In Deutschland wird jeder dritte MINI elektrifiziert ausgeliefert

Mini-Cooper-SE-Elektroauto

Copyright Abbildung(en): BMW

Zu Beginn des kommenden Jahrzehnts wird MINI zu einer vollelektrischen Marke. Auf dem Weg dorthin begeistern sich schon heute immer mehr Kunden weltweit für ein MINI Modell mit elektrifiziertem Antrieb, wie BMW mitteilt. Im ersten Halbjahr 2021 stieg der Anteil dieser Fahrzeuge am weltweiten Gesamtabsatz der britischen Marke bereits auf mehr als 15 Prozent. In Deutschland liegt der E-Anteil gut doppelt so hoch.

Insgesamt konnte MINI von Januar bis Juni 2021 weltweit 157.799 Fahrzeuge absetzen und damit das Ergebnis aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 32,6 Prozent übertreffen. Der weltweite Gesamtabsatz von MINI Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb belief sich im ersten Halbjahr 2021 auf 23.777 Einheiten. Als wichtigster Wachstumstreiber für lokal emissionsfreien Fahrspaß erweise sich der rein elektrisch angetriebene MINI Cooper SE mit 13.454 zwischen Januar und Juni 2021 verkauften Einheiten. Insgesamt wurden vom ersten vollelektrischen Modell von MINI seit seiner Markteinführung im vorigen Jahr bis Ende Juni 2021 bereits 31.034 Exemplare ausgeliefert.

Die Aufgabe, zusätzliche Zielgruppen von nachhaltigem Fahrspaß zu überzeugen, halte der MINI Cooper SE Countryman ALL4 inne, so BMW. Der Plug-in-Hybrid im Kompaktsegment steigerte seine Absatzzahlen auf 10.323 Einheiten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021.

„MINI stand schon immer für clevere Lösungen und Effizienz und eignet sich daher auch perfekt für die Elektromobilität. Urbaner Fahrspaß und lokal emissionsfreie Mobilität passen einfach ideal zusammen. Und das spüren unsere Kunden.“ – Bernd Körber, Leiter Marke MINI

Mit seinem 135 kW (184 PS) starken Elektromotor und einer im Testzyklus WLTP ermittelten Reichweite von bis zu 234 Kilometer ermögliche der urbane Flitzer auch jenseits der Stadtgrenzen MINI typischen Fahrspaß. Der MINI Cooper SE Countryman ALL4 mit seinem Antriebssystem aus einem Verbrennungs- und einem Elektromotor, die gemeinsam eine Leistung von 162 kW (220 PS) erzeugen, kommt auf eine elektrische Reichweite von bis zu 59 Kilometer gemäß WLTP – genug, um beispielsweise das tägliche Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz lokal emissionsfrei zu absolvieren.

Mit diesen Qualitäten haben beide Modelle zu einer überaus gelungenen Startphase für die Transformation der Marke MINI zur Elektromobilität beigetragen, teilt der Hersteller mit. Zu den Absatzregionen, in denen sich MINI Fans besonders intensiv für lokal emissionsfreien Fahrspaß begeistern, gehören demnach die Automobilmärkte in Deutschland und Großbritannien. In Deutschland wurden von Januar bis Juni 2021 6324 Einheiten des MINI Cooper SE und des MINI Cooper SE Countryman ALL4 abgesetzt. Dies entspricht knapp 30 Prozent des Gesamtabsatzes von MINI Deutschland in diesem Zeitraum. Damit ist Deutschland der mit Abstand wichtigste Markt für elektrifizierte Modelle von MINI. Auf Platz zwei dieser Rangliste steht der britische Heimatmarkt der Marke. Dort lag der Anteil der elektrifizierten Fahrzeuge am Gesamtabsatz von MINI UK im ersten Halbjahr 2021 bei 17,4 Prozent. Von beiden Modellen wurde in Großbritannien insgesamt 4027 Einheiten verkauft.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 12.07.2021

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Beim VW up ist die Elektroquote deutlich höher, dort ist der Verbrenner bei 30%. Das zeigt, was das Problem ist. Der Preis ist es nicht, es gibt ja an sich genug Mini-Käufer. Es ist das Package. In der Preisklasse des Mini muss man nutzbare 45 kWh Minimum haben, besser wären zumindest optional 60 kWh. Und natürlich eine korrespondierende Ladeleistung an CCS.

vernünftiger Verbrauch und 45kWh reichen locker, dazu CCS mit 80-100kw und das Teil ist sogar (eingeschränkt) langstreckentauglich.
Pfiffig ist der Mini schon lange nicht mehr, den pfiffig wäre ja oben genannte Ladeleistung oder intelligente Lösungen die sonst keiner hat – und da meine ich jetzt nicht einen runden Tacho in der Mitte des Armaturenbretts!

Man sieht halt deutlich wie deutsche Hersteller (noch immer) ticken – Preis rauf, Serviceleistung / Ausstattung runter, wenn du Extras haben willst mach die Brieftasche auf – unterm Strich verkaufen wir dir Technik aus 2008 zum Goldpreis.

„Das zeigt, was das Problem ist. Der Preis ist es nicht, es gibt ja an sich genug Mini-Käufer. Es ist das Package. In der Preisklasse des Mini muss man nutzbare 45 kWh Minimum haben, […]“

Ja, es ist halt ein verkrampfter Verbrenner-Umbau und ohne eine dezidierte ePlattform geht’s halt (auch) beim Mini nicht vernünftig … da übersetzte ich mal die Elektro-Intention von »BMW« mit: Bewege Mich Wenig!

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