybride im Gesamtjahr 2020. Ob sich dies 2021 so wiederholt ist fraglich. Ende Februar 2021 ist Volkswagen weiterhin die Marke mit den meist zugelassenen E-Autos. Mehr Plug-In-Hybride und generell elektrifizierte Fahrzeuge brachte allerdings der BMW Konzern auf die Straße, nachdem im Vormonat Mercedes-Benz diesen Rang für sich eingenommen hat.

Plug-In-Hybrid- und E-Auto-Zulassungen auf Herstellerseite

Nachfolgend betrachten wir, wie sich Elektroauto- und PHEV-Anteil auf Herstellerseite verhalten. Welcher Hersteller mehr auf Teilzeitstromer oder Vollstromer setzt und wie der Anteil an den Gesamtzulassungen des jeweiligen Herstellers bis Ende Februar 2021 aussehen. Dabei rückt, wie eingangs bereits erwähnt, vor allem der VW Konzern, als auch die BMW Gruppe in den Fokus. BMW kommt hierdurch ein wenig aus der Versenkung und verdrängt die Daimler AG aus dem Fokus. Zumindest Ende Februar 2021. Wie es sich aufs Gesamtjahr hin entwickelt wird man sehen müssen.

VW Konzern; Weiterhin Europas Marktführer bei reinen E-Autos

Ende 2020 blickt Europa auf den VW Konzern als Marktführer, sowohl für die Anzahl abgesetzter reiner E-Autos, als auch die Summe aus PHEV und E-Autos, welche man auf die Straße gebracht hat. Auf dem ersten Rang an Europas E-Automarkt steht Ende Februar 2021 weiterhin der VW-Konzern, wobei man die „Krone“ für elektrifizierte Fahrzeuge nicht mehr trägt. Im Detail betrachtet zeigt sich, dass Volkswagen mit 12.952 reinen E-Autos, die abgesetzt wurden auf Rang Eins im Konzern, als auch am gesamten Markt steht. Deutlich wird dies beim Hausinternen Vergleich. Audi (5.046 Einheiten), Skoda (1.202) Seat (1.155) und Porsche (1.545) brachten es in Summe gerade einmal auf 8.948 abgesetzte Stromer und somit rund zwei Drittel des E-Auto-Absatzes der Marke VW.

Dafür konnten die vier Marken mit ihrer Stärke bei PHEVs überzeugen: Audi (7.238 Einheiten), Skoda (3.513) Seat (3.224) und Porsche (1.641), in Summe somit 15.616 Teilzeitstromer. Volkswagen für sich betrachtet brachte es auf 7.770 PHEV die abgesetzt werden konnten. Somit ist VW auch die einzige Marke innerhalb der Gruppe, welche deutlich mehr Stromer als Teilzeitstromer abgesetzt hat. Dürfte auch an deren starken Fokus auf die E-Mobilität liegen. Betrachtet man nun noch den Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen am eigenen PKW-Absatz, zeigt sich, dass VW diesen von 11,9% im Vormonat auf 12,1% Ende Februar 2021 steigern konnte. Aufgeteilt in 5,8% E-Autos sowie 6,2% PHEV. Am gesamten europäischen Elektroautomarkt konnte der Konzern somit 20,3% Marktanteil für seinen Absatz verzeichnen.

Stellantis ist VW Konzern auf der Spur

Auf dem zweiten Rang beginnen die Veränderungen im Ranking deutlich zu werden. War im vergangenen Jahr noch die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz dem VW Konzern auf der Spur, ändert sich dies in 2021. Stellantis beansprucht den zweiten Rang für sich, auch Ende des zweiten Monates 2021. Mit seinen Marken Peugeot, Opel/ Vauxhall, Citroen, Fiat, Jeep und DS bringt man es in Summe auf 18.392 Stromer sowie 14.340 Teilzeitstromer. Dabei zeigt sich, dass vor allem Peugeot zum Absatz reiner E-Autos einen massiven Anteil (9.664 Einheiten) beiträgt. Des Weiteren wird dieser Absatz durch Opel/ Vauxhall (3.638) sowie Fiat (3.646) gestützt. DS (436) und Citroen (1.008) trugen kaum zum Absatz bei; Jeep gar nicht. Wobei zumindest bei Citroen ein Wachstum gegenüber dem Vormonat festzustellen ist.

Jeep (2.998 Einheiten) macht sich im Bereich der Teilzeitstromer stark. Innerhalb von Stellantis konnte sich nur Peugeot mit 6.250 Plug-In-Hybriden absetzen. Dahinter folgen Opel/ Vauxhall (1.648), Citroen (2.071) sowie DS (1.372). Somit wird deutlich, dass bei Stellantis die Stromer den Teilzeitstromer überwiegen. Dies trägt auch zu einem Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen mit einem Anteil von 9,5% bei. Aufgeteilt in 5,3% E-Autos sowie 4,2% PHEV. Am gesamten europäischen Elektroautomarkt konnte der Konzern somit 14,6% Marktanteil für seinen Absatz verzeichnen.

