Staatliche Spritze für die Auto-Zukunft

Staatliche Spritze für die Auto-Zukunft

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Die Automobilindustrie duchläuft derzeit einen tiefen Umbruch. Während dieser Transformation ist sie aber auch zum Vorreiter in den Bereichen Industrie 4.0 sowie Digitalisierung geworden. Vielen Unternehmen der Branche fehlen jedoch in der Corona-Pandemie das Geld, um die Entwicklung neuer Technologien zu Ende zu führen. Das Bundeswirtschaftsministerium stellt daher im Rahmen des Konjunkturpakets rund 1,5 Milliarden Euro bis 2024 für „Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie“ zur Verfügung. 2020 waren bereits erste Projekte in einem Umfang von 44 Millionen Euro angelaufen. Ziel ist es, einen nachhaltigen, schnellen und technologieoffenen Wandel der Automobilindustrie in Gang zu setzen.

Konkret unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium die Fahrzeugindustrie mit vier neuen Förderrichtlinien – in den Bereichen autonomes Fahren, digitalisierte und nachhaltige Produktion, Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle und beim Umstieg auf alternative Antriebe. Unternehmen können in Kürze Fördergelder für Schlüsselinvestitionen, Forschung und Entwicklung und für die regionale Vernetzung beantragen, heißt es in einer Mitteilung des BMWi.

Mit dem neuen Förderprogramm geben wir einen milliardenschweren Investitionsimpuls für Fahrzeughersteller und Zulieferer„, verspricht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Damit machen wir den Automobilstandort Deutschland fit für die Zukunft und sichern gute Arbeitsplätze und digitales Know-How in der deutschen Fahrzeugindustrie.“ Gerade kleine und mittlere Zulieferunternehmen könnten von der Förderung profitieren und mit innovativen Technologien die Mobilität der Zukunft vorantreiben.

Aufgrund der vielen bisherigen Anfragen ist zeitnah mit einer großen Anzahl von Projekten in allen Modulen zu rechnen, heißt es im BMWi. Für 2021 stünde insgesamt rund 600 Millionen Euro zur Verfügung, davon 400 Millionen Euro für Investitionsförderung. Die Antragstellung wird nach der Veröffentlichung der Förderrichtlinien im Bundesanzeiger in wenigen Wochen starten.

Über das Förderprogramm „Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie“ hinaus stellt die Bundesregierung mit dem „Zukunftsfonds Automobilindustrie“ eine weitere Milliarde  bereit. Für dessen Ausgestaltung erarbeitet ein Experten-Ausschuss derzeit Vorschläge. Ziel ist es, in Ergänzung zum Konjunkturpaket die mittel- und langfristigen Herausforderungen der Automobilindustrie zu bewältigen.

Quelle: BMI – Pressemitteilung vom 19. Februar 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Hilfen gerne, aber bitte nur für kleine und mittelständische Unternehmen und nicht für börsennotierte Unternehmen.
Wie kann es sein, daß Daimler im letzten Jahr Kurzarbeit fährt, tausende Mitarbeiter entlässt, Ingenieuren den goldenen Handschlag gibt und trotzdem mehr Gewinn macht und sogar die Aktionäre noch deutlich höher abfinden kann.
Da läuft doch mit dem Geld der „Kurzarbeit“ aus Steuergeldern irgend etwas sehr falsch.

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