BMW Gruppe mittlerweile auf Rang Eins an Europas Elektroautomarkt – bei Plug-In-Hybriden und elektrifizierten Fahrzeugen

Ende Dezember 2020 konnte noch Daimler den ersten Rang an Europas E-Automarkt in Hinblick auf abgesetzte PHEV für sich verzeichnen. Im Januar 2021 setzt sich diese Erfolgreise fort und Daimler brachte es auf insgesamt 3.900 E-Autos sowie 10.983 PHEV. Doch Ende Februar 2021 musste man diesen Rang schon wieder abgeben. An einen deutschen Marktbegleiter, die BMW Gruppe. Denn diese zeichnen sich für 5.187 abgesetzte Stromer, 23.263 Teilzeitstromer sowie in Summe 28.450 elektrifizierte Fahrzeuge verantwortlich. Mit diesen Abssatzzahlen ist man führend bei Plug-In-Hybriden und elektrifizierten Fahrzeugen.

Gemessen am eigenen Absatz waren 24,7% der Fahrzeuge elektrifiziert, davon 4,5% voll- und 20,2% teilelektrifiziert. Bei einem Marktanteil von elektrifizierten Fahrzeugen in Höhe von 12,7%. Innerhalb der Gruppe steuerte BMW den Großteil der Teilzeitstromer (20.256 Einheiten) bei; MINI 3.007 Einheiten. Bei den Stromern war im Vergleich zu MINI kein allzu großer Abstand vorhanden. BMW brachte es auf 3.312 und MINI auf 1.875 Einheiten. Auch hier lässt sich die PHEV-Strategie der Gruppe nicht verleugnen.

Verschiebung der Stellung am europäischen E-Automarkt auf den hinteren Rängen

Knapp dahinter, mit 11,9% Anteil an Europas E-Automarkt landete Daimler. Mercedes-Benz zeichnete sich für 2.331 Stromer sowie 19.289 PHEV verantwortlich. smart steuerte seinerseits „nur“ E-Autos bei. 5.006 um genau zu sein. Keine Plug-In-Hybride. Dies führt für den Daimler Konzern zu 28,8% Elektrifizierung des eigenen Gesamtabsatzes: 7,9% voll- und 20,8% teilelektrifiziert. Zum europäischen Elektroautomarkt trug Daimler die erwähnten 11,9% bei und bezog somit nicht weit entfernt von Stellantis und der BMW Gruppe seinen vierten Rang am Markt.

Es reiht sich daraufhin Volvo Cars ein – bestehend aus Volvo und Polestar – diese zählten fast nur PHEV: 17.652 bei Volvo sowie mittlerweile 11 Zulassungen bei Polestar, welche wohl auf den Polestar 1 entfallen. Des Weiteren konnten 1.763 reine E-Auto-Zulassungen bei Volvo (XC40 Recharge unser Erfahrungsbericht), sowie 2.462 bei Polestar verzeichnet werden. Fast jedes zweite Fahrzeug (47,2%) wurde übrigens mit einem Stecker zugelassen. Was zu einem Anteil von 9,8% am europäischen Gesamtmarkt führt.

Führende Rolle innerhalb der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz nimmt Renault für sich ein. Diese haben alleine 9.092 vollelektrische Fahrzeuge bis Ende Februar 2021 zum Ranking beigesteuert, sowie 5.425 PHEV. Die anderen beiden Marken positionieren sich noch schärfer. Nissan brachte es auf 3.621 Stromer, keine Teilzeitstromer. Mitsubishi lediglich auf 2 vollelektrische Fahrzeuge, sowie 2.180 Plug-In-Hybride. Dacia zeigt sich ähnlich wie Nissan nur mit E-Autos, in diesem Fall 96 an der Zahl.

Die Hyundai Gruppe – bestehend aus Hyundai und KIA – reihte sich Ende Februar 2021 noch ein wenig weiter hinten im Ranking ein, als es vergangenes Jahr der Fall war. Ende des zweiten Monats brachten es die beiden Hersteller auf 12.664 Stromer sowie 6.434 Plug-In-Hybride. Auch hier zeigt, sich ein deutliches Plus von E-Auto- gegenüber PHEV-Zulassungen. Die Anzahl an zugelassenen E-Autos war relativ fair verteilt. Hyundai 5.758 Einheiten bei; KIA seinerseits 6.906. Die Unterschiede bei den Teilzeitstromer waren dann schon größer: Hyundai 787 Einheiten/ KIA 5.647 Einheiten. Am eigenen Absatz gemessen bringt man es auf 18,4% Fahrzeuge mit Stecker; davon entfallen 12,2% auf Stromer sowie 6,2% auf Teilzeitstromer. Am gesamten Stecker-Markt in Europa ist man mit 8,5% beteiligt.

Der Anteil der darauffolgenden Marken an Europas E-Automarkt erscheint Ende Februar 2021 noch zu gering, um diese ausführlicher zu bewerten. Daher der Verweis auf die eingangs eingebettete Grafik, welche einen Blick auf PHEV- und E-Auto-Zulassungen erlaubt.

Quelle: Matthias Schmidt – The European Electric Car Report Edition 02.2021 February

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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War nur eine Frage der Zeit.

Die Zahlen geschickt auszuwählen und für uninformierte Leser super dastehen zu lassen, klappt halt immer nur in den ersten Monaten eines Quartals 😉

Gut ist für diese Zahlen auch, daß England nicht mehr zur EU gehört.

Warum wohl sonnt sich VW eigentlich nicht in den Zahlen des „Musterlandes“ Norwegen?
Da hatte man doch 2020 Tesla „vom Thron gestoßen“

Wie sieht es eigentlich mit den Gewinnen aus den BEVs im VW Konzern so aus?

Warum erwähnt VW eigentlich nicht den Rückgang der insgesamt produzieren Fahrzeuge – inklusive Verbrenner- in Europa?

Wie verkauft sich der ID4 denn so in den 2 anderen wichtigen Märkten:
– China und den USA – ?

Warum eigentlich nur der iD4?

Apropos China – an wen bezahlt VW noch gleich wieviel an „Green Credits“, weil man dort die geforderte e-Quote von 12% nicht hinbekommt?

Jetzt ist man schon Europameister der Pressemitteilungen und trotzdem bleiben Fragen über Fragen !

Warten wir doch einmal ab ob es VW schafft im weltweiten Vergleich auch so manipulative Zahlen vorzulegen.

ich wünsche hierbei viel Glück

Hauptsache man hasst VW…das ist sehr wichtig, sonst wird man nicht als Tesla FanBoy anerkannt. Weiter so…. Powerwall Mongo…

Lieber Andreas
persönliche Beleidigungen werden VW auch nicht weiter helfen – mal sehen was Sebastian dazu sagt

Danke für dieses klare Zeichen – man darf ja gerne unterschiedlicher Meinung sein, oder einem bestimmten „Lager“ angehören, aber es gibt Linien, die dürfen in einer demokratischen Gesellschaft, in der das Recht auf freie Meinungsäußerung im Grundgesetz verankert ist, nicht überschritten werden.
“Mongo“ ist definitiv eine solche Linie!

Ja, die vermeintliche und durchaus trügerische Netz-„Anonymität“ nimmt oft skurrile Gestalten an, leider…

Schon. seltsam, wie vehement radikal manche „Volkswagen“ Anhänger „ihre“ Marke verteidigen. Egal, was VW sich erlaubt. Sie sind treu, bis zum letzten Euro.

Was konkret ist denn in Norwegen 2021 anderes passiert? Gut, der VW-Konzern ist schwach gestartet, aber hat immer noch 25% Marktanteil unter den Elektroautos und damit doppelt so viel wie Tesla. Da kannst du dir Quartale und Länderauswahlen in Europa suchen wie du willst: Da ist Tesla völlig aus dem Rennen.

So wird es im Rest der Welt auch sein, dauert noch ein paar Quartale. VW hat Zeit. Es ist nicht aber nicht zu verhindern, dass Tesla irgendwann nur noch ein Nischenhersteller ist. Sie haben halt vier Jahre Vorsprung in der Produktionshölle und Marketinghölle (Superflop Model X) verspielt. Weil sie nicht wahrhaben wollten, dass ein Elektroauto in erster Linie ein Auto ist.

Tja – da glaubt wohl jeder an seine eigenen Quellen:
Du glaubst an Europa
Ich schaue mir die Welt inklusive Europa an

Es geht hier um Europa. Punkt.

Es geht hier um Europa. Punkt.

Wusste ich ja noch gar nicht, dass die Klimakatastrophe an Europas Grenzen Halt machen wird … ich Dummerchen!

Ihr Tesla-Freunde seid dauernd auf der Flucht.
Hier geht es um Europa .. uind wenn wir denn mal die Welt betrachten .. in den USA hat der e-tron in Q1 gewaltig zugelegt.
Klar. . nur deswegen weil die armen Amis keine ms und mx mehr bekommen haben denn Tesla baut im moment keine. Aus reicher Rücksichtnahme dem VW-Konzern gegenüber.

Jahrelang in des in Norwegen steil für Tesla bergab – nahe der Nulllinie. Jetzt läuft es wieder ein bisschen weil VW seine Fahrzeuge auch mal andweitig ausliefern möchte und schon meint ist Tesla-Friends, dass die große Wende da ist.

Nix da ..

Du scheinst ein echtes Problem zu haben.
Bleiben wir mal bei Norwegen.
VW incl. Audi hat da über 2 Jahre Tesla vom Tisch gewischt, so dass da kein Krümel mehr übrig war. Jetzt hat VW mal 1-2 Monate seine BEV in andere Länder geschoben und Tesla hat für ein paar Tage in Norwegen kein Wasser im Hals und schon meinst du daraus irgendeine relevante Aussage pro Tesla zimmern zu können.

Bleib einfach mal auf dem emotionalen Teppich, verfolge die nächsten Monate und und wir sprechen und uns wieder.

Ach .. im Q1 hat der e-tron in den USA gewaltig zugelegt und VW/audi sowieso. Klar, warum es in Europa nicht ganz so oberdolle war. USA hat alle Fahrzeuge abgesaugt.

Es ist ja schön anzusehen, daß Sie jetzt die gleichen Argumente für VW verwenden, die Sie früher immer gegen Tesla verwendet haben.
Ohne Worte!!!

Wenn man sich den E-Markt in Europa betrachtet, so sieht es für Tesla nicht gut aus.

Tesla Marktanteil am europ. EV Markt 2019: 20% (110.000 Stück)
Tesla Marktanteil 2020: 7% (97.000 Stück)
Tesla Marktanteil bisher Jan/Feb 2021: unter 5% (wahrscheinlich über ganz Q1 bei ca. 7%, da der letzte Monat im Quartal für Tesla immer stärker ist).

In 2020 sind für Tesla die Stückzahlen sogar um -10.000 Stück geschrumpft, obwohl der europ. EV Markt um 135% gewachsen ist.
Der Markt ist heiss umkämpft und die traditionellen Autohersteller sind aufgewacht und haben viele neue, atrraktive Modelle im Angebot.

Die Kunden in Europa haben mittlerweile viel Auswahl und können sich das E-Auto aussuchen, das die persönlichen Anforderungen am besten erfüllt.

Und in 93% aller E-Auto-Kaufentscheidungen in 2020 haben sich die Kunden für ein Modell der traditionallen Autohersteller entschieden.

Und das Angebot für die Kunden wächst auch in 2021 weiter stark an.

Für Tesla wird also 2021 nicht leichter, sondern schwerer.

Die Grafik zeigt nebenbei auch schön, dass der Autofahrer in Europa inzwischen eine sehr breite Auswahl von brauchbaren Elektrofahrzeugen hat.
Wenn jetzt dann in den nächsten Jahren die Herstellerpreise noch etwa um ein Drittel sinken, dann werden BEV zu einem Selbstläufer, die auch ohne Steuergelder auf dem Markt bestehen können.

Das wir mal einer Meinung sind 🙂

Schön.
Zudem sieht man auch schön, was die Leute kaufen, wenn sie die Wahl haben.

Ja so ist das mit der Markentreue im Heimatmarkt
– die spannende Frage wird sein:

  • einmal Polaroid immer Polariod ?
  • einmal Nokia immer Nokia ?
  • einmal VW immer VW?

irgendwann hat sich bisher auch der letzte „Marken-getreue“ für das bessere Produkt entscheiden – bei den einen dauert das immer etwas länger, als bei den anderen – daher kommt wohl auch der Marketingbegriff „early adopter“ – leider war dieser für die Leute der PR Abteilung von VW schon einer anderen Marke vergriffen.

Early Adopter…du denkst wohl, das sind die ersten, die sich für eine neue Technik entscheiden. Sind sie aber nicht. Das sind die Innovaters und deren problematisches Persönlichkeitsprofil kommt bei vielen Telsa-Hardcore-Fans durch. Beim BEV sind wir noch nicht beim early adopter, das sind die nächsten 13,5% User nach den 2,5% Innovaters. Beim BEV in Deutschland haben noch nicht 2,5% der Zielgruppe gekauft, dann wären wir schon siebenstellig im Bestand.

Die Frage ist ja nicht, ob VW seine Kundengruppe, die für 10 Mio. Autos gut ist, ins Elektrozeitalter transformiert(von Disruption spricht keiner mehr, besonders nicht mehr bei Tesla, wo man gerade das gießen und lackieren von Chassis- und Karosserieteilen übt und hofft, dass die 800V Technik „eine vorübergehende Erscheinung“ ist). Sondern die Frage ist, welche Kunden VW zusätzlich von Toyota und anderen japanischen und chinesischen Herstellern gewinnt. Tesla ist nicht in derselben Liga, es ist ein Kleinhersteller mit sechsstelliger Jahresproduktion.

Du wiederholst Dich 😉
Dadurch steigt der Wahrheitsgehalt Deiner Aussagen nur leider nicht. Punkt 🙂

„Das sind die Innovaters und deren problematisches Persönlichkeitsprofil kommt bei vielen Telsa-Hardcore-Fans durch.“
Sehr treffend erkannt und formuliert. Chapeau!
Danke.

Hallo Thorsten,

ich bin alt genug um ein klein wenig aus eigener Erfahrung mich an so manche Entwicklungen im Automobilbereich zu erinnern. VW hatte nur zwei zündende Ideen, den Käfer und den Golf. Alle anderen Entwicklungen haben sie immer verschlafen. Egal ob es technische Entwicklungen oder Zeitgeistautos waren. Aber eines haben sie immer geschafft. Als Spätstarter den Markt von hinten aufzurollen um dann die Nummer 1 zu sein. Dabei waren ihre Nachzügler meistens nicht so gut wie die Erstlingswerke der Anderen. Aber sie haben dann mit ihrem biederen Auftritt den Geschmack der schweigenden Mehrheit getroffen. Und diese Mehrheit bringt dann die Verkaufszahlen und auch die Gewinne. Das wird auch jetzt passieren.

Und so mancher Pionier muss dann aufpassen, daß er nicht in der Versenkung verschwindet. Passiert ja jetzt schon in dem kleinen Markt der BEV´s. Der Leaf hat durch die Sturheit von Nissan bzgl. der Weiterentwicklungen diesen Punkt schon erreicht. Und Renault ist auf dem besten Weg mit Zoe und Twingo die gleichen Fehler zu machen.

Und so sehr ich deine Begeisterung für Tesla nachvollziehen kann, merkt man halt, dass die Fahrzeuge von Amerikanern entwickelt wurden und in Beziehung auf den Alltagsnutzen den Geschmack der schweigenden Mehrheit in Europa nicht treffen. So toll die Performance, die Softwareentwicklung, und die Effizienz auch ist, aber im Alltag ist das Model 3 für mich persönlich unbrauchbar. Da bewege ich lieber ein etwas teureres, in der Geschwindigkeit abgeregeltes und im Verbrauch ungünstigeres BEV, daß aber an die eierlegende Wollmichsau herankommt.

Zum einen gab es zu Zeiten des Käfer und des Golf auch keinen Betrugsskandal.
Wir hatten einen Polo, einen Golf und haben (noch) einen T5.
Mit der Art und Weise, wie VW hier mit den Kunden in Europa umgegangen ist, hat sich diese Firma für mich (und sehr viele meiner Bekannten) künftig erledigt.
Ich wünsche VW als deutscher Steuerzahler (für die schweigende Mehrheit) alles Gute – ohne mich.
Zum Anderen sind für mich Model S und X zu teuer und das Model 3 passt für unsere Bedürfnisse (2 Kinder, Hund, Wohnwagen) auch nicht.
Das Model Y ist für unsere Bedürfnisse jedoch diese „eierlegende Wollmilchsau“.
Elon Musk hat das auch sehr wohl erkannt und auch mehrfach öffentlich geäußert:
“Das Model Y wird sich besser verkaufen, als Model S, X und 3 zusammen”
Die spannende Frage ist:
Für wieviele Europäer trifft diese Erkenntnis auch noch zu – leider müssen wir hier auf Grünheide warten.
Wenn dann „deutsche“, „spaltmaßoptimierte“ Model Y ohne Einfuhrzölle auf den Markt kommen, dann wird sich Zeigen, ob Tesla in der von David ersehnten Bedeutungslosigkeit versinkt – oder eben das meistgegaufte SUV innerhalb und / oder außerhalb Europas sein wird.
Letztlich ist es für mich auch völlig irrelevant, ob der VW Konzern mehr Fahrzeuge verkauft als Tesla – als Investor interessiert mich nur, wer unter dem Strich mehr Rendite erwirtschaftet – mal sehen wo da die Reise in den nächsten 10 Jahren hingeht – bislang werde ich die Teslaaktien auf jeden Fall behalten – und von VW auch sicherlich keine kaufen (man denke nur daran, wie weit VW mit dem autonomen Fahren ist 😉 )
Und als Vater, freue ich mich auf die Sicherheit und Fahrdynamik, die unser kommendes Model Y mitbringen wird.

Du vergisst den Bulli.
Und der Grund für die Markentreue trotz Betrügereien ist ganz Klar und auch für außen stehende erkennbar.
Woran ist das Einkommen der VW-Angehörigen gekoppelt?
An den Gewinnen, sprich der Dividende.
Was macht jemand, der dazu gehört?
Ich habe in meinem Umfeld sehr viele VW-Arbeiter:innen.
Da kauft sich jede:r jedes Jahr einen neuen VW.
Macht das der Normalbürger?
Es geht hier nur um den Aktienkurs, egal welche Qualität das Produkt hat. Es muss auch nur gut präsentiert und visioniert werden, dann klappt das bei VW schon.
VW hat schätzungsweise 2 Mio. Aktionäre.
Ist doch logisch dass der Laden läuft.
Das Land Niedersachsen als Teilhaber ist auch mit dabei. Also immer ganz dicht dran.
Ich finde auch den TESLA sehr gut, aber ich fahre lieber ökologisch. Was nutzt mir der ganze Dreck, wenn wir weiter Ressourcen verschwenden und meine Kinder und Enkel keinen Lebensraum mehr haben, nur weil alle an ihren Profit denken. Die Rechnung geht langfristig nicht auf.

Ich freue mich auch über die BEV-Erfolge, gleich welcher Marke.
Aber um die Euphorie mal etwas einzubremsen: Wer den Artikel von Thomas Geiger gestern im SPIEGEL gelesen hat („München – Zagreb“) bzw. vor allem die circa 4000(!) Beiträge im Leserforum dazu, sieht, dass weite Teile der Automobilisten noch lange nicht zum Umstieg auf BEV bereit sind oder sein werden.

Ja, es ist das Gleiche wie kürzlich in dem Artikel „mit dem iD3 von Freiburg nach Frankreich.“
Wenn man keine Ahnung vom eigenen Auto hat, und sich blöderweise von einer schlecht funktionierenden Bordnavigation anstatt zum HPC Charger an eine 22kw Ac Säule führen lässt, um dort dann 4 Stunden auf 40kw zu warten, dann hat man es einfach nicht besser verdient.
Mich würde interessieren, ob das einem Tesla Neuling so auch passiert wäre!

Hab’s gelesen und mir auch viele Forenbeiträge dazu dort angeschaut, nicht alle 😉
Ist sicher nicht repräsentativ dort für „den deutschen Autonutzer“, aber die Tendenzen kommen schon klar zum Ausdruck.
Muss sich die Automobilindustrie und auch die Politik anstrengen, damit nicht die aktuelle, erfreuliche Elektrowelle sich früher einer Sättigung nähert als manch einer dies erwartet. Also bei beispielsweise 20-30 Prozent des Gesamtneuwagenmarkts und dann bereits Schicht im Schacht (Stagnation).

Das ist das Ende von Tesla. VW wird bestimmt bald größte Autobauer. Und die Chinesen werden bald zum Agrarstaat zurückkehren. Echt lustig wie da VW als super E-Autobauer dargestellt wird.

Ich sage nur: Jahresziel 450.000 BEV (Nicht allein in Europa 😉 )

VW und Toyota machen aus, wer der weltweit größte Hersteller ist. Das ist ein Fakt. Da Toyota die Elektromobilität noch nicht vollständig verstanden hat, geht das zugunsten VW aus. Tesla, Borgward, Morgan – das sind Kleinhersteller.

Du wiederholst dich ja schon wieder ?

Toyota billige ich sehr gute Marktkenntnisse und -einschätzungen zu. Zumal sie aus meiner Sicht eine noch stärkere „Weltfirma“, in Sachen weltweiter Präsenz also, sind als der VW-Konzern.

@steinpils:
VW wird nicht, sondern ist „größte Autobauer“ (oder von mir aus im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Toyota).

Dies hier ist aber ein e-Autoforum, daher ist es völlig irrelevant, ob gerade Toyota oder VW mehr Verbrenner produziert (Verbrenner bei beiden übrigens schon stark fallend 😉 )
Es hilft auch leider nichts an einer (einst!) glorreichen Vergangenheit festzuhalten – In der Zukunft spielt die Musik – und hier werden gerade die Karten neu gemischt, auch wenn dies einigen ewig gestrigen nicht gefällt.

Scientology strebte auch mal an (oder strebt noch?), die Weltreligion Nr. 1 zu werden 😉 Scheint aber ebenfalls nicht ganz zu klappen.

Gut hat überragende Technik nicht so viel mit Religion und Glauben zu tun, und deren Anhänger (von vielen auch als Jünger verspottet) wissen schon selber, warum sie diese Technik manch anderer vorziehen.
Glaubensfreiheit ist ja in diesem Land Gott sei Dank ein Grundrecht 😉

Aber z. B. auch im Briefmarkensammler-Forum muss man damit leben, dass man Teil der Welt außenrum ist und sich darin bewegt und entwickelt.

Aber auch im Briefmarkensammler Forum interessiert es nicht, wer im Moment grade der größte Paketdienstleister der Welt ist 😉

BEV Verkäufe gehen nach oben – das ist großartig – egal wer aktuell an der Spitze steht. Ich habe noch ein paar Wochen Zeit mich zu entscheiden – einen klaren Favoriten gibt es immer noch nicht. Einem VW id3 bin ich aber nicht abgeneigt

Ich würde ganz neutral meinen Usecase definieren, und dann einfach einmal ein paar Probefahrten machen.
Wieviel Reichweite real brauchst Du?
Ist Ladegeschwindigkeit relevant?
Ladevolumen / Dachlast / Anhängerkupplung ?
4 -5 -7 oder gar 8 Sitze?
Budget?
Dann wirst Du mittlerweile sicher ein für Dich passendes BEV finden!

Das manische Besser-sein-wollen als andere ist einfach nur krank. Ob mit Zahlenverdreherei oder einer millionenschweren PR Maschinerie… Die klugen schweigen und machen ihr Ding. Dass die einen in den letzten Jahrzehnten nur durch Lügen mithalten konnten legt den Verdacht nahe, dass sie es immernoch tun.

Dieser ganze Streit wer hier der grössere BEV Hersteller sei ist doch Kindergarten. VW ist der grösste PW Hersteller der Welt. Da gibt es nichts zu rütteln.

Tesla ist der kleine Hersteller der die Elektromobilität ins Rollen gebracht hat und der als einziger Hersteller von BEVs ein komplettes Sorglos Paket für Elektroauto Fahrer im Portfolio hat. Sie sind auch in der Summe der Innovationen allen voraus.

Ob das ausreicht um die geballte Macht der etablierten Autohersteller zu brechen wage ich anzuzweifeln. E. Musk hatte sich das ja auch nicht auf die Fahne geschrieben. Er wollte aufzeigen, dass es auch ohne Energie verschleudern geht.

Das zumindest hat Tesla erreicht. Praktisch alle Hersteller sind gezwungen worden auf den Zug aufzusteigen und das ist bereits eine beachtliche Leistung. Für das wird er bewundert aber auch abgelehnt wie man hier unschwer lesen kann.

Ich persönlich bewundere was Tesla und seine Ingenieure geschafft haben. Das alleine zählt. Tesla wird für immer in die Geschichtsbücher als der Hersteller eingehen der die Verbrenner Ära beendet hat.

Und das ist eine gute Sache. VW bleibt der Ruhm als erster Weltweit diese Botschaft aufgenommen zu haben. Lassen wir es dabei bewenden und sehen wir gelassen der Zukunft entgegen die mit Sicherheit elektrisch sein wird. Nicht zuletzt dank VW und Tesla.

+1, dein Wort in Gottes Ohr…

Ja, so sehe ich das auch 🙂

Gott sei Dank, haben Sie das geschrieben. Ich dachte schon, ich wäre hier beim Fußball.
Ja, so sehe ich das als Nichtfanboy auch. Und vielleicht tickt ein amerikanischer Visionär noch
ganz anders, als wir uns das vorstellen können. Mich würde es nicht wundern, wenn er in ein paar Jahren sagt: So, jetzt bauen alle Elektroautos, darauf habe ich keine Lust mehr, jetzt baue ich nur noch wiederverwendbare Raketen, oder schiesse Kapseln durch luftleere Röhren …
Denn der Elektroautomarkt wird an Spannung verlieren, wenn alle brav gute Produkte am Start haben, was auch gut ist. Könnte für E.M. dann aber völlig reizlos werden. Und vielleicht können
wir uns auf die nächste, ganz andere Innovation freuen, die dem jeweiligen Markt gehörig in den A…. tritt.

Also eigentlich alles gut.

Nur der historischen Wahrheit wegen möchte ich noch erwähnen, dass es schon vor und gleichzeitig mit Tesla zahlreiche batterieelektrische Fahrzeuge gab. Viele eingestampfte Projekte (weil einfach die Batterien noch zu teuer waren), teilweise aber auch relativ erfolgreiche.
Tesla (zuerst ohne Musk) gab der Sache einfach einen Boost, indem es zeigte, dass es eine Käuferschaft für ein 100’000 Dollar teures, knapp alltagstaugliches BEV gibt, wenn es genügend sexy ist und man damit zeigen kann, dass man sowohl reich wie auch umweltbewusst ist.
Von da an wurden BEVs nicht mehr sozusagen karg und von unten her für Konsumverzichter angeboten, sondern üppig und vom Luxussegment her.
Man kann das alles auf Wikipedia nachlesen. Aber ich bin mir bewusst, dass Journalisten einfache Geschichten mögen und unsere Kinder später glauben werden, dass Elon Musk das Elektromobil erfunden habe. Gleich wie sie heute die glorreichen Storys von Steve Jobs und Berners-Lee glauben. Wer es etwas aus der Nähe miterlebt hat, weiss, dass es ziemlich anders war.

Und warum hat GM denn damals alle e-Autos einstampfen lassen ?
Das lag wohl kaum am Preis der Batterien – oder Herr „als-einziger-Geschichte-richtig-Versteher“?

Sie können ja mal ausrechnen, was damals eine 50kWh-Batterie gekostet hat, bzw. hätte. Dann wissen Sie die Antwort.

Komisch, die Kunden wollen damals die Fahrzeuge trotzdem kaufen – so wie heute den günstigen e-Up mit den viel billigeren Batterien auch – trotzdem gibt es den e-up irgendwie nur begrenzt – warum nur frage ich mich da immer 😉

Gemessen daran, dass der günstigste Tesla über 40T€ kostet steht Tesla blendend da. Mit Start des ModelY in Europa wird Tesla seine Verkaufszahlen massiv steigern. Und jedem, der den Umstieg auf ein eAuto vollzogen hat dämmert, dass Tesla eMobilität besser verstanden hat als die Konkurrenz.
Wenn insb. BMW nicht massiv Strom gibt, wird’s in wenigen Jahren dunkel mit den Verkaufszahlen.

und nein, ich bin kein Fanboy sondern fahre selbst einen Ioniq und bin bereits bald 20 eAutos zur Probe gefahren.

Ich bin zwar Tesla Fan Boy, aber mein Bruder hat trotzdem einen ID3 geleast.
Sachen gibt es –
PS: ich hab ihn trotzdem noch lieb 😉

Interessant wäre jetzt noch, ob das auch bei eineiigen Zwillingen so funktionieren würde.

Last edited 3 Monate zuvor by Mark Müller

Das mit dem Liebhaben schon, aber als dominanter Zwilling hätte ich ihn wahrscheinlich zu einem Tesla überreden können 😉

Mal sehen, ob die Erfolgsgeschichte „lange oder kurze“ Beine hat. Solange die VW Gruppe selbst noch Ihr bester Kunde ist, um die Strafzahlungen der EU zu umgehen, kann nicht von einer Marktdurchdringung gesprochen werden. Nur durch massive Steuervorteile sind insbesondere die PHEV und BEV marktfähig. Die Preise müssen endlich runter und die bezahlbaren Mittelklasse Fahrzeuge bis hin zu den Kleinwagen ohne Subventionen marktfähig werden. An den Ladesäulen muss der „Wildwuchs“ weg und die Strompreise bei max. 39 Ct/kWh (AC/DC) gedeckelt werden. Nur so kommen wir auf nennenswerte Anzahlen von E-Fahrzeuge.

Ich sehe das auch so. Aber das sind alles Anfangsprobleme. Es ist eine gewaltige Aufgabe unsere Umweltprobleme zu lösen. Man sollte nicht aus den Augen verlieren, dass der Individualverkehr nur einen kleinen Teil ausmacht. Das BEV ist dabei nicht einmal die absolute Lösung. Es muss ein Umdenken auf allen Ebenen stattfinden. Ansonsten haben wir als Spezies versagt und werden von diesem Planeten verschwinden. So gesehen ist dieser ganze Zirkus um die Elektromobilität nur ein unwichtiger Nebenschauplatz der mit der Rettung unseres Planeten kaum etwas zu tun hat. Anders verhält es sich mit dem Grundgedanken welcher der Elektromobilität zugrunde liegt. Irgendwo muss beginnen was zu einem generellen Umdenken führen soll.

Beim KBA, Pressemitteilung Nr. 13 und 14/2021, recherchiert:
Neuzulassungen BEV von VW (und Nur VW) seit Jahresbeginn 2021: 9.316 Elektrofahrzeuge im Jan. – Feb. + ca. 3.600 (+ 39%) im März 2021.
Zu diesen Fahrzeugen gehören auch die länger gestandene Fahrzeuge, die jetzt, um das Bild dort oben zu erzeugen, erst verkauft worden sind. Siehe Verkaufs-/Neuzulassungszahlen des letzten Jahres.
Aber auch hier gehören natürlich alle anderen, dem Konzern gehörenden Marken dazu, diese darf man nicht außer Acht lassen.
Die Vorjahre war VW nicht an der Spitze, außer bei den selbst subventionierten an neu gegründete Gesellschaften verkaufte, wie z.B. Car-Sharing VW, usw.
Das Zahlenspiel ist, um den Kurs hoch zuhalten, wichtig für VW. Jeder Aktionär muss ermutigt werden, solange die Strategie des Verkauf´s von dreckigen Verbrennern noch läuft.
Die meisten Zulassungen gehen nämlich auf die dreckigste Fahrzeugkategorie, den Plug-In-Hybrid, der ja leider durch die Nähe zur Politik zu den sauberen alternativen Antriebsarten, geenauso wie der BEV, gehört. Dadurch sind auch die Zahlen beim KBA nur bei sehr genauem Studium zu erfassen. Dort kann man natürlich auch alle Marken unter dem Mutterkonzern zusammenzählen.
Also selbst mal nachschauen, wenn es wirklich interessiert. Aber das KBA gestaltet die Auswertung sehr undurchsichtig. Ist ja auch kein Wunder, bei dem vorgesetzten Minister.
Dieses Lächeln, diese Präsentation und Vision, diese vielen Prototypen, die alle antreiben, ist es nicht schön?
Doppelte Vorstandsboni, doppelte Dividende, aber nur der halbe Boni für Arbeiter bei VW (neben dem eigentlich guten Verdienst)
VW ist zurück 😉
Übernächste Woche habe ich doch tatsächlich eine Probefahrt mit dem ID3 🙂
Habe aber schon mein BEV

Frage:
Wie rasch entlädt sich ein Accu wenn ein Elektro-Fahrzeug nicht bewegt wird?
(Tage, von Vollladung bis Null.)

Das hängt sehr vom Fahrzeug ab.
BMW i3 nach 4 Wochen nur im einstelligen % Bereich – der steht aber auch nur da 😉
Tesla wohl deutlich mehr, da laufen aber auch 8 Kameras 24/7 und überwachen das Fahrzeug ständig.
Vielleicht kann da ein Teslafahrer präzise Auskunft geben?

In abgeschlossenem Zustand entlädt sich die Batterie fast gar nicht.Bei Abwesenheit durch mehrwöchige Ferien, wo das Auto in der Garage bleibt, besser nur bei 50% Ladung stehen lassen.
Zu den Maktzahlen.
Ist doch gesamthaft sehr erfreulich, dass in der Rangliste bis zum Ford hinunter alle auf E umgestellt haben.Wenn auch z.Zt. zum Teil noch mit einem Verbrener als Hilfe an Bord.
Sehr positiv, pro Umweltschutz, dass auch VW mit ihrer Masse, voll dafür Werbung macht.
Tesla macht s halt als Kleiner mit seinen Waffen, durch eine Pionierrolle, der immer noch alle anderen nacheifern.
Diejenigen der unteren Hälfte der Rangliste sind eher auf der anderen Seite der Weltkugel beheimatet. Da sieht es mit dem Europatrend zur E Mobilität noch ganz anders aus .leider
Auch die Europa-Marktführer können dort mit Ausnahmen noch viel zu wenige E Autos absetzen.

Weil es ums Klima geht, brauchen wir Elektroautos, denn diese sind nun mal weniger klimaschädlich als Verbrenner. Das ist Fakt. Ob VW oder Tesla oder sonstwas auf der Fronthaube steht ist doch dem Klima völlig wurscht. Deshalb tue ich mich schwer damit, die hier geführte, emotionale Diskussion zu verstehen.
Mich wundert nur, dass es VW mit seinen nahezu täglichen, reisserischen Pressemitteilungen immer noch schafft, so viele zu erregen. Entspannt Euch!

